DE57170C - Radanker für Dynamomaschinen und elektrische Kraftmaschinen - Google Patents

Radanker für Dynamomaschinen und elektrische Kraftmaschinen

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Publication number
DE57170C
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DE
Germany
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rods
wheel
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electric prime
hub
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT57170D
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English (en)
Original Assignee
fritsche & Plschon in Berlin N., Am Kupfergraben 4
Publication of DE57170C publication Critical patent/DE57170C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K13/00Structural associations of current collectors with motors or generators, e.g. brush mounting plates or connections to windings; Disposition of current collectors in motors or generators; Arrangements for improving commutation
    • H02K13/04Connections between commutator segments and windings
    • H02K13/08Segments formed by extensions of the winding
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K1/00Details of the magnetic circuit
    • H02K1/06Details of the magnetic circuit characterised by the shape, form or construction
    • H02K1/22Rotating parts of the magnetic circuit
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K3/00Details of windings
    • H02K3/02Windings characterised by the conductor material

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Iron Core Of Rotating Electric Machines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Ankeraufbau für Dynamomaschinen und elektrische Kraftmaschinen, welcher besonders in dem Falle anwendbar ist, wo der Anker scheiben- oder radförmig gestaltet ist.
Bei den bekannten Dynamomaschinen ist es gebräuchlich, die Wickelungauf einem besonderen Rahmenwerk aufzuhauen oder anzubringen. In einigen Fällen bildet dieser Rahmen einen Theil des magnetischen Schliefsungskreises und wird dann Ankerkern genannt. In anderen Fällen kann der Rahmen aus nicht magnetischem Material hergestellt sein und bildet dann einfach eine Nabe oder mit seinen Armen den Träger für die Ankerwickelung.
Bei dem vorliegenden Aufbau des Radankers sind die verschieden geformten Stäbe, welche die Wickelung bilden, derartig angeordnet, dafs sie zu gleicher Zeit den Rahmen und den Kern des Ankers bilden. '
Der Radanker, welcher in Fig. 1 schematisch im Schnitt in zwei Abarten dargestellt ist, besitzt eine Nabe, welche entweder aus magnetischem oder unmagnetischem Material hergestellt ist, vorausgesetzt, dafs es die für den Zweck nöthige Stärke und Steifheit besitzt.
Diese Nabe besteht im wesentlichen aus zwei Theilen, einer derselben bildet den Körper und der andere einen Flantsch oder Ring n, welcher die weiter unten beschriebenen Speichen in ihrer Lage festhält.
Die Ankerwickelung wird aus einer Anzahl eiserner Stäbe oder Streifen S1 und S2 gebildet, welche den Speichen eines Rades ähnlich, jedoch eigenartig geformt sind.
Diese Speichen werden an ihrem inneren Ende durch die beschriebene Nabe gehalten und an ihren äufseren Enden in der weiter unten zu beschreibenden Weise mit Segmenten versehen, so dafs, wenn sie in gehöriger Reihe und Lage liegen, ein vollständiges Rad mit Nabe, Speichen und Felge entsteht.
Die einzelnen Stäbe S1 S2 werden durch gekrümmte Segmente, metallene. Bänder oder Drähte elektrisch mit einander verbunden, welche mit dem Namen »Verbinder« bezeichnet werden sollen.
Die Stäbe oder Speichen S1 und S2 sind verschieden gestaltet, wie die Fig. 2 bis 6 erkennen lassen. Dieselben haben Nuthen r, Fig. 2 bis 5, oder Vorsprünge v, Fig. 6, oder zeigen eine Verbindung von beiden, welche entweder in einer oder beiden hohen Kanten der Stäbe derartig angebracht sind, dafs sie zur Anbringung der erwähnten Verbinder geeignet sind.
Die »Verbinder« werden so angebracht, dafs sie zwei concentrische Ringe an den inneren und äufseren Enden der Stäbe bilden, wie Fig. 7 als Beispiel schematisch andeutet.
Um die.inneren Enden der Stäbe besser in der Nabe halten zu können, werden erstere mit Vertiefungen oder Nuthen an ihren Kanten versehen oder . schwalbenschwanzartig ausgeschnitten. .Dieser Form der Stäbe entsprechen die Flantschen oder Ringe η der Nabe (Fig. 2 bis 6).
Die elektrische Verbindung der Stäbe durch Verbinder behufs Herstellung der vollständigen Wickelung kann dieselbe sein, wie in der Patentschrift No. 45808 angegeben, Fig. 7
zeigt ein Schema für eine 6 polige Maschine dieses Systems.
Bei dieser Schaltung und beschriebenen Form der Stäbe kann eine Radankerwickelung aus eisernen Stäben hergestellt werden, die wie Radspeichen in einer Drehungsebene liegen und durch Verbinder vereinigt sind, welche in zwei concentrischen Kreisen liegen, und zwar entweder auf einer oder zwei Seiten der Stäbe.
Die radialen, aus »,Eisen bestehenden Stäbe eines solchen Ankers sollen danach einen dreifachen Zweck erfüllen:
1. das Tragegerüst des Ankers bilden,
2. einen Theil des magnetischen Schliefsungskreises bilden und den Ankerkern ersetzen, und
3. in die richtige Arbeitslage gebracht, bei der Bewegung in einem magnetischen Felde zur Erzeugung und Leitung des elektrischen Stromes dienen.
Eine weitere Verbesserung bildet die Anordnung des Collectors. Wie Fig. 1 erkennen läfst, ist ein Unterschied zwischen den Stäben S1 und S2 vorhanden, indem der Stab S1 in ein Collectorsegment α ausläuft, welches entweder mit dem Stabe ein Stück bildet (Fig. 2, 4 und 6) oder besonders angesetzt wird (Fig. 3 und 5). Hierbei können die Collectorsegmente entweder am Umfang oder seitlich an den Stäben, zwischen Nabe und Umfang angebracht werden. Damit der Anker gegen tangentiale und centrifugale Kräfte widerstandsfähiger wird, kann an seinem Umfang in einer Nuth, welche in die Segmente eingeschnitten ist, ein Drahtband ϊ isolirt eingelegt werden (Fig. 4). Aufserdem können am Umfang des Ankers zwischen den Stäben Segmente angeordnet werden, welche den Abstand der Stäbe von einander sichern. Diese Segmente können aus Metall sein und gegen einander isolirt werden, wie es gewöhnlich bei Collectoren gemacht wird, oder sie können aus isolirendem Material hergestellt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Aufbau für Radanker von Dynamomaschinen und elektrischen Kraftmaschinen, gekennzeichnet durch in einer Ebene paarweise angeordnete schmiedeiserne Stäbe, welche, strahlenförmig von einer Nabe ausgehend, von einander isolirt befestigt sind, durch Verbinder leitend zusammenhängen, und von denen jeder zweite Stab ein Collectorsegment trägt, so dafs diese Stäbe gleichzeitig Tragegerüst, Ankerwickelung,· Kern und Collector ersetzen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT57170D Radanker für Dynamomaschinen und elektrische Kraftmaschinen Expired - Lifetime DE57170C (de)

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DE (1) DE57170C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1027301B (de) * 1954-12-24 1958-04-03 Peter Ziegler Gegenlauf-Magnetgenerator
DE2314591A1 (de) * 1972-04-28 1973-10-31 Inst Cercetare Si Proiectare T Laeufer mit gestanzten lamellaren leitern, verfahren zu ihrer herstellung und die dabei verwendeten wicklungen

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DE1027301B (de) * 1954-12-24 1958-04-03 Peter Ziegler Gegenlauf-Magnetgenerator
DE2314591A1 (de) * 1972-04-28 1973-10-31 Inst Cercetare Si Proiectare T Laeufer mit gestanzten lamellaren leitern, verfahren zu ihrer herstellung und die dabei verwendeten wicklungen

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