DE569972C - Rekuperator - Google Patents

Rekuperator

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DE569972C
DE569972C DEE39074D DEE0039074D DE569972C DE 569972 C DE569972 C DE 569972C DE E39074 D DEE39074 D DE E39074D DE E0039074 D DEE0039074 D DE E0039074D DE 569972 C DE569972 C DE 569972C
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Germany
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stones
stone
shaped
longitudinal direction
rows
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DEE39074D
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ERNEST ARNOULT ETS
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ERNEST ARNOULT ETS
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28FDETAILS OF HEAT-EXCHANGE AND HEAT-TRANSFER APPARATUS, OF GENERAL APPLICATION
    • F28F21/00Constructions of heat-exchange apparatus characterised by the selection of particular materials
    • F28F21/04Constructions of heat-exchange apparatus characterised by the selection of particular materials of ceramic; of concrete; of natural stone

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Glass Melting And Manufacturing (AREA)

Description

Es sind schon Rekuperatoren mit mehreren in Abständen angeordneten, in der Längsrichtung des Rekuperators verlaufenden Steinstapeln bekannt, die aus übereinanderliegenden Steinreihen gebildet sind und waagerechte, von dem zu erwärmenden Gas allseitig umspülte Kanäle für das wärmeabgebende Gas bilden, welches mehrfach durch den Rekuperator geführt und an dessen Enden umgelenkt wird. Gemäß der Erfindung sind bei einem derartigen Rekuperator vollkommen unabhängig voneinander angeordnete Steinstapel vorgesehen, bei denen aus quer zur Längsrichtung der Steinstapel stehenden
X5 U-förmigen Steinen zusammengesetzte Steinreihen mit Steinreihen abwechseln, die aus Steinen bestehen, welche quer zur Längsrichtung der Steinstapel einen T-förmigen und in der Längsrichtung der Steinstapel
ao einen U-förmigen senkrechten Querschnitt aufweisen. Die quer zur Längsrichtung der Stapel stehenden U-förmigen Steine bilden mit dem Querbalken der T-förmigen Steine der benachbarten Steinreihen die Kanäle für das wärmeabgebende Gas. Zwischen den einzelnen Steinstapeln stehen Trennwände aus aufeinandergesetzten T-förmigen Steinen, deren waagerechte Querbalken, in halber Höhe in die T-förmigen Steine der dieKanäle für das wärmeabgebendeGasbildendenSteinstapelhineinragen.
Es sind somit zwischen den verschiedenen senkrechten Steinstapeln Zwischenräume gelassen, die Bewegungen der Steinstapel bei ihrer Ausdehnung und Zusammenziehung infolge Temperaturschwankungen gestatten, ohne daß die benachbarten Steinstapel in Mitleidenschaft gezogen werden. Auch ist ein Ausbessern der Steinstapel erleichtert, ohne daß man dabei durch die benachbarten Stapel gehindert wird. Gleichfalls ist die Benutzung von rohrförmigen Steinen vermieden. Dabei wird das wärmeaufnehmende Gas durch die Querbalken der T-förmigen Steine der Trennwände.; die zwischen den das wärmeabgebende Gas führenden Steinstapeln errichtet sind, in eine Wirbelbewegung versetzt und gegen die von dem wärmeabgebenden Gas durchströmten Kanäle geleitet.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Abb. ι ist ein senkrechter Längsschnitt nach der Linie ι-1 der Abb. 2,
Abb. 2 ein senkrechter Querschnitt nach der Linie 2-2 der Abb. 3,
Abb. 3 ein waagerechter Schnitt nach der Linie 3-3 der Abb. 1,
Abb. 4. ein waagerechter Schnitt nach der linie 4-4 der Abb. 2,
Abb. S eine Seitenansicht eines der Steine der Steinstapel, die die Kanäle für das wärmeabgebende Gas bilden,
Abb. 6 eine Draufsicht auf den Stein, Abb. 7 ein senkrechter Schnitt durch den Stein nach der Linie 7-7 der Abb. 6,
Abb. 8 eine seitliche Ansicht eines zweiten Steines, welcher zusammen mit dem in den' Abb. S bis 7 dargestellten zur Herstellung der Steinstapel dient,
Abb. 9 eine Draufsicht auf diesen zweiten Stein,
Abb. 10 ein Schnitt durch den Stein nach der Linie 10-10 der Abb. 9,
Abb. 11 zeigt in. Seitenansicht einen Stein, der zum Aufbau der Trennwände benutzt wird, Abb. 12 einen waagerechten Schnitt durch ao den Stein nach der Linie 12-12 der Abb. 11, Abb. 13 einen senkrechten Schnitt durch den Stein nach der Linie 13-13 der Abb. 11. Der Rekuperator besteht aus gebrannten Steinen und ist zum Beispiel dazu bestimmt, bei Gasfeuerungsanlagen die Wärme, die in den Rauchgasen enthalten ist, auf die Verbrennungsluft zu übertragen. Die Rauchgase treten bei A ein und bei B aus, nachdem sie in Richtung der voll ausgezogenen Pfeile (Abb. l) durch die waagerechten Kanäle C hindurchgegangen sind. An beiden Enden des Rekuperators zwischen dessen Außenwänden und den Steinstapeln belassene Zwischenräume, die sich über die ganze Breite des Rekuperators erstrecken, sind durch senkrechte Wände £ in Kanäle unterteilt, in denen die Rauchgase nach abwärts strömen. Diese Kanäle sind ihrerseits durch horizontale Wände D unterteilt, die die Rauchgase zwingen, in an sich bekannter Weise den Rekuperator im Zickzackweg zu durchströmen.
Die zu erwärmende Kaltluft tritt von unten bei F ein, steigt in Richtung der gestrichelten Pfeile in den Kanälen G hoch (Abb. 2) und gelangt in den oberen Sammelraum//, aus dem sie als Heißluft durch die Leitung/ austritt.
Die Rauchgase strömen somit im Gegenstrom zu der zu erhitzenden Luft. Die Steinstapel J1, welche die Kanäle C für das wärmeabgebende Gas enthalten, sind durch Übereinandersetzen von Steinreihen gebildet, die ihrerseits aus nebeneinandergesetzten Steinen K oder L bestehen, wobei die aus den Steinen K gebildeten Steinreihen mit solchen aus den Steinen L gebildeten abwechseln. Die Steine K, U-förmig senkrechten Querschnittes (Abb. 2, 5, 6, 7), stehen quer zur Längsrichtung der Steinstapel J1 (Abb. 2). Die Steine/. (Abb. 2, 8, 9, 10) haben in einer Richtung einen senkrechten T-förmigen Querschnitt (Abb. 10) und in der Querrichtung dazu einen senkrechten U-förmigen Querschnitt (Abb. 8). Sie sind in den einzelnen Steinreihen derart gegeneinandergesetzt, daß sie quer zur Längsrichtung der Steinsrapel J1 einen T-förmigen und in der Längsrichtung der Steinstapel einen U förmigen Querschnitt aufweisen. Auf die mit diesen Steinen gebildeten Steinreihen sind die aus den U-förmigen Steinen AC gebildeten Steinreihen derart aufgesetzt, daß die U-förmigen Steine/C mit den Querplatten der darunterliegenden Steine L geschlossene Kanäle C für das wärmeabgebende Gas bilden, die mit den an den Enden des Rekuperators belassenen senkrechten Kanälen in Verbindung stehen.
Die Trennwände J2, welche zwischen den Steinstapeln Z1 stehen, sind durch Auf einandersetzen von einander gleichen Steinreihen gebildet, die durch das Nebeneinandersetzen von Steinen M gebildet sind (Abb. 2,11, 12, 13), die einen T-förmigen Querschnitt (Abb. 13) senkrecht zur Längsrichtung der Trennwände J2 und einen doppel-T-förmigen Querschnitt (Abb. 12) in Längsrichtung der Trennwände/2 aufweisen (Abb. 2).
Die Wände können sich dann allseitig frei ausdehnen, wobei die Gefahr einer dadurch bewirkten Bildung von Rissen und der Vermischung beider Gase vermindert ist. Die Fugen werden zu gleichem Zwecke in geeigneter Weise über Kreuz verlegt und die Steine der einzelnen Steinstapel mit ineinandergreifenden Rippen und Nuten versehen.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Rekuperator mit mehreren in Abständen voneinander angeordneten, in der Längsrichtung des Rekuperators verlaufenden Steinstapeln, die aus übereinanderliegenden Steinreihen gebildet sind und waagerechte, von dem zu erwärmenden Gas allseitig umspülte Kanäle für das wärmeabgebende Gas bilden, welches mehrfach durch den Rekuperator geführt und an dessen Enden umgelenkt wird, dadurch gekennzeichnet, daß vollkommen unabhängig voneinander angeordnete Steinstapel (J1) vorgesehen sind, bei denen aus quer zur Längsrichtung der Steinstapel (Zustehenden U-förmigen Steinen (K) zusammengesetzte Steinreihen mit Steinreihen abwechseln, die aus gegeneinandergesetzten Steinen (L) bestehen, welche quer zur Längsrichtung der Steinstapel (J1) einen T-förmigen und in Längsrichtung der Steinstapel einen U-förmigen senkrechten Querschnitt aufweisen, wobei die quer zur Längsrichtung der Stapel (J1) stehenden U-förmigen Steine (K) mit den Querplat-
    ten der T-förmigen Steine (Z.) der benachbarten Steinreihen die Kanäle (C) für das wärmeabgebende Gas bilden, und daß zwischen den einzelnen Steinstapeln (Z1) aus aufeinandergesietzten T-förmigen Steinen (M) gebildete Trennwände (J2)
    stehen, wobei die waagerechten Querbal· ken dieser T-förmigen Steine (M) in halber Höhe in die T-förmigen Steine (L) der die Kanäle (C) für das wärmeabgebende Gas bildenden Steinstapel (J1) hineinragen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDIlUCKEREt
DEE39074D 1928-04-23 1929-04-04 Rekuperator Expired DE569972C (de)

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