DE569324C - Reklamebildwerfer - Google Patents

Reklamebildwerfer

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DE569324C
DE569324C DEE42574D DEE0042574D DE569324C DE 569324 C DE569324 C DE 569324C DE E42574 D DEE42574 D DE E42574D DE E0042574 D DEE0042574 D DE E0042574D DE 569324 C DE569324 C DE 569324C
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DEE42574D
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    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F19/00Advertising or display means not otherwise provided for
    • G09F19/12Advertising or display means not otherwise provided for using special optical effects
    • G09F19/18Advertising or display means not otherwise provided for using special optical effects involving the use of optical projection means, e.g. projection of images on clouds

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

  • Reklamebildwerfer Die Erfindung bezieht sich auf einen Reklamebildwerfer mit elektromotorisch unterbrochen angetriebenem und mittels Quecksilberkippschalters unterbrochen durchleuchtetem Bildband. Ihr Zweck ist die Vorführung von Lichtbildern zur Reklame und sonstigen Propaganda durch einen mit Druckschrift oder Bildern abwechselnd versehenen Filmstreifen, der ruckweise derart bewegt wird, daß zwischen jedesmaligem Bildwechsel eine längere Pause eingeschaltet ist. Der Filmstreifen wird unter Benutzung von Linsen durchleuchtet und seine Reklame direkt oder durch Umlenkung über Spiegel auf eine Fläche geworfen.
  • Ähnliche Einrichtungen sind bekannt, bei denen der Antriebsmotor dauernd läuft, oder bei welchen durch Magnete oder Uhrwerke nach einem gewissen Zeitraum Stromschluß oder Bildbewegung stattfindet. Davon abweichend wird die zeitweilige Unterbrechung bei der Erfindung auf die Weise bewirkt, wenn durch einen Quecksilberzeitschalter Stromschluß bewirkt wird, läuft ein Elektromotor, der erstens den Filmstreifen um eine Bildbreite bewegt, gleichzeitig die Beleuchtung ausschaltet und den Zeitschalter bewegt, bis zur Stromunterbrechung und Anfangsstellung des Quecksilberschalters und bis wieder Stromschluß in der Beleuchtung entsteht. Der Vorteil gegenüber den bekannten Einrichtungen besteht darin, daß bei geringem Stromverbrauch wenig mechanische Teile zur Umsteuerung und Bildbewegung erforderlich sind, was erstens eine sehr billige Herstellung, zweitens eine räumlich sehr begrenzte Anordnung ermöglicht und drittens durch Verwendung von Quecksilberschaltröhren eineabsolute Feuer- und Betriebssicherheit gewährleistet.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung ersichtlich. In dem Zeitschalter C kann das Quecksilber in der Stellung Fig. t nur durch eine Verengung in den anderen Teil der Röhre gelangen, und es benötigt so eine bestimmte Zeit, um zwischen den beiden Kontakten 1( Stromdurchfluß und dadurch Stromschluß in dem Elektromotor E zu bewirken. Der Motor treibt über die Räder E"1, Rund Rx das Rad R2 an, mit dem die Welle W und der Triebzapfen H fest verbunden ist; weiter ist auf dem Rad R2 ein Nocken N befestigt. Beim Drehen des Rades R2 in Pfeilrichtung wird durch den Zapfen H das Malteserkreuz M um einen Ausschnitt bewegt, der gleich einer Bildbreite des endlosen Films in Fig. 3 ist. Ferner wird durch den Nocken N der HebeIA, der um einen Punkt schwenkbar gelagert ist, verdreht bis zu der Stellung in Fig. a. An dem Hebel A drehbar befestigt ist die Zugstange B, die den drehbar angebrachten Zeitschalter C in die Kippstellung in Fig. a bewegt, wodurch der Strom im Motor E unterbrochen ist. Der Motor treibt mit seinen letzten Umdrehungen das Rad R2 bis in die Anfangsstellung wie in Fig. r. Ein an dem HebelA befindlicher Nocken A' hebt den um einen Punkt sich drehenden Quecksilberschalter D, so daß hier Stromunterbrechung in der Lampe Gr entsteht; das Licht verlöscht (Fig.2). Ist der Nocken so weit gedreht, daß der HebelA durch die Feder F wieder in die normale Lage wie in Fig. i zurückkehren kann, so wird erstens durch den Kippschalter D die Beleuchtung wieder eingeschaltet, und in dem Zeitschalter C fließt das Quecksilber wieder durch die Verengung Cl so lange, bis wieder Stromschluß entsteht.
  • In Fig.3 ist ersichtlich, wie der Bildstreifen über mehrere Rollen Ido geleitet ist, durch die Feder F1 gespannt wird und durch das Transportrad M, das mit dem Malteserkreuz M fest verbunden ist, bewegt wird. Daraus ersichtlich ist auch, daß der Bildstreifen nicht den heißen Lampenkörper umschließt ,vie bei anderen Apparaten, wodurch Beschädigungen und Verbrennen des Bildstreifens vermieden ist. Das Licht der Lampe Gr wird durch den Kondensor Ko gesammelt, beleuchtet den einen Abschnitt des Bildstreifens und wird durch das Objektiv O über die Spiegel S1 und S2 auf eine Fläche F1 projiziert. Durch diese Anordnung der Spiegel ist eine sehr gedrungene Bauart der ganzen Anlage ermöglicht.

Claims (1)

  1. PATRNTANSPRUCH: Reklamebildwerfer mit elektromotorisch unterbrochen angetriebenem und mittels Quecksilberkippschalters unterbrochen durchleuchtetem Bildband, dadurch gekennzeichnet, daß vom Elektromotor aus gleichzeitig mit dem Lichtstromkreis durch den Quecksilberkippschalter (D) der Motorstromkreis durch einen Quecksilberzeitschalter (C) abwechselnd ein- und ausgeschaltet wird.
DEE42574D 1932-03-15 1932-03-15 Reklamebildwerfer Expired DE569324C (de)

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