DE568667C - Verfahren zum Erhitzen von Fluessigkeiten - Google Patents

Verfahren zum Erhitzen von Fluessigkeiten

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DE568667C
DE568667C DE1930568667D DE568667DD DE568667C DE 568667 C DE568667 C DE 568667C DE 1930568667 D DE1930568667 D DE 1930568667D DE 568667D D DE568667D D DE 568667DD DE 568667 C DE568667 C DE 568667C
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heating
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DE1930568667D
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JOHANN KARL WIRTH DIPL ING
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JOHANN KARL WIRTH DIPL ING
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01BBOILING; BOILING APPARATUS ; EVAPORATION; EVAPORATION APPARATUS
    • B01B1/00Boiling; Boiling apparatus for physical or chemical purposes ; Evaporation in general
    • B01B1/06Preventing bumping

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Verfahren zum Erhitzen von Flüssigkeiten Zusatz zum Patent 558 462 In dem Hauptpatent wurde ein Verfahren zum stoßfreien Erhitzen von klaren und schlammigen Flüssigkeiten mittels direkt eingeleitetem Heizdampf beschrieben, welches darin bestand, daß Dampfzuleitungsraum und Flüssigkeitsraum voneinander durch poröse Schichten getrennt sind und der Dampf durch die Poren dieser Körper in die Flüssigkeit eingeblasen wird.
  • Es hat sich gezeigt, daß für den beabsichtigten Zweck nicht nur poröse, sondern auch andere mit kapillaren Öffnungen versehene Körper in Frage kommen, wenn nur die kapillaren Öffnungen ausreichend klein sind. Die ausreichende Kleinheit der kapillaren Öffnungen ergibt sich aus dem Eintreten der gewünschten Wirkung und läßt sich durch Vorversuche stets leicht bestimmen. -Je höher der Dampfdruck und die in der Zeiteinheit in die Flüssigkeit einzublasende Dampfmenge ist, um so enger wird man die kapillaren Öffnungen wählen müssen.
  • Bei niedrigen Drücken und geringen Einblasgeschwindigkeiten reichen beispielsweise bei Messinggewebe Maschenweiten von 1/2 bis llomm schon in einfacher Lage aus, also Öffnungen von 1/4 mm abwärts; bei höheren Drücken wählt man Maschenweiten bis unter '/lo mm, gegebenenfalls bei Verwendung mehrfacher Gewebelagen. Wie man sieht, müssen, um den beabsichtigten Zweck ohne weitere, zusätzliche Maßnahmen zu erreichen, stets sehr enge, tatsächlich kapillare Öffnungen verwandt werden; dadurch unterscheidet sich das vorliegende Verfahren von einem bereits bekanntgewordenen Verfahren, bei welcher Öffnungen von mehreren Millimetern Durchmesser verwandt werden, unter gleichzeitiger Mischung des einzuleitenden Dampfes mit Luft, eine Maßnahme, deren Vermeidung bei sehr vielen chemischen und sonstigen Fabhrikationsprozessen dringend erforderlich ist.
  • Nach dem vorliegenden Verfahren, also bei Wahl genügend kleiner Dampfeintrittsöffnungen, wird der erwünschte Zweck ohne weitere Nebenmaßnahmen erreicht.
  • Als Träger der kapillaren Öffnungen kommen gewebe- bzw. siebartige Gebilde aus den verschiedensten Metallen oder Legierungen in Frage. Gegebenenfalls können in das Metallgewebe andersartige Garne, beispielsweise aus Asbest, eingewebt werden. Die benutzten siebartigen Gebilde können in jeder passenden Form angewendet werden, also in Rohr- oder Plattenform usw. Wenn man die Siebe rohrförmig ausbildet, so können dieselben sowohl ein festgeschlossenes Rohr darstellen, beispielsweise an der Längsnaht verlötet oder auch5 zum Auseinanderrollen eingerichtet sein. (In solchen Fällen

Claims (1)

  1. werden sie beispielsweise an der Längsnaht mit einer passenden Klemmvorrichtung versehen.) PATENTANSPRUCH: Verfahren zum stoß- und geräuschfreien Erhitzen von Flüssigkeiten mittels direkt eingeleitetem Heizdampf für chemische.
    Färberei- und andere Zwecke, nach Patent 558 462, dadurch gekennzeichnet, daß man den Heizdampf durch gewebe- oder siebartige Gebilde, deren kapillare Öffnungen so klein gewählt werden, daß Stöße und Geräusche nicht auftreten können, in die zu erhitzende Flüssigkeit einbläst, d. h. durch Öffnungen, deren Fläche kleiner ist als etwa je 1/4 mm.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0688587A3 (de) * 1994-06-21 1996-04-10 Eppendorf Geraetebau Netheler Verfahren und System zur quantitativen Anreicherung von flüchtigen Verbindungen durch Kapillar-Destillation

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0688587A3 (de) * 1994-06-21 1996-04-10 Eppendorf Geraetebau Netheler Verfahren und System zur quantitativen Anreicherung von flüchtigen Verbindungen durch Kapillar-Destillation

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