DE568403C - Einrichtung zur Entwaesserung von Dampfturbinenbeschauflungen - Google Patents

Einrichtung zur Entwaesserung von Dampfturbinenbeschauflungen

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DE568403C
DE568403C DEA53559D DEA0053559D DE568403C DE 568403 C DE568403 C DE 568403C DE A53559 D DEA53559 D DE A53559D DE A0053559 D DEA0053559 D DE A0053559D DE 568403 C DE568403 C DE 568403C
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DE
Germany
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ring
water drainage
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actual water
pieces
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DEA53559D
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BBC BROWN BOVERI and CIE
BBC Brown Boveri AG Germany
Original Assignee
BBC BROWN BOVERI and CIE
Brown Boveri und Cie AG Germany
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01DNON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
    • F01D25/00Component parts, details, or accessories, not provided for in, or of interest apart from, other groups
    • F01D25/32Collecting of condensation water; Drainage ; Removing solid particles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Turbine Rotor Nozzle Sealing (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft eine weitere Ausgestaltung und Verbesserung von Einrichtungen zur Entwässerung von Dampfturbinenbeschauflungen, insbesondere im Naßdampfgebiet von Turbinen mit waagrechter Achse. Da bei den normal ausgeführten Beschauflungen die in radialer Richtung den Dampfstrom begrenzenden Wände des freien Raumes zwischen den Schaufeln einer Reihe gegenüber denen der vorhergehenden meist etwas zurückstehen, um ein Auffangen des ausströmenden Dampfes zu erleichtern oder, wie man auch sagt, eine gute Spaltüberbrückung zu erzielen (s. Abstand a der Abb. 1 der Zeichnung), so wird infolge der am Austritt in den Laufschaufelkanälen vorhandenen großen Dampfgeschwindigkeiten ein bestimmter Teil des Wassers unter Beibehaltung seiner im allgemeinen axialen Strömungsrichtung über den Spalt zwischen Lauf- und Leitschaufeln hinwegströmen und nicht abgeleitet werden.
Nach der Erfindung soll dieses Verbleiben von Wasser beim Dampfstrom, möglichst verhindert werden. Erfindungsgemäß wird der Dampfströmungsquerschnitt hinter einem Laufschaufelkranz auf der folgenden Leitschaufeleintrittsseite verkleinert und dort im freiliegenden Fußbaustoff des aus Zwischenstücken und Leitschaufeln gebildeten Kranzes eine Auffangrinne mit in die Hauptströmungsbahn ragender Schneide für das infolge der Fliehkraft von den vorangehenden Laufschaufeln nach außen abgeschleuderte Wasser vorgesehen, welche Rinne gleichzeitig als Umleitfläche für das aufgefangene Wasser ausgebildet ist, um dieses hinter Ringstücke zu führen, die die eigentliche Ableitungsbahn an ihrer nach der Achse zu gerichteten Seite begrenzen. Diese Einrichtung ist besonders für solche Beschauflungen wichtig, bei denen die Laufschaufeln ζ. B. durch ein Deckblech nach außen abgeschlossen sind, wodurch dem Wasser der unmittelbare Austritt versperrt ist, gilt jedoch auch in ähnlicher Weise für Beschauflungen ohne Deckbleche, besonders, weil in dem freien Spalt zwischen den freien Enden solcher Laufschaufeln und der gegenüberliegenden Gehäusewand eine große Strömungsgeschwindigkeit herrscht.
Abb. ι der Zeichnung zeigt einen Teil einer normalen Beschauflung mit Deckblech für die Laufschaufeln im Axialschnitt durch die Turbine. ι bezeichnet das Gehäuse, 2 die Laufschaufeln und 3 die Leitschaufeln mit den zugehörigen Zwischenstücken 4. Die Strecken α geben jeweils das Maß des Zurücktretens der aufeinanderfolgenden radial begrenzenden Wände der freien Räume zwischen den Schaufeln an. Solche Beschauflungen sind allgemein bekannt und vielfach üblich.
Die Abb. 2 bis 4 zeigen demgegenüber beispielsweise Beschauflungen gemäß der vorliegenden Erfindung, wobei die Bezeichnungen für die Leit- und Laufschaufeln gleich gewählt sind wie nach Abb. 1. Nur das Zwischenstück der Leitschaufeln mit den eigentlichen Abführungskanälen ändert sich jeweils.
Die Abb. 2 zeigt als Laufschaufel 2 eine solche mit Deckblech. Die Bezeichnungen sind dieselben wie bei Abb. 1. Das Zwischenstück 5 überragt radial nach innen mit seiner inneren schneidenartigen Kante 7 auf einer Eintritts-
seite die Deckblechkante 8 der Vorangehenden Laufschaufel 2 auf deren Austrittsseite. Durch die vorstehende Zunge g wird das aus den Laufschaufeln austretende Wasser in die am Zwischenstück 5 befindliche Rinne io abgeleitet. Die Größe des vorstehenden Teiles 9 kann den jeweiligen Verhältnissen entsprechend vorgesehen werden.
Über der Laufschaufelreihe 2 ist ein Blech 18 im Bogen angeordnet, welches zusammen mit den feststehenden Nachbarwänden den Ableitungskanal für das durch die Auffangrinne 10, die gleichzeitig Umleitungsfläche ist, zugeführte Wasser bildet. Dieses Blech 18 ist bei dieser Ausführungsform auf der einen Seite (in der Zeichnung links) in einer Nut der vorangehenden Leitschaufeln und Zwischenstücke und auf der anderen Seite in Nuten der keine Aussparung 10 besitzenden Leitschaufeln gehalten. Es braucht
ao nicht zu einem vollständigen Kreise geschlossen zu sein.
Abb. 3 und 4 zeigen ähnliche Ausführungsformen wie Abb. 2, jedoch für eine Beschauflung ohne Deckblech. Das Ringstück 19 ist nur un-
«5 mittelbar über den Laufschaufeln stärker ausgeführt als das Blech 18, sonst aber in gleicher Weise befestigt. Das Ringstück 20 wird unmittelbar durch das Gehäuse 1 und die vorangehende Leitreihe gehalten. Die Ringstücke 21 und 22 der Abb.4 werden auf der einen Seite ebenso gehalten, dagegen werden sie auf der anderen (in der Zeichnung rechten) Seite außerdem noch in Nuten der folgenden Leitschaufeln gehalten. Dies gibt eine gute stabile Führung, was besonders bei Beschauflungen ohne Deckblech des erforderlichen kleinen radialen Schaufelspieles wegen von Vorteil ist, aber auch für Beschauflungen mit Deckblech verwendet werden kann.

Claims (4)

  1. Patentansprüche:
    i. Einrichtung zum Entwässern von Dampfturbinenbeschauf lungen, insbesondere im Naßdampfgebiet von Turbinen mit waagrechter Achse, dadurch gekennzeichnet, daß der Dampfströmungsquerschnitt hinter einem Laufschaufelkranz auf der folgenden Leitschaufeleintrittsseite verkleinert und dort im freiliegenden Fußbaustoff des aus Zwischenstücken und Leitschaufehl gebildeten Kranzes eine Auffangrinne (10) mit in die Haupt-Strömungsbahn ragender Schneide (7) für das infolge der Fliehkraft von den vorangehenden Laufschaufeln nach außen abgeschleuderte Wasser vorgesehen ist, welche Rinne (10) gleichzeitig als Umleitfläche für das aufgefangene Wasser ausgebildet ist, um dieses in die durch Ringstücke (18 bis 22) begrenzte Ableitungsbahn zu führen.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitschaufeln zwisehen den Zwischenstücken die Auffangrinne (10) unterbrechen und mit diesem, die Auffangrinne unterbrechenden Teil die eigentliche Wasserableifungsbahn (18,19, 21, 22) stützen.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die eigentliche Wasserableitungsbahn (20) nur an dem der Auffangrinne (10) nicht benachbarten Ende befestigt ist.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die eigentliche Wasserableitungsbahn (18, 19 oder 21, 22) einerseits in den vorhergehenden Leitschaufelzwischenstücken oder in dem Gehäuse, anderseits in den nachfolgenden Leitschaufeln gelagert ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DEA53559D 1928-03-13 1928-03-13 Einrichtung zur Entwaesserung von Dampfturbinenbeschauflungen Expired DE568403C (de)

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DE (1) DE568403C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2693904A (en) * 1950-11-14 1954-11-09 A V Roe Canada Ltd Air bleed for compressors
EP2226471A3 (de) * 2009-03-03 2013-07-31 Hitachi Ltd. Arbeitsmediumsentnahme für Axialturbine
JP2018168844A (ja) * 2017-03-30 2018-11-01 三菱日立パワーシステムズ株式会社 ドレン除去装置及び蒸気タービン

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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