DE565677C - Verfahren zur automatischen Aufzeichnung des Frequenzganges von Spannungen, Stroemen, Leistungen u. dgl. - Google Patents

Verfahren zur automatischen Aufzeichnung des Frequenzganges von Spannungen, Stroemen, Leistungen u. dgl.

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DE565677C
DE565677C DE1930565677D DE565677DD DE565677C DE 565677 C DE565677 C DE 565677C DE 1930565677 D DE1930565677 D DE 1930565677D DE 565677D D DE565677D D DE 565677DD DE 565677 C DE565677 C DE 565677C
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DE1930565677D
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Dipl-Ing Ladislaus Fenyoe
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Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R27/00Arrangements for measuring resistance, reactance, impedance, or electric characteristics derived therefrom
    • G01R27/28Measuring attenuation, gain, phase shift or derived characteristics of electric four pole networks, i.e. two-port networks; Measuring transient response
    • G01R27/32Measuring attenuation, gain, phase shift or derived characteristics of electric four pole networks, i.e. two-port networks; Measuring transient response in circuits having distributed constants, e.g. having very long conductors or involving high frequencies

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Arrangements For Transmission Of Measured Signals (AREA)

Description

  • Verfahren zur automatischen Aufzeichnung des Frequenzganges von Spannungen, Strömen, Leistungen u. dgl. Zur Bestimmung des Übertragungspegels einer Fernleitung legt man an den Leitungsanfang einen Normalgenerator von 6oo Ohm inneren Widerstand und i Milliwatt Maximalleistung und vergleicht die an einem bestimmten Punkt auftretende Spannung mit einer Normalspannung oder mißt die auftretende Spannung mit einem direkt anzeigenden Gerät (Pegelzeiger). Diese Methode reicht vollkommen aus, wenn man den Pegel nur für eine Frequenz von z. B. 8oo Hertz messen will; soll aber das Pegeldiagramm für ein ganzes Frequenzband bestimmt werden, so ist die punktweise Messung umständlich und zeitraubend, was um so schwerwiegender ist, da die Zeit, während welcher die Fernleitung wegen Betriebsmessungen dem Nachrichtenverkehr entzogen wird, einen wirtschaftlichen Verlust bedeutet. Diesem Nachteil kann dadurch abgeholfen werden, daß der Pegel für das zu- untersuchende Frequenzband automatisch gemessen oder noch besser, wenn das Pegeldiagramm automatisch aufgezeichnet wird. Zu diesem Zwecke ist der Normalgenerator so einzurichten, daß er das ganze Frequenzband aussendet, während das Aufzeichengerät, der Empfänger, die Amplitude jeder ankommenden Frequenz mit einer Normalamplitude vergleicht. Insbesondere wird der Sender zweckmäßigerweise so eingerichtet, daß er eine kontinuierlich veränderliche Frequenz konstanter Amplitude aussendet und der synchron laufende Empfänger die absolute Größe der ankommenden Amplitude aufzeichnet.
  • Als Sender kann z. B. ein Schwebungssummer verwendet werden, dessen Frequenzkondensator gleichmäßig durchgedreht wird, während der Empfänger ein Röhrenvoltmeter sein kann, dessen Anzeigewerte die Ordinate (den zu messenden Pegel) bestimmt, während die dazugehörige Frequenz als Abszisse durch die zeitliche Verschiebung des Koordinatennetzes gegeben ist.
  • Eine Vorrichtung zum automatischen Aufzeichnen des Pegeldiagramms ist bereits bekannt (M. G r ü t z m a c h e r »Über den Klirrfaktor längerer Fernkabelleitungen« Telegraphen und Fernsprechtechnik 1929, Bd. 18, Heft 5, S. 1q.3)- Hier sitzt der Frequenzkondensator des Schwebungssummers mit einer Registriertrommel, die mit einem lichtempfindlichen Papier belegt ist, auf einer Achse und wird gleichzeitig mit ihr durchgedreht. Die Empfangsamplitude bewirkt mit Hilfe eines Spiegelgalvanometers die Ablenkung eines Lichtstrahls, welcher das Diagramm auf der photographischen Trommel festhält. Ein wesentliches Merkmal fehlt jedoch bei dieser Anordnung: Sender und Empfänger können nicht örtlich getrennt aufgestellt werden. Erst wenn die örtliche Trennung möglich ist und zusätzliche Mittel zum Zwecke des synchronen Betriebes vorgesehen sind, eignet sich die Anordnung zu Betriebsmessungen an langen Fernleitungen.
  • Gemäß der Erfindung besteht das neue Verfahren zur automatischen Aufzeichnung des Frequenzganges von Spannungen, Strömen, Leistungen u. dgl. (Pegeldiagrammen), die in einem Übertragungssystem mit örtlich getrenntem Anfang und Ende übermitteltwerden (Streckenmessung), bei welchem am Anfang des Übertragungssystems ein Generator eingeschaltet wird, der seine Frequenz selbsttätig mit der Zeit ändert und an das Ende des Übertragungssystems ein Generator eingeschaltet wird, der seine Frequenz selbsttätig mit der Zeit ändert und an das Ende des Übertragungssystems ein Empfänger gelegt wird, der die ankommenden Spannungen, Ströme, Leistungen u. dgl. selbsttätig aufzeichnet, darin, daß Sender und Empfänger örtlich getrennt an den Enden der zu messenden Strecke aufgestellt und daß an sich bekannte Mittel vorgesehen werden, einen synchronen Betrieb von Sender und Empfänger zu ermöglichen. Das Verfahren ist naturgemäß nicht auf Pegelmessungen mit dem Normalgenerator als Sender beschränkt, sondeni ist ganz allgemein zur Aufzeichnung des Frequenzganges einer Spannung, eines Stromes oder einer Leistung verwendbar. Der Sender ist dann entsprechend dem Verwendungszweck auszugestalten. So kann es z. B. zur Bestimmung des Frequenzganges der Vierpoldämpfung eines Vierpols benutzt werden, wobei dann der innere Widerstand des Senders gleich dem Kennwiderstand des Vierpols zu machen ist.
  • Eine derartige Anlage, z. B. zur automatischen Aufzeichnung von Pegeldiagrammen, zeigt beispielsweise die Abb. i. Hierin sind r der Sender, 2 das Übertragungssystem und 3 der Empfänger mit dem Schreiber q.. Als Generator verwendet man zweckmäßig einen Röhrensummer. Bei der Verwendung als Pegelschreiber wird dem Generator zweckmäßig dadurch ein konstanter, reeller und fre quenzunabhängiger Widerstand gegeben, daß zwischen den Summerausgang und die Klemmen des Generators ein Dämpfungsglied großer Dämpfung aus rein flhmschen Widerständen geschaltet wird.
  • Es ist betriebstechnisch vorteilhafter, an Stelle der photographischen Aufzeichnung einen Tintenschreiber zu verwenden. Zweckmäßigerweise wird auf dem Registrierpapier des Schreibers das Koordinatennetz aufgedruckt, so daß man direkt die entsprechenden Angaben, die Frequenz-, Spannungs-, Strom-oder Leistungswerte ablesen kann. Die Frequenzskala kann linear oder logarithmisch sein, ebenso die Spannungs-, Strom-, Leistungs- oder Pegelskala. Um die große Leistung, die zum Betrieb des Tintenschreibers nötig ist, welcher am besten mit Gleichstrom arbeitet, ohne Gefährdung der linearen Charakteristik des Empfängers aufzubringen, kann man an sich bekannte Ventilanordnungen verwenden, die mit sehr großer Annäherung linear arbeiten, aber nur eine geringe Leistung abgeben können, und diese dann in einem Gleichstromverstärker verstärken. Es ist dabei empfehlenswert, mit Ruhestromkompensation zu arbeiten.
  • Eine derartige Anordnung ist in Abb. z dargestellt, wobei die Ruhestromkompensation durch eine Brückenanordnung erreicht wird. Hinter dem Verstärker 5 befindet sich eine Ventilanordnung, bestehend aus einer Ventilröhre 6 und einem Widerstand 7. Zwischen die Ventilanordnung und den Gleichstromverstärker ist ein Netzwerk geschaltet, welches etwa aus den Widerständen 8 und 9 und den Kondensatoren io und ii besteht. Dieses dient dazu, die Wechselkomponente der gleichgerichteten Spannung von dem Gleichstromverstärker fernzuhalten. Der Gleichstromverstärker kann bestehen. aus einer Röhre 12 und den Widerständen 13, i q. und 15. Das Instrument 16 ist in bekannter Weise in die Brückenanordnung eingeschaltet.
  • Ein Nachteil der Anordnung nach Abb. 2 ist, daß die Röhre des Gleichstromverstärkers im Ruhezustand etwa die Gittervorspannung Null hat, so daß ein verhältnismäßig großer Anodenstrom fließt und die Lebensdauer der Röhre herabsetzt. Verursacht ist dieser Nachteil durch den Umstand, daß bei der Ventilanordnung am Widerstand 7 nur einnegativer Spannungsabfall entstehen kann (gerechnet gegen die Kathoden der beiden Röhren), so daß der Anodenstrom der Gleichstromverstärkerröhre durch die Wechselspannung nur heruntergesteuert werden kann. Der Nachteil kann vermieden werden, wenn Kathode und Anode des Ventils vertauscht werden, wobei aber entweder eine isolierte Heizbatterie für das Ventil erforderlich ist oder aber die Ventilröhre indirekt geheizt werden muß. Eine derartige Anordnung ist in Abb. 3 dargestelh. Sie besteht aus dem Verstärker 17, der indirekt geheizten Ventilröhre 18, dem Widerstand i g, dem Netzwerk 2o, 21, 22 und 23 und der Gitterbatterie 2¢. Der Gleichstromverstärker besteht aus einer Röhre 25 und den Widerständen 26, 2; und 28. In die Brückenanordnung ist in bekannter Weise ein Gleichstrommeßinstrument 29 eingeschaltet. Eine dritte Möglichkeit ist, statt der Ventilröhre einen Trockengleichrichter zu verwenden. Eine weitere Anordnung ist in Abb. 4 angegeben. Sie hat den Zweck, die streng lineare Charakteristik anzunähern. Die letzte Stufe des Verstärkers sowie Ventilanordnung. Netzwerk und Gleichstromverstärker sind doppelt ausgeführt. Hinter dem Verstärker 3o mit einer Doppelstufe, die aus den Anodenwiderständen 34 32 und den Röhren 33, 34 gebildet wird, befindet sich, über die Kondensatoren 35 und 36 gekoppelt, die Ventilanordnung, bestehend aus zwei Gleichrichtern 37 und 35 und zwei Widerständen 39 und 4o. Dahinter schließt sich das doppelte Netzwerk an, bestehend aus den Widerständen 44 42, 43 und 44 sowie den Kondensatoren 45, 46, 47, 4s. Entsprechend der Batterie 24 in Abb. 3 ist auch bei dieser Schaltung eine Vorspannbatterie 49 vorhanden. Hinter dem Netzwerk befindet sich eine Brückenanordnung, bestehend aus den Röhren 50 und 51 und den Widerständen 52 und 53. Das Meßinstrument 54 ist in bekannter Weise an die Brückenanordnung angeschaltet. Von den beiden Ventilanordnüngen erzeugt die eine negative, die andere positive Spannung gegen die Kathode. Beide Gleichstromverstärker arbeiten vom Mittelpunkt ihrer Charakteristik, der eine jedoch nach kleineren, der andere nach größeren Strömen (Abb.5). Zufolge der Krümmung der Kennlinie ist die Änderung des Anodenstromes der mit negativer Spannung arbeitenden Röhre kleiner, derjenige mit positiver Spannung größer, als sie bei geradliniger Kennlinie wären. Da jedoch diejenigen Komponenten beider Ströme, die durch das Instrument hießen, in diesem die gleiche Richtung haben, heben sich die Abweichungen vom linearen Verlauf zum Teil auf, so daß die Charakteristik der ganzen Anordnung geradliniger wird.
  • Zum Durchdrehen des Frequenzkondensators sowie zum Bewegen des Diagrammstreifens kann z. B. ein Uhrwerk oder ein Elektromotor verwendet werden oder beides gleichzeitig, wobei der Motor die erforderliche Leistung liefert und das Uhrwerk nur zum Regulieren des Gleichlaufs dient. Das Synchronisieren geschieht am einfachsten nach dem Start-Stop-Prinzip. Beim Startzeichen setzen sich sowohl Sender wie auch Empfänger in Bewegung und bleiben erst stehen, wenn das Diagramm fertiggeschrieben ist. Freilich ist für genügend gleichmäßige Bewegung während des Schreibens Sorge zu tragen. Als Startzeichen kann z. B. ein Wechselstromimpuls über das System (über die Fernleitung') geschickt «-erden. bevor mit dem Senden der eigentlichen Meßfrequenz begonnen wird. Damit der Empfänger bei zufällig über die Fernleitung fließenden Sprach- oder sonstigen Störströmen nicht anläuft, können an sich bekannte Mittel vorgesehen sein, die bewirken, daß der Empfänger nur auf das Startzeichen, z. B. auf niederfrequent modulierte Mittelfrequenz oder reine Mittelfrequenz, anspricht. Zur Kontrolle des Gleichlaufs kann nach beendeter Übertragung ein Endzeichen gesendet werden. Es ist vorteilhaft, die Anordnung so einzurichten, daß sie nach dem Stehenbleiben sofort betriebsbereit für das nächste Diagramm ist und nicht etwa der Frequenzkondensator zurückzudrehen oder das Diagrammpapier neu einzustellen ist. Das geschriebene Diagramm kann vom unbeschriebenen Papier automatisch abgetrennt und zur leichteren Identifizierung ebenfalls selbsttätig mit einem Zeitstempel (Datum- und Uhrstempel) versehen werden. Falls der Frequenzgang der zu messenden Größe in kurzen Frequenzabständen starke Schwankungen aufweist, empfiehlt es sich, das Diagramm langsamer zu schreiben, damit die Schwankungen deutlicher erfaßt werden. Es ist deshalb zweckmäßig, die Zeit, während welcher das Diagramm geschrieben wird, und ebenso die Grenzen des Frequenzbandes verschieden einstellbar zu machen.
  • Für den praktischen Betrieb ist es von Wichtigkeit, daß der augenblickliche Betriebszustand, z. B. Steuerzeichen, Meßzeichen, Senden bzw. Empfangen, Pause usw., leicht erkennbar ist, was z. B. durch Anwendung optischer Zeichen (Signallampen) erreicht werden kann. Außerdem ist es angebracht, Vorkehrungen zu treffen, die eine falsche Bedienung der Vorrichtung verhindern, z. B. zu frühe Inbetriebnahme, bevor der Sender die richtige Spannung hat, oder zu frühe Außerbetriebnahme, bevor das Diagramm fertig ist. In der Praxis wird man meist hintereinander in beiden Übertragungsrichtungen Pegeldiagramme aufnehmen. Es ist deshalb von Vorteil, eine automatische Umschaltvorrichtung vorzusehen, die derart arbeitet, daß nach dem von einem Ende der Fernleitung gegebenen Startzeichen zunächst das Diagramm in einer Richtung aufgezeichnet wird, dann selbsttätig an Stelle des Senders ein Empfänger geschaltet wird, und umgekehrt, wonach ebenfalls selbsttätig das Startzeichen in der anderen Übertragungsrichtung gegeben wird, so daß ohne eine nochmalige Betätigung unmittelbar hintereinander die Pegeldiagramme beider Übertragungsrichtungen geschrieben werden. Es empfiehlt sich auch hier die Verwendung optischer Zeichen, die die jeweilige Sende- bzw. Empfangsrichtung anzeigen.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur automatischen Aufzeichnung des Frequenzganges von Spannungen, Strömen, Leistungen u. dgl. (Pegeldiagrammen), die in einem übertragungssystem mit örtlich getrenntem Anfang und Ende übermittelt werden (Streckenmessung), bei welchem am Anfang des Übertragungssystems ein Generator eingeschaltet wird, der seine Frequenz selbsttätig mit der Zeit ändert, und an das Ende des Übertragungssystems ein Empfänger gelegt wird, der die ankommenden Spannungen, Ströme, Leistungen u. dgl. selbsttätig aufzeichnet, und bei dem Mittel vorgesehen sind, einen synchronen Betrieb von Sender und Empfänger zu ermöglichen.
  2. 2. Anordnung zur Ausübung des Vexfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Generator eine konstante, frequenzunabhängige EMK erzeugt.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Generator einen konstanten, reellen und frequenzunabhängigen inneren Widerstand hat.
  4. 4. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Generator ein sogenannter Normalgenerator ist, d. h. einen konstanten, reellen und frequenzunabhängigen inneren Widerstand von 6oo Ohm hat und an einen äußeren reellen Widerstand von 6oo Ohm die Leistung von i mW abgibt.
  5. 5. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß als Normalgenerator ein Schwebungssummer verwendet wird.
  6. 6. Anordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß beim Empfänger zum Aufzeichnen des Frequenzganges der zu messenden Größe ein Tintenschreiber o. dgl. verwendet wird.
  7. 7. Anordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufzeichnungsinstrument mit gleichgerichtetem Strom betätigt wird. B. Anordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die im Empfänger verstärkte Wechselspannung zunächst in einer an sich bekannten Ventilanordnung mit linearer Charakteristik gleichgerichtet und danach in einem Gleichstromverstärker verstärkt wird. 9. Anordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Ventilrohr und dem Gleichstromverstärker ein Netzwerk, welches beispielsweise aus Reihenwiderständen und Parallelkondensatoren besteht, zur Unterdrückung der Wechselspannungskomponente vorgesehen ist. io. Anordnung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Anzeigeinstrument an den Gleichstromverstärker mit Ruhestromkompensation angeschlossen ist. i i. Anordnung nach Anspruch i o, dadurch gekennzeichnet, daß die Kompensation durch eine Brückenanordnung erfolgt. 12. Anordnung nach Anspruch 8 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl Ventilanordnung als auch Gleichstromverstärker doppelseitig ausgeführt werden, wobei der unkompensierte Strom in einem Gleichstromverstärker mit wachsender Eingangsspannung wächst, im anderen fällt. 13. Anordnung nach Anspruch i i und 12, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Zweige der Brücke durch j e eine Gleichstromverstärkerröhre gebildet werden. 1"4. Anordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch i oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Synchronisierungseinrichtung nach dem an sich bekannten Start-Stop-Verfahren arbeitet, d. h. daß sowohl Sender wie auch Empfänger nach dem Startzeichen kontinuierlich weiterlaufen, bis das ganze zu untersuchende Frequenzband geschrieben ist. 15. Anordnung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb des Senders und des Empfängers durch je einen Elektromotor erfolgt, während zur Regulierung des Gleichlaufes je ein Uhrwerk verwendet wird. 16. Anordnung nach Anspruch i oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß, bevor das zu untersuchende Frequenzband gesendet wird, ein besonderes Steuerzeichen in das System geschickt wird, welches den Empfänger in Tätigkeit setzt. 17. Anordnung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß besondere, an sich bekannte Mittel vorgesehen sind, damit der Empfänger durch Sprach- oder Störströme nicht in Tätigkeit gesetzt wird. 18. Anordnung nach Anspruch 14 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß zur Kontvolle des Gleichlaufes ein Endzeichen gesendet wird. i 9. Anordnung nach Anspruch 14 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß selbsttätig ein Z,-itz;tempel (Datum- und bzw. oder Uhrstempel) auf das Diagramm gedruckt wird. 2o. Anordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch i odeir folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß durch Zurückführung in den Anfangszustand die Anordnung sofort wieder für das nächste Diagramm betriebsbereit ist, wenn ein Diagramm fertig beschrieben und die Anordnung zum Stillstand gekommen ist. 21. Anordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß di° Zeit, während welcher das Frequenzband geschrieben wird, verschieden lang einstellbar ist. 2a. Anordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Grenzen des Frequenzbandes verschieden eingestellt werden können. 23. Anordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an sich bekannte Mittel, wie optische Zeichen, vorgesehen sind, um den augenblicklichen Betriebszustand der Anordnung, wie z. B. Steuerzeichen. Meßzeichen, Senden bzw. Empfangen, Pause usw., anzuzeigen. 2:l. Anordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, da.ß an sich bekannte Mittel, wie Verriegelungen u. dgl., vorgesehen sind, so daß die Bedienung der Apparatur zwangsläufig in richtiger Weise erfolgt. z5. Anordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl am Anfang wie auch am Ende des Systems eine vollständige Sende- und Empfangsanordnung vorgesehen ist. z 6. Anordnung nach Anspruch z 5, dadurch gekennzeichnet, daß nach der Aufnahme des Diagramms in der einen Übertragungsrichtung die Sender und Empfänger selbsttätig umgeschaltet werden, so daß danach das Diagramm in der anderen Übertragungsrichtung aufgenommen werden kann, wobei gegebenenfalls an sich bekannte Mittel vorgesehen sein können, die nach der Umschaltung die Anordnung selbsttätig in Betrieb setzen, so daß, nachdem das Startzeichen gegeben ist, das Diagramm selbsttätig in beiden Übertragungsrichtungen geschrieben werden kann.
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