DE560496C - Elektrische Vorrichtung zum Vorwaermen des Kuehlwassers von Brennkraftmaschinen - Google Patents

Elektrische Vorrichtung zum Vorwaermen des Kuehlwassers von Brennkraftmaschinen

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DE560496C
DE560496C DEB149959D DEB0149959D DE560496C DE 560496 C DE560496 C DE 560496C DE B149959 D DEB149959 D DE B149959D DE B0149959 D DEB0149959 D DE B0149959D DE 560496 C DE560496 C DE 560496C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02NSTARTING OF COMBUSTION ENGINES; STARTING AIDS FOR SUCH ENGINES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F02N19/00Starting aids for combustion engines, not otherwise provided for
    • F02N19/02Aiding engine start by thermal means, e.g. using lighted wicks
    • F02N19/04Aiding engine start by thermal means, e.g. using lighted wicks by heating of fluids used in engines
    • F02N19/10Aiding engine start by thermal means, e.g. using lighted wicks by heating of fluids used in engines by heating of engine coolants

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  • Heat-Exchange Devices With Radiators And Conduit Assemblies (AREA)

Description

  • Elektrische Vorrichtung zum Vorwärmen des Kühlwassers von Brennkraftmaschinen Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung, um das Anlassen von Brennkraftmaschinen, insbesondere von Kraftfahrzeugen, z. B. bei niedrigen Außentemperaturen zu erleichtern, und besteht aus einer elektrischen Heizvorrichtung für das Kühlwasser.
  • Es ist bekannt, starre Verbindungsstücke, welche die gebräuchlichen starren Heizrohre enthalten, in der Rohrleitung zwischen Kühler und Motor (Wasserpumpe) anzubringen. Bei vielen Automobilen ist aber sehr wenig Raum zwischen Motor und unterem Schild am Rahmen vorhanden, um ein solches Verbindungsrohrstück mit den Heizelementen anbringen zu können.
  • Außerdem haben sich im Gebrauch der bekannten starren Heizrohre auch deshalb Schwierigkeiten ergeben, weil die Verbindungsrohre zwischen dem Wassermantel oder dem Kühlwasserrohr des Motors und dem unteren Teil des Kühlers bei allen Fabrikaten verschiedene Neigungen besitzen.
  • Schließlich lag das starre Verbindungsrohr infolge seiner schiefwinkligen Lage bisher, wenigstens zum Teil, immer höher als der niedrigste Punkt des Kühlers, und es war daher nicht möglich, das Heizelement so tief zu legen, daß es diesen niedrigsten Punkt des Kühlers ereichte. Es ist zwar auch bereits bekannt, elektrische Heizdrähte im Innern von Metallrohren anzuordnen, denen man durch geeignete Biegung die jeweils gewünschte Gestalt gibt. Für den hier in Betracht kommenden Zweck wäre aber mit derartigen Heizelementen noch nichts gewonnen, da nicht nur die Starrheit des Heizrohres selbst, sondern auch die des Kühlwasserrohres, welches das Heizrohr umgibt, an den bisherigen Übelständen schuld war.
  • Nach einer bekannten Ausführungsform hat man, um einen besseren Wärmeaustausch zu erzielen, in dem Wassermantel schraubenförmige Rippen angeordnet, wodurch das Kühlwasser gezwungen wurde, seinen Weg durch den Mantel in spiralförmiger Bahn zurückzulegen. Auch diese ältere Anordnung ist jedoch in allen Teilen völlig starr, und die Wasserzu- und -ableitung liegt an entgegengesetzten Enden der Heizvorrichtung, was deren Anwendung im Falle des Platzmangels völlig ausschließt.
  • Die vorliegende Erfindung besteht nun darin, daß beide die eigentliche Heizvorrichtung bildenden Rohre, nämlich sowohl das äußere Kühlwasserrohr als auch das innere Heizrohr, als biegsame Wellrohre ausgebildet sind. Die Vorrichtung besteht demnach aus einem an einem Ende geschlossenen biegsamen Wehrohr, in dessen Innerem sich ein Heizdraht befindet, und aus einem zweiten, ebenfalls an einem Ende abgeschlossenen biegsamen Wellrohr, welches das erste Rohr umgibt und an die Kühlwasserleitung angeschlossen ist.
  • Durch diese Anordnung werden die Nachteile der bisherigen starren Rohrverbindungen vermieden. #Die gleiche Heizvorrichtung läßt sich in jede beliebige Kühlanlage einbauen und kann mithin bei allen Fahrzeuganlagen angewendet werden, auch dort, wo kein Platz mehr zwischen dem unteren Schild und .dem Motor vorhanden ist. In diesem Falle können Teile des Heizrohres unter dem Schild oder zwischen Motorteilen o. dgl. angebracht werden. Infolge der biegsamen Ausführung kann hierbei ohne weiteres der niedrigste Punkt des Kühlers erreicht werden, und außerdem kann das biegsame Organ alle beliebigen Abbiegungen annehmen, wodurch ein guter Umlauf des Kühlwassers und eine zweckmäßige Erwärmung erzielt wird.
  • Durch die Ausbildung des Kühlwasserrohres und des Heizrohres als Wellrohre wird noch ein weiterer sehr wesentlicher Vorteil erreicht. Da sowohl das äußere als auch das innere Rohr eine schraubenförmige Wand haben, wird durch beide eine schraubenförmige Rinne gebildet, wodurch ein beschleunigter Umlauf des angeheizten Wassers zustande kommt. Dies ist folgendermaßen zu erklären: Das erwärmte Wasser steigt in der unmittelbaren Nähe des inneren biegsamen Heizrohres auf, während das kältere Wasser an der Innenwand des äußeren Rohres entlang strömt, und Versuche haben ergeben, daß durch die schraubenförmige Rinne eine kreisende Bewegung entsteht, welche eine Stauung und damit eine Beschleunigung des Wassers in der schraubenförmigen Rinne verursacht.
  • Der biegsame Mantel des gleichfalls biegsamen Heizelements ist, wie oben bereits erwähnt wurde, an einem Ende ganz geschlossen, während das andere Ende in eine Art Gehäuse mündet, das für den Anschluß der Verbindungsdrähte dient, die einerseits zum Netz und andererseits zu den Heizelementen laufen, und das gegebenenfalls, um Kurzschluß zu vermeiden. mit einer Isolierung versehen werden kann.
  • Der biegsame Heizkörper kann aus einem biegsamen galvanisierten, eisernen, kupfernen oder bronzenen- Rohrbestehen. Besonders vorteilhaft ist diese biegsame Ausführung bei denjenigen Fahrzeugen, bei denen der Motor nicht fest mit dem Rahmen verbunden ist, sondern in dem Rahmen frei hängt, da in diesem Falle die biegsame Heizvorrichtung auch den Schwingungen des Motors folgen kann.
  • In der Abbildung ist eine Heizvorrichtung nach der vorliegenden Erfindung teilweise in Ansicht, teilweise im Durchschnitt beispielsweise dargestellt.
  • Das T-förmige Anschlußstück i besitzt zwei Zweige, welche mit Schraubengewinde versehen sind, um es unmittelbar oder mit Hilfe von Zwischenstücken an. jede Rohrleitung von beliebigem Durchmesser, -gegebenenfalls unter Benutzung von Gummimuffen und metallenen Bügeln, anschließen zu können.
  • An dem dritten Zweig dieses T-Stückes i, das aus Kupfer oder einem anderen Metall besteht, ist die Heizvorrichtung befestigt. Diese besteht aus einem Wellrohr 2 aus Kupfer oder einem anderen geeigneten Metall, wobei die Stellen eine schraubenförmige Rinne 3 bilden.
  • An dem anderen Ende ist dieses Rohr durch ein isolierendes Stück q. abgeschlossen, in dem das eigentliche biegsame Heizelement 5 sitzt. Dieser isolierende und das Rohr an einem Ende ganz wasserdicht abschließende Teil q. dient gleichzeitig zur Einführung der elektrischen Verbindungen -(und Erdleitungen).
  • Eine abdeckende Abschluß:dose 6 bildet einen Schutz für die elektrischen Anschlußteile.
  • Es ist möglich, den Anschluß der Leitungsdrähte nach dem Schaltbrett beim Führersitz zu führen.
  • Es ist darauf zu achten, daß der niedrigste Punkt der Erwärmungsvorrichtung niedriger liegt als der niedrigste Punkt des Kühlers.
  • Der Widerstandsdraht für das Heizelement kann. aus irgendeinem gebräuchlichen Widerstandsmaterial bestehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH; Elektrische Vorrichtung zum Vorwärmen des Kühlwassers von Brennkraftmaschinen, insbesondere solchen von Kraftfahrzeugen, bestehend aus zwei konzentrischen Rohren, von denen das äußere mit der Kühlwasserleitung in Verbindung steht, während das innere den Heizwiderstand enthält, dadurch gekennzeichnet, daß beide Rohre als Wellrohre ausgebildet sind.
DEB149959D 1930-11-17 1931-05-08 Elektrische Vorrichtung zum Vorwaermen des Kuehlwassers von Brennkraftmaschinen Expired DE560496C (de)

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