DE558409C - Mehrreihiges Kugellager mit Trennkugeln - Google Patents

Mehrreihiges Kugellager mit Trennkugeln

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DE558409C
DE558409C DEB151579D DEB0151579D DE558409C DE 558409 C DE558409 C DE 558409C DE B151579 D DEB151579 D DE B151579D DE B0151579 D DEB0151579 D DE B0151579D DE 558409 C DE558409 C DE 558409C
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    • F16C33/00Parts of bearings; Special methods for making bearings or parts thereof
    • F16C33/30Parts of ball or roller bearings
    • F16C33/37Loose spacing bodies
    • F16C33/3713Loose spacing bodies with other rolling elements serving as spacing bodies, e.g. the spacing bodies are in rolling contact with the load carrying rolling elements
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    • F16C19/02Bearings with rolling contact, for exclusively rotary movement with bearing balls essentially of the same size in one or more circular rows
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    • F16C19/181Bearings with rolling contact, for exclusively rotary movement with bearing balls essentially of the same size in one or more circular rows for both radial and axial load with two or more rows of balls with angular contact
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

Bei mehrreihigen Kugellagern nach Patent 473 757 mit zwischen den Tragkugelreihen angeordneten Trennkugeln, die von einem Führungsring umgeben sind, ist es bereits vorgeschlagen S worden, den Führungsring für die Trennkugeln derart anzuordnen, daß eine exzentrische Verlagerung des Führungsringes für die Trennkugeln beim Betrieb des Lagers verhindert wird. Die Erfindung betrifft bei einem Lager nach dem Patent 473 757 eine besondere. Art der Ausbildung des Kugellagers, die ebenfalls eine exzentrische Verlagerung des Führungsringes für die Trennkugeln verhindert.
Ein Kugellager entsprechend der Erfindung ist so ausgebildet, daß der Führungsring für die Trennkugeln so geführt ist, daß, anders wie bei bekannten Ausbildungen eines mehrreihigen Kugellagers mit zwischen den Tragkugeln angeordneten Trennkugeln, der Führungsring für die Trennkugeln niemals mit den Tragkugeln in Berührung kommen kann, daß also die Tragkugeln des Lagers nicht zur Verhinderung einer exzentrischen Verlagerung des Führungsringes für die Trennkugeln benutzt werden.
Wesentlich für ein mehrreihiges Kugellager nach der Zusatzerfindung ist, daß zur Verhinderung einer exzentrischen Verlagerung des Führungsringes für die Trennkugeln dieser in dem äußeren Laufring des Lagers geführt ist, wobei es gleichgültig ist, in welcher Art diese Führung bewirkt wird, und die verschiedensten Aus— führungsformen einer derartigen Führung des Führungsringes für die Trennkugeln in dem äußeren Laufring des Lagers möglich sind. Insbesondere kann die Führung des Führungsringes für die Trennkugeln in dem äußeren Laufring so erfolgen, daß eine Berührung zwischen dem Führungsring für die Trennkugeln und dem äußeren Laufring bzw. den mit diesem äußeren Laufring in Verbindung stehenden Teilen nur dann erfolgt, wenn eine exzentrische Verlagerung des Führungsringes für die Trennkugeln auftritt, oder der Führungsring kann auch so in dem äußeren Laufring geführt werden, daß eine dauernde Berührung zwischen dem Führungsring für die Trennkugeln und dem äußeren Laufring des Lagers vorhanden ist.
LTm bei einem Kugellager nach der Erfindung zu erreichen, daß die durch die Führung des Führungsringes für die Trennkugeln im äußeren Laufring auftretenden Reibungsverluste möglichst gering bleiben und keine Beschädigungen zwischen dem Führungsring für die Trennkugeln und dem äußeren Laufring auftreten, ist es erfindungsgemäß noch besonders vorteilhaft, die miteinander in Berührung stehenden oder gegebenenfalls in Berührung gelangenden Teile des Führungsringes für die Trennkugeln und des äußeren Laufringes aus zwei verschiedenen Baustoffen herzustellen, die einen geringeren Gleitwiderstand gegeneinander besitzen als dies der Fall ist, wenn z. B., wie dies naheliegt, sowohl
der Führungsring für die Trennkugeln wie der äußere Laufring aus dem gleichen Kugellager-stahl hergestellt werden.
Auf der Zeichnung sind verschiedene Ausführungsformen eines mehrreihigen Kugellagers nach der Erfindung dargestellt, ohne daß jedoch diese Ausführungsformen alle möglichen Ausführungsformen der Ausführung der Erfindung wiedergeben.
to Die Fig. i, 2 und 3 zeigen Schnitte durch verschiedene Ausführungsformen von mehrreihigen Kugellagern nach der Erfindung, während
Fig. 4 eine Einzelheit der Ausführungsform nach Fig. 3 in Seitenansicht zeigt. Die Fig. 5 zeigt eine weitere Ausführungsform der Erfindung, und
Fig. 6 zeigt eine Einzelheit der Fig. 5. Bei sämtlichen dargestellten Kugellagern ,ist der innere Laufring mit α und der äußere Laufring, der sich aus zwei Teilen zusammensetzt, mit b bezeichnet. Zwischen den Lauf ringen a und b, die mit Lauf rillen von irgendeiner geeigneten Ausbildung versehen sind, sind die beiden Reihen Tragkugeln c angeordnet. Zwischen den beiden Tragkugelreihen sind in an sich bekannter Weise die Trennkugeln d angeordnet, die einen kleineren Durchmesser als die Tragkugeln c besitzen und von einem äußeren Führungsring umgeben sind.
Dieser Führungs- oder Stützring für die Trennkugeln d besteht bei der Ausführungsform des Lagers nach Fig. 1 aus einem üblichen Ringe, z. B. aus Kugellagerstahl, dessen seitliche Schultern so weit von den Tragkugelreihen c abstehen, daß der Ring e niemals mit den Tragkugeln c in Berührung kommen kann.
Die Aussparung des ,äußeren Laufringes b ist mit einer Buchse f aus einem Baustoff versehen, der gegenüber dem Baustoff des Führungsringes e für die Trennkugeln einen geringeren Gleitwiderstand besitzt. Geeignete Baustoffe für die Buchse f, wenn der Ring e aus Kugellagerstahl besteht, sind u. a. Nickelbronze, Berylliumbronze, nitrierter Stahl oder Stahl mit hohem Chromgehalt, etwa 13%, oder hohem Wolframgehalt. Normalerweise liegt der die Trennkugeln d umgebende Führungsring e derart im Innern des Lagers, daß ein ganz geringer Abstand, z. B. in der Größenordnung von zehntel oder hundertstel Millimetern, zwischen der inneren Umfangsfläche der Buchse/' und der äußeren Umfangsfläche des Führungsringes e vorhanden ist. Eine Berührung zwischen der Buchse f und dem Führungsring e tritt also nur auf, wenn bei dem Lauf des Lagers sich der Führungsring e für die Trennkugeln d exzentrisch zu verlagern sucht.
An Stelle daß in die Aussparung des äußeren
Laufringes b des Lagers eine Buchse f aus den erwähnten Baustoffen eingesetzt ist, könnte die Ausbildung des Lagers auch so erfolgen, daß der gesamte Führungsring e für die Trennkugeln aus einem Baustoff besteht, der gegenüber dem Baustoff des äußeren Laufringes b, der insbesondere aus Kugellagerstahl besteht, einen geringen Gleitwiderstand besitzt. Der gesamte Führungsring e könnte also aus den oben erwähnten Baustoffen bestehen.
In Fig. 2 ist eine Ausführungsform des Lagers gezeichnet, bei der der eigentliche Führungsring e für die Trennkugeln d aus üblichem Kugellagerstahl besteht, aber außen fest mit einem Mantel g, z. B. aus Bronze oder Stahl mit hohem Chromgehalt, umgeben ist, derart, daß, wenn der Führungsring e mit dem Mantel g gegen die innere Aussparung des äußeren Laufringes b zur Anlage kommt, nur ein geringer Gleitwiderstand zwischen den zur Anlage kommenden Flächen auftritt.
Die in Fig. 3 dargestellte Ausführungsform eines Lagers unterscheidet sich von den eben beschriebenen dadurch, daß zwischen den beiden Teilen des äußeren Laufringes b ein in Richtung der Lagerachse verhältnismäßig schmaler Ring Ji zur Führung des Führungsringes e für die Trenn- 8g kugeln d zwischengefügt ist. Die Breite des 'Ringes h wird so bemessen, daß die Breite der Reibungsfläche zwischen dem Ring/i und dem Ring e zur möglichsten Verringerung der Reibungsarbeit so gering wird, wie dies mit Rücksieht auf den auftretenden Flächendruck zulässig ist. Der RingÄ besteht vorteilhafterweise wieder aus einem Baustoff, der gegenüber dem Baustoff des Ringes e einen geringen Gleitwiderstand besitzt.
Die innere Umfangsfläche des zwischen die Teile des äußeren Laufringes b zwischengefügten Ringes h kann, wie dies in Fig. 4 dargestellt ist, aus einzelnen wulstförmigen bzw. konvexen Bogenstücken i gebildet werden, und zwar insbesondere, wenn der Ring Ji aus härterem Material als der Ring e besteht. Bei einer derartigen Ausbildung des Lagers kann der Führungsring e für die Trennkugeln d mit seiner äußeren Umfangsfläche nur gegen die Scheitel der Bogenstücke i zur Anlage kommen, so daß stets nur eine sehr geringe Reibungsarbeit auftreten kann.
An Stelle eines vollständigen Ringes h kann man zwischen die Teile des äußeren Laufringes b über den Umfang des Laufringes verteilt eine Anzahl von Stiften mit kugelförmigen oder zylindrischen Stirnflächen zwischenfügen, z. B. drei Stifte, oder an dem Laufring nach innen reichende Vorsprünge vorsehen, welche Stifte oder Vorsprünge dann zur dauernden Führung des Ringes e, wenn dieser dauernd gegen diese Stifte anliegt, zur Verhinderung einer exzentrischen Verlagerung des Ringes e dienen, wenn dieser normalerweise die Stirnflächen der Stifte nicht berührt.
Schließlich läßt sich im Sinne der Fig. 1, 2
und 3 eine Führung zwischen dem Ring e und dem äußeren Laufring b auch dadurch bewerkstelligen, daß die äußere Umfangsfläche des Ringes e nicht vollkommen kreisförmig ist, sondern z. B. drei Vorsprünge besitzt, die allein die Führung des Ringes e in dem Laufring b bewirken.
In Fig. 5 ist eine Ausführungsform des Lagers dargestellt, bei der zur Verringerung der Reibungsarbeit bei der Zentrierung des Führungsringes e in dem Außenring b Rollen oder Kugeln k in dreifacher oder mehrfacher Anzahl über die Umfangsfläche des Laufringes b verteilt angeordnet sind, die z. B. durch einen Ring i, der fest in dem äußeren Laufring b sitzt, an Ort und Stelle gehalten werden, aber an einer Drehung nicht verhindert werden. Sobald also der Ring e mit diesen Kugeln k in Berührung gelangt, werden die Kugeln k sich drehen, was eine Beschädigung der Kugeln k bei der Zentrierungsarbeit verhindert.

Claims (8)

  1. Patentansprüche:
    i. Mehrreihiges Kugellager mit zwischen den Tragkugelreihen angeordneten Trennkugeln, die von einem Führungsring umgeben sind, nach Patent 473 757, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verhinderung einer exzentrischen Verlagerung des Führungsringes dieser in dem äußeren Laufring des Lagers geführt ist.
  2. 2. Mehrreihiges Kugellager nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Führung des Führungsringes für die Trennkugeln in dem äußeren Laufring des Lagers ein Ring aus einem Baustoff (z. B. Nickelbronze, Berylliumbronze, Stahl von hohem Chromgehalt oder hohem Wolframgehalt, nitriertem Stahl) eingesetzt ist, der gegenüber dem Baustoff (insbesondere Kugellagerstahl), aus dem der Führungsring für die Trennkugeln besteht, einen geringen Gleitwiderstand besitzt.
  3. 3. Mehrreihiges Kugellager nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der gesamte Führungsring für die Trennkugeln oder nur die äußere Umfangsfläche des Führungsringes aus einem Baustoff besteht, der gegenüber dem Baustoff (Kugellagerstahl), aus dem der äußere Laufring des Kugellagers besteht, einen geringen Gleitwiderstand besitzt.
  4. 4. Mehrreihiges Kugellager nach Anspruch i, mit einem quer zur Lagerachse geteilten Laufring, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen die beiden Teile des äußeren Laufringes zur Führung des Führungsringes für die Trennkugeln ein in Richtung der Lagerachse verhältnismäßig schmaler Ring aus einem Baustoff zwischengefügt ist, der einen geringen Gleitwiderstand gegenüber dem Baustoff des Führungsringes für die Trennkugeln besitzt.
  5. 5. Mehrreihiges Kugellager nach Anspruch ι und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die innere LTmfangsfläche des zwischen die Teile des Laufringes zwischengefügten Ringes aus einzelnen wulstförmigen bzw. konvexen Bogenstücken gebildet werden, so daß der Führungsring für die Trennkugeln mit seiner äußeren L'mfangsfläche nur gegen die Scheitel der Bogenstücke zur Anlage gelangen kann.
  6. 6. Mehrreihiges Kugellager nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen die beiden Teile des äußeren Laufringes über den Umfang des Laufringes verteilt eine Anzahl von Stiften mit kugelförmigen oder zylindrischen Stirnflächen zwischengefügt ist, die zur Führung des Führungsringes für die Trennkugeln dient.
  7. 7. Mehrreihiges Kugellager nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Führung des Führungsringes für die Trennkugeln eine die äußere Umfangsfläche des Führungsringes umgebende Anzahl von Kugeln oder Rollen dient, die in dem äußeren Laufring gelagert sind.
  8. 8. Mehrreihiges Kugellager nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Führungsring für die Trennkugeln mit Vorsprüngen an seiner äußeren Umfangsfläche versehen ist, die dann zur Führung des Führungsringes für die Trennkugeln in dem äußeren Laufring des Lagers dienen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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