DE558274C - Daempfer fuer Blasinstrumente - Google Patents
Daempfer fuer BlasinstrumenteInfo
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- DE558274C DE558274C DEP64918D DEP0064918D DE558274C DE 558274 C DE558274 C DE 558274C DE P64918 D DEP64918 D DE P64918D DE P0064918 D DEP0064918 D DE P0064918D DE 558274 C DE558274 C DE 558274C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10D—STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- G10D9/00—Details of, or accessories for, wind musical instruments
- G10D9/06—Mutes
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Description
- Dämpfer für Blasinstrumente Die vorliegende Erfindung betrifft einen Dämpfer für Blasinstrumente, wie z. B. Trompeten, Posaunen usw. Die Erfindung besteht darin, daß in dem hohlen Dämpfer ein um eine Achse drehbarer, zweckmäßig scheibenförmiger Körper angeordnet ist, der durch den beim Spielen des Blasinstrumentes entstehenden Luftstrom in Umlauf gesetzt wird und ein Tremolo erzeugt. Bisher konnte der Musiker das Tremolo nur mit dem Mundstück und durch Lippenvibration erzeugen. Dies strengt aber die Lippen sehr an und setzt eine gewisse Technik voraus, die oft, insbesondere bei Jazzmusikern, nicht immer vorhanden ist. Durch die erfindungsgemäß im Dämpfer angeordnete und in Umlauf gesetzte Scheibe wird mit Leichtigkeit ein Tremolo erzeugt. Es wird ein neuer Effekt erzielt, der bei Jazzmusik als Neuigkeit gern aufgenommen wird. Zur Verstärkung der Scheibenumlaufsgeschwindigkeit wird zweckmäßig die Scheibe zusätzlich durch ein mechanisches Hilfsmittel, beispielsweise ein Blasebalg, in Umlauf gesetzt.
- In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einer Ausführungsform in Abb. i bis q. dargestellt. Es zeigen: Abb. i einen Schnitt durch den Dämpfer nach Linie C-D der Abb.3, Abb.2 einen Schnitt nach Linie A-B der Abb. 3 mit Anschluß an einen Blasebalg, Abb.3 einen Schnitt nach Linie E-F der Abb. 2, Abb. q. Ansicht der Vorrichtung in Gebrauchsstellung.
- Der aus beliebigem Stoff bestehende Dämpferkörper a ist hohl ausgebildet und besitzt an seiner engeren, zum Einsetzen in das Blasinstrument c bestimmten Öffnung eine Korkabdichtung b. Innerhalb des Dämpfers a befindet sich eine mit einer fest an ihr angebrachten Achse h versehene Scheibe ä, wobei sich die Spitzen der Achse h in Lagerflächen von Regulierschrauben fdrehen können. Die letzteren sind in einen Metallringe des Dämpferkörpers a eingeschraubt. Durch den beim Spielen des Blasinstrumentes c entstehenden Luftstrom wird die Scheibe g im Sinne der Pfeile in in Umlauf gesetzt. Durch diese Rotation der Scheibe g wird der mit dem Instrument erzeugte Ton abwechselnd in seinem Weg nach außen gehemmt und freigegeben, so daß ein dauerndes Tremolieren bzw. Vibrato entsteht. Zweckmäßig wird vor der rotierenden Scheibe g innerhalb des Dämpfers a eine Wand tt angeordnet, die den aus dem Blasinstrument c eintretenden Luftstrom zur Beäufschlagung der unteren Scheibenhälfte ablenkt.
- Um der Scheibe g eine größere Umlaufsgeschwindigkeit zu geben, als es durch den vom Mund erzeugten Luftstrom möglich ist, wird vorteilhaft mittels einer zusätzlichen Blasvorrichtung, z. B. eines Blasebalges o, ein Luftstrom erzeugt, der durch einen Schlauch p einem im Dämpferkörper a befestigten Rohrstück i zugeleitet wird. Die Austrittsöffnung des beispielsweise als Rohrkrümmer ausgebildeten Rohres i ist auf die untere Scheibenhälfte gerichtet, so daß die letztere vom Blasebalgluftstrom beaufschlagt wird. Je nach der Stärke des durch den Blasebalg o erzeugten Luftstromes wird die Scheibe g mehr oder weniger rasch rotieren und dadurch verschiedenartiges Tremolieren erzeugt. An Stelle des mittels Fußtritts betätigten Blasebalges o könnte auch eine andere, gegebenenfalls mit Motorkraft einen Luftstrom erzeugende Blasvorrichtung verwendet werden.
- Je nach Einstellung der Regulierschrauben Eist die Reibung an den Achsenspitzen eine andere, so daß hierdurch ein Einfluß auf die Umlaufsgeschwindigkeit ausgeübt werden kann. Ferner kann durch die Befestigungsart mittels Schrauben f die Scheibe g leicht ausgewechselt werden und durch einen anderen umlaufenden Körper anderer Dimensionen oder gegebenenfalls anderer Bauart ersetzt werden, wobei eine andere Tremolowirkung erzielt wird.
- Die Austrittsb#fnung der Verschlußkappe g ist mit einem Gazefilter d versehen, der gleichzeitig eine leichte Dämpfung des Tones er-7eugt.
Claims (6)
- PATENTANSPRACHE: i. Dämpfer für Blasinstrumente, dadurch gekennzeichnet, daß in dem hohlen Dämpfer (a) ein um eine Achse drehbarer, zweckmäßig scheibenförmiger Körper (g) angeordnet ist, der durch den beim Spielen des Blasinstrumentes entstehenden Liftstrom in Umlauf gesetzt wird und ein Tremolo erzeugt.
- 2. Dämpfer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der aus dem Blasinstrument (c) kommende Luftstrom durch eine im. Dämpfer (a) vor der umlaufenden Scheibe (g) angeordnete Wand (n) zur intensiveren Beaufsc'hlagung einer Scheibenhälfte abgelenkt wird.
- 3. Dämpfer nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe (g) zusätzlich durch ein mechanisches Hilfsmittel in Umlauf gesetzt wird.
- 4. Dämpfer .nach Anspruch i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß mittels einer zusätzlichen Blasvorrichtung (o) beliebiger Art ein Luftstrom erzeugt wird, der durch eine Leitung (p, i) in den Dämpfer (a) geführt wird und dort durch Beaufschlagung einer Scheibenhälfte die Scheibe (g) in Rotation versetzt.
- 5. Dämpfer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Geschwindigkeit der umlaufenden Scheibe (g) durch Regulierorgane (f) einstellbar ist. -
- 6. Dämpfer nach Anspruch i und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Spitzen der fest mit der Scheibe (g) verbundenen Achse (h) in L ägerflächen von verstellbar im Dämpfergehäuse (a) angebrachten Schraüben (f) laufen. Dämpfer für Blasinstrumente, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verstärkung der Dämpferwirkung die Austrittsöffnung der Verschlußkappe (g) mit einem Gazefilter (d) versehen ist. -
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP64918D DE558274C (de) | 1932-03-06 | 1932-03-06 | Daempfer fuer Blasinstrumente |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP64918D DE558274C (de) | 1932-03-06 | 1932-03-06 | Daempfer fuer Blasinstrumente |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE558274C true DE558274C (de) | 1932-09-05 |
Family
ID=7390499
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP64918D Expired DE558274C (de) | 1932-03-06 | 1932-03-06 | Daempfer fuer Blasinstrumente |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE558274C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2716917A (en) * | 1953-02-24 | 1955-09-06 | Frederick J Troppe | Tone modifier for musical instruments |
-
1932
- 1932-03-06 DE DEP64918D patent/DE558274C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2716917A (en) * | 1953-02-24 | 1955-09-06 | Frederick J Troppe | Tone modifier for musical instruments |
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