DE556757C - Gemischverdichtende Brennkraftmaschine - Google Patents
Gemischverdichtende BrennkraftmaschineInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02B—INTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
- F02B19/00—Engines characterised by precombustion chambers
- F02B19/10—Engines characterised by precombustion chambers with fuel introduced partly into pre-combustion chamber, and partly into cylinder
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- F02B19/1023—Engines characterised by precombustion chambers with fuel introduced partly into pre-combustion chamber, and partly into cylinder with only one pre-combustion chamber pre-combustion chamber and cylinder being fed with fuel-air mixture(s)
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- F02B19/1033—Engines characterised by precombustion chambers with fuel introduced partly into pre-combustion chamber, and partly into cylinder with only one pre-combustion chamber pre-combustion chamber and cylinder being fed with fuel-air mixture(s) pre-combustion chamber and cylinder having both intake ports or valves, e.g. HONDS CVCC specially adapted valves, e.g. rotary valves, pre-combustion chamber being part of a valve
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Description
- Gemischverdichtende brennkraftmaschine Die Erfindung bezieht sich auf eine gemischverdichtende Brennkraftmaschine für schwerflüchtige Brennstoffe, bei der eine die Zündvorrichtung enthaltende Zündkammer mit dem Hauptverbrennungsraum durch einen abschließbaren Hauptkanal und nicht abschließbare Nebenkanäle verbunden ist. Bei dieser bekannten Maschine wird in die Zündkammer ein leicht entzündbares, zur Zündung des Hauptgemisches dienendes Hilfsgemisch eingeführt und der Hauptverbindungskanal während des Saughubes abgesperrt.
- Bei dieser bekannten Maschine besteht die Gefahr, daß ein Teil des Hilfsgemisches beim Saughube durch die Nebenkanäle in den Arbeitszylinder gelangt und damit der Verbrauch an Hilfsgemisch übermäßig groß wird und ferner daß beim Verdichtungshube ein Teil des schwerentzündlichenHauptgemisches in die Zündkammer gelangt und damit die Zündung erschwert wird.
- Dies wird erfindungsgemäß dadurch verhindert, daß die Wandung des Hauptkanals rohrartig in die Zündkammer hineinragt, der Abschlußkörper an der Einmündung des Hauptkanals in die Zündkammer angeordnet ist und die Nebenkanäle in den Hauptkanal einmünden und so bemessen sind, daß beim Saughub im wesentlichen nur die von der vorhergehenden Zündung in der Zündkammer verbliebenen Abgase in den Arbeitszylinder hineingesaugt werden. Die Bemessung des Hauptkanals kann derart sein, daß am Ende des Saughubes das Zündgemisch im wesentlichen nur bis zur Einmündung des Hauptkanals in den Hauptverbrennungsraum gelangt ist.
- Weitere Merkmale der Erfindung bestehen in der besonderen Bauart der Vorrichtung. Die Erfindung läßt sich in verschiedener Weise ausführen. Sie ist beispielsweise in einer Ausführungsform veranschaulicht, und zwar .zeigt: Abb. i einen senkrechten Schnitt durch einen Zylinderkopf, Abb. 2 die Stellung des Ventils während des Anlassens und Leerlaufes, Abb. 3 einen Grundriß zu Abb. i.
- Dem Zylinder i wird ein in einem Verdampfer oder Vergaser gebildetes Rohölluftgemisch zugeführt. An Stelle der üblichen Zündkerze ist in die Zünd-kerzenbohrung eine, eine Zündkerze aufnehmende Zündkammer eingeschraubt. Die Zündkammer 8 hat einen Einlaß 7 für die Zufuhr eines in einem Vergaser gebildeten Benzinluftgemisches. An der Kammer 8 sitzt ein die Zündkerze aufnehmender Stutzen g. In dem mit Gewinde versehenen Rohr 3 ist ein Längskanal 13 vorgesehen, der aufwärts bis in die Zündkammer reicht. Die Mündung dieses Kanals wird während des Saughubes von einem Ventil 12 abgeschlossen. In den Kanal 13 münden enge von der Zündkammer ausgehende Hilfkanäle 15 beliebiger Anzahl, so daß während des Saughubes Abgase aus der Zündkammer in den Arbeitszylinder gesaugt werden können, während gleichzeitig als Ersatz frisches Zündgemisch eingeführt wird. Die Ventilstange 16 ist durch eine Kammer 17 hindurchgeführt, die einen Vorratsbehälter für Zündgemisch bildet. Über der Kammer 17 liegt eine weitere Kammer 18. Diese enthält eine Feder i g, die an dem einen Ende auf dem Boden der Kammer aufliegt und am anderen Ende sich gegen einen Kreuzstift 2i der Ventilstange stützt.
- Zur Führung der Feder i9 dient ein rohrartiger Ansatz 22. Die.Kammer 17 steht finit der Zündkammer 8 in Verbindung und weist einen Ventilsitz 23 auf, auf den sich nach Beendigung des Saughubes die eine Dichtungsfläche des mit zwei Dichtungsflächen versehenen Ventils setzt und dadurch die Zündkammer vom Vergaser abschließt, währen die Verbindung der Zündkammer mit de m Zylinder durch den Kanal 13 hergestellt wird. Der Funke zündet das Zündgemisch, und die Flamme dringt in das im Hauptverbrennungsraum befindliche Rohölluftgemisch ein und entzündet dasselbe. Beim Auspuffhub des Motors verbleiben Abgase in der Zündkammer und dem Kanal 13. Beim Saughub wird das Ventil nach abwärts auf seinen unteren Sitz gezogen, und die in der Zündkammer verbliebenen Abgase werden durch die Hilfskanäle 15 und den Hauptkanal 13 in den Zylinder hineingesaugt, und die Zündkammer wird mit frischem Zündgemisch gespeist. Das Fassungsvermögen der Zündkammer und des Kanals 13 ist im Verhältnis zu demjenigen des Zylinders so klein, daß die geringe Abgasmenge ohne Einfluß auf die Verbrennung des Schwergemisches im Hauptverbrennungsraum ist. Die Hilfskanäle 15 sind so bemessen, daß am Ende des Saughubes das Zündgemisch nach abwärts höchstens bis zum unteren Teil des Kanals 13, aber nicht in den Zylinder gelangt. Im Kanal 13 und in der Zündkammer 8 wird beim Verdichtungshub das Zündgemisch verdichtet. Der Kanal 13 ist so bemessen, daß das Rohölluftgemisch, wenn überhaupt, nicht weit in den Kanal eindringt. Folglich ist ausschließlich leicht entzündbares Gemisch in der Zündkammer im Augenblick der Zündung vorhanden.
- Um ein Überhitzen der Feder i9 zu verhüten, sind in den gegenüberliegenden Wänden der oberen Kammer Öffnungen 31 vorgesehen, so daß ein Luftzug durch diese Kammer gehen kann. Die Ladung in der Zündkammer ist so klein bemessen, daß dadurch ein Antrieb des Motors nicht möglich ist. Sie dient lediglich zur Zündung. Damit das Zündgemisch zum Anlassen und Leerlauf verwendet werden kann, ist eine Vorrichtung vorgesehen, durch die das Ventil in Mittelstellung gehalten werden kann, so daß das Zündgemisch während dieser Betriebszustände in den Zylinder gesaugt werden kann. Diese Vorrichtung besteht aus einer halbringförmigen Schelle 24, die von einem drehbar an einem Lager 26 am oberen Ende der Verbindung gelagerten Sperrhebel 25 getragen wird. Eine Feder 27 dient dazu, diese Schelle 24 von der Ventilstange fortzuziehen. Der Bund kann aber mittels eines Bo-,vdendrahtes 29 angezogen werden, so daß er an die Ventilstange angreift. Die Ventilstange 16 hat an ihrem oberen Ende einen Stellring 30, um zu verhindern, daß das Ventil fällt, wenn die Schelle 24 an die Ventilstange angreift. Das Ventil wird dann in der in Abb.2 gezeigten Stellung so gehalten, daß das Zündgemisch zum Anlassen und Leerlauf angesaugt werden kann. Beim Anlassen des Motors wird, sobald er genügend erhitzt ist, cler Bowdenzug ausgelöst, so daß die Schelle schnell von der Ventilstange unter der Wirkung der Feder 27 zurückgeschwenkt wird und das Ventil 12, freigibt, so daß es sich beim nächsten Saughub der Maschine auf den unteren Ventilsitz i i aufsetzt. Sobald das Ventil frei arbeiten kann, wird Rohölluftgemisch dem Arbeitszylinder zugeführt.
- Wenn Leerlauf der Maschine erwünscht ist, z. B. wenn im Straßenverkehr eine Behinderung eintritt, wird die Zufuhr des Rohölluftgemisches abgeschnitten und der Bowdenzug bzw. der Arm 25 betätigt. Sollte die Ventilstange nicht in ihrer angehobenen Stellung sein, wenn die Schnelle 25 nach einwärts gedrückt wird, so legt sich diese gegen den Stellring 30 und schnappt, sobald die Ventilstange hochgeht, gegen die Ventilstange unter dem Stellring, so. daß das Ventil in Mittelstellung gehalten wird (Abb.2). Die Sperrhebel 25 der verschiedenen Zylinder der Maschine sind durch einstellbare Stangen 28 miteinander verbunden.
- Die Hilfskanäle können auch dadurch gebildet werden, daß im Ventilsitz ein cder mehrere Nuten vorgesehen sind, die dann mit dem Zufuhrkanal von der Benzinzündkammer zum Zylinder in Verbindung stehen. Vorzugsweise werden die überströmschlitze nahe am Boden der Zündkammer angezündet.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Gemischverdichtende Brennkraftmaschine für schwerflüchtige Brennstoffe mit einer mit dem Hauptverbrennungsraum durch.einen abschließbaren Hauptkanal und nicht abschließbare Nebenkanäle in Verbindung stehenden, die Zündvorrichtung enthaltenden Zündkammer, in die ein leicht entzündbares, zur Zündung des Hauptgemisches dienendes Hilfsgemisch eingeführt und deren Hauptverbindungskanal während des Saughubes abgesperrt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandung des Hauptkanals (13) rohrartig in die Zündkammer (8) hineinragt, der Abschlußkörper (12) an der Einmündung (i i) des Hauptkanals (13) in der Zündkammer (8) angeordnet ist und die Nebenkanäle (15) in den Hauptkanal (13) einmünden und so bemessen sind, daß beim Saughub im wesentlichen nur die von der vorhergehenden Zündung in der Zündkammer verbliebenen Abgase in den Arbeitszylinder hineingesaugt werden. z. Brennkraftmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Abschlußkörper als zweisitziges Ventil ausgebildet ist, das in seiner einen Endstellung den Hauptverbindungskanal (13) und in seiner anderen Endstellung die Einmündung (23) des Gemischzuführungskanals in die Zündkammer abschließt. 3. Brennkraftinaschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vorrichtung, z. B. ein Sperrhebel (25), vorgesehen ist, mittels deren das Ventil (12) während des Xnlassens und des Leerlaufens der Maschine in Mittelstellung gehalten wird, so daß das Hilfsgemisch während dieser Betriebszustände beim Saughub in den Arbeitszylinder gelangt. 4.. Brennkraftmaschine nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Hauptkanal (13) in einem besonderen Stutzen (3) vorgesehen ist, der in bekannter Weise unmittelbar in die Zündkerzenöffnung eingesetzt ist, und daß die Zündkammer für sich hergestellt und an dem Stutzen (3) befestigt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE556757T | 1930-10-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE556757C true DE556757C (de) | 1932-08-15 |
Family
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930556757D Expired DE556757C (de) | 1930-10-07 | 1930-10-07 | Gemischverdichtende Brennkraftmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE556757C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2717762A1 (de) * | 1976-04-22 | 1977-11-03 | Nippon Soken | Fackelgezuendete brennkraftmaschine |
-
1930
- 1930-10-07 DE DE1930556757D patent/DE556757C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2717762A1 (de) * | 1976-04-22 | 1977-11-03 | Nippon Soken | Fackelgezuendete brennkraftmaschine |
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