DE554244C - Vorrichtung zur UEberwachung des Laufes von Eisenbahnfahrzeugen - Google Patents

Vorrichtung zur UEberwachung des Laufes von Eisenbahnfahrzeugen

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DE554244C
DE554244C DEG78814D DEG0078814D DE554244C DE 554244 C DE554244 C DE 554244C DE G78814 D DEG78814 D DE G78814D DE G0078814 D DEG0078814 D DE G0078814D DE 554244 C DE554244 C DE 554244C
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rails
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railway vehicles
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DEG78814D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L1/00Devices along the route controlled by interaction with the vehicle or train
    • B61L1/18Railway track circuits
    • B61L1/181Details
    • B61L1/182Use of current of indifferent sort or a combination of different current types

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)
  • Electric Propulsion And Braking For Vehicles (AREA)

Description

Es bestehen bereits Vorrichtungen zur Überwachung des Laufes von Eisenbahnfahrzeugen, insbesondere der Annäherung eines Zuges an einem Beobachtungspunkt. Es wird hierbei gewöhnlich ein elektrischer Stromkreis verwendet, der von der Stromquelle über die Schienen, die Fahrzeugachsen und den Kontrollapparat am Beobachtungspunkt geführt ist. Nach Maßgabe, wie sich
xo der Zug der Beobachtungsstelle nähert, werden vom Kontrollapparat stets stärker werdende Zeichen abgegeben, und es können daraus Schlüsse über die jeweils noch bestehende Entfernung zwischen de'm Zug und der Beobachtungsstelle gezogen werden.
Derartige Apparate tragen jedoch keinerlei Rechnung dem Umstand, daß innerhalb ihres Meldebereiches Zonen geringerer Gefahr, d. h. weiter abliegende Zonen, und Zonen
ao größerer Gefahr, d. h. der Beobachtungsstelle zunächst liegende Zonen, vorhanden sind und daß es gerade bei der Ausführung von Bauarbeiten an Schienenkörpern von größter Wichtigkeit ist, nicht bloß die Ankunft eines Zuges an und für sich zu melden, sondern auch die Möglichkeit zu haben, diese Arbeiten im richtigen Zeitpunkt, also weder zu früh noch zu spät., abzubrechen.
Diesen Mangel der bekannten Apparate beseitigt die Erfindung dadurch, daß in einer bestimmten Entfernung vor dem ■Beobachtungspunkt der in den Schienen fließende Strom moduliert wird, insbesondere durch Zerlegung des Stromes in einzelne Stromstöße, und ein charakteristisches Zeichen im Empfänger ausgelöst wird, welches verschwindet, sobald die Modulierungseinrichtung durch die erste Fahrzeugachse unwirksam gemacht wird.
Die Zeichnung zeigt eifl Schema einer derartigen Anlage.
In der Zeichnung bezeichnet A, B die erste Fahrzeugachse des auf den Schienen ankommenden Zuges, C, D die Anschlußpunkte des Kontrollapparates an den Schienen, P die Stromquelle des Kontrollapparates, welcher im vorliegenden Falle ein Telephon E mit Transformator T ist.
Gemäß der Erfindung ist nun oberhalb der so ausgebildeten Beobachtungsstelle eine Vorrichtung an den Schienenstrang angeschlossen, welche bezweckt, den durchfließenden Strom zu modulieren. Diese Vorrichtung besteht aus einem Tickhammer H bekannter Bauart, der von einer selbständigen Kraftquelle P' (Batterie oder Sammler) gespeist wird und dessen Klemmen bei A' und B' an den beiden
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Schienensträngen angeschlossen sind. Bei jedem Ausschlag des Hammers schlägt das schwingende Teil gegen ein Feststück an, wodurch rückartige ~Veränderungen im Stromkreis-', C, T, P, D, B' entstehen.
Es entstehen infolgedessen in dem an der Beobachtungsstelle aufgestellten Telephonempfänger £ scharfe, regelmäßige Klappergeräusche, deren Schallstärke bedeutend größer ist als das Geräusch der ankommenden Wagenachse A, B. Praktisch ist dieses letztere Geräusqh im' Empfänger E übertönt bis. zu dem Augenblick, wo die Achse die Stelle A', ^'-überschreitet. Von diesem Augen-■ >5 blick an sind die vom Hammer herrührenden Klappergeräusche durch die Kurzschließung der Zone A', C, D, B' erstickt, und der Beobachter nimmt dann bloß noch die vom Fahrzeug herrührenden Geräusche wahr. Er wird so solcherart von dem Eintritt dieses Fahrzeuges, Zug oder Lokomotive, in die Schutzzone benachrichtigt und kann dann nötigenfalls das charakteristische. Klopfen hören, das jedoch schwächer und weniger regelmäßig ist als die zuvor vom Hammer if erzeugten Klappergeräusche und welche, wie bereits angegeben, beim Passieren der Schienenstöße von der Achsel, B hervorgerufen werden. Er kann ferner auf Grund seiner Wahrnehmungen die Geschwindigkeit des ankommenden Fahrzeuges ermessen.
Es kann auch in den Beobachtungsstromkreis und nahe am Modulierapparat H eine zweite elektrische Kraftquelle eingeschaltet werden, deren Wirkung sich derjenigen der Kraftquelle P der Beobachtungsstelle' hinzufügt, bzw. kann der Apparat auch so ausgebildet sein, daß bloß die Strommodulierung angezeigt wird, im übrigen aber an der Beobachtungsstelle keine weiteren Feststellun- gen gemacht werden können.
Es können auch in den Beobachtungsstromkreis nahe des Modulierapparates oder nahe der Beobachtungsstelle oder selbst an jeder beliebigen Stelle der zwischen ihnen sich ausdehnenden Schienenstrecke elektrische Kondensatoren eingebaut sein, die geeignet sind, eine Selektion zwischen den Strömen vorzunehmen, die gegebenenfalls für andere Zwecke durch die Schienenstränge hindurchgeschickt werden, und denjenigen, welche zur Betätigung der erfindungsgemäßen Anlage dienen.
Die Schienen können. an den Stoßenden durch angepaßte Leitungsdrähte verbunden sein, damit die Leitfähigkeit * eines jeden Schienenstranges besser wird.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Vorrichtung zur Überwachung des Laufes von Eisenbahnfahrzeugen, insbesondere der Annäherung eines Zuges an einen Beobachtungspunkt' unter Verwendung eines elektrischen Stromkreises, der von der Stromquelle über die Schienen, die Fahrzeugachsen und den Kontrollapparat geführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß in einer bestimmten Entfernung vor dem Beobachtungspunkt der in den Schienen fließende Strom moduliert wird, insbesondere durch Zerlegung'des Stromes in einzelne Stromstöße, und ein charakteristisches Zeichen im Empfänger ausgelöst wird, welches verschwindet, sobald die Modulierungseinrichtung durch die erste Fahrzeugachse unwirksam gemacht wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEG78814D 1930-02-17 1931-02-14 Vorrichtung zur UEberwachung des Laufes von Eisenbahnfahrzeugen Expired DE554244C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2022238615A1 (en) * 2021-05-12 2022-11-17 Rautatieto Certica Oy Electrical system, arrangement and method applicable to railroad tracks

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