DE549668C - Brenner fuer fluessigen und gas- oder staubfoermigen Brennstoff - Google Patents

Brenner fuer fluessigen und gas- oder staubfoermigen Brennstoff

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DE549668C
DE549668C DEH104217D DEH0104217D DE549668C DE 549668 C DE549668 C DE 549668C DE H104217 D DEH104217 D DE H104217D DE H0104217 D DEH0104217 D DE H0104217D DE 549668 C DE549668 C DE 549668C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D17/00Burners for combustion simultaneously or alternately of gaseous or liquid or pulverulent fuel
    • F23D17/007Burners for combustion simultaneously or alternately of gaseous or liquid or pulverulent fuel liquid or pulverulent fuel
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D17/00Burners for combustion simultaneously or alternately of gaseous or liquid or pulverulent fuel
    • F23D17/002Burners for combustion simultaneously or alternately of gaseous or liquid or pulverulent fuel gaseous or liquid fuel

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)

Description

  • Brenner für flüssigen und gas- oder staubförmigen Brennstoff Bei Feuerungsanlagen liegt vielfach die Aufgabe vor, den Brennstoff zu wechseln, je nachdem Kohlenstaub, Öl oder Gas den wirtschaftlichsten Betrieb ergibt. Auch können Brennstoffe von verschiedener Qualität, wie hoch- oder minderwertige Gase, dick- oder dünnflüssige Öle, zur Verfeuerung gelangen.
  • Die Lösung dieser Aufgabe erfordert daher die Ausbildung eines Brenners, der sowohl brennbare hochwertige oder minderwertige Gase als auch flüssige oder staubförmige Brennstoffe in beliebiger Abwechselung oder auch gleichzeitig der Feuerung zuzuführen und zur Verbrennung zu bringen vermag. Bei bekannten Brennern dieser Art werden die zur Verwendung kommenden gasförmigen Brennstoffe im allgemeinen durch die Ölzuleitungskanäle zugeführt. Die Folge davon ist, daß selbst bei hochwertigen Gasen bei üblichen Gasdrücken nur unzureichende Querschnitte zur Verfügung stehen und die Brennerleistung bei Gasbetrieb lediglich einen Bruchteil derjenigen bei Ölbetrieb beträgt. Außerdem fehlt die Anpassungsfähigkeit an minderwertige Gase ganz, so daß diese Brenner den gestellten Anforderungen nur in beschränktem Maße genügen. Anderen bekannten Brennereinrichtungen, die getrennte Zuleitungen für die einzelnen Betriebsstoffe besitzen und eine annähernd gleiche Höchstleistung bei Gas- und Ölbetrieb hergeben, fehlt wieder die Regelbarkeit bei gleichbleibenden Betriebsdrücken; sie arbeiten mit unveränderlichen Austrittsquerschnitten und gestatten eine Leistungsänderung nur durch Drosselregelung, also durch Veränderung des Öl-, Gas- oder Winddruckes. Dabei wird aber nur eine unvollkommene Verbrennung erzielt, denn die Austrittsöffnungen für die einzelnen Betriebsstoffe liegen bei diesen Brennern an der Brennermündung, so daß sich die Mischung der Brennstoffe erst im Feuerraum vollzieht und jede Vormischung innerhalb des Brenners in Fortfall kommt. Außerdem sind solche Brenner für Staubfeuerungen nicht geeignet, so daß sie gleichfalls nur in beschränktem Umfang die gestellte Aufgabe zu lösen vermögen.
  • Von diesen bekannten Einrichtungen unterscheidet sich nun der Gegenstand der Erfindung bildende Brenner, der gleichfalls getrennte Leitungen für die Luft, den flüssigen und den gas- oder staubförmigen Brennstoff in seinem Inneren aufweist, im wesentlichen dadurch, daß bei ihm die gleichachsigen Austrittsöffnungen der Kanäle für die Luft, das Gas und den von einem Teilluftstrom mitgerissenen flüssigen Brennstoff innerhalb des Brennergehäuses hintereinanderliegen und ein Steuerglied, das zweckmäßig mittels einer Kurvenführung axial verschiebbar ist und aus einem mit mehreren Steuerkanten versehenen Rohrschieber besteht, zur gleichzeitigen Regelung der Luft und Gaskanäle sowie zur Regelung der Ölzufuhr dient. Dabei wird ein Teil der Regelkanten durch einen innerhalb des Brenners axial zum Rohrschieber angeordneten, als Einlaßkanal für den gas- oder staubförmigen Brennstoff dienenden Zylinderkörper gebildet, der zweckmäßig mit dem Verschlußdeckel des Brennergehäuses zusammengebaut ist und in seiner Seitenwand eine Durchlaßöffnung besitzt, durch die der Brennstoff in das Brennerinnere eintreten kann. Außerdem wird die Anordnung vorteilhaft derart getroffen, daß der Zylinderkörper im Brennergehäuse beliebig verdreht und seine Öffnung je nach Bedarf mit dem größeren oder dem kleineren Einlaßstutzen des Gehäuses zur Deckung gebracht werden kann; ferner sind die Luftanschlüsse je nach dem Heizwert des zur Verfeuerung kommenden Brenngases vertauschbar. Der Neigungswinkel der an dem Verschlußdeckel vorgesehenen Kurvenführung wird zur Verfeinerung der Regelung . bei kleinen Brennerleistungen im allgemeinen bei den kleineren Auslaßöffnungen geringer als der Neigungswinkel bei größeren Auslaßöffnungen gewählt und die Regelkanten des axialen Zylinderkörpers werden zu dem gleichen Zweck gemeinsam mit dem Gehäusemundstück derart zylindrisch oder spitzkegelig ausgebildet, daß der Öffnungswinkel bei kleineren Auslaßöffnungen geringer ist als derjenige bei größeren Auslaßöffnungen. Das Steuerglied wird mit der Kurvenführung zweckmäßig durch eine Feder kraftschlüssig gekuppelt und diese Feder hierbei so angeordnet, daß sie gleichzeitig den Dichtungsdruck für die Stopfbüchse liefert, in der die Stange des Steuergliedes gegen das Brennergehäuse abgedichtet ist. Diese Stange kann dann zwecks Einführung eines Zündmittels und zur Beobachtung der Verbrennung als Rohr ausgebildet werden, während der den Ölkanal steuernde Rohrschieber zu beiden Seiten der Öldüsen mit Dichtungsrillen und Ablauflöchern ausgestattet wird, durch die Lecköl in den Hauptluftstrom geleitet wird.
  • Der neue Brenner ist in weitestem Maße anpassungsfähig für die verschiedensten Brennstoffe und gestattet deren wahlweise oder gleichzeitige Verfeuerung unter Verwendung normaler, gleichbleibender Betriebsdrücke. Es findet eine gute Vermischung der Brennstoffe mit der Verbrennungsluft innerhalb des Brenners und demzufolge eine vollkommene Verbrennung statt, auch wird annähernd gleiche Höchstleistung für die verschiedenen Brennstoffe erzielt. Die Brennleistung läßt sich einfach und zuverlässig bei den üblichen gleichbleibenden Drücken in weiten Grenzen durch gewöhnliche Querschnittsveränderungen regeln.. Die Anordnung ist übersichtlich und ermöglicht eine leichte Umstellung des Betriebes von einer Brennstoffart auf die andere, wobei sowohl hoch- oder minderwertige gasförmige Brennstoffe als auch dick- oder dünnflüssige Heizöle zur Verwendung kommen können.
  • Zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes sind in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigen Abb. i und Abb. 2 Längsschnitte durch die erste Ausführungsform des neuen Brenners, wobei in Abb. 2 das Regelorgan zur Hälfte in Ansicht dargestellt ist, Abb. 3 und 4 Querschnitte durch den Brenner nach den Linien A-B und C-D der Abb. i, Abb. 5 einen Längsschnitt durch die andere Ausführungsform, Abb.6 eine Abwicklung der Kurvenführung für das Steuerglied, Abb. 7 eine schematische Darstellung, aus der das Zusammenarbeiten der Steuerkanten ersichtlich ist, und Abb. 8 ein Diagramm, das die Veränderung der gesteuerten Querschnitte darstellt.
  • Der Brenner gemäß Abb. i besteht aus einem Gehäuse i, das einen Einlaßstutzen 2 für Luft sowie einen Einlaßstutzen 3 für brennbare Gase besitzt und in seinem Inneren einen Ring 4. trägt, durch dessen Bohrungen Heizöl zugeführt werden kann (s. auch Abb.4). Während die der Feuerung zugekehrte Seite des Gehäuses offen ist, ist die abgewendete Seite durch einen Deckel 6 verschlossen, der einen rohrförmigen Ansatz 7 und eine an diesen Ansatz angeschraubte oder angegossene Verlängerung 8 besitzt. Der Rohransatz 7 ist, wie Abb. 3 zeigt, mit einer in den Gasstutzen 3 einmündenden Öffnung 44 versehen; außerdem ist in dem Deckel 6 eine Spindel 9 beweglich angeordnet, die durch eine Stopfbüchse io abgedichtet wird. An der Spindel ist der Handhebel i i befestigt, dessen Nase i2 auf einer am Deckel angegossenen Kurvenführung 13 gleitet.
  • Durch Verdrehen des Hebels ii wird die Spindel 9 nicht nur verdreht, sondern auch axial verschoben. Am inneren Ende der Spindel 9 ist ein Kolbenschieber befestigt, dessen Nabe mit dem Rohrkolben durch schraubenförmige Rippen 21 verbunden ist. Zwischen den steuernden Kanten des Kolbenschiebers und dem Gehäuse i einerseits und der Rohrverlängerung @ andererseits befinden sich die Durchflußquerschnitte für die Verbrennungsluft und die Brennstoffe. In den Abbildungen ist diejenige Stellung des Reglerhebels i i dargestellt, bei der die steuernden Kanten am weitesten voneinander entfernt, die Querschnitte also am größten sind. Durch eine Drehung des Hebels i i wird der Kolbenschieber in das Gehäuse hineingezogen und dabei alle Durchflußquerschnitte verkleinert. Der äußere Luftstrom tritt zwischen den Kanten 15 und 16 aus, während ein zweiter Luftstrom durch einen im Steuerschieber gebildeten und in der Stromrichtung verlaufenden Kanal 2o in die Feuerung eintritt, der bei einer Regelbewegung durch die vordere Kante des Gehäuseringes q. verändert wird. Der Hauptluftstrom wird durch die Kanten 17 und 18 gesteuert und nimmt beim Eintritt in die Feuerung den am meisten nach innen liegenden Ringquerschnitt ein. Die Spindel 9 ist von einer Schraubenfeder42 umgeben, die sich gegen die Stopfbüchse io abstützt und gegen die Nabe 14 drückt,- so daß die Nase 12 des Steuerhebels i i stets an der Steuerkurve 13 anliegt.
  • Das durch den Stutzen 3 eintretende Gas strömt durch das Innere des Gehäuses und wird durch die Steuerkanten 23 und 24 geregelt. Die Bohrungen 5 im Gehäuse für den Ölzutritt münden in eine ringförmige Nut i9, der die Radialbohrungen 25 im Steuerschieber gegenüberstehen. Diese sind, wie Abb.2 zeigt, axial gegeneinander versetzt, so daß sie durch die Regelbewegung nacheinander geschlossen oder geöffnet werden. Beiderseits von diesen Bohrungen sind in der Lauffläche Dichtungsnuten 26, 27, 28, 29 mit Ablauflöchern 30 vorgesehen, durch welche Lecköl in den Hauptluftstrom geleitet wird, so daß ein Tropfen des Brenners ausgeschlossen ist. Die Dichtungsnuten 26, 27, 28, 29 bleiben in jeder Reglerlage durch die Lauffläche des Gehäuseringes 4. abgedeckt. Sie treten weder aus dieser Lauffläche heraus, noch kommen sie mit der Olzulaufnut i9 in Verbindung.
  • Durch den Gaseinlaßstutzen 3 kann statt brennbarem Gas auch in Luft aufgewirbelter brennbarer Staub eingeblasen werden, z. B. Kohlenstaub oder Sägemehl. O1 und Gas oder Öl und Kohlenstaub können auch gleichzeitig verfeuert werden. Wird nur mit Öl gefeuert, so kann der von der rohrförmigen Verlängerung 7, 8 umschlossene mittlere Teil des Brenners auch für die Zufuhr von Verbrennungsluft ausgenutzt werden. Das läßt sich in einfachster Weise dadurch ermöglichen, daß der Decke16 mit seinen Rohransätzen 7 und 8 gegenüber dem Gehäuse um i 8o° verdreht wird (Abb@.5). Die öffnung d.4 des Rohransatzes 7, die gemäß Abb. i in der üblichen Lage in .den Gasstutzen 3 mündet, liegt dann unten und gibt infolgedessen der durch den Stutzen 2 eintretenden Verbrennungsluft den Weg in das Innere der Rohransätze 7 und 8 frei, während der Gasstutzen 3 bei dieser Betriebsart von außen verschlossen bleibt.
  • Bei der zweiten Ausführungsform nach Abb. 5 sind noch weitere Vorkehrungen getroffen, die ein Tropfen des Brenners verhindern. Zu diesem Zweck ist im Gehäuse ein Ring .4o angebracht, der auf der LuftzufÜhrungsseite, bei der gezeichneten Lage der Teile also auf der Oberseite, eine Öffnung hat, sonst aber geschlossen ist. Das Lecköl, das zwischen dem Gehäusering 4 und dem Steuerschieber hindurchsickern könnte, ist durch den Ring 40 abgesperrt und kann daher nicht in den äußeren Luftstrom gelangen, der trocken bleiben soll. Es wird durch einen Schlitz 2o in den inneren Luftstrom oder durch einen Ölablauf ,41 abgeleitet, durch den auch diejenigen Ölmengen abgeführt werden können, die bei Stillstand des Luftgebläses durch Riemenriß oder Stromunterbrechung sich im Inneren des Brenners ansammeln oder sonst in den Verbrennungsraum laufen und in diesem eine Explosionsgefahr bilden würden. Wird das aus dein Ablauf 41 austretende 01 durch ein heberartig gebogenes Rohr abgeleitet, so ist eine Explosion ausgeschlossen.
  • Die steuernden Kanten sind so gestaltet, daß sie sich an ihrem Ende möglichst der zylindrischen Form nähern, wie dies die Kanten 15, 16, 23 und 2.4 (s. Abb. i und 2) besonders deutlich erkennen lassen. Dadurch erhalten die Luft und die Brennstoffe eine axiale Stromrichtung, die die Durchmischung begünstigt. Die schraubenförmigen Rippen 21 und 22 geben dem mittleren und Hauptluftstrom sowie dem eintretenden Gasstrom eine Drehbewegung. Zwischen den einzelnen kreisenden Teilluftströmen entstehen luftverdünnte Räume, so daß bei Gasbetrieb der gasförmige Brennstoff, bei Ölbetrieb der innere Luftstrom angesaugt und eine besonders gleichmäßige Mischung und Durchwirbelung von Brennstoff und Brennluft erzielt wird.
  • Bei dem Brenner gemäß der Erfindung sind die Steuerkurven 13 und die steuernden Kanten 15, 18 und 23 so gestaltet, daß ein großer Regelbereich mit gröberer Einstellung für große Leistungen und mit Feineinstellung für kleine Leistungen erzielt wird.
  • In Abb. 6 ist die Steuerkurve 13 (s. Abb. i) abgewickelt dargestellt. Für kleine Leistungen ist die Neigung dieser Kurve geringer (Winkel A), für größere Leistungen verläuft sie steiler (Winkel B). Beide Neigungswinkel A und B liegen vorteilhaft innerhalb des Reibungswinkels, so daß Selbstsperrung vorhanden ist. Auch können kleine Rasten 43 für Zwischenstellungen angebracht werden. Während die Nase 12 auf dem Kurvenstück geringerer Neigung entlang gleitet, wird die Spindel um die Strecke a axial verschoben. Denselben Weg machen also auch die steuernden Kanten des Schiebers. Beispielsweise gelangt die in Abb. 7 angedeutete steuernde Kante nz dadurch in die Lage z21, wobei die feststehende Kante im Verlauf dieses Steuerweges um den Winkel A1 geneigt ist. Benn zweiten Teil des Regelweges legen die steuernden Kanten einen ungefähr gleich großen Weg b zurück, die steuernde Kante gelangt dadurch in die Stellung w2, doch öffnet sich der Querschnitt hierbei wesentlich mehr, da die feststehende Kante in diesem zweiten Bereich um den größeren Winkel Bl geneigt ist. In Abb. 8 ist die Größe der dadurch erzielten Durchflußquerschnitte graphisch dargestellt, und zwar bezeichnet die gebrochene Linie I die Summe der geregelten Luftquerschnitte, die Linie II die Summe der Gasquerschnitte und Linie III die Summe der ölquerschnitte. Die graphische Darstellung ergibt, daß das Steuerorgan alle Brennstoff- und Luftaustrittsquerschnitte gleichzeitig einstellt und die Zufuhr von Brennstoff und Brennluft im richtigen Mischungsverhältnis be-,virkt, so daß ein außerordentlich großer Regelbereich von 5°10 bis ioo°/o geschaffen und bei kleinen Leistungen eine besonders feine Einstellung erzielt wird. Durch diese Feineinstellung der Brennleistung wird der Arbeitsvorgang verbessert, der Brennstoffverbrauch vermindert und die Wirtschaftlichkeit des Betriebes erhöht.
  • Der Brenner arbeitet einwandfrei mit einer Windpressung von ioo mm Wassersäule oder mit einem Dampfdruck von o,2 Atm., während der erforderliche Gasdruck 30 mm Wassersäule oder darüber beträgt. Die Innenstopfbüchse io verhindert ein Entweichen von Gas nach außen. Es ist vorteilhaft, Gas- und Winddruck verschieden hoch einzustellen. Bei minderwertigen Gasen kann zur Vermeidung von höheren Gaspressungen das Gas durch den größeren Stutzen 2 und die Luft durch den kleineren Stutzen 3 eingeführt werden. Bei üblichem Heizöl reicht ein nutzbarer Öldruck von 5oommWassersäule vollkommen aus. Diese niedrigen Betriebsdrücke für Zerstäubermittel und Brennstoffe erleichtern das Dichthalten der Leitungen und verringern den für die Feuerung erforderlichen Kraftbedarf. Auch fällt der rasche Verschleiß fort, der sich bei Hochdruckzerstäuberdüsen unangenehm bemerkbar macht.
  • Die Düsenmündungen mit ihren steuernden Kanten sind auswechselbar eingerichtet, wie dies aus Abb. i (vgl. beispielsweise die Kanten 15, 16, 18 und 23) ersichtlich ist, so daß die Düsenquerschnitte verschieden hohen Drücken oderHeizwerten des Gases oder auch verschiedenen Drücken des Zerstäubungsmittels bei Niederdruckluft- oder Niederdruckdampfbetrieb rasch angepaßt werden können.
  • In Abb. 5 ist das Steuerglied mit einer hohlen Spindel 39 dargestellt, die selbstverständlich bei allen Ausführungsformen verwendet werden kann und zurEinführung einer Gaszündflamme oder eines elektrischen Zünders dient, der das brennbare Gemisch unmittelbar vor der Brennermündung zündet. Auf diese Weise wird nicht allein das Anstecken derFeuerung erleichtert, sondern auch eine erhöhte Betriebssicherheit , erreicht, gleichzeitig kann während des Betriebes durch die hohle Spindel der Brennvorgang beobachtet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCRE: i. Brenner für flüssigen und gas- oder staubförmigen Brennstoff mit getrennten Leitungen für die Luft, den flüssigen und den gas- oder staubförmigen Brennstoff innerhalb des Brenners, dadurch gekennzeichnet, daß die gleichachsigen Austrittsöffnungen der Kanäle für die Luft, das Gas und den von einem Teilluftstrom mitgerissenen flüssigen Brennstoff im Brenner hintereinanderliegen und ein vornehmlich mittels einer Kurvenführung (13) axial verschiebbares, aus einem mit mehreren Steuerkanten versehenen Rohrschieber bestehendes Steuerglied zur gleichzeitigen Regelung der Luft- und Gaskanäle sowie der Ölzuführung (i9) dient, wobei einTeil derRegelkanten durch einen innerhalb des Brenners axial zum Rohrschieber angeordneten, alsEinlaßkanal für den gas-oder staubförmigen Brennstoff dienenden Zylinderkörper (7, 8) gebildet wird. z. Brenner nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der axiale, mit einer Durchlaßöffnung (4q.) in der Seitenwand versehene Zylinderkörper mit dem Verschlußdeckel (6) des Brennergehäuses zusammengebaut und derart drehbar ist, daß seine öffnungen entweder mit dem größeren (2) oder dem kleineren Einlaßstutzen (3) des Gehäuses zur Deckung gebracht werden kann. 3. Brenner nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Neigungsdinkel (A) der an dem Verschlußdeckel vorgesehenen Kurvenführung (13) bei kleineren Auslaßöffnungen geringer ist als der Neigungswinkel (B) bei größeren Auslaßöffnungen. q.. Brenner nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Regelkanten (18, 23, 15) des axialen Zylinderkörpers (7, 8) einschließlich des Gehäusemundstückes derart zylindrischoderspitzkegelig ausgebildet sind, daß der Öffnungswinkel (Al) bei kleineren Auslaßöffnungen geringer ist als der Öffnungswinkel (Bl) bei größeren Auslaßöffnungen. 5. Brenner nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (q.2), durch welche das Steuerglied mit der Kurvenführung (13) kraftschlüssig gekuppelt ist, gleichzeitig den Dichtungsdruck für die Stopfbüchse (ro) liefert, in der die Stange (9) des Steuergliedes, die zweckmäßiger«-eise zwecks Einführung eines Zündmittels und Beobachtung der Verbrennung als Rohr ausgebildet ist, gegen das Brennergehäuse abgedichtet ist. 6. Brenner nach Anspruch r bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der den COlkanal (r9) steuernde Rohrschieber zu beiden Seiten der Öldüsen (25) Dichtungsrillen mit Ablauflöchern (3o) besitzt, durch die Lecköl in den Hauptluftstrom geleitet wird.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1096530B (de) * 1957-12-20 1961-01-05 Borsig Ag Mischbrenner mit axial verschiebbarer Regeleinrichtung an der Brennermuendung
EP0536556A3 (en) * 1991-10-07 1993-06-16 Wulff Maschinenfabrik Und Apparatebau Gmbh Burner for liquid and/or gaseous fuels

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1096530B (de) * 1957-12-20 1961-01-05 Borsig Ag Mischbrenner mit axial verschiebbarer Regeleinrichtung an der Brennermuendung
EP0536556A3 (en) * 1991-10-07 1993-06-16 Wulff Maschinenfabrik Und Apparatebau Gmbh Burner for liquid and/or gaseous fuels

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