DE548306C - Foerdergeruest fuer Schachtgefaessfoerderung - Google Patents
Foerdergeruest fuer SchachtgefaessfoerderungInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
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- B66B17/00—Hoistway equipment
- B66B17/14—Applications of loading and unloading equipment
- B66B17/26—Applications of loading and unloading equipment for loading or unloading mining-hoist skips
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04H—BUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
- E04H12/00—Towers; Masts or poles; Chimney stacks; Water-towers; Methods of erecting such structures
- E04H12/26—Winding towers for mines
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
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Description
- Fördergerüst für Schachtgefäßförderung Fördergerüste bei Schachtförderanlagen werden meist so ausgeführt, daß das Führungsgerüst zur Aufnahme der senkrechten Belastungen herangezogen wird. Die auf Druck beanspruchten Eck- oder Hauptstützen des Führungsgerüstes werden dann durch Querverbände und Diagonalen in entsprechenden Abständen verbunden und versteift, so daß die Knicklängen in zweckmäßiger Weise begrenzt werden.
- Bei Gefäßförderung müssen die Gefäße während des Entladevorganges zum Teil aus dem eigentlichen Trumquerschnitt heraustreten. Bei Kippgefäßen wird der eigentliche Kippkübel in Entladeschleifen geführt und um seinen Drehpunkt im Gefäßrahmen gedreht, bis er die zum Ausschütten erforderliche Neigung von etwa 45" gegen die Waagerechte einnimmt. Er ragt dann um das i- bis i 1/_ fache seines Querschnittes aus dem Trumquerschnitt heraus.
- Auch bei Boden- oder Seitenentleerern, die den Spalt zwischen Gefäß und Entladetasche durch die Verschlußklappe oder eine dem Verschluß zugeordnete Klappe am Gefäß überbrücken oder bei pendelnd aufgehängten Gefäßen, bei denen die Entladung durch Ausschwenken des Gefäßes erreicht wird, treten die entsprechenden Teile, wenn auch nicht in dem Maße wie bei Kippkübeln, ebenfalls aus dem Trumquerschnitt heraus.
- Es gibt auch Fördergefäße mit Boden- oder Seitenverschluß, bei denen die Betätigungshebel oder -rollen so angeordnet sind, daß sie während des Entladevorganges auf der dem Verschluß abgewandten Seite des Gerüstes oder einer anderen Seite aus dem Trumquerschnitt herausgeführt werden müssen.
- Es ergab sich daher die Notwendigkeit, das Fördergerüst an der Entladestelle zu öffnen, d. h. an den in Frage kommenden Seiten von Diagonalen und Querverbänden zu befreien. Diese öffnungen müssen über eine beträchtliche Länge des Gerüstes ausgeführt werden, da der Durchgang der herausragenden Teile der Gefäße nicht nur während des eigentlichen Entladevorganges, sondern auch während eines Übertreibens der Gefäße freigegeben werden muß. Ausführungen zeigen, daß die Verbände auf Höhen von io bis 12 m fortgenommen werden mußten.
- Dabei ergaben sich aber für die Hauptstützen der zu öffnenden Seiten sehr erhebliche Knicklängen, so daß sie entsprechend verstärkt werden mußten. Da die beim Entladen auf die Entladeschleifen zusätzlich wirkenden statischen und dynamischen Beanspruchungen durch die Hauptstützen des Führungsgerüstes aufgenommen werden müssen und auch die Gefahr von Schwingungen und seitlichen Ausbiegungen der Stützen gerade hier sehr gefährdend sein würde, werden diese Eckpfosten meistens durch ein zusätzliches seitliches Spannwerk verstärkt. Abgesehen davon, daß ein geschlossenes Kastenfachwerk urbedingt fester als ein ein- oder mehrseitig geöffnetes ist, ergibt sich aus Erfahrung, daß das Gewicht des Gerüstes durch diese zusätzlichen Verstärkungen wesentlich über das gewöhnliche Gewicht hinaus erhöht wird. Nach der Erfindung werden diese Nachteile dadurch beseitigt, daß der Entleerungsbereich des Gefäßes oder der Gefäße und die in diesem Bereich liegenden Steuermittel für die Entleerung, wie Kurvenbahnen, Anschläge o. dgl., innerhalb eines allseitig verstrebten Gerüstquerschnittes liegen. Hierzu können die Hauptstützen so weit herausgerückt werden, daß das gekippte oder geöffnete Gefäß oder auch die auskragenden Teile innerhalb des Gerüstquerschnittes bleiben. Diese Ausbildung wird vorzugsweise bei Bodenentleerern in Frage kommen, da die erforderliche Vergrößerung des Gerüstquerschnittes über den Trumquerschnitt hinaus nur geringe Größen annimmt. Sie ist aber auch für Kippgefäße geeignet, insbesondere wend durch entsprechende Verlegung des Kübeldrehpunktes der Ausschlag des kippenden Gefäßes beschränkt wird.
- Nach der Erfindung genügt es unter Umständen aber auch, wenn der Gerüstquerschnitt mindestens im Entleerungsbereich diesem entsprechend erweitert wird.
- Besonders günstig wirkt sich die Anordnung nach der Erfindung dann aus, wenn die Entleerungsseite der Gefäße auf der Strebenseite liegt. Die Stützenstellung kann dann so gewählt werden, c>ß die Systemlinien der Hauptstützen durch den Lagerpunkt der Seilscheiben geht. Für diesen Fall ergibt sich eine wesentlich leichtere Ausführung des Gerüstes, da die senkrechten Kräfte auf die inneren Hauptstützen unmittelbar übertragen werden.
- Die Erfindung ermöglicht es, daß die Entladetasche in das Gerüst eingebaut werden kann. Auch die Blechverkleidung, die die Entladestelle gegen Witterung schützt und die Staubentwicklung verringert, kann erfindungsgemäß im Gerüst eingehängt werden. 13s ist ersichtlich, daß auch hierdurch wesentlich an sonst erforderlichen zusätzlichen Stütz- und Versteifungskonstruktionen gespart wird.
- Der unterhalb der Entladestelle in dem nach der Erfindung im Querschnitt erweiterten Gerüst gewonnene Raum kann durch Einbau von Treppen, Seilfahrtsbühnen usw. ausgenutzt werden.
- In den Zeichnungen sind einige Ausführungsbeispiele für die Erfindung wiedergegeben. Die Abb. i bis 3 zeigen in Seitenansicht, Vorderansicht und Grundriß ein Fördergerüst für Bodenentleerer, bei dem die vorderen Hauptstützen i so weit herausgerückt sind, daß der ganze Entleerungsbereich des Gefäßes 2 und insbesondere seiner Bodenklappe 3, die als Auslaufschurre dient, innerhalb des allseitig verstrebten Gerüstquerschnittes liegt.
- Beim Beispiel nach der Abb. ,4 ist der Gerüstquerschnitt nur im Entleerungsbereich q. des Gefäßes, das in diesem Fall ein Kippkübel ist, erweitert, und auch hierbei ist der erweiterte Gerüstquerschnitt allseitig verstrebt, indem die vorderen Eckpfosten i mit einem nach der Entladeseite zu gerichteten Spannwerk i i versehen sind, auf dem die Querverspannungen aufgebracht werden.
- Die Abb. 5 zeigt ein Fördergerüst, bei dem der Gerüstquerschnitt nach der Strebenseite zu über den Trumquerschnitt hinaus erweitert worden ist, so daß die Mittellinien der Hauptstützen 6 in einer Ebene mit der Achse der Seilscheiben 7 liegen. Das Gerüst kann gleichzeitig auf dieser Seite in an sich bekannter Weise vollkommen geschlossen werden. Auch hierbei ist als Gefäß wiederum ein Kippkübel 5 dargestellt.
Claims (4)
- PATET,TAIGSPRÜCHE: i. Fördergerüst für Schachtgefäßförderung mit an der Entladestelle aus dem Trumquerschnitt heraustretenden Gefäßteilen, dadurch gekennzeichnet, daß der Entleerungsbereich des Gefäßes oder der Gefäße und die in diesem Bereich liegenden Steuermittel für die Entleerung, wie Kurvenbahnen, Anschläge o. dgl., innerhalb eines allseitig verstrebten Gerüstquerschnittes liegen.
- 2. Fördergerüst nach dem Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der, Gerüstquerschnitt mindestens im Entleerungsbereich diesem entsprechend erweitert ist.
- 3. Fördergerüst nach dem Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Entladetasche in das Gerüst eingebaut ist. .
- 4. Fördergerüst nach dem Anspruch i, z oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Blechverkleidung, die die Entladestelle gegen Witterung schützt und die Staubentwicklung verringert, in- das Gerüst eingehängt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES92253D DE548306C (de) | 1929-06-18 | 1929-06-18 | Foerdergeruest fuer Schachtgefaessfoerderung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES92253D DE548306C (de) | 1929-06-18 | 1929-06-18 | Foerdergeruest fuer Schachtgefaessfoerderung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE548306C true DE548306C (de) | 1932-04-13 |
Family
ID=7517104
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES92253D Expired DE548306C (de) | 1929-06-18 | 1929-06-18 | Foerdergeruest fuer Schachtgefaessfoerderung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE548306C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE870984C (de) * | 1951-02-11 | 1953-03-19 | Joachim Dipl-Berging Baehr | Schacht-Abteuf-Vorrichtung |
| RU2361988C2 (ru) * | 2006-07-07 | 2009-07-20 | Федеральное государственное унитарное предприятие "Государственный научно-исследовательский, проектный и конструкторский институт горного дела и металлургии цветных металлов" (ФГУП "Гипроцветмет") | Копер |
-
1929
- 1929-06-18 DE DES92253D patent/DE548306C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE870984C (de) * | 1951-02-11 | 1953-03-19 | Joachim Dipl-Berging Baehr | Schacht-Abteuf-Vorrichtung |
| RU2361988C2 (ru) * | 2006-07-07 | 2009-07-20 | Федеральное государственное унитарное предприятие "Государственный научно-исследовательский, проектный и конструкторский институт горного дела и металлургии цветных металлов" (ФГУП "Гипроцветмет") | Копер |
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