DE545455C - Vorrichtung zur Bestimmung des Staubgehaltes in Luft und Gasen mittels optischer Analyse - Google Patents

Vorrichtung zur Bestimmung des Staubgehaltes in Luft und Gasen mittels optischer Analyse

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DE545455C
DE545455C DE1930545455D DE545455DD DE545455C DE 545455 C DE545455 C DE 545455C DE 1930545455 D DE1930545455 D DE 1930545455D DE 545455D D DE545455D D DE 545455DD DE 545455 C DE545455 C DE 545455C
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    • G01—MEASURING; TESTING
    • G01N—INVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N15/00—Investigating characteristics of particles; Investigating permeability, pore-volume or surface-area of porous materials
    • G01N15/06—Investigating concentration of particle suspensions
    • G01N15/0606—Investigating concentration of particle suspensions by collecting particles on a support
    • G01N15/0618—Investigating concentration of particle suspensions by collecting particles on a support of the filter type

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Description

  • Vorrichtung zur Bestimmung des Staubgehaltes in Luft und Gasen mittels optischer Analyse Zur Bestimmung des in Luft und Gasen enthaltenen Staubes nach Art und Menge sind verschiedene Verfahren und Vorrichtungen bekannt sowohl chemischer als auch physikalischer Art. So werden beispielsweise sogenannte Trübungsmesser verwendet, ferner sei an optischen Methoden die Staubbestiminung unter Benutzung des Tyndaleffektes (Lichtbeugung) erwähnt. Allen diesen bekannten Einrichtungen haften jedoch mannigfache Mängel an, sei es, daß sie ungenaue Meßergebnisse liefern oder daß ihre Apparatur zu kompliziert ist, um in der Praxis für die häufig vorzunehmenden Staubuntersuchungen verwendet werden zu können.
  • Durch das Patent 514 208 ist eine optische Staubmeßmethode bekannt geworden, die große Meßgenauigkeit bei einfacher und übersichtlicher Durchbildung der Apparatur ermöglicht. Bei dieser Vorrichtung werden mit Staubbindefiüssigkeit bestrichene Glasstäbchen, die in einem tropfenförmigen Haltekörper eingelassen sind, dem zu untersuchenden Luftstrom eine bestimmte Zeit ausgesetzt, worauf die Menge und Art des auf den Glasstäbchen ausgefallenen Staubes gemessen bzw. untersucht wird.
  • Es hat sich nun gezeigt, daß auch diese Ausführung noch erheblich verbesserungsfähig ist. So sind vor allem die als Objektträger benutzten Glasstäbchen in der Handhabung unzweckmäßig und geben außerdem zu Wirbelbildungen Veranlassung, die durch die tropfenförmige Gestaltung des Haltekörpers gerade vermieden werden sollten. Auch die gegen das Mikroskop winklige Anordnung der Objektträger ist als Nachteil anzusehen, da hierdurch die genaue Beobachtung der Meßstelle erschwert wird. Schließlich ist auch die fehlende Beleuchtungsmöglichkeit der Objektträger ein Mangel dieses Staubmeßgerätes.
  • Erfindungsgemäß wird nun der tropfenförmige Haltekörper mit den als Objektträger dienenden Glasstäbchen ersetzt durch einen halbkugelförmigen, also strömungstechnisch ebenfalls überaus günstigen Objektträger aus Glas oder anderem durchsichtigen Material, der an der Kuppe leicht abgeplättet ist. Als-Meßstelle dient diese Kuppe, die mit einem Staubbindemittel benetzt wird. Um eine gute und gleichmäßige Beleuchtung der Meßstelle zu erzielen, die für das einwandfreie Meßergebnis von wesentlicher Bedeutung ist, ruht der halbkugelige Objektträger auf einem Kondensor, der ebenfalls als Halbkugel ausgebildet und unter dem eine beliebige Lichtquelle vorgesehen ist. Der Objektträger wird in den mittels eines kleinen Ventilators erzeugten Luftstrom gehängt. Nach Durchgang einer bestimmten Luftmenge wird der Luftstrom selbsttätig ausgeschaltet, die Luftführungskappe abgenommen und -das mit der Apparatur zusammengebaute Mikroskop in Meßstellung gebracht, so daß es genau senkrecht über der Meßstelle steht.
  • In der Zeichnung ist die Vorrichtung in einem Ausführungsbeispiel schematisch dargestellt.
  • a ist der halbkügeIige, an der Kuppe bei a, leicht abgeplattete und an dieser Stelle mit einem geeigneten Staubbindemittel benetzte Objektträger, der aus Glas oder anderem durchsichtigem Material besteht und austauschbar ist. Dieser Objektträger wird von einer Lichtquelle b und einem Kondensorsystem c beleuchtet. Objektträger a und Beleuchtungssystem b, c sind in einem beispielsweise aus einem Rohr gebildeten Träger zentral in einem Ansaugrohrstutzen d eines Ventilators e angeordnet. Der Ventilator wird durch ein Antriebswerk/ betätigt. Eine abnehmbare Kappe 'o- dient als Luftführung wähiend der Probenahme und wird während der mikroskopisehen Untersuchung entfernt, so daß der Objektträger a frefiegt. Die Luft tritt durch die Öffnungen k ein und verläßt den Apparat durch die Öffnungen i. An einer vertikalen Standsäule k und einem Tragarm l ist um diese Standsäule schwenkbar ein Mikroskop m befestigt, dessen Gebrauchsstellung durch Anschläge in an sich bekannter Weise fixiert ist. Auf dem Okularstutzen des Mikroskopes läßt sich eine photographische Kamera zum Zweck der photographischen Aufnahme des mikroskopischen Bildes aufsetzen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Bestimmung des Staubgehaltes in Luft und Gasen mittels optischer Analyse nach Patent 54208, dadurch gekennzeichnet, daß der Objektträger aus durchsichtigem Material, wie Glas o. dgl., annähernd halbkugelförmig ausgebildet, an seiner Kuppe abgeplattet und auf einen halbkugelförmigen Kondensor auswechselbar aufgesetzt ist.
DE1930545455D 1930-07-06 1930-07-06 Vorrichtung zur Bestimmung des Staubgehaltes in Luft und Gasen mittels optischer Analyse Expired DE545455C (de)

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