DE538512C - Mahl- oder Brechvorrichtung mit mehreren Gruppen Stangen - Google Patents
Mahl- oder Brechvorrichtung mit mehreren Gruppen StangenInfo
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Description
Bekannt sind Mahl- oder Brechvorrichtungen, bei denen mehrere Gruppen von Stangen
je in einer von hintereinandergereihten dreieckähnlichen oder kreisförmigen Öffnungen
zweier oder mehrerer zusammenwirkender Armsterne liegen, die mit Abstand voneinander
angebracht und mit Drehantrieb ausgerüstet sind. Die die Seiten der Armsternöffnungen
bildenden Arme laufen bei den übliehen Ausführungsformen ausschließlich in
Radialrichtung zur Mitte hin, so daß zwischen Arm und Umfang des Armsternes ein
angenähert rechter Winkel entsteht.
Die. Erfindung schafft eine verbesserte Mahl- oder Brechvorrichtung mit mehreren
Gruppen von Stangen, die in hintereinandergereihten dreieckähnlichen Öffnungen zweier
oder mehrerer eine Mahleinheit bildender Armsterne liegen, die mit Abstand vonein-
ao- ander angebracht und mit Drehantrieb ausgerüstet
sind, und zwar besteht das Wesentliche darin, daß die beiden vom Umfang nach
der Mitte zu verlaufenden Seiten der Dreiecköffnungen von der Radialrichtung abweichend
im gleichen Drehsinn etwa tangential zu Mittelkreisen liegen, während die dritte Seite
geradlinig oder in bekannter Weise bogenförmig die Umfangsbegrenzung der Öffnung
im Armsternkranz bildet.
Bei dieser besonderen Ausbildung der Armsterne entstehen zwischen Armen und Umfang
spitze Winkel, und dadurch wird erreicht, daß zwischen den beim Drehen der Armsterne zwischen die Winkel gedrängten
Stäben eine besonders große Klemm- oder Quetschwirkung entsteht. Bei der neuen Mahlvorrichtung,
besonders bei Verarbeitung von hartem und zähem Mahlgut gegenüber den üblichen Maschinen sind daher bedeutend
weniger Umdrehungen zum Verarbeiten gleicher Gutmengen nötig, so daß eine bedeutende Kraft- und Zeitersparnis eintritt.
_
Eine wertvolle Ausführungsform der Erfindung besteht darin, daß mehrere Mahleinheiten
gleichachsig mit Versatz der Öffnungen benachbarter Einheiten angebracht sind, wodurch
das Drehmoment beim Umlaufen der Mahlstangengruppen wesentlich vergleichmäßigt wird.
Die Zeichnung veranschaulicht die Anwendung der Erfindung an verschiedenen Ausführungsbeispielen
für Mühlen, und zwar .--in Abb. 1 in teilweise aufgeschnittener Sei-
tenansicht an einer bevorzugten Ausführungsform einer Rohrmühle,
in Abb. 2 in senkrechtem Querschnitt nach Linie II-H der Abb. 1 die Ausbildung der
Armsterne gemäß der Erfindung in einer Rohrmühle,
in Abb. 3 in teilweise aufgeschnittener Seitenansicht die Anwendung des Erfindungsgegenstandes in einer Rohrmühle abgeänderter
Ausführung,
in Abb. 4 in teilweise aufgeschnittener Teilansicht des mittleren Umfangsauslasses der
Vorrichtung die Lage der Armsterne nach der Erfindung zum Auslaß, der Rohrmühle,
wobei der Schnitt nach Linie IV-IV der Abb. ι verläuft,
in Abb. 5 in teilweise aufgeschnittener Seitenansicht
die Anwendung einer mit dem Gegenstand der Erfindung ausgerüsteten Mühle in Verbindung mit einer Zementkugelmühle,
in Abb. 6 eine vereinfachte Endansicht einer
Armsternordnung, bei der Paare ausgerichteter Armsterne in einer Reihe mit Versatz
ihrer Öffnungen angebracht sind,
in Abb. 7 in teilweise aufgebrochener Seitenansicht eine mit dem Erfindungsgegenstand
ausgerüstete Rohrmühle mit angeschlossenem Windsichter,
in Abb. 8 Endansicht zu der Einrichtung nach Abb. 7.
Die Vorrichtung nach Abb. 1 und 2 kann für Naß- oder Trockenmahlen verwendet werden.
Bei dieser Vorrichtung ist ein im wesentliehen zylindrisches Gehäuse 6 mit Endplatten
7 und 8 ausgerüstet, deren jede mittels einer rohrförmigen Nabe 9 in einem Traggestell
11 gelagert ist. Ein zylindrischer Trommelteil 12 ist an die innere Fläche jeder
der Endplatten 7 und 8 angebolzt. Die inneren Enden der Trommelteile 12 haben Abstand
voneinander und endigen in ringförmigen parallelen Flanschen oder Abwerfrändern
13, zwischen denen ein Umfangsauslaß 14 besteht.
Dieser Auslaß ist durch ein feinmaschiges Sieb 16 und ein grobes Sieb 17, innerhalb
des feinmaschigen liegend, abgedeckt; beide Siebe 16 und 17 sind an den Flanschen 13
befestigt. Die Flansche 13 sind miteinander ferner durch Versteifungen 18 fest verbunden.
Jeder Trommelteil besteht vorzugsweise aus zwei Hälften mit Verbindung durch Bolzen
19, die durch Flansche 20 (Abb. 2) hindurchgehen.
Das ganze Gehäuse 14 erhält Drehantrieb
durch ein Kettenrad 21, das an einer rohrförmigen Nabe 9 fest angebracht ist. Die
innere Fläche der Trommel 6 weist eine widerstandsfähige Auskleidung 22 auf, die die
Hülle gegen zu starke Abnutzung oder Beschädigung schützt.
Jeder Trommelteil 12 hat eine innere Ringfläche 23 im Anschluß an den in Frage kommenden
Auslaßflansch 13. Diese Ringflächen 23 haben geringeren Durchmesser als die
Trommelinnenwand und dienen als Tragflächen für die Armsterne 24.
Die innere Umfangsvertiefung 26, die zwischen
jeder Ringfläche 23 und der benachbarten Endplatte f oder 8 besteht, ist mit mehreren
Schaufeln 27 ausgerüstet, die parallel zur Trommelachse liegen und das zu mahlende
Gut während der Drehung zu einem oberen Teil der Trommeln wieder fördern.
Unter Umständen kann es günstig sein, die Gestalt der Schaufeln 27 abzuändern, indem
sie je mit einer inneren Leiste zu becherartiger Gestalt zum Heben des Gutes ausgestattet
sind; diese Möglichkeit gilt auch für alle später beschriebenen Ausführungsformen.
Jeder Armstern 24 hat einen Kranz 28, ein Mittelstück 29 und Speichen 31. Der Außenumfang
des Kranzes 28 ruht in der entsprechenden Kreisfläche 23. Jede Kreisfläche 23 hat ein oder mehrere Umfangsrinnen 32 zur
Aufnahme von Dichtungsringen 33 aus Gummi oder anderem geeigneten Stoff, so daß hierdurch
im wesentlichen luft- und wasserdichter Abschluß für die Außenumfange der Armsternkränze
28 gegeben ist.
Die Naben 29 der Armsterne sind hohl und haben je eine Mittelöffhung 34, und die den
Kranz an die Naben 29 anschließenden Speichen 31 laufen im wesentlichen tangential an
die Naben an. Die benachbarten Speichen 31 schließen überall gleich große Winkel ein,
so daß mehrere kreisförmig hintereinandergereihte und im wesentlichen dreieckige Öffnungen
36 zwischen dem Kranz und der Nabe jedes Armsternes entstehen. Zwei Seiten der
dreieckigen Öffnungen sind durch benachbarte Flächen der Speichen 31 gebildet, während
die dritte Seite jedes Dreieckes ein Bogen 37 ist, der einen Teil des Innenumfanges
des Kranzes 28 zwischen den Speichen 31 bildet.
Die Öffnungen oder Zellen 36 sind also im wesentlichen keilförmig, und unter Umständen
werden sie als rechtwinklige Dreiecke gebildet, deren Grundlinien im wesentlichen
tangential zur Nabe 29 stehen, während ihre Hypotenusen durch Bögen des unterbrochenen
Kranzinnenumfanges gebildet sind. Die Armsterne 24 sind parallel in der Trommel 6
eingebaut, besitzen Abstand gegeneinander, und einander entsprechende Zellen 36 liegen
geradlinig ausgerichtet einander gegenüber. Das so angebrachte Armsternpaar bildet eine
Trageinheit für Gruppen von Stangen 38, die sich durch jedes in Richtung befindliche ZeI-lenpaar
erstrecken. Diese Stangengruppen 38 bilden die MahlgHeder der . Maschine. Jede
Zelle ist zu etwa zwei Dritteln ihrer Öffnungsgröße mit Stangen gefüllt. Beim Umlauf
der Armsterne 24, der vorzugsweise in der Keilrichtung der Zellen 36 erfolgt, rollen
die Stangengruppen in den Zellen übereinander und zermahlen dadurch das auf sie gebrachte Gut. Die Bodenseiten 37 der Zellen
36 dienen als Amboßflächen der Mahlvorrichtung, gegenüber denen die Stangen 38
ihre Verschiebungs- und Rollenbewegungen beim Betrieb der Maschine ausführen.
Damit die Armsterne 24 sich gegenüber dem Gehäuse 6 nicht verdrehen können, sind
einander gegenüberliegende Anschläge 39 am Außenumfang jedes Kranzes vorgesehen, derart,
daß sie sich in passende Vertiefungen 41 in den Flanschen 20 hineinerstrecken. Bolzen
19 erstrecken sich durch diese Anschläge und legen sie sicher zwischen den Flanschen 20 fest.
Ein weiteres Paar von Vorsprüngen 42 erstreckt sich radial vom Außenumfange jedes
Armsterncs 24 an gegenüberliegenden Punkten mit 900 Versatz gegenüber den. Anschlägen
39 nach außen. Diese Vorsprünge 42 sind konisch und ragen in zylindrische Öffnungen
43 von Augen 44 hinein, die auf den Außenseiten der Kreisflächen 23 ausgebildet sind.
Eine zusammendrückbare Packung liegt in jeder Öffnung 43 und schließt den Raum zwisehen
dem Vorsprung 42 mit den Wänden der Öffnung 43 ab. Das Äußere dieser Öffnung 43 ist erweitert und bildet einen Absatz, gegen
den sich eine Packungsrille unter dem Druck eines Bolzens 48 anlegt. Der Kopf dieses
Bolzens ist in eine Versenkung im Innenumfange des betreffenden Armsternes 24 vertieft,
während sein Außenende mit den üblichen Muttern ausgerüstet ist, die sich gegen die Brille 47 legen.
Jede Brille 47 weist an ihrer inneren Fläche Keile auf, die in die Packung eindringen,
um sie fest gegen Wände der Öffnung 43 und den Umfang des Vorsprunges 42 zu drücken.
Die Anschläge 39 gehen von den Armsternen 24 nahe bei den äußeren Enden der Speichen
31 aus, während die Vorsprünge 42 gegenüber den gebogenen Zellenseiten ausgehen,
um das Einsetzen der Bolzen 48 zu ermöglichen.
go Zu weiterer Festlegung der Armsterne 4 an
den Flächen 23 sind mehrere Bolzen 52 durch die Kränze 28 an den Zellen 36 gezogen, und
zwar indem sie in radial von den Flächen 23 ausgehenden Augen 53 liegen. Durch die
Vorsprünge 39 und 42 und die Bolzen 52 sind
die Armsterne zuverlässig am Trommelgehäuse 6 angebracht und in ihnen verdrehungssicher
festgelegt.
Die. Stangen 38 werden in die Zellen 36
durch Eingänge 55 eingebracht, die in der Endplatte 8 am Ende der Zellen liegen.
An das Kettenrad 21 kann irgendein geeignetes
Antriebswerk zum Drehen der Trommeln 6 angeschlossen werden.
Beim Umlaufen der Trommeln 6 wird das darin enthaltene Gut mit herumgenommen,
fällt auf die Stangengruppen 38 und durchläuft zwischen diesen die Zellen 36. Das
Überstürzen, Gleiten und Rollen der Stangen 38 in den Zellen 36 zermahlt dabei das Gut.
Das ganz und teilweise gemahlene Gut wird durch den Umfangsauslaß 14 abgeführt.
Das äußere feinere Sieb 16 besteht aus vier oder mehr Teilen, deren Enden je an den
Versteifungen 18, wie aus Abb. 4 ersichtlich, festgelegt sind.
Das innere grobe Sieb 17 liegt an parallelen Auflageflächen, die an den Flanschen 13
ausgebildet sind, und die Umfangslänge des groben Siebes 17 ist geringer als die des
feinen Siebes 16, so daß am Ende des groben Siebes 17 ein freier Durchgang 56 bleibt. Das
fein gemahlene Gut wird endgültig durch das feine Sieb 16 abgeführt.
Soweit Teile des Gutes nicht fein genug gemahlen sind, um durch das feine Sieb 16 zu
gehen, laufen sie durch die Durchgänge 56 zurück zur Trommel 6 zwecks weiterer Vermahlung,
und dies wiederholt sich für jegliches nicht durch das Sieb 16 gehende Gut,
so daß· dieses immer wieder in die Trommel gehoben und den Mahlstangen zugeführt wird.
Das zu mahlende Gut kann durch beliebige Vorrichtungen der Trommel zugeführt werden.
Bei der Äusführuingsform nach Abb. 1 erstreckt sich ein kegeliges Zufuhrrohr 57
durch die Endscheibe 8 und mündet an einem Punkt zwischen den Armsternen 24; gehalten
ist dieses Zufuhrrohr 57 in der Nabe der Endplatte 8, so daß es mit der Trommel 6 umläuft.
Am äußeren Ende des Zufuhrrohres 57 ist die übliche Zufuhrhaube 58 angebracht, die das Gut von einem Trog oder ähnlichem
Gliede her entnimmt und es in das Zufuhrrohr 57 führt. Vom inneren Ende des Zufuhrrohres
57 fällt das Gut auf die Stangengruppen 38 und wird in der Trommel mit herumgeführt und durch die Mahlgänge zermahlen.
Das gemahlene Gut wird dann in der beschriebenen Weise abgeführt.
Die abgeänderte Ausführungsform nach Abb. 3 ist der ersten in Aufbau und Wirkung
ähnlich. Die Abänderung besteht darin, daß Endauslässe 59 am Gehäuse 6' an Stelle des
Umfangsauslasses 14 vorgesehen sind, und zwar sind in jeder Endplatte 7' und 8' mehrere
solche Endauslässe vorhanden. Jeder Auslaß 59 ist durch ein Durchlaßgitter 61
abgeschlossen, und außerhalb von diesem ist ein Endsieb 62 vorgesehen.
Eine Ringrinne 63 zwischen den Armsternen 24' enthält Schaufeln 64 zum Halten und
Heben des festen oder breiigen Gutes während des Umlaufes. Die Mahlglieder arbeiten
ähnlich der ersten Ausführungsform. Ein- Zufuhrrohr 66 mit innerer Schraubenrippe führt
von der Zufuhrstelle durch die Endplatte J' das zu brechende oder mahlende Gut in die
Trommel 6. ' -
Abb. 5 zeigt den Zusammenbau der neuen Mahlvorrichtung mit einer Kugelmühle Oder
ίο Zementmühleo". Bei dieser Ausführungsform
führt eine Förderschnecke 68 das zu mahlende Gut in das Innere der Trommel 6" zwischen
die .Armsterne 24". Die, Trommel hat am Umfange wieder einen Ringraum/69. Dieser
J 5 Ringraum ist vom Innern der Trommel durch ein Auslaßgitter 71 getrennt, durch · das; das
gemahlene Gut in die Ringrinne 69 kommt. Rechtwinklig gebogene Kanäle 72 verbindendie
Ringrinne 69 mit dem in der Mitte liegen* den. Einlaß 73 der zylindrischen Kugelmühle
67. Das ausgeworfene Gut geht durch diese Kanäle 72 in die Kugelmühle 67 und wird
darin durch die Kugeln 74 in üblicher Weise fein gemahlen. In diesem Falle ist eine
Endplatte 7" mit Türen 55" . zum Einführen der Stangen 38 ausgerüstet, und die andere
Endplatte 8" ist an das Ende der Kugelmühle 67 angeschlossen. Die Stangenmühle und die
Kugelmühle 67 lauf en gemeinsam um. In sämtlichen Ausführungsformen und; Anordnungen
der Brech- oder Mahlvorrichtung zermahlt das Übereinanderrollen der Stangengruppen
in den keilförmigen Zellen der Armsterne das zugeführte Gut. Zu weiterer Erhöhung
der Wirkung der Maschine können die Armsterne 24 mit Versatz der Öffnungen einander stoßender Paare 89 gemäß Abb. 6
angeordnet sein.
Die Armsterne jedes Paares 89 haben ihre Zellen 36' nach gleicher Richtung ausgerichtet, so daß sie eine Einheit zum Aufnehmen
der entsprechenden Stangengruppe bilden. Die folgenden Paare 89 haben in sich wieder
gleichgerichtete, aber gegenüber den vorher-gehenden nach vorwärts versetzte Armsternpaare 89. So ergeben die Mahlstangengruppen 38 in verschiedenen Armsternpaaren nicht
ein gleichzeitiges Drehmoment beim Umlaufen der Maschine. Dem Drehmoment jeder
Stangengruppe wirkt das Drehmoment der entsprechenden Stangengruppe des nächsten
Armsternpaares entgegen, und so wird das aus dem. Umlauf der Mahlstange in die ge-,
meinsame Achse entstehende Drehmoment wesentlich verringert.
Abb. 7 und 8 zeigen eine teilweise aufgebrochene Seitenansicht und eine Endansicht
der Mahlvorrichtung in Auisrüstung mit einer brauchbaren Form eines Saugabförderers für
das Gut.
Bei dieser Ausgestaltung ist der Brecher oder Mahler 90 iri beschriebener Art ausgebildet
und mit einem Einlaß. 91 und Auslaß 92 für das Gut ausgerüstet. Ein Zulauf 93 ist
oberhalb des Einlasses zum Brecher angebracht und führt das Gut zu einem Trichter
94. Der Auslaß 92 führt zu einem aufwärts gerichteten und nach innen geneigten Förderkanal
95 von allmählich abnehmendem Querschnitt, und dieser Kanal besitzt eine Umlenkstelle
ιοί, die zu einer Kammer 96 führt, und zwar mit Hilfe einer in der Kammer eingebauten*
Ablenkwand 97, die das Gut im ersten Durchlauf teil -zum unteren Teil der
■ Kammer bringt. Der obere Teil der Kammer 96 hat einen Auslaß 98 mit einem (nicht
dargestellten) Gebläse oder-sonstiger Vorrichtung zur Erzeugung der nötigen Saugwirkung.
Ein Drehverschluß 100 von beliebiger .Art ist zwischen den unteren Teilen der Kammer 96
und dem Guteinlaß eingeschaltet.
Bei Betrieb wird das Gut zum Zulauf 93 zum Trichter 94 geführt, von. dem aus es
durch den Einlaßkanal 91 zur Mahlvorrichtung 90 geht, um diese durch den Auslaß 92
zu verlassen und durch den Steigkanal 95 infolge der Saugwirkung des Ventilators iri die
Kammer 96 zu gehen. Die feinsten und leichtesten Teile, die das Enderzeugnis bilden,
werden dann durch den Auslaß 98 im oberen
Kammerteü vom Gebläse herausgesaugt, während die schweren Teile auf den Boden der
Kammer 96 fallen und dort durch das umlaufende Absperrglied 100 zu erneuter Behandlung
zum Einlaß zurückgehen.
Der Auslaß 92 ist vorzugsweise mit einer Klappe 102 ausgerüstet, um das Abführen
eines Teiles des Inhalts bei etwa eintretender Verstopfung zu ermöglichen.
Abb. 8 zeigt den Antrieb der Mühle. Ein
Elektromotor 104 ist an einem Untersetzungsgetriebe angeschlossen, das in einem Gehäuse
105 steckt und eine Kette' 106 eines am Mühlgehäuse
angebrachten Kettenrades 107 antreibt.
Der Motor 104 treibt auch das "Abschlußglied
100 an.
Claims (1)
- Patentansprüche:i. Mahl- oder Brechvorrichtung mit mehreren Gruppen von Stangen,'die in hintereinandergereihten ~ dreieckähnlichen Öffnungen zweier oder, mehrerer eine Mahleinheit bildender Ärmsterne liegen, die mit Abstand voneinander angebracht und mit; Drehantrieb ausgerüstet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden vom Umfang nach der Mitte zu verlaufenden Seiten der Dreiecköffnungen vonder Radialrichtung .abweichend in gleichem Drehsinne :etwa tangential· zu Mittelkreisen lie-: gen, während"die" dritte Seite geradlinigoder in bekannter Weise bogenförmig die Umfangsbegrenzung der Öffnung im Armsternkranz bildet.Mahl- oder Brechvorrichtung nachAnspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Mahleinheiten gleichachsig mit Versatz der Öffnungen benachbarter Einheiten angebracht sind.3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in den einzelnen Armkreuzen mehr als vier dreieckförmige Öffnungen vorgesehen sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB538512X | 1929-09-27 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE538512C true DE538512C (de) | 1931-11-17 |
Family
ID=10469186
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930538512D Expired DE538512C (de) | 1929-09-27 | 1930-07-22 | Mahl- oder Brechvorrichtung mit mehreren Gruppen Stangen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE538512C (de) |
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1930
- 1930-07-22 DE DE1930538512D patent/DE538512C/de not_active Expired
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