DE536336C - Visiervorrichtung fuer Heliographen mit zwei Visiereinrichtungen - Google Patents

Visiervorrichtung fuer Heliographen mit zwei Visiereinrichtungen

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DE536336C
DE536336C DE1930536336D DE536336DD DE536336C DE 536336 C DE536336 C DE 536336C DE 1930536336 D DE1930536336 D DE 1930536336D DE 536336D D DE536336D D DE 536336DD DE 536336 C DE536336 C DE 536336C
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    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B7/00Mountings, adjusting means, or light-tight connections, for optical elements
    • G02B7/18Mountings, adjusting means, or light-tight connections, for optical elements for prisms; for mirrors
    • G02B7/182Mountings, adjusting means, or light-tight connections, for optical elements for prisms; for mirrors for mirrors
    • G02B7/183Mountings, adjusting means, or light-tight connections, for optical elements for prisms; for mirrors for mirrors specially adapted for very large mirrors, e.g. for astronomy, or solar concentrators

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Description

  • Visiervorrichtung für Heliographen mit zwei Visiereinrichtungen Die Erfindung betrifft eine Visiervorrichtung für Heliographen. Die bekanntesfe- Vorrichtung dieser Art ist der sogenannte Visierarm, welcher in einiger Entfernung von einem Spiegel eine Visierscheibe mit einer ausgestanzten Marke - meist ein Kreuz - trägt. Dieser Spiegel, der dazu dient, die Sonnenstrahlen nach der Gegenstation zu reflektieren, ist bis auf eine Stelle in seiner Mitte versilbert. Zum Visieren schaut man durch die unversilberte Mitte des Spiegels nach der Empfangsstation und bringt die obenerwähnte Visierscheibe so in die Blickrichtung, daß das Bild der Gegenstation genau in den Schnittpunkt des Kreuzes zu liegen kommt. Nun wird die dem Spiegel zugekehrte Seite der Visierscheibe durch eine !Markenplatte abgedeckt, welche umklappbar am Visierarm angeordnet ist und auf welcher auf der dem Spiegel zugekehrten., Seite ein Kreuz aufgetragen ist, dessen Schnittpunkt sich mit dem - Schnittpunkt des dahinterliegenden ausgestanzten Kreuzes der Visierscheibe deckt. Der Spiegel wird dann so lange verstellt, bis auf der von den vom Spiegel reflektierten Sonnenstrahlen erhellten Markenplatte ein dunkler Fleck sichtbar wird, nämlich der Schatten der unversilberten Stelle der Spiegelmitte. Stellt man den Spiegel nun so ein, daß der dunkle Fleck genau auf die Kreuzmarke der Markenplatte zu liegen kommt, so ist das vbm Spiegel aus. gesandte Strahlenbündel genau auf- die Gegenstation gerichtet.
  • Da nun die Sonne ihren Standort ständig ändert, ist es erforderlich, den Spiegel häufig nachzustellen, damit der Schatten der Spiegelmitte stets mit der Einstellmarke zusammenfällt, das ausgesandte Strahlenbündel also auf die Gegenstation gerichtet ist.
  • Diese Visiervorrichtung ist wohl brauchbar, wenn die Stationen nicht weit von-einander entfernt sind. Sind die Geräte jedoch in großer Entfernung - etwa ro bis 2o km -voneinander aufgestellt, so .genügt eine solche Visiervorrichtung nicht mehr, weil die anvisier`te Gegenstation mit bloßem Auge dann nicht mehr sichtbar ist. Hier ist vielmehr ein Fernrohr nötig, um den Spiegel genau einstellen zu können. Zum Schutz gegen die Sonne wird. das Fernrohrobjektiv zweckmäßig mit einem Lichtschutzrohr versehen, welches zugleich als Träger< für einen Tripelstreifen dient. Der Tripel@treifen. ist .ein prismatischer Glaskörper, der vor dem Spiegel und dem Fernrohr angeordnet ist und dazu dient; Parallelität zwischen der Blickrichtung und dem vom Spiegel. ausgesandten Strahlenbündel herbeizuführen und zu diesem Zweck einen geringen Teil der .vom Spiegel reflektierten Strahlen so zweimal um 9o° ,bricht, daß dieses Strahlenbündel in das Gesichtsfeld des Fernrohres gelangt -und im Fernrohr als Sonnenbild sichtbar wird. Um den Heliographen nun mittels dieser Vorrichtung einzustellen, wird zunächst die im Fernrohr vorgesehene Marke (Strichkreuz) auf die Gegenstation gerichtet. Sodann wird der Spiegel s8 lange verstellt, bis das vom Tripelstreifen in das Gesichtsfeld des Fernrohres gebrachte Sonnenbild genau im Kreuzungspunkt der Marke liegt, der Spiegel somit also auf die Gegenstation ,eingestellt ist. Die Einstellung des Spiegels sowie die ständige Nachstellung desselben - entsprechend dem jeweiligen Stand der Sonne - ist jedoch mit einer solchen Vorrichtung recht unbequem.
  • Man hat deshalb vorgeschlagen, den Heliographen mit beiden Visiervorrichtungen auszurüsten und die Einstellung und Nachstellung des Heliographen folgendermaßen vorzunehmen.
  • Zunächst wird die Gegenstation mit dem Fernrohr anvisiert; worauf der Visierarm gleichfalls auf die Gegenstation .eingerichtet wird, soweit dies mit dem bloßen Auge möglich ist. Nun wird die Visiermarke durch die Markenplatte abgedeckt und der Spiegel so lange gedreht, bis der Schatten der urversilberten Spiegelmitte genau auf die Mitte des Kreuzes zu liegen kommt. Ist der Visierarm richtig eingestellt worden, so muß, wenn man durch das Fernrohr sieht, das Sonnenbild genau in der Mitte des Strichkreuzes sichtbar sein. Ist dies nicht der Fall, so muß die Lage des Visierarmes und damit auch die des Spiegels entsprechend geändert werden. Die Nachstellung des Spiegels entsprechend der Veränderng des Sonnenstandes erfolgt dann unter- Beobachtung der Lage des dunklen Fleckes auf dem Kreuz der Markenplatte. Auf diese Weise ist die Nachstellung des Spiegels natürlich erheblich bequemer durchzuführen, als wenn der Heliögraph nur mit dem Visierfernrohr ausgerüstet ist, denn in diesem Fall muß während der Verstellung des Spiegels die Lage des Sonnenbildes im Fernrohr beobachtet werden.
  • Nun hat aber das beschriebene Visierverfahren u. a. den Nachteil, daß beide Vorrichtungen für sich eingestellt werden müssen, was natürlich recht umständlich ist und eine erhebliche Zeit in Anspruch nimmt.
  • Die Erfindung schlägt deshalb vor, beide Vorrichtungen so zur koppeln, daß bei der Einstellung der einen zugleich die andere in die richtige Lage gebracht wird. Dies .ist ohne weiteres möglich, wenn man beiden Vorrichtungen eine gemeinsame Drehachse gibt, diese Drehachse mit der horizontalen Drehachse des Spiegels ineine gemeinsame Ebene legt und mit der vertikalen Drehachse .des Spiegels schneiden läßt.
  • In den Abb. i und a ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgedankens in Draufsicht und Seitenansicht schematisch dargestellt. Mit ,a ist der Spiegel bezeichnet, mit b das Visierfernrohr, welches mit dem Visierarm c fest verbunden ist. Das freie Ende dieses Armes trägt die Visierscheibe d mit der ausgestanzten Marke ,e. Die Markenplatte/, auf welche, wie oben beschrieben, ein Kreuz aufgetragen ist, ist umklappbar an dem Arm c befestigt. Dieser Arm trägt ferner den Tripelstreifen g. Wie aus den Abbildungen ersichtlich ist, schneidet die gemeinsame Drehachsen die vertikale Drehachse i des Spiegels und liegt mit der horizontalen Drehachse k desselben in einer Ebene. Die optische Achse l des Fernrohres verläuft parallel mit der Verbindungslinie tn von der Spiegelmitte zur Mitte der Visiermarke e.
  • Um den Heliographen mittels der erfindungsgemäßen Vorrichtung einzustellen, wird zunächst die Gegenstation durch das Fernrohr anvisiert, wobei von selbst der mit dem Fernrohr verbundene Visierarm c in die richtige Lage gebracht wird. Sodann wird der Spiegel so lange um seine beiden Achsen i und k gedreht, bis der Schälten der Spiegelmitte sich mit der Einstellmarke der Markenplatte deckt. Eine Nachstellung des Visierarmes ist dann nicht mehr erforderlich, da dieser, wie schon erwähnt, bei der Einstellung des Fernrohres von selbst genau eingestellt wurde. «Daraus- ergibt sich aber als weiterer Vorteil, daß der Tripelstreifen unter Umständen ganz wegfallen kann denn eine Kontrolle der -Einstellung des Visierarmes ist nicht mehr nötig, da ja der letztere, nicht mehr unabhängig vorn Fernrohr verstellt werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Visiervorrichtung für Heliographen mit zwei Visiereinrichtungen, dadurch gekennzeichnet, daß beide Visiereinrichtungen fest miteinander verbunden und um eine gemeinsame Drehachse (h) schwenkbar sind. z. Visiervorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die g-emein-°same Drehachse (h) die vertikale Drehachse (i) des Spiegels (a) senkrecht schneidet und mit dessen horizontaler Drehachse (h)- in einer Ebene liegt.
DE1930536336D 1930-10-30 1930-10-30 Visiervorrichtung fuer Heliographen mit zwei Visiereinrichtungen Expired DE536336C (de)

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