DE536309C - Interferometer - Google Patents

Interferometer

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DE536309C
DE536309C DER77227D DER0077227D DE536309C DE 536309 C DE536309 C DE 536309C DE R77227 D DER77227 D DE R77227D DE R0077227 D DER0077227 D DE R0077227D DE 536309 C DE536309 C DE 536309C
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DE
Germany
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glass
prism
cement
plane
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Expired
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DER77227D
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DR AUGUST REUTER
Original Assignee
DR AUGUST REUTER
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Publication date
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B9/00Measuring instruments characterised by the use of optical techniques
    • G01B9/02Interferometers

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Instruments For Measurement Of Length By Optical Means (AREA)

Description

  • Interferometer Bei der Arbeit an Interferometern mit verkitteten, würfelförmigen Doppelprismen hat sich gezeigt, daß die zu fordernde Gleichheit der beiden Lichtwege nicht genügend scharf erreicht wird. Der eine Strahl durchläuft die Kittschicht einmal, der andere dagegen dreimal. Diese beiden Strahlen sind in Abb. z der Zeichnung mit aa-b-bb und aa-c-cc bezeichnet. Da die Glaswege der beiden Strahlen gleicht sind, wird durch die Verschiedenheit der Kittwege eine störende Ungleichheit der Gesamtwege hervorgerufen. Mit ss ist die halbdurchlässige Spiegelschicht und mit K' die Kittschicht bezeichnet.
  • Der erwähnte Mangel zeigt sich bei Beleuchtung mit weißem Licht dadurch, daß die Interferenzkurven unklar, blaß und mißfarben sind und daß sich der achromatische Mittelstreifen als solcher von seinen Nachbarstreifen nicht mehr deutlich heraushebt. Normal gefärbte Interferenzstreifen oder gar Newtonringe lassen sich auch nicht durch Verschieben der Spiegel ee oder ff erzielen, da kein Entfernungsverhältnis für beide Spiegel besteht, das gleichzeitig für alle Farben Kompensation der Lichtwege ergibt.
  • Mach der vorliegenden Erfindung wird die vollständige Übereinstimmung der beiden Lichtwege aa-b-bb und aa-c-cc durch Einführung einer zweiten Kittschicht in den Lichtweg aa-b-bb erzielt. Die Dicke dieser Kittschicht K2 wird in der Ausführungsform, die in Abb. z dargestellt ist, so gewählt, daß Gleichheit der Kittwege für die Strahlen entsteht. Hierbei ist K, etwa 40 °/o dicker als K1.
  • Abb. a zeigt eine Ausführungsform der Erfindung, bei der die Kittschicht K2 dadurch erhalten wird, daß eine Planparallelplatte Z, auf der Seite des Spiegels ee an das Interferometerprisma gekittet wird. Der für den Strahl aa-b-bb durch Z1 sich ergebende Glaswegzuwachs wird - ähnlich wie beim Michelsoninterferometer - durch eine Planparallelplatte ZZ kompensiert, die selbst etwas drehbar im Sinn der Pfeile pp (Drehachse senkrecht zur Zeichenebene) gelagert ist und so eine vollkommene Glaswegkompensation ermöglicht. Die Dicke von Z2 wird so gewählt, daß bei zu ihr senkrechtem Strahlendurchgang die Glaswegkompensation noch nicht vollständig erreicht ist, sondern erst bei einer gewissen Neigung von Z2 gegen den Strahl aa-c-cc. Zum Luftwegausgleich werden die Spiegel ee und ff in bekannter Weise verschoben.
  • Abb. 3 zeigt eine Ausführungsform der Erfindung, bei der durch Verkürzung der unteren Prismenhälfte in Richtung des Strahls bb der Glasweg in Z, kompensiert wird.
  • Weiter läßt sich in der Ausführungsform nach Abb.4 durch Verlängerung der Glaswege in Richtung c-cc und Verwendung einer Kittschicht K, zwischen zwei drehbaren (Drehsinn pp) Planparallelplatten Z2 die Kompensation der Glas- und Kittwege für beide Strahlen aa-b-bb und aa-c-cc erreichen.
  • Abb. 5 zeigt eine Ausführungsform der Erfindung, bei der nicht go-Grad-Prismen, sondern in bekannter Weise solche mit etwas spitzerem oder etwas stumpferem Winkel, z. B. g6°,_aneinandergekittet sind. Dies bietet den Vorteil, daß die von den --Horizontalflächen der Prismen nach den Abb. i bis q. vom Lichtbündel aa-b-bb durch mehrfache Reflexion abgetrennten, die Interferenzerscheinungen störenden Strahlen aus der Achse des Beobachtungsfernrohrs heraustreten. Die etwaigen Störstrahlen des Lichtweges aa-c-cc werden durch die Flächen der gegen das Lichtbündel nicht senkrecht stehenden, zur genauen Kompensation drehbaren Platte Z2 aus der Achse entfernt.
  • Andererseits sind die Flächen des Doppelprismas und der Kompensationsplatte Z2, zur Einfallsrichtung der Strahlen immer noch nahe senkrecht, so daß kein nennenswerter Lichtverlust eintritt und insbesondere gegenüber der Michelsonanordnung mit q.5° geneigten Platten ein erheblicher Gewinn an Lichtstärke bleibt.
  • Eine weitere Ausführungsform zeigt Abb. 6, deren Gegenstand in der Wirkung mit der Form nach Abb.5 übereinstimmt. Hier sind gleichdicke, parallele Kittschichten KI und K2 in den- Strahlengängen aa-b-bb und da-c-cc. Im übrigen ist die Anordnung mit Abb. 5 gleichwertig.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Interferometer mit gekittetem,, würfelförmigem Doppelprisma, _ dadurch gekennzeichnet, daß zur Erreichung völliger Gleichheit der Lichtwege außer der Kittschicht am halbdurchlässigen Spiegel des Doppelprismas noch eine zweite Kittschicht von optisch gleicher Wirkung vorgesehen ist. a. Interferometer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine Planpärallelplatte die zweite Kittschicht trägt, welche die Platte mit der einen Fläche des Prismas verbindet, und daß die durch die erwähnte Platte nötige Kompensation der Lichtwege durch eine weiterePlanparallelplatte erreicht wird, die drehbar ist und keine Kittschicht hat. 3. Interferometer nach Anspruch i und z, dadurch gekennzeichnet, daß der durch die. angekittete Planparallelplatte verlängerte Glasweg durch Verkürzung der Abmessungen des Doppelprismas auf der Seite der zusätzlichen Kittschicht kompensiert wird. q.. Interferometer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Kittschicht zwischen zwei Planparallelplatten eingeschlossen ist, während die durch diese Platten notwendige Glaswegkompensation durch Verlängerung des Lichtwegs iri der andern Richtung 'im Glasteil des Prismas erreicht wird. 5. Interferometer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die zweiteKittschicht der ersten parallel gelegt ist und von einem Glaskeil getragen wird, während die Glaswegkompensation auf eine der in den Ansprüchen a bis q. genannten Arten erreicht wird.
DER77227D 1929-02-16 1929-02-16 Interferometer Expired DE536309C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE950413C (de) * 1954-03-24 1956-10-11 Zeiss Carl Fa Interferometer
DE1031541B (de) * 1954-05-20 1958-06-04 Zeiss Carl Fa Interferometer
DE1186240B (de) * 1959-10-07 1965-01-28 Gen Precision Inc Optisches Interferometer

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