DE535237C - Filter fuer Luft oder Gase - Google Patents

Filter fuer Luft oder Gase

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DE535237C
DE535237C DEB126696D DEB0126696D DE535237C DE 535237 C DE535237 C DE 535237C DE B126696 D DEB126696 D DE B126696D DE B0126696 D DEB0126696 D DE B0126696D DE 535237 C DE535237 C DE 535237C
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Germany
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filters
gases
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DEB126696D
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ELEONORE BUDIL GEB MEIXNER
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ELEONORE BUDIL GEB MEIXNER
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D46/00Filters or filtering processes specially modified for separating dispersed particles from gases or vapours
    • B01D46/10Particle separators, e.g. dust precipitators, using filter plates, sheets or pads having plane surfaces
    • B01D46/12Particle separators, e.g. dust precipitators, using filter plates, sheets or pads having plane surfaces in multiple arrangements

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Filtering Of Dispersed Particles In Gases (AREA)

Description

  • Filter für Luft oder Gase Man kennt Filter für Luft oder Gase, die aus einzelnen zusammenstoßenden Profilstücken bestehen, zwischen denen die Luft unter Ablenkung durchgeführt wird. Der Staub setzt sich hierbei an toten Winkeln ab.
  • Die Erfindung bezweckt, derartige Filter in verschiedener Richtung zu verbessern. Bei den vorerwähnten Filtern ergibt die Art der Aneinanderreihung der Profilstücke eine nicht unerhebliche Bauhöhe. Auch ist es schwierig, die Profilstücke untereinander zur Gewinnung getrennter Durchgangskanäle zu verbinden.
  • Außerdem ist die Ablenkung, die die Luft beim Durchgang durch das Filter erfährt, für eine genügende Abscheidung der mitgeführten Staubteile unzureichend. Die einzelnen Teilluftströme werden nicht zu Wirbdhewegungen gezwungen, durch welche erst eine weitgehende Ablagerung der mitgeführten Staubteile in den toten Winkeln erzielt werden kann.
  • Diese Nachteile werden erfindungsgemäß dadurch beseitigt, daß zur Bildung einer quer zum Luftstrom liegenden Wand Hohlprofile unmittelbar in dichter Verbindung nebeneinander angeordnet und mit in gegeneinander versetzt liegenden kurzen Eintritts- und Durchgangsschlitzen versehen sind. Man hat zwar schon vorgeschlagen, für einen Prallflächennaßluftreiniger Prallkörper in Form von Rohren zu verwenden. Die einzelnen Prallkörper sind hierbei jedoch in Abständen voneinander angeordnet. Dadurch besteht die Gefahr, daß der größte Teil der Luft ohne wesentliche Reinigungswirkung zwischen den einzelnen Prallkörpern hindurchströmt. Beim erfindungsgemäßen Filter wird der ganze zu reinigende Luftstrom gezwungen, durch die einzelnen unmittelbar in dichter Verbindung nebeneinander angeordneten Hohlprofile hindurchzuströmen. Die versetzt liegenden kurzen Eintritts- und Durchgangsschlitze erzwingen dabei Wirbelungen des Luftstromes, die die Staubabscheidung wesentlich erleichtern. Die Verwendung von Hohlprofilen für die einzelnen Filterkörper sichert eine einfache und billige Herstellung.
  • Zweckmäßig ist es, daß die beim Einpressen der Schlitze entstehenden Zungen teils dem Luft oder Gas durchgang gleichgerichtet, teils ihm entgegengerichtet abgebogen sind, teils quer zu ihm liegen, so daß zahlreiche Winkel entstehen, in denen der zu Wirbelungen gezwungene Luftstrom die von ihm mitgeführten Stoffe absetzt.
  • In baulich besonders einfacher Weise läßt sich eine erfindungsgemäße Filterrahmenzelle dadurch gewinnen, daß die Hohlprofile längs einer Seite einen Schlitz aufweisen, in den die Längskante eines benachbarten Hohlprofiles eingreift, so daß weitere Ablenkungsflächen und Winkel entstehen.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung durch Ausführungsbeispiele erläutert.
  • Abb. I stellt ein Zellensystem aus Röhren dar. Diese Röhren besitzen Dreikantform, können aber auch beliebige andere Profilierung erhalten. Der - Der-Staubluftstrom 3 wird durch die Kanäle 4 gesaugt, die zwecks seitlicher Wirbelbildung zueinander versetzt stehen. Mehrere hintereinandergestaffelte Kassetten können zu besserem Staubfang yerschiedene Dichte haben. Die zahlreichen Wirbel, die die gegenläufigen Strömungen durch das Kreisen aufheben, sind in Abb. I bei 5 erkennbar. Es ist in keiner Strömungsrichtung möglich, ungewirbelten, also direkten Luftstrom durchzusaugen.
  • Abb. 2 zeigt die Profilrohre in Ansicht.
  • Sie stehen ungefähr senkrecht, so daß der Staubrückstand 6, der vielfach nicht unmittelbar an den benetztenWandungen haftet; sondern in Wirbelung gehalten wird, da er schwerer ist als die Luft, nach unten fällt.
  • Der sich allmählich auf dem Boden ablagernde trockene sowie der mit der viskosen Flüssigkeit durchsetzte Staub 7 wird beim Wechseln der Kassetten, gleichzeitig nach vorn und unten wandernd, in'die unten an der Außenkante befindliche Ausscheiderinne g abgegeben. Gleichzeitig werden auch auf der stark nach vorn geneigten -Bodenfläche die aus den einzelnen Filterkassetten aus scheidenden viskosen Flüssigkeitsrfickstände, desgleichen auch die sich im Filter sammelnden Kondensuiederschläge in die Rinne abgeleitet.
  • Wichtig ist neben den schon oben beschriebenen- Rückleitmöglichkeiten für Staub, Staubbindeflüssigkeit und Kondenswasser die Schräglegung des nach der Staubluftseite geneigten Filtersystems. Durch die unvermeidlichen Erschütterungen der in den meisten Fällen in unmittelbarer Nähe der Maschinenräume aufgestellten Filteranlagen werden Staubteilchen gelöst, die nicht in das Filter hinein, sondern nach der Staubluftseite zu, also zur Filterung günstig, fallen.
  • An den beiden Wandungen der Filterzellen befindliche Dichtungsstreifen Io bewirken neben der Dichtwirkung ein sanftes Nachgleiten der Kassetten beim Wechseln.
  • Der Übelstand der Erschütterung und des Aufschlagens, der bei bekannten Konstruktionen eintritt und durch den das gefährliche Loslösen gebundener Staubteilchen erfolgt, so daß diese nach der Reinluftseite gerissen werden, wird durch dieses sanfte Gleiten vermieden. Die unter dem übrigen Dichtungsdruck stehenden Kassetten werden zwangsläufig nach vorn gedrückt. Unbeabsichtigte Fehlluft kann in keiner Stellung entstehen.
  • Der aus Gründen des harmonischen Abschlusses über dem Kassettenmaul liegende Deckel II gewährt gleichzeitig eine weitere Abdichtung gegen ungewollten Staubluftdurchtritt.
  • Abb. 3 stellt die Ansicht eines der Profilstäbe dar, in dem die Durchtrittsònungen gut erkennbar sind.
  • Abb. 4 zeigt die ganze Anlage im Schnitt mit Ansicht von der Seite.
  • PATENTANSPRCHE: I. Filter für Luft oder Gase, bestehend aus einzelnen zusammenstoßenden Profilstücken, zwischen denen die Luft unter Ablenkung durchgeführt und an toten Winkeln der Staub abgesetzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß zur Bildung einer quer zum Luftstrom liegenden Wand Hohlprofile unmittelbar in dichter Verbindung nebeneinander angeordnet und mit gegeneinander versetzt liegenden kurzen Eintritts- und Durchgangsschlitzen versehen sind.

Claims (1)

  1. 2. Filterrahmenzelle nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die beim Einpressen der Schlitze entstehenden Zungen teils dem Luft oder Gasdurchgang gleichgerichtet, teils ihm entgegengerichtet abgebogen sind, teils quer zu ihm liegen, so daß zahlreiche Winkel entstehen, in denen der zu Wirbelungen gezwungene Luftstrom die von ihm mitgeführten Stoffe absetzt.
    3. Filterrahmenzelle nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Profilrohre längs einer Seite einen Schlitz aufweisen, in den die Längskante eines benachbarten Profilrohres eingreift, so daß weitere Ablenkungsflachen und Winkel entstehen.
DEB126696D 1926-08-01 1926-08-01 Filter fuer Luft oder Gase Expired DE535237C (de)

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DE (1) DE535237C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1293004B (de) * 1959-06-24 1969-04-17 Andreae Erhard Charles Auswechselbarer Gasfiltereinsatz aus hintereinander quer zum Gasstrom angeordneten gelochten Prallwaenden
EP0672444A1 (de) * 1994-01-25 1995-09-20 James John De Witt Trägheitsfilter

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1293004B (de) * 1959-06-24 1969-04-17 Andreae Erhard Charles Auswechselbarer Gasfiltereinsatz aus hintereinander quer zum Gasstrom angeordneten gelochten Prallwaenden
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