DE535035C - Querlager mit Lagerbloecken - Google Patents

Querlager mit Lagerbloecken

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DE535035C
DE535035C DE1930535035D DE535035DD DE535035C DE 535035 C DE535035 C DE 535035C DE 1930535035 D DE1930535035 D DE 1930535035D DE 535035D D DE535035D D DE 535035DD DE 535035 C DE535035 C DE 535035C
Authority
DE
Germany
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blocks
bearing
radial
circulation
radial direction
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Expired
Application number
DE1930535035D
Other languages
English (en)
Inventor
Carl Gustaf Janson
August Gunnar Ferdina Wallgren
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Nomy AB
Original Assignee
Nomy AB
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Filing date
Publication date
Application filed by Nomy AB filed Critical Nomy AB
Application granted granted Critical
Publication of DE535035C publication Critical patent/DE535035C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C17/00Sliding-contact bearings for exclusively rotary movement
    • F16C17/02Sliding-contact bearings for exclusively rotary movement for radial load only
    • F16C17/03Sliding-contact bearings for exclusively rotary movement for radial load only with tiltably-supported segments, e.g. Michell bearings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sliding-Contact Bearings (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf Querlager mit umlaufenden, kippbaren Lagerblöcken, die beim Umlauf eine exzentrische Unterstützung erfahren, derart, daß sich zwischen ihnen und der die Blöcke umhüllenden Lagerlauffläche . tragende Flüssigkeitsschichten bilden.-DieErfindung bezweckt eine Verbesserung bisher bekannter Lager dieser Art, und dieser Zweck wird im wesentlichen dadurch erreicht, daß die kippbaren Lagerblöcke an das ihren Umlauf bewirkende innere Lagerelement derart angeschlossen sind, daß sie diesem gegenüber ungehinderte Kippbewegung auszuführen vermögen, daß sie aber in radialer Richtung von dem Lagerelement nicht oder nur ganz unwesentlich abgehoben oder abgeschleudert werden können. Dadurch kann erreicht werden, daß die Blöcke beispielsweise während ihres Durchganges durch die unbelastete Lagerzone unter dem Einfluß der Zentrifugalkraft nicht gegen die sie umhüllende Lagerlauffläche geschleudert werden können. Weiterhin ermöglicht die Erfindung bei Querlagern mit die Lagerblöcke umhüllender, sphärisch ausgebildeter Lagerlauffläche ein leichtes Einsetzen der Blöcke, die außerhalb der sphärischen Lagergleitfläche auf das ihren Umlauf bewirkende Lagerelement aufgebracht und dann mit diesem zusammen in die sphärische Lagerlauffläche hineingedreht werden können. Durch die erfindungsgemäße Verbindung der Blöcke mit dem ihren Umlauf bewirkenden Lagerelement wird erreicht, daß die Blöcke während ihres Aufbringens sich nicht von dem sie tragenden Element ablösen können, was auch für den EaIl gilt, daß die Blöcke mitsamt dem ihren Umlauf bewirkenden Element zum Zwecke der Besichtigung, Auswechslung o. dgl. einmal aus der Lagerlauf- · fläche herausgedreht werden sollten.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung und den dargestellten Ausführungsbeispielen.
Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einigen beispielsweisen Ausführungsformen wiedergegeben.
Die Abb. 1 und 2 zeigen Querschnitte durch ein der Erfindung gemäß ausgestaltetes Lager, und zwar Abb. 1 einen Querschnitt parallel zur Achse und Abb. 2 einen Querschnitt senkrecht zur Achse nach der Schnittlinie II-II der Abb. 1. Abb. 3 zeigt einen Lagerblock mit dem zugehörigen Teil seines Mitnehmerringes im Schnitt nach Linie III-III der Abb. 4. Abb. 4 zeigt einen Schnitt nach Linie IV-IV der Abb. 3. ,
Die Abb. 5 und 6 zeigen eine andere Ausführungsform in entsprechenden Schnittdarstellungen. Die Schnitte sind geführt nach den in den Abbildungen angegebenen Schnittlinien V-V bzw. VI-VI. In den Abb. 7 und 8, 9 und 10, 11 und 12 sind weitere Ausfüh-
*) Von dem Patentsucher sind als die Erfinder angegeben worden:
August Gimnar Ferdinand Wallgren und Carl Gustaf Janson in Stockholm'
rungsformen des Erfindungsgedankens in derselben Darstellungsweise veranschaulicht.
In den Abbildungen sind die Lagerblöcke, die sich mit der Achse 3 drehen, mit 2 bezeichnet. Sie werden während des Umlaufes durch einen mit der Achse 3 fest verbundenen Ring 4 exzentrisch unterstützt. Die Blöcke sind mit zweckmäßig sphärisch ausgebildeten Trag- und Gleitflächen versehen, die mit entsprechend ,ausgebildeten Gleitflächen 6 (Abb. 1 und 2) der Lagerschale 5 derart zusammenarbeiten, daß sich in bekannter Weise tragende Ölkeile zwischen den Gleitflächen bilden. Die Ringe 4 nebst den ihnen zugekehrten Flächen der Blöcke sind in an sich bekannter Weise mit Nuten und Kämmen versehen, die die Einstellung der Blöcke in ihrer Kipplage ermöglichen und diesen Blöcken eine gewisse Bewegungsfreiheit in der Umfangsrichtung gestatten.
Die Ausführungsbeispiele sind so gewählt, daß sich die Blöcke derart einstellen können, daß sich in beiden Drehrichtungen der Welle die erwünschten tragendem Flüssigkeitsschichten zwischen den Gleitflächen bilden. In der Abb. 2 ist die Stellung der Blöcke dargetan, wie sie sich bei der durch den Pfeil angedeuteten Umdrehungsrichtung der Welle ergibt. Zur Verhinderung der axialen Verschiebung der Blöcke dienen in der Umfangsrich- : timg auf dem Mitnehmerring 4 angeordnete Kämme 8, die in entsprechende Nuten 7 der Blöcke eingreifen. Diese Kämme 8 besitzen radiale Vorsprünge 9, deren Flächen 10, 10' sich bei der Drehung des Mitnehmerringes 4 gegen die Blöcke anlegen, und dadurch deren Mitnahme bewirken. Wie die Abbildungen deutlich erkennen lassen, sind die Blöcke zwischen den Vorsprüngen 9 mit geringem Spiel in der Umfangsrichtung angeordnet.
Gemäß den in den Abb. 1 bis 6 dargestellten Ausführungsbeispielen der Erfindung sind die aus dem Mitnehmerring herauswachsenden Vorsprünge 9 am äußeren Umfang mit Schlitzen 11 versehen, d. h. schwalb enschwanzförmig ausgestaltet. Mit diesen Ausgestaltungen greifen sie in entsprechend, d. h. ebenfalls schiwalbenschwanzförmig gestaltete Nuten 12 der Blöcke ein.
Zwecks Herstellung der Verbindung zwischen dem Mitnehmerring und den Blöcken können die Enden 13 der Vorsprünge 9 zusammengebogen werden, worauf die Blöcke auf die Vorsprünge aufgeschoben werden können. Nach erfolgtem Aufsetzen der Blöcke federn die Enden 13 wiederum auseinander in die aus Abb. 4 ersichtliche Lage. Zur Erleichterung des Aufbringens der Blöcke ist es zweckmäßig, sowohl die Kanten 14 der Blöcke als auch die Enden 13 der Vorsprünge des Mitnehmerringes abzuschrägen. Die die Blöcke mit dem Mitnehmerring verbindende Einrichtung ist so ausgeführt, daß die Blöcke die zu ihrer Kippbewegung erforderliche Bewegungsfreiheit behalten, daß sie aber in radialer Richtung vom Mitnehmerring nicht oder nur ganz unwesentlich abgehoben oder abgeschleudert werden können. Die Abnahme der Blöcke kann nur unter Anwendung einer Zugkraft vor sich gehen, durch die die federnden Enden 13 der Vorsprünge 9 so weit zusammengedrückt werden, daß sie aus dem schmäleren unteren Spalt der Blöcke herausgleiten können.
Beim Umlauf der Blöcke kommen die Anschlage i'o bzw. 1 o' der Vorsprünge 9 des Ringes 4 zur Anlage gegen die Innenflächen 15 bzw. 15' der Blocknuten 12. Die Einrichtung kann jedoch zweckmäßig so getroffen werden, daß nicht die schwächeren geschlitzten Stellen der Vorsprünge 9, sondern nur der ungeschwächte untere Teil der Vorsprünge 9 gegen die Flächen 15 bzw. 1S' zum Anliegen kommt. Die in den Abb. 5 und 6 dargestellte Ausführungsform unterscheidet sich von derjenigen nach iden Abb. 1 bis 4 im wesentlichen nur dadurch, daß an Stelle der Endnuten 12 der Blöcke der ersten Abbildungen eine durchgehende Nut 16 in den Blöcken vorgesehen ist, die leicht durch Drehen hergestellt werden kann und in die die schwalb enschwanzförmigen Enden der Vorsprünge 9 eingreifen. Diese Einrichtung erfordert besondere Seitenknacken 1.7 an den Vorsprüngen 9 des Mitnehmerringes, die mit Anschlägen 19 bzw. 19' der Aussparungen 18 der Blöcke zusammenarbeiten.
Es ist ohne weiteres ersichtlich, daß die in die Blöcke eingreifenden Vorsprünge bzw. geschlitzten Vorsprünge 9 gleichzeitig dazu dienen können, die axiale Verschiebung der Blöcke zu verhindern, so daß die zu diesem Zweck vorgesehene Nut und Feder 7,8 der Abb. ι gegebenenfalls ganz in Fortfall kommen kann..
Die Einrichtung zum Festhalten der Blöcke in radialer Richtung braucht, wie die Ausführungsform nach Abb. 7 und 8 erkennen läßt, nicht mit der Einrichtung zum Mitnehmen der Blöcke vereinigt zu sein. Bei der Ausführungsform nach Abb. 7 und 8 sind die schwalbenschwanzförmig gestalteten, in die Blöcke eingreifenden Teile des Mitnehmerringes 4 unmittelbar als Fortsetzung der Kämme 8 der' Abb. 1 bis 4 ausgebildet. Um auch bei dieser Ausführungsform die schwalbenschwanzförmigen Vorsprünge auf der Drehbank herstellen zu können, kann es zweckmäßig sein, den Schlitz 11 auch durch die Mitnehmervorsprünge 9 hindurchgehen zu lassen. Die schwalbenschwanzförmige Gestaltung kann unmittelbar durch Drehung auf
der Drehbank erzielt werden oder aber auch dadurch, daß die beiden Schwalbenschwänze nach erfolgter Schlitzung auseinandergebogen werden.. Um die Federung in der schwalbenschwanzförmigen Fortsetzung 9 sicherzustellen, kann der Mitnehmerring 4 gegebenenfalls nach erfolgter Bearbeitung gehärtet werden.
Bei der in den Abb. 9 und 10 dargestellten Ausführungsform des Erfindungsgedankens werden die Blöcke 2 seitlich von Vorsprüngen 20 des Mitnehmerringes zangenartig mit Spiel umfaßt, welche Vorsprünge 20 zu diesem Zweck in den Seitenflächen der Blöcke vorgesehene Nuten 21 hintergreifen. Diese Ausführungsform hat noch den besonderen Vorteil, daß die Blöcke 2 bei ihrer Bearbeitung leicht mittels der Nuten 21 festgehalten werden können. Die Vorsprünge 20 der Mitnehmerringe 4 können gegebenenfalls nach Aufbringen des Blockes in die Nuten 21 hineingepreßt werden.
In den Abb. 11 und 12 ist eine weitere Ausführungsform des Erfindungsgedankens veranschaulicht, bei welcher die radiale Bewegung der Blöcke durch Schrauben verhindert wird, die von außen her in den Mitnehmerring eingeschraubt sind und deren Köpfe 22 in Aussparungen 23 der Laufflächen der Blöcke eingreifen und das Herausschleudern der Blöcke verhindern. Bei dem Ausführungsbeispiel ist die Einrichtung so getroffen, daß die Schrauben gleichzeitig dazu dienen, die Blöcke beim Umlaufen der Welle mitzunehmen.
Selbstverständlich ist die Erfindung nicht auf die dargestellten Ausführungsbeispiele beschränkt, sondern sie kann in mannigfachster Weise verwirklicht werden, und es sei nur noch darauf hingewiesen, daß die Erfindung sowohl für solche Lager gilt, deren Blöcke nur für eine Drehrichtung ausgebildet sind, als auch für Lager, die in beiden Drehrichtungen arbeiten, wie in den Ausführungsbeispielen angenommen worden ist.

Claims (9)

  1. Patentansprüche:
    ι . Querlager mit umlaufenden, kippbaren Lagerblöcken, die beim Umlauf eine exzentrische Unterstützung erfahren, derart, daß sich zwischen ihnen und der die Blöcke umhüllenden Lagerlauffläche tragende Flüssigkeitskeile bilden, dadurch gekennzeichnet, daß die Blöcke mit dem ihren Umlauf bewirkenden (inneren) Lagerelement derart verbunden sind, daß sie diesem gegenüber ungehinderte Kippbewegung ausführen können, daß sie jedoch beispielsweise beim Durchgang durch die unbelastete Lagerzone in radialer Richtung unter dem Einfluß der Zentrifugalkraft nicht so weit gegen die sie umhüllende Lagerlauffläche geschleudert werden können, daß eine metallische Berührung in den Laufflächen der Blöcke und des Lagers auftreten kann.
  2. 2. Querlager mit die Lagerblöcke umhüllender, sphärisch ausgestalteter Lagerlauffläche, dadurch gekennzeichnet, daß die Blöcke derart mit dem ihren Umlauf bewirkenden (inneren) Lagerelement verbunden sind, daß sie von diesem Element auch dann nicht ohne weiteres abgehoben werden können, wenn sie aus ihrer Umhüllung, d.h. aus der Lager lauf fläche, herausgedreht sind.
  3. 3. Radiallager nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in den Blöcken vorgesehene Nuten o. dgl. von geeigneten Vorsprüngen des den Umlauf der Blöcke bewirkenden Elements hintergriffen werden oder umgekehrt.
  4. 4. Radiallager nach - den Ansprüchen 1, 2 oder 3, gekennzeichnet durch eine schwalbenschwanzartige Verbindung· zwischen den Blöcken und dem ihren Umlauf bewirkenden Lagerelement.
  5. 5. Radiallager nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der in eine entsprechende Nut des einen Elements eingreifende, schwalb enschwanzförmig gestaltete Fortsatz des anderen Elements geschlitzt ist.
  6. 6. Radiallager nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Blöcke von dem ihren Umlauf bewirkenden Element zangenartig mit Spiel gefaßt werden.
  7. 7. Radiallager nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Blöcke in radialer Richtung an dem"" sie in Rotation versetzenden Lagerteil durch in diesem befestigte besondere Elemente (Schrauben o. dgl.) mit Spiel festgehalten werden.
  8. 8. Radiallagef nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die die Blöcke in radialer Richtung haltenden Organe derart beschaffen sind, daß sie gleichzeitig als Mitnehmerorgane für die Blöcke dienen.
  9. 9. Radiallager nach den Ansprüchen 1 bis 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die die Blöcke in radialer Richtung haltenden Organe so ausgestaltet sind, daß sie gleichzeitig axiale Verschiebungen der Blöcke verhindern.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    BERMN GEDHUCKT IS DER
DE1930535035D 1929-05-03 1930-05-02 Querlager mit Lagerbloecken Expired DE535035C (de)

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