DE51668C - Elektromagnetische Mechanik 2Ur Erzeugung und Verlängerung von Tönen bei musikalischen Instrumenten mit magnetisirbaren Saiten, Stäben oder Platten - Google Patents

Elektromagnetische Mechanik 2Ur Erzeugung und Verlängerung von Tönen bei musikalischen Instrumenten mit magnetisirbaren Saiten, Stäben oder Platten

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DE51668C
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DENDAT51668D
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Dr. R. ElSENMANjsr, Rechtsanwalt bei dem Königlichen Landgericht \. in Berlin N., Gr. Hamburgers«. 18/19
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10HELECTROPHONIC MUSICAL INSTRUMENTS; INSTRUMENTS IN WHICH THE TONES ARE GENERATED BY ELECTROMECHANICAL MEANS OR ELECTRONIC GENERATORS, OR IN WHICH THE TONES ARE SYNTHESISED FROM A DATA STORE
    • G10H3/00Instruments in which the tones are generated by electromechanical means
    • G10H3/12Instruments in which the tones are generated by electromechanical means using mechanical resonant generators, e.g. strings or percussive instruments, the tones of which are picked up by electromechanical transducers, the electrical signals being further manipulated or amplified and subsequently converted to sound by a loudspeaker or equivalent instrument
    • G10H3/24Instruments in which the tones are generated by electromechanical means using mechanical resonant generators, e.g. strings or percussive instruments, the tones of which are picked up by electromechanical transducers, the electrical signals being further manipulated or amplified and subsequently converted to sound by a loudspeaker or equivalent instrument incorporating feedback means, e.g. acoustic

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  • Auxiliary Devices For Music (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
Um magnetisirbare Saiten, Stäbe oder Platten durch ein einmaliges Anziehen von Elektromagneten in tonerregende Schwingungen versetzen zu können, müfste man sehr starke Elektromagnete benutzen, was bei Instrumenten wegen des beschränkten Raumes und der Geringfügigkeit der anzuziehenden Massen meist unthunlich ist.
Um die Schwingungen durch intermittirendes Anziehen zu erreichen, müssen die Anziehungen stets rhit absoluter Genauigkeit mit den Eigenschwingungen der Saiten oder Stäbe und Platten übereinstimmen, da sie anderenfalls die Schwingungen hemmen würden.
Benutzt man zur Stromunterbrechung Stimmgabelunterbrecher oder Neef'sche Hammer, so. erhält man eine fest bestimmte Anzahl Stromöffnungen und Schliefsungen in der Secunde, welche in keinem ursächlichen Zusammenhang mit den Schwingungen' der Saiten e'tc. stehen.
Ist die Saite der Stimmgabel genau gleich gestimmt, so ist ihre Schwingungszahl allerdings den Stromunterbrechungen entsprechend; sobald sie aber verstimmt ist, ist dies schon nicht mehr der Fall. Aufserdem geht die Stimmgabel nicht leicht an, wenn sie nicht zuvor mechanisch oder durch Mitschwingen in: Bewegung gesetzt wird. Diese Art der Stromunterbrechung eignet sich daher nur dann, wenn bereits anderweit, z. B. durch Hammeranschlag, erzeugte Töne verlängert werden sollen.
Benutzt man. die Saite etc. selbst direct als Stromunterbrecher, so mufs sie irgendwie Contact machen, d. h. mit einem fremden Körper, sei es auch nur Quecksilber, in abwechselnde Berührung kommen. Dies beeinträchtigt aber die Reinheit des Tones.
Eine von den Schwingungen der Saite etc. abhängige. und mit denselben synchrone Stromregulirung ohne directe Benutzung der Saite und ohne jede Berührung derselben erhält man durch Einschaltung eines Mikrophons in den Stromkreis.
In der Zeichnung stellt S S die tonerzeugende Saite oder Platte etc. dar. E E ist der sie anziehende Elektromagnet, von welchem ein Draht zu dem einen Pol K einer Elektricitätsquelle führt. Ein zweites Drahtende führt zunächst zu einem Mikrophon. R R ist die Membran, auf welcher dasselbe befestigt ist. Hat das Instrument selbst einen Resonanzboden, so kann das.Mikrophon unmittelbar an demselben befestigt werden. Bei U ist eine Keder mit einer Platinspitze J, bei H eine solche mit einem Kohleplättchen befestigt.
Statt dieses Mikrophons kann jedes andere benutzt werden. Von H führt ein Draht über eine Contactvorrichtung F C zu dem anderen Pol Z der Elektricitätsquelle.
Die Contactvorrichtung kann eine mechanische sein, wie deren zahlreiche bekannt sind, oder durch Spielen von Menschenhand in Wirksamkeit treten. Auch jede Spieluhr kann als Contactvorrichtung dienen, wenn man die "Walze und Zähne von einander isolirt.
In.dem Augenblick, wo zwischen F und C Contact hergestellt wird, ist der ganze Stromkreis geschlossen, und der Elektromagnet E zieht die Saite etc. S S an. Diese eine Bewegung genügt, um das Mikrophon in Thätigkeit zu setzen. Die Wirkung dieser Bewegung ist in der Regel eine zweifache. Einmal: wird durch die Bewegung der Saite etc. die Mikrophonmembran zum Mitschwingen gebracht, wenn sie sich hinreichend nahe an einander befinden. Dann wirkt aber auch die Annäherung der Saite etc. an den Elektromagneten genügend stromschwächend auf den gesammten Stromkreis, dafs , der Elektromagnet die Saite etc. wieder frei schwingen läfst. Bei der Entfernung der Saite etc. rindet wieder eine Stromverstärkung statt.
Statt der Elektromagnete können auch Magnete ,mit Inductionsspulen angewendet werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine elektromagnetische-Vorrichtung zur Erzeugung und Verlängerung von Tönen bei musikalischen Instrumenten mit magnetisirbaren Saiten, Stäben oder Platten, dadurch gekennzeichnet, dafs in den Stromkreis der Elektromagnete oder Magnete mit Inductionsspulen, welche durch Anziehung die Saiten, Stäbe oder Platten in tonerregende Schwingungen versetzen, ein Mikrophon eingeschaltet wird, wodurch bewirkt werden soll, dafs die Anziehungen genau synchron mit den Eigenschwingungen der tönenden Saiten, Stäbe oder Platten erfolgen. .
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT51668D Elektromagnetische Mechanik 2Ur Erzeugung und Verlängerung von Tönen bei musikalischen Instrumenten mit magnetisirbaren Saiten, Stäben oder Platten Expired - Lifetime DE51668C (de)

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