DE509907C - Sturzbodenplatte zur Kolkverhuetung bei Wehren - Google Patents

Sturzbodenplatte zur Kolkverhuetung bei Wehren

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DE509907C
DE509907C DEH110467A DEH0110467A DE509907C DE 509907 C DE509907 C DE 509907C DE H110467 A DEH110467 A DE H110467A DE H0110467 A DEH0110467 A DE H0110467A DE 509907 C DE509907 C DE 509907C
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weirs
lintel
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scour prevention
weir
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DEH110467A
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Huber & Lutz
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Huber & Lutz
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02BHYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B8/00Details of barrages or weirs ; Energy dissipating devices carried by lock or dry-dock gates
    • E02B8/06Spillways; Devices for dissipation of energy, e.g. for reducing eddies also for lock or dry-dock gates

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Forms Removed On Construction Sites Or Auxiliary Members Thereof (AREA)

Description

  • Sturzbodenplatte zur Kolkverhütung bei Wehren Zur Verhütung gefährlicher Vertiefungen (Kolke) unterhalb von Wehranlagen dienen neben festen Einbauten verschiedener Art auch bewegliche Sturzbodenplatten. Diese sind am hinteren Ende gelenkig, z. B. durch Ketten, mit dem festen Wehrkörper oder besonderen Beschwerungskörpern verbunden und heben sich, da sie aus Holzbalken bestehen, an ihrem flußwärts gerichteten Ende durch die Schwimmkraft. Dadurch"wird der Strahl des über das Wehr fließenden Wassers nach oben abgelenkt und die Flußsohle unter der Kolkabwehrtafel weniger angegriffen.
  • Die gelenkige Befestigung der Platte am Wehrkörper oder Beschwerungskörper bildet aber für die Vorrichtung eine Gefahrenquelle, da die Tafel durch ihre fortwährende stoßende Bewegung die Gelenke so stark beansprucht, daß sie brechen können und die Tafel fortschwimmen kann.
  • Der Erfindung gemäß wird zur Vermeidung der erwähnten Nachteile das dem Wehrkörper zugewandte Ende der Sturzbodenplatte in einem mit dem Wehrkörper nicht in Verbindung stehenden, nicht schwimmfähigen Balken, z. B. aus Eisenbeton, starr verankert. Der Verstärkungsbalken kann im Querschnitt auch kreisförmig und auf entsprechend geformten Betonsockeln gelagert sein.
  • Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Nach Abb. i besteht die Kolkabwehrtafel aus Holzbalken a, die am hinteren Ende in einem durch Eiseneinlagen verstärkten Betonbalken b stecken. Zwischen den Holzbalken a sind Zwischenräume belassen, durch die ein Teil des über das Wehr mitgeführten Geschiebes fällt, das sich im weniger bewegten Wasser unter der Tafel absetzt. Die Balken a sind durch einen oder mehrere Querbalken c miteinander verbunden.
  • Der Betonbalken kann über dem Unterwasser auf dem Wehrkörper d erstellt und nachher versenkt werden. Da eine Wasserhaltung unterhalb des Wehres also nichtnötig ist, kann diese Kolksicherung zur Verhütung weiterer Vertiefungen bei bereits bestehenden Kolken leicht eingebaut werden.
  • Zur Erhöhung der Sicherheit gegen das Fortschwemmen der Tafel können vor dem Balken starke Pfähle e in den Untergrund eingerammt werden.
  • Die Abb. z ist der Grundriß zu Abb. i. Bei großer Breite der Wehröffnungen wird die Tafel in mehrere Stücke unterteilt, um ein Brechen des Betonbalkens bei ungleichmäßiger Auflagerung auf dem Untergrund zu verhüten. Nach der Abb. a besteht die Kolkabwehrtafel aus zwei Stücken.
  • Um ein leichtes Auswechseln durch das Geschiebe der Holzbalken a zu ermöglichen, werden diese zweckmäßig nicht unmittelbar im Betonbalken b befestigt, sondern auf eiserneu Rahmen festgeschraubt, die ihrerseits im Betonbalken verankert sind.
  • Eine solche Anordnung ist in der Abb. z dargestellt. Die in dem Betonbalken b einbetonierten eisernen Balken/ sind hier durch Querträger g verbunden, an denen die Holzbalken a festgeschraubt sind.
  • Die Abb.3 zeigt eine Tafel mit Betonbalken b von kreisförmigem Querschnitt. Als Unterlage für ihn werden in den erforderlichen Abständen entsprechend geformte Betonsockel k erstellt, die durch ihre Form ein Abwandern der Tafel verhindern. Zugleich zeigt diese Abbildung im Querschnitt die Ausführung mit eisernen Rahmen zum Aufschrauben der Holzbalken.
  • Die Ausführungsform nach der Abb. 3 wird mit Vorteil angewendet, wenn die Kolksicherung schon beim Bau des Wehres in trockener Baugrube eingebaut wird oder auch wenn nach bereits erfolgter Ausbildung eines Kolkes das Unterwasser abgesenkt werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. An ihrem rückwärtigen Ende drehbar gelagerte schwimmfähige Sturzbodenplatte zur Kolkverhütung bei Wehren, dadurch gekennzeichnet, daß das dem Wehrkörper zugewandte Ende der Platte (a) in einem mit dem Wehrkörper (d) nicht in Verbindung stehenden, nicht schwimmfähigen Balken (b), z. B. aus Eisenbeton, starr verankert ist. z. Sturzbodenplatte nach Anspruch t, dadurch gekennzeichnet, daß der Verankerungsbalken (b) im Querschnitt kreisförmig und auf entsprechend geformten Betonsockeln (h) gelagert ist.
DEH110467A 1927-03-08 1927-03-08 Sturzbodenplatte zur Kolkverhuetung bei Wehren Expired DE509907C (de)

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