DE50335C - Selbstthätig einstellbare Matratze - Google Patents
Selbstthätig einstellbare MatratzeInfo
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- DE50335C DE50335C DENDAT50335D DE50335DA DE50335C DE 50335 C DE50335 C DE 50335C DE NDAT50335 D DENDAT50335 D DE NDAT50335D DE 50335D A DE50335D A DE 50335DA DE 50335 C DE50335 C DE 50335C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61G—TRANSPORT, PERSONAL CONVEYANCES, OR ACCOMMODATION SPECIALLY ADAPTED FOR PATIENTS OR DISABLED PERSONS; OPERATING TABLES OR CHAIRS; CHAIRS FOR DENTISTRY; FUNERAL DEVICES
- A61G7/00—Beds specially adapted for nursing; Devices for lifting patients or disabled persons
- A61G7/02—Beds specially adapted for nursing; Devices for lifting patients or disabled persons with toilet conveniences, or specially adapted for use with toilets
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Durch vorliegende Neuerung wird bezweckt, dem auf der Matratze Liegenden die Möglichkeit
zu bieten, die Stellung des Kopfkissens zum Lager nach Erfordernifs und Belieben
leicht zu verändern.
Fig. ι der beiliegenden Zeichnung zeigt die Seitenansicht mit weggedachter Bettwange und
theilweisem Längsschnitt durch die Matratze; Fig. 2 zeigt den Grundrifs des Bettes mit
Matratze, Fig. 3 den Querschnitt des Bettes mit Matratze nach Linie I—II; Fig. 4 bis 6 veranschaulichen
Ansichten des Hebelmechanismus zur Matratzenstellung in vergröfsertem Mafsstabe.
Die Bettstelle ist von gewöhnlicher Art, nur fehlen in ihr die Auflageleisten zum Tragen
der Matratze und erhält jede der beiden Wangen dafür die Tragbolzen JB1 Bs und .B4, an
welchen die zwei mit einander beweglich verbundenen Federmatratzentheile hängen.
An dem Theil JR1 des Matratzenrahmens L
sind am Fufsende die Zapfen Z1, welche durch
die Gelenke G mit den in den Bettwangen W sitzenden Bolzen S1 verbunden sind, und ferner
die in den beweglichen, in den Tragwinkeln T angebrachten Bolzen B2 hängenden Haken H
festgeschraubt. Es hängt sonach die Matratze an den sechs Bolzen Ii1 B2 B3 , und zwar
schwingend, sobald die Bolzen B2 durch Drehung der Winkelhebel T T bewegt werden.
Die um die in die Wangen W gesteckten, Bolzen B3 drehbaren Tragwinkel T sind am
Rahmen R2 des Kopftheiles (vergl. Fig. 4 und 6)
festgeschraubt. Desgleichen befindet sich der Zapfen Z2 an diesem Rahmen R2 fest, an
welchen der geschlitzte Stellhebel S angreift. Dieser Hebel führt sich auf einem in die Bettwange
W eingesteckten FlUgelmutterbolzen J34
und kann durch Lösen der Flügelmutter auf dem Bolzen verschoben, durch Anziehen derselben festgestellt werden.
Bei der Bewegung dieses Stelleisens S wird der Kopftheil um die festen Punkte B3 gedreht,
ebenso drehen sich die Tragwinkel T, wobei sich die Tragbolzen B2 der Matratze L
auf- oder niederbewegen und diese hiermit heben oder senken.
Je nachdem nun die auf der Matratze liegende Person unten sich aufhebt und mit
dem Rücken gegen das Kissen drückt oder nach unten drängt und das Kissen vom Rücken
entlastet, wird bei vorher gelockerter Flügelmutter das Kissen sich umlegen und das Lager
sich heben bezw. das Lager sich senken und das Kissen sich aufrichten. Die erstere Stellung
ist durch die ausgezogene, die letztere durch die gestrichelte Zeichnung dargestellt; zwischen
diesen beiden Grenzen lassen sich alle möglichen Lagen durch Lösen und Festziehen der
Flügelmutter Bi vom Kranken selbst leicht einstellen.
Zur Vervollkommnung dieses Krankenlagers ist die Matratze mit einer hindurchgehenden, mit
Blech F ausgefütterten und durch gepolsterten Deckel D oben zu verschliefsenden Oeffnung O
versehen. Unter diese Oeffnung kann ein in Führungen gleitendes Entleerungsbecken E geschoben
werden, um im Falle der Noth dem Kranken zu Diensten zu stehen, ohne dafs
derselbe dabei erheblich belästigt und aus seiner Ruhelage gebracht wird.
Claims (1)
- Patent-Ansprüch:Eine aus zwei mit einander beweglich verbundenen Rahmentheilen R1 und R2 bestehende, an den in den Wangen des Bettes angebrachten Bolzen B1 Bs B^ schwingend aufgehängte Matratze, deren Kopftheil und Lagertheil L, von einander abhängig, mit Hülfe der an den Bettwangen angebolzten Tragwinkel T und der an diesen hängenden Traghaken H sich beim Lösen oder Festschrauben des von dem BolzenBt auf der Bettwange gehaltenen Stelleisens S durch Bewegung des auf der Matratze Liegenden nach Bedarf in mehr liegende oder sitzende Stellung bringen lassen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE50335C true DE50335C (de) |
Family
ID=325194
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT50335D Expired - Lifetime DE50335C (de) | Selbstthätig einstellbare Matratze |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE50335C (de) |
-
0
- DE DENDAT50335D patent/DE50335C/de not_active Expired - Lifetime
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