DE501489C - Anordnung zur Beeinflussung der Drehzahlcharakteristik von Asynchronmaschinen, die starken Belastungsstoessen ausgesetzt sind, mit einer Drehstromerregermaschine und Ohmschen Widerstaenden im Hauptschlupfstromkreise - Google Patents

Anordnung zur Beeinflussung der Drehzahlcharakteristik von Asynchronmaschinen, die starken Belastungsstoessen ausgesetzt sind, mit einer Drehstromerregermaschine und Ohmschen Widerstaenden im Hauptschlupfstromkreise

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DE501489C
DE501489C DES92432D DES0092432D DE501489C DE 501489 C DE501489 C DE 501489C DE S92432 D DES92432 D DE S92432D DE S0092432 D DES0092432 D DE S0092432D DE 501489 C DE501489 C DE 501489C
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Germany
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Expired
Application number
DES92432D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Jaroslav Kozisek
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K17/00Asynchronous induction motors; Asynchronous induction generators
    • H02K17/02Asynchronous induction motors
    • H02K17/34Cascade arrangement of an asynchronous motor with another dynamo-electric motor or converter
    • H02K17/38Cascade arrangement of an asynchronous motor with another dynamo-electric motor or converter with a commutator machine

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Ac-Ac Conversion (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 2. JULI 1930
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21 d2 GRUPPE
und Ohmschen Widerständen im Hauptschlupfstromkreise
Zusatz zum Patent 462
Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. Juni 1925 ab Das Hauptpatent hat angefangen am 25. November 1924.
Das Hauptpatent betrifft eine Anordnung zur Beeinflussung der Drehzahlcharakteristik von Induktionsmaschinen, die starken Belastungsstößen ausgesetzt sind, wie dies z. B. bei Antriebsrnotoren für Walzenstraßen oder Kompressoren der Fall ist. Die Induktionsmaschine ist im sekundären Stromkreis mit einer Drehstromerregermaschine ausgerüstet. Vm bei Belastungsstößen die Schwungmassen zum Ansprechen zu bringen, sind im sekundären Stromkreis der Induktionsmaschine in Parallelschaltung Ohmsche Widerstände und Drosselspulen (Induktivitäten) eingeschaltet. Die Ohmschen Widerstände und Drosselspulen sind dabei entweder in den einzelnen Phasen unmittelbar zueinander parallel geschaltet oder die Ohmschen Widerstände sind in Stern oder in Dreieck geschaltet und zwischen der Sekundärwicklung der Asynchron-
so maschine und den Drosselspulen an den Sekundärstromkreis angeschlossen. Diese Anordnung bewirkt, daß bei einem plötzlich einsetzenden Belastungsstoß der dann ebenfalls steil ansteigende Sekundärstrom nicht wie bei konstanter Belastung durch die Drosselspulen fließt, sondern den Weg über die Ohmschen Widerstände nimmt und so eine Verminderung der Drehzahl und damit ,eine Entladung der Schwungmassen bewirkt.
Die Erfindung betrifft eine Verbesserung der Anordnung des Hauptpatentes insofern, als anstatt der Drosselspulen ein oder mehrere Transformatoren verwendet werden, in deren Sekundärstromkreise die Ohmschen Widerstände eingeschaltet sind. Die Anordnung hat den Vorteil, daß man in der Wahl der Spannungsverhältnisse an den Ohmschen Widerständen wesentlich freier ist, da man das Übersetzungsverhältnis des Transformators ändern kann.
Die Schaltung kann derart sein, daß die einzelnen Phasen der Primärwicklung des Transformators in offener Schaltung in die Verbindungsleitungen zwischen der Sekundär-
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dipl.-Ing. Jaroslav Ko\isek in Berlin-Charlottenburg.
wicklung der Asynchronmaschine und dem Kommutator der Erregermaschine eingeschaltet sind, während der Sekundärstromkreis des Transformators in beliebiger verketteter oder unverketteter Schaltung der Phasen die Ohmschen Widerstände enthält. Man könnte aber auch die Sekundärwicklung der Asynchronmaschine in offener Schaltung ausführen und die verkettete Primärwicklung
ίο des Transformators an die der Drehstromerregermaschine abgekehrten Enden der Sekundärwicklung der Asynchronmaschine anschließen.
Der Transformator kann mit besonderer primärer und sekundärer Wicklung versehen sein oder auch Sparschaltung besitzen.

Claims (1)

  1. Patentanspruch :
    Anordnung zur Beeinflussung der Drehzahlcharakteristik von Asynchronmaschinen, die wie Motoren für Walzenstraßen, Kompressoren o. dgl. starken Belastungsstößen ausgesetzt sind und in deren Hauptschlupfstromkreis eine Drehstromerregermaschine und Ohmsche Widerstände eingeschaltet sind, nach as Patent 462 878, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle der Drosselspulen die Primärwicklungen eines oder mehrerer Transformatoren in den Schlupfstromkreis eingeschaltet sind, und die Ohmschen Widerstände in die Sekundärstromkreise der Transformatoren eingeschaltet sind.
DES92432D 1925-06-18 1925-06-18 Anordnung zur Beeinflussung der Drehzahlcharakteristik von Asynchronmaschinen, die starken Belastungsstoessen ausgesetzt sind, mit einer Drehstromerregermaschine und Ohmschen Widerstaenden im Hauptschlupfstromkreise Expired DE501489C (de)

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