DE500078C - Labyrinthdichtung, insbesondere fuer Dampfturbinen - Google Patents
Labyrinthdichtung, insbesondere fuer DampfturbinenInfo
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- DE500078C DE500078C DEM102357D DEM0102357D DE500078C DE 500078 C DE500078 C DE 500078C DE M102357 D DEM102357 D DE M102357D DE M0102357 D DEM0102357 D DE M0102357D DE 500078 C DE500078 C DE 500078C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01D—NON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
- F01D11/00—Preventing or minimising internal leakage of working-fluid, e.g. between stages
- F01D11/02—Preventing or minimising internal leakage of working-fluid, e.g. between stages by non-contact sealings, e.g. of labyrinth type
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- Turbine Rotor Nozzle Sealing (AREA)
Description
Labyrinthdichtungen, insbesondere für Dampfturbinen, sind bekannt, bei denen die
Dichtungselemente aus ringförmigen Streifen und kegeliger oder zylindrischer Form so angeordnet
sind, daß beim Eintreten einer Reibungsberührung das eine Dichtungselement sich infolge der durch die Erwärmung eintretenden
Ausdehnung vom anderen zu entfernen sucht, um so eine selbsttätige Trennung herbeizuführen.
Die Erfindung betrifft eine verbesserte Dichtung dieser Art, die so gestaltet ist, daß
eine zweifache Trennwirkung auftritt, wenn eine Reibungsberührung erfolgt; hieraus ergeben
sich sehr wesentliche Vorteile, wie im folgenden dargetan wird.
Die Labyrinthdichtung gemäß der Erfindung ist im wesentlichen dadurch gekennzeichnet,
daß die Abschlußorgane aus Paaren von ringförmigen Streifen bestehen, die kegelig in solcher Weise gestaltet sind, daß
jedes Glied eines Paares von zusammenwirkenden Streifen einen Teil des Mantels eines Kegels bildet, und daß die Mittellinien
der beiden Kegel mit der Turbinenachse zusammenfallen, während die Kegeüspiltzen entgegengesetzt
gerichtet sind, wobei die Kegel ferner eine gemeinsame Grundfläche besitzen und die freien Enden der Streifenpaare so
zusammenwirken, daß sie im wesentlichen radial verlaufende Spaltdurchlässe bilden.
Durch die Abb. I bis 7 sind mehrere Ausführungsformen der Erfindung durch schematische
Querschnitte nach die Drehachse enthaltenden Ebenen wiedergegeben.
Abb. 8 zeigt die Anwendung der Erfindung auf eine Leitscheibendichtung.
In allen Abbildungen bedeutet A das innenliegende der gegeneinander beweglichen
Glieder, z. B. den Turbinenläufer, und B das äußere Glied, z. B. das Gehäuse.
In Abb. ι ist in großem Maßstab ein einzelnes Paar von Abschlußstreifen gemäß der
Erfindung dargestellt. Der ringförmige Streifen ι kegeliger Form sitzt auf dem inneren
Glied A und der Ringstreifen 2, gleichfalls kegeliger Form, auf dem äußeren Glied B.
Ersichtlich bilden die beiden Streifen Teile der Mäntel zweier gerader Kreiskegel, deren
Mittellinien mit der Turbinenachse zusammenfallen, während die Kegelspitzen entgegengesetzt
gerichtet sind. Die Kegel haben eine gemeinsame Grundfläche, und zwischen beiden Streifen 1, 2 entsteht ein im wesentlichen
radial verlaufender Spalt 3.
Tritt eine reibende Berührung zwischen den Enden der Streifen ein, so wird jeder
Streifen infolge der Wärmeausdehnung sofort bestrebt sein, den Gegenstreifen zu verlassen,
wie durch die Pfeile α angedeutet ist, und wird bestrebt sein, die in punktierten
Linien angedeutete Lage einzunehmen. Diese
zweifache Trennwirkung der beiden Streifen macht die Anordnung erheblich empfindlicher,
d. h. bringt sie bei Eintreten einer Erhitzung rascher zum Arbeiten, als es bei den früheren
Anordnungen der Fall war, so daß die Dichtung gestattet, auf Abstände herabzugehen,
die eine größere Wahrscheinlichkeit einer Reibungsberührung zwischen den Streifen in
sich schließen, ohne daß die Gefahr einer Be-Schädigung entsteht. Man kann mit anderen
Worten die Spalte^ außerordentlich eng gestalten und dadurch den Wirkungsgrad der
Dichtung erheblich steigern.
Die Dichtung kann aus einer beliebig gewünschten Zahl von Abschlußelementen bestehen,
und die Bauart dieser Elemente kann mannigfach sein, ohne daß von dem geschilderten
Grundsatz abgewichen wird.
Abb. 2 und 3 zeigen beispielsweise Bauarten, in denen die radialen Spalte staffeiförmig versetzt sind, so daß, während die
allgemeine Strömungsrichtung des Dampfes zwischen den Abschlußgliedern radial ist, der
Dampf doch eine gewundene Bahnlinie durchlaufen muß.
Abb. 4 bis 7 zeigen weitere Abänderungen, bei denen einige Streifen eine Mehrzahl von
Spalten in ihrer Zusammenwirkung mit ein oder mehreren anderen Streifen ergeben.
Bei Abb. 4 werden Spalte bei b und c gebildet, während bei Abb. 5 die Spalte d, e und / entstehen.
Bei Abb. 6 und 7 werden die Spalte g und h zwischen den Kanten der Streifenendteile
gebildet.
Die zusammenwirkenden Streifen brauchen nicht den gleichen Neigungswinkel gegen die
Kegelachse zu haben. In Abb. 8, die beispielsweise eine Bauart für die Anwendung der
Erfindung auf Turbinenscheibendichtungen wiedergibt, ist der Kegelwinkel der Streifen
verschieden von dem der Streifen 22. Die Abschluß streifen 19 sind hier an bogenförmigen
Stücken 18 angebracht, welche in einer Nut2o durch Stemmstreifen21 befestigt sind.
Das äußere Abschlußglied mit den Streifen 22 ist an den Düsenteil 25 angenietet. Die Breite
der Spalte 30 wird auf das gewünschte Maß beim Zusammenbau der Maschine dadurch gebracht, daß man entsprechende Stemmstücke
26 verwendet. Später stellen sich die Spalte in der geschilderten Weise selbsttätig
Claims (2)
- Patentansprüche :i. Labyrinthdichtung, insbesondere für Dampfturbinen mit Abschlußorganen, die sich bei reibender Berührung infolge der durch die dabei entstehende Erhitzung eintretenden Dehnung trennen, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschlußorgane aus Paaren von ringförmigen Streifen bestehen, welche derartig kegelig ausgebildet sind, daß je ein zusammenwirkendes Streifenpaar Teile der Mäntel zweier gerader, mit ihrer Mittellinie in der Turbinenachse liegend und mit ihren Spitzen entgegengesetzt gerichtet gedachter Kegel bildet, die eine gemeinsame Grundfläche besitzen, und die freien Enden der Streifenpaare so zusammenwirken, daß sie im wesentlichen radial verlaufende Spaltdurchlässe bilden.
- 2. Labyrinthdichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß einzelne Streifen (Abb. 4 bis 7) eine Mehrzahl von engen Spalten (b bis K) gegenüber einem oder mehreren Gegenstreifen bilden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB500078X | 1927-11-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE500078C true DE500078C (de) | 1930-06-18 |
Family
ID=10454303
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM102357D Expired DE500078C (de) | 1927-11-07 | 1927-12-06 | Labyrinthdichtung, insbesondere fuer Dampfturbinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE500078C (de) |
-
1927
- 1927-12-06 DE DEM102357D patent/DE500078C/de not_active Expired
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