DE499310C - Von einem Kuehlmittel durchflossene Kolbenstange, insbesondere fuer doppeltwirkende Brennkraftmaschinen - Google Patents

Von einem Kuehlmittel durchflossene Kolbenstange, insbesondere fuer doppeltwirkende Brennkraftmaschinen

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DE499310C
DE499310C DES86474D DES0086474D DE499310C DE 499310 C DE499310 C DE 499310C DE S86474 D DES86474 D DE S86474D DE S0086474 D DES0086474 D DE S0086474D DE 499310 C DE499310 C DE 499310C
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piston rod
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thinner
coolant
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Sulzer AG
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01PCOOLING OF MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; COOLING OF INTERNAL-COMBUSTION ENGINES
    • F01P3/00Liquid cooling
    • F01P3/06Arrangements for cooling pistons
    • F01P3/10Cooling by flow of coolant through pistons

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Pistons, Piston Rings, And Cylinders (AREA)

Description

  • Von einem Kühlmittel durchflossene Kolbenstange, insbesondere für doppeltwirkende Brennkraftmaschinen Bei doppeltwirkenden Brennkraftmaschinen wird das Kühlmittel für den. Kolben durch die Kolbenstange zu- und abgeleitet. Es hat dies zur Folge, daß das Kühlrnittal nicht nur den Kolben, sondern auch die Kolbenstange kühlt. Die Kühlung der Kolbenstange hat jedoch den Nachteil, daß das Material der Kolbenstange starken Wärmespannungen ausgesetzt wird, weil die Temperatur der inneren Fasern der Kolbenstange betnächtlich tiefer wird als diejenige der äußeren Fasern. Dieser Temperaturunterschied bat zur Folge, daß sich die äußeren Teile der Kolbenstange stärker ausdehnen als die inneren Teile. Die tatsächliche Ausdehnung der Kolbenstange nimmt aber einen Mittelwert an, der zwischen den Ausdehnungen der inneren und der äußeren Fasern der Kolbenstange liegt. Die Folge davon ist, daß die inneren Fasern auf Zug und die äußeren Fasern auf Druck beansprucht werden.
  • Die daraus entstehenden Spannungen nehmen namentlich dort beträchtliche Werte an, wo die Kolbenstange zeit den hocherhitzten Gasen des unteren Arbeitsraumes in unmittelbare Berührung kommt. Im mittleren. Teil der Kolbenstange werden die inneren Fasern der Kolbenstange beispielsweise 70° C und die äußeren Fasern iao° C warm sein. Der Temperaturunterschied zwischen. den inneren und den äußeren Fasern beträgt somit 5o° C, was noch durchaus zulässige Wärmespannun gen ergibt. Zunächst dem Kolben aber, also da wo die Kolbenstange den höchsten Temperaturen ausgesetzt ist, werden die äußeren Faserreine Temperatur von beispielsweise 3oo° C, die inneren Fasern dagegen eine Temperatur von 9o° C annehmen. Der Temperaturunterschied zwischen dien äußeren und den inneren Fasern der Kolbenstange betagt also an dieser Stelle 2 10' C. Ein so großer Temperaturunterschied ruft aber schon ganz beträchtliche Wärmespannungen hervor.
  • Durch die Erfindung wird neun. der Zweck verfolgt, die Temperaturunterschiede und die Wärmespannungen in der Kolbenstange derart herabzumindern, daß sie innerhalb zulässiger Grenzen bleiben. Die Erfindung besteht darin, daß die Wandung der vom Kühlmittel durchflossenen Kolbenstange im Bereich des Verbrennungsraumes auf ganzer Länge oder teilweise verdünnt ist.
  • Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung an Hand einiger Ausführungsbeispiele erläutert.
  • Abb. i ist ein, teilweiser Längsschnitt durch den Zylinder und den Kolben einer Brennkraftmaschine.
  • Abb.2 bis 7 zeigen, einige Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes.
  • Abb.8 ist ein Querschnitt der in Abb.7 dargestellten. Ausführungsform.
  • Bei der doppeltwirkenden Brennkraftma.-schine nach Abb. i W Ww. Zyllndex i, dessen oberer Zylinderdeckel mit a und dessen unterer Zylinderdeckel mit 3 bezeichnet ist, ein Kolben ¢ angeordnet, dessen Kolbenstange 5 durch den unteren Zylinderdeckel 3 hindurchgeführt ist. Der Raum 6 dient zur Aufnahme der Stopfbüchsenpackung. Die Bohrung 7 dient in bekannter Weise zur Ableitung des Kolbenkühlwassers. Das Rohr, welches das Kühlwasser zum Kolben führt, ist mit 8 bezeichnet. Die Bohrung der Kolbenstange weist auf der Strecke A den Durchanessier a auf. Auf der Strecke B ist der Durchmesser der Bohrung auf den Wert berweitert.
  • Nach Abb. a ist dass Zuführungsrohr 8 im-Bereich der Erweiterung g durch einen Körper i i erweitert. Dieser Körper kann z. B. aus Aluminium bestehen und mit dem Zuführungsrohr 8 vernietet, verschraubt oder veelötet sein. Nach Abb.3 ist das ZufÜhrUngsrohr 8 mit einer Erweiterung i z versehen. Abb. q zeigt eine Ausführungsform, bei welcher der Durchmesser der Kolben.stangenbohrung an mehreren Stellen derart erweitert ist, daß in der Bohrung der Kolb nstange eine Anzahl Rippen 13 stehenblAhen. Das in Abb. 5 dargestellte Ausführungsbeispiel ist mit einem Isolierrohr i ¢ versehern. Nach Abb. 6 ist ein Staukörper i i innerhalb schraubenlinienförmig geschnittener Rippten 13 angeordnet,-so da.ß die Abflußleitung 15 für das Kühlmittel zu einem schraubenförmig gewundenen Kanal wird. Nach der Abb.7 und 8 sind die innerhalb der Erweiterung 9 stehengelassenen Rippen 16 axial angeordnet.
  • Durch den Gegenstand der Erfindung wird folgende Wirkung erzielt: Die Erweiterung der Kolbenstangenbohrung hat zur Folge, da:ß die Wirkung des Kühlmittels auf die äußeren Fasern der Kolbenstange erhöht wird. Infolgedessen werden die äußeren Fasern der Kolbenstange- anstatt 300° C wie bisher beispielsweise nur noch zoo° C warm sein, so daß der Temperaturunterschied zwischen dien äußeren und den inneren Fasern der Kolbenstange (wenn nun für die inrneren Fasern eine Temperatur von 95°C angenommen wird) nur noch 105'C beträgt. Die Wärmespannungen in der Kolbenstange werden dementsprechend nur noch etwa halb so groß sein, als wenn die Bohrung der Kolbenstange keine Erweiterung besitzen würde.
  • Durch den in Abb. a dargestellten Staukörper i i kann die Geschwindigkeit des Kühlmittels .erhöht werden, wodurch die Intensität der Kühlung der Kolbenstange stellenweisse verstärkt werden kann. Dieselbe Wirkung kann durch die in Abb.3 dargestellte Ausführungsform erzielt werden. Durch, d;ie Ausführung nach Abb. q. wird die Oberfläche der inneren Wandung der Kolb.enstanb e 5 vergrößert und das Kühlmittel. veranlaßt, im Gebiete der Rippen 13 vine wirbelnde Strömung anzunehmen. Beides erhöht den Wärmeübergang von der Kolbenstange zum Kühlmittel. Durch die Rippen 13 wird die Kolbenstange 5 derart verstärkt', daß die durch die Erweiterung 9 der Bohrung hervorgerufene Schwächung der Kolbenstange zum größten Teil wieder ausgeglichen wird.
  • Bei der Ausführung nach Abb. 5 bewirkt das Isolierrohr 14, daß das; Kühlmittel irn Gebiet der Erweiterung g mit der Kolbenstangenwandung nicht in Berührung kommt. Infolgedessen wird die Wandung der Kolbenstange 5 an dieser Stelle seine höhere Temperatur annehmen, wobei aber der Temperaturunterschied zwischen den inneren und den äußeren Fasern kleiner- ausfällt, als vmenn das Innere der Kolbenstange an der Erweiterung von Kühlwasser bespült wird. Eswird also auch dadurch eine Verkleinerung der Wärmespannungen erzielt. Nach Abb.6 wird das Kühlmittel durch den schraubenförmig äewundenen Kanal r 5 gezwungen, seine Kühlwirkung tief in die Wandungen der Kolbenstange 5 hineinzutragen. Auch hiler haben die Rippen 13 eine Verstärkung der Kolbenstange 5 im Gebiet der Erweiterung zur Folge. Nach den Abb.7 und 8 sind die Rippen 16 axial angeordnet. Auch hier werden die Festigkeit der Kolbienstänge-5 und der Wärmeübergang von der Kolhenstange zum Kühlmittel durch die Rippen-- erhöht.
  • Grundsätzlich ist- die Erweiterung 9 in jenem Teil der Kolbenstange 5 angeordnet, der mit den heißen Arbeitsgasen des unteren Verbrennungsraumes i o in Berührung kommst, kann aber in verschiedener Weise ausgebildet sein, Namentlich kann die Strecke B, auf welcher die Kolbenstangenbohrung erweitert ist, kürzer oder länger sein. als bei: den auf der Zeichnung dargestellten Ausführungen.
  • Das Rohr 8 kann anstatt der Zuführung des Kühlmittels zum Kolben zu dienen, zu dessen Ableitung verwendet werden. Die Zuführung erfolgt in diesem Falle zweckmäßig durch den zwischen dem Rohr 8 und der Kolbenstange 5 verbleibenden Raum.
  • Die Verhältnisse werden besonders günstig, wenn der Durchmesser b der erweiterten Bohrung 9 gleich oder größer als die Hälfte des Kolbenstangendurchmessers gewählt wird, so daß .die Wandstärke der Kolbenstange an dieser Stelle ein Viertel des Kolbenstangendurchmessers oder weniger beträgt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Von einem Kühlmittel durchflossene Kolbenstange, insbesondere für doppeltwirkende Brennkraftmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandung der Kolbenstange (5) im Bereich des Verbrennungsraumes auf ganzer Länge oder teilweise dünner gehalten ist. Kolbenstange nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in der Bohrung der Kolbenstange (5) Mittel (i i, 12) vorgesehen sind, um das Kühlmittel der dünner gehaltenen Wandung entlang zu führen (Abb. ? und 3). 3. Kolbenstange nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß ein in der Kolbenstangenbohrung angeordnetes Rohr (8) mit einer Erweiterung (12) versehen ist (Abb.3). q.. Kolbenstange nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrung der Kolbenstange (5) im Bereich der Wandungsverdünnung mit einem Rohr (1q.) ausgekleidet ist, das die dünner gehaltene Wandung vor unmittelbarer Berührung mit dem Kühlmittel ganz oder teilweise isoliert (Abb.S). 5. Kolbenstange nach Anspruch 4., dadurch gekennzeichnet, daß das die dünner "ehaltene Wandung schützende Rohr (i4) aus einem wärmeisolierenden Stoff besteht. 6. Kolbenstange nach Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, daß der zwischen der dünner gehaltenen Wandung der Kolbenstange und dem Schutzrohr (14) befindliche Hohlraum ganz oder teilweise mit einem wärmeleitenden Stoff, z. B. Aluminiumspäne, gefüllt ist. 7. Kolbenstange nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Verdünnung der Kolbenstangenwandung durch schraubenlinienförmige Rillen , erfolgt (Abb. 6). B. Kolbenstange nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die schraubenlinienförmigen Rillen durch einen Körper (i i) abgedeckt sind. g. Kolbenstange nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dal3 die dünner gehaltene Kolbenstangenwandung mit axial verlaufenden Rippen ( 16) versehen ist (Abb. 7).
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