DE494580C - Verfahren zum Abscheiden von Koks oder Halbkoks aus Schwelgasen - Google Patents

Verfahren zum Abscheiden von Koks oder Halbkoks aus Schwelgasen

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DE494580C
DE494580C DET33064D DET0033064D DE494580C DE 494580 C DE494580 C DE 494580C DE T33064 D DET33064 D DE T33064D DE T0033064 D DET0033064 D DE T0033064D DE 494580 C DE494580 C DE 494580C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10KPURIFYING OR MODIFYING THE CHEMICAL COMPOSITION OF COMBUSTIBLE GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE
    • C10K1/00Purifying combustible gases containing carbon monoxide
    • C10K1/02Dust removal

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  • Organic Chemistry (AREA)
  • Coke Industry (AREA)

Description

  • Verfahren zum Abscheiden von Koks oder Halbkoks aus Schwelgasen Bekanntlich sind die beiden Produkte der Verschwelung von Brennstoffen, die Schwelgase einerseits und der Koks oder Halbkoks anderseits, nicht ohne weiteres scharf zu trennen, so daß die Schwelgase außer den in ihnen dampfförmig enthaltenen wertvollen ölen meist große Mengen staubförmigen Kokses suspendiert mitführen. Es ist weiter bekannt. daß es erhebliche Schwierigkeiten macht, diese suspendierten Staubteile abzuscheiden, während anderseits ein wesentliches Interesse vorliegt, sie so rasch und gründlich wie möglich aus den Gasen zu entfernen, um staubfreie Teerprodukte gewinnen zu können.
  • Ganz besonders trifft dies auf die bekannten Verfahren zu, bei denen das Schwelgut in feinster Verteilung durch einen erhitzten Raum frei schwebend geführt wird, so daß die Wärmeeinwirkung auf die gesamte Oberfläche der schwebenden Einzelteilchen des Schwelgutes erfolgt.
  • Gerade die feinste Verteilung der Feststoffe in den Gasen und die außerordentlich rasche Durchführung des Schwelverfahrens, die einen wesentlichen Vorzug dieser Verfahrensweise bilden, können nur dann völlig ausgenutzt werden, wenn es gelingt, das Gemisch von Schwelgasen und schwebenden Feststoffteilchen in ununterbrochenem raschen Zug durch die ganze Verschwelungsanlage hindurchzuführen.
  • Die bisher zur Verfügung stehenden Scheideverfahren, die mit Filtern, Zentrifugen, Prallplatten o. dgl. arbeiteten, erfüllen diese Aufgabe nicht durchaus einwandfrei, weil sie durchweg zu langsam wirken und die Weiterströmung des Gas-Koks-Gemisches behindern.
  • . Es kann daher offensichtlich eine wesentliche Verbesserung der Ergebnisse vieler Schwelverfahren erzielt werden, wenn es gelingt, das Abscheiden der suspendierten Festteilchen aus dem Schwelgasstrom so durchzuführen, daß eine vollständige Abscheidung der Feststoffe und eine hinreichende Reinigung der Gase bewirkt wird, ohne daß hierdurch der aus der Schwelvorrichtung abziehende Gemischstrom aufgehalten wird.
  • Das wesentliche Merkmal dieses Verfahrens besteht darin, daß das zu trennende Gemisch durch einen Spalt geführt wird, dessen eine Begrenzungswand eine erhebliche, z. B. kreisende Relativbewegung gegenüber der anderen Begrenzungswand ausführt. Hierdurch wird dem Gemisch eine fortschreitende Bewegung in Richtung der gewünschten Gasströmung, aber auch gleichzeitig den auszuscheidenden Feststoffen eine zusätzliche Seitenbewegung in Richtung von der beyveglichen auf die relativ feststehende Begrenzungswand des Spaltes erteilt. Hierdurch sammeln sich, während das Gemisch im gleichmäßigen Fortschreiten bleibt, die auszuscheidenden Teilchen an der Festwand und können längs dieser Wand durch besondere Stutzen abgeführt werden, während die gereinigten Gase längs der beweglichen Wand abströmen. Demgemäß besteht der Gegenstand der Erfindung in einem Verfahren zum Ausscheiden von Koks und Halbkoks aus Schwelgasen, bei dem das Gemisch von Schwelgas und schwebenden Schwelgutteilchen aus dem Schwelraum durch einen Spalt geführt wird, von dessen Begrenzungswänden die eine gegenüber der anderen eine rasche fortlaufende, z. B. kreisende Bewegung ausführt, derart, daß dem Gasstrom eine fortschreitende Bewegung und gleichzeitig den auszuscheidenden Stoffteilchen eine zusätzliche Seitenbewegung erteilt wird, die sie gegen die relativ ruhende Spaltwand treibt.
  • Eine Ausführungsform einer Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens im Anschluß an ein Verfahren zum Verschwelen von in einem erhitzten Gasstrom frei schwebend mitgeführten feinst verteiltem Gut ist in der Zeichnung schematisch im senkrechten Schnitt dargestellt.
  • Das Schwelgas gelangt durch die Kühlvorrichtung 7' in den Koksscheider 8, durch den die Koksteilchen von dem Gas getrennt werden.
  • Beim gezeigten Ausführungsbeispiel besteht der Koksscheider aus einem niedrigen zylindrischen Behälter g, in dem eine Scheibe io in kreisender Bewegung gehalten wird.
  • Unter der Mitte dieser Scheibe tritt der staubführende Gasstrom ein und muß durch einen engen Spalt zwischen der umlaufenden Scheibe und der zu ihr parallelen feststehenden Wand des Behälters wandern.
  • Die kreisende Scheibe erteilt dem die suspendierten Stoffe mitführenden Gasstrom eine fortschreitende Bewegung und gleichzeitig den auszuscheidenden Koksteilchen eine zusätzliche Seitenbewegung, die sie gegen die unter der Scheibe liegende Gehäusewand treibt. Sie gelangen in die Stutzen i,., durch die sie abgeführt werden.
  • Das gereinigte Gas strömt in der Pfeilrichtung um die umlaufende Kante der Scheibe und wird durch die Stutzen 13 abgeführt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Abscheiden von Koks oder Halbkoks aus Schwelgasen, dadurch gekennzeichnet, daß das Gemisch von Schwelgas und schwebenden Schwelgutteilchen durch einen Spalt geführt wird, von dessen Begrenzungswänden die eine gegenüber der anderen eine rasche fortlaufende, z. B. kreisende Bewegung ausführt, derart, daß dem Gasstrom eine fortschreitende Bewegung und gleichzeitig den auszuscheidenden Stoffteilen eine zusätzliche Seitenbewegung erteilt wird, die sie gegen die relativ ruhende Spaltwand treibt.
DET33064D 1927-02-15 1927-02-15 Verfahren zum Abscheiden von Koks oder Halbkoks aus Schwelgasen Expired DE494580C (de)

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