DE494010C - Kaeltemaschine mit rotierendem Kompressor - Google Patents

Kaeltemaschine mit rotierendem Kompressor

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DE494010C
DE494010C DEA54577D DEA0054577D DE494010C DE 494010 C DE494010 C DE 494010C DE A54577 D DEA54577 D DE A54577D DE A0054577 D DEA0054577 D DE A0054577D DE 494010 C DE494010 C DE 494010C
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Germany
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piston
cylinder
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compressor
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DEA54577D
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BBC BROWN BOVERI and CIE
BBC Brown Boveri AG Germany
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BBC BROWN BOVERI and CIE
Brown Boveri und Cie AG Germany
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25BREFRIGERATION MACHINES, PLANTS OR SYSTEMS; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS
    • F25B3/00Self-contained rotary compression machines, i.e. with compressor, condenser and evaporator rotating as a single unit

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Compressors, Vaccum Pumps And Other Relevant Systems (AREA)

Description

  • Kältemaschine mit rotierendem Kompressor Die Erfindung bezieht sich auf Kompressoren, insbesondere für Kältemaschinen. Bei doppelt wirkenden Kolbenkompressoren, die durch eine Kurbelstange angetrieben werden, muß diese Kurbelstange oder die sie antreibende Welle nach außen abgedichtet werden, ebenso bei einfach wirkenden Kompressoren der Kolben, damit die Dämpfe des Kältemittels nicht nach außen heraustreten bzw. bei einem Arbeiten mit Unterdruck keine Luft in das Kältemittel eintreten kann.
  • Die vorliegende Erfindung bezweckt, eine hin und her gehende Bewegung des Kompressorkolben zu erreichen, ohne daß die Kolben oder Kolbenantriebe nach außen abgedichtet werden müssen. Als Antriebskraft für die Kolben wird in an sich bekannter Weise die Zentrifugalkraft verwendet, die gemäß der Erfindung in ganz bestimmter Weise erzeugt wird, und zwar dadurch, daß der Kompressor gegenüber der Rotationsachse unter einem zweckmäßig gewählten Winkel verlagert ist; bei der Rotation werden hierbei durch die Verlagerung des Kompressors Zentrifugalkräfte erzeugt, welche ihrerseits eine Bewegung des Kolbens gegenüber dem Zylinder, und zwar abwechselnd nach beiden Richtungen hin, bewirken.
  • Hierdurch wird also weiterhin die besondere Anwendung von Federn oder von Gegengc1wichten zur Rückführung des Kompressorkolbens bei Vachlassen der Zentrifugalkraft, wie sie in ähnlichen Ausführungen bislang erforderlich waren, vermieden.
  • In der Zeichnung zeigen Fig. r und .2 zunächst Ausführungen, bei denen eine Bewegung des Kolbens zwar auch durch Zentrifugalkräfte bewirkt wird, die Rückführung des Kolbens jedoch durch Anwendung von besonderen Gegengewichten oder Federungen herbeigeführt werden muß.
  • In Fig. r stellt r den Zylinder dar, 2 den Kolben, 3 die Rotationsachse, 4. die gelenkig angeordneten Gegengewichte und 6 das gemeinsame Gehäuse.
  • In Fig. 2 sind statt der Gegengewichte q. zur Rückführung des Kolbens z Federn 5 vorgesehen.
  • Fig. 3 zeigt beispielsweise eine Ausführung nach vorliegender Erfindung. In dieser Fig. 3 bedeutet 7 den Kompressorzylinder mit dem Kolben $. Der Kompressorzylinder ; ist um eine senkrecht durch Zapfen 9 verlaufende Achse 3 drehbar. Außerdem ist er uni den Zapfen 9 schwingbar gelagert. Wein der um die senkrechte Achse 3 rotierende Zylinder aus seiner Mittellage, so wie er in Fig. 3 eingezeichnet ist, nach rechts um den Zapfen 9 ausgeschwungen wird, so- bewegt sich der in dem Zylinder 7 frei beweglich angeordnete Kolben 8 durch den Anschlag des linken Zylinderendes über die Mittellinie der Rotationsachse des Zylinders hinaus, um darauf unter Eirtflüß der Zentrifugalkraft sich ganz nach rechts, bis ans rechte Ende des Zylinders, zu bewegen. Je nachdem, wo sich der Kolben 8 bei der Rotation des Zylinders befindet, wird der Zylinder taktmäßig nach links und rechts um den Zapfen 9 ausgeschwungen und dabei der Kolben durch Anschlag des betreffenden Zylinderendes zunächst über die Mittellinie der Rotationsachse und dann vollends durch Einfluß der Zentrifugalkraft jeweils auf die andere Seite befördert. Durch Abwechseln des andere-Seite des Zylinders nach links -und rechts erreicht man also eine hin und her gehende Bewegung des Kolbens 8, der jetzt im Zylinder 7 in an sich bekannter Weise eine Kompressorarbeit leisten kann. Die hin und her schwingende Bewegung des Zylinders 7 um den Zapfen g kann man durch einen Exzenter io erreichen, der sich mit einer gewissen Relativgeschwindigkeit zu der Umlaufgeschwindigkeit des Zylinders 7 bewegt und der z.-B. durch einen an den Zylinder 7 angreifenden Zapfen ii die schwingende Bewegung hervorruft. Auch bei diesem System können, wie z. B. bei der Kältemaschine System Audiffren-Singrün, Kondensator und Verdampfer vollständig gekapselt miteinander verbunden werden, so daß keine Stopfbüchsen nötig sind. Anstatt den Zylinder ; eine schwingende Bewegung um den Zapfen g ausführen zu lassen, kann man den Zylinder auch um den Zapfen g drehen lassen. Die auf den Kolben 8 hin und her gehend wirkende Komponente der Zentrifugalkraft kehrt dann bei jedem Durchgang durch die im Zapfen g auf der Drehachse senkrecht stehende Ebene ihre Richtung um, so daß der Kolben 8 in der Zeit einer vollen Umdrehung um den Zapfen 9 zwei volle Hinundhergänge gemacht hat. Bei dieser Anordnung war vorausgesetzt, daß der Zapfen 9 senkrecht auf der Hauptrotationsachse 3 steht. Wenn man den Zapfen 9 in Richtung der Rotationsachse 3 legt, wirkt .die auf den Kolben 8 ausgeübte Zentrifugalkraft stets nur gegen die Zylinderwandungen und erzeugt keine hin und her gehende Kraft. Wenn man dem Zapfen 9 eine Neigung gegen die Rotationsachse gibt, erhält der Kolben 8 eine mit dem zwischen der Rotationsachse 3 und dem Zapfen 9 eingeschlossenen Winkel wachsende Komponente, die in Richtung der Zylinderachse wirkt und die bei senkrechter Stellung des Zapfens g gegenüber der Drehachse 3 ein Maximum ist.
  • Anstatt des einen Zylinders 7 mit zugehörigem Kolben 8 kann man deren mehrere, am besten gleichmäßig verteilt um den Zapfen g, anordnen, die dann zu verschiedenen Zeiten arbeiten. Auf diese Weise kann man die auf die Zylinder 7 wirkenden Zentrifugalkräfte in ihrem Einfluß, den sie auf die Kraft ausüben, die zur Drehung um die Welle 9 erforderlich ist, vermindern oder diesen Einfluß ganz aufheben.
  • Fig. 4 zeigt beispielsweise eine solche Ausführung, bei der die Zylinder und Kolben der Achse parallel sind und die Wirkung .des Exzenters durch einen Kegelradantrieb 12, 13 ersetzt ist.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kältemaschine mit rotierendem Kompressor, dessen Kolben durch die Fliehkraft in Bewegung versetzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Kompressorzylinder außer der Rotationsbewegung zur Erzeugung der Fliehkraft noch gleichzeitig eine drehende Bewegung um eine zur ersten Rotationsachse geneigte Achse erhält, um die am Kolben angreifende und die Kompressionsarbeit leistende Fliehkraft abwechselnd nach beiden Richtungen wirken zu lassen.
  2. 2. Kältemaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Kompressorzylinder vorgesehen sind.
DEA54577D 1928-06-14 1928-06-24 Kaeltemaschine mit rotierendem Kompressor Expired DE494010C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH494010X 1928-06-14

Publications (1)

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DE494010C true DE494010C (de) 1930-03-17

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ID=4516693

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DEA54577D Expired DE494010C (de) 1928-06-14 1928-06-24 Kaeltemaschine mit rotierendem Kompressor

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