DE489141C - Rohrverbindung fuer Gasherde - Google Patents
Rohrverbindung fuer GasherdeInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
- F24C—DOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
- F24C3/00—Stoves or ranges for gaseous fuels
- F24C3/12—Arrangement or mounting of control or safety devices
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Description
- Rohrverbindung für Gasherde Gegenstand der Erfindung ist eine Rohrverbindung, die insbesondere für Gasherde u. dgl. in Frage kommt, vornehmlich da, wo die Gashähne in die sogenannten Schlauchrohre eingeschraubt werden. Da diese Rohre gewöhnlich sehr dünnwandig sind, so sitzt der in eine Öffnung des Rohres eingeschraubte Hahn schlecht, da infolge der Krümmung des Rohres keine genügende Sitzfläche für den Hahn vorhanden ist und in dem Loch das Gewinde ringsherum nicht voll ausgeschnitten werden kann.
- Man hat zwar schon vorgeschlagen, die Wandung von Rohren an der Anschlußstelle für Hähne u. dgl. nach innen durchzudrücken. Dabei handelt es sich aber um ein Einstülpen bzw. Ziehen der Rohrwandung nach innen, die nur bei verhältnismäßig dicken Rohren vorgenommen werden kann, ein besonderes Werkzeug mit Gegenmatrize erfordert und auch verhältnismäßig hochwertiges Material voraussetzt, damit die Wandung an dieser Stelle nicht einreißt. Außerdem muß dann auch noch die beim Ziehen entstehende Öffnung nachgebohrt werden, um das Gewinde einschneiden zu können. Dieses Verfahren ist teuer und läßt sich für die gewöhnlichen dünnwandigen Gasrohre nicht benutzen.
- Diese Schwierigkeiten werden erfindungsgemäß dadurch beseitigt, daß das Rohr um die mit Gewinde zu versehende Öffnung herum mit einer ganz flachen Eindrückung versehen wird. Das Material wird an dieser Stelle lediglich in eine Ebene gelegt, auf die sich der Absatz des Hahnes mit seiner Dichtungsfläche ringsherum gleichmäßig aufsetzt. Die Wandungen des Loches liegen dann zwischen zwei parallelen Ebenen, so daß das Muttergewinde für den Hahn voll ausgeschnitten werden kann, wodurch ein sicheres Einschrauben und eine gute Abdichtung erzielt wird.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
- Abb. i zeigt die Hahngalerie in waagerechtem Längsschnitt.
- Abb. 2 ist eine Draufsicht auf die Gewindeeinpaßstelle in dem Schlauchrohr und Abb. 3 ein Querschnitt senkrecht zur Achse des Schlauchrohres.
- In dem Schlauchrohr i sind ein oder mehrere Gashähne 2 beliebiger Bauart in das Muttergewinde 3 eingeschraubt. Das Gewinde 3 sitzt in einer Eindrückung q., die durch entsprechende Bearbeitung des Rohres gegen das Rohrmaterial eingezogen ist. Die äußere Begrenzung des Gewindes ist durch eine ebene Fläche 5 gebildet, auf welcher der Hahustutzen 6 eben und gut dichtend aufruht.
- Es wird hierdurch erzielt, daß der Hahn sicher befestigt ist, da mehr Gewindegänge eingeschnitten werden können und dadurch eine bessere Dichtung im Gewinde erfolgt. - Außerdem wird eine zweite Dichtung des Hahnes an der äußeren ebenen Begrenzung des Gewindes in der Rohrgalerie durch die Stirnfläche des Stutzens 6 erzielt.
- In Abb. 3 sind zwei Möglichkeiten verschiedener Außendichtungen dargestellt; die obere Hälfte dieser Abbildung stellt die Dichtung des Hahnstutzens auf ebener Begrenzungsfläche des Schlauchrohres dar. In der unteren Hälfte der Abbildung ist an Stelle der ebenen Dichtungsfläche eine kegelförmige Dichtungsfläche dargestellt. In beiden Fällen dichtet Metall auf Metall, jedoch können besondere Dichtungsstoffe zwischen die zu dichtenden Flächen gelegt werden. An Stelle der kegelförmigen Dichtungsfläche können auch andere Flächen, etwa kugelförmige o. dgl., Verwendung finden. Ebenso kann man auch an die ebene Fläche eine kegelförmige oder eine anders gestaltete anschließen. Das Rohr kann aus beliebigem Material hergestellt sein, die Eindrückung kann durch Ziehen, Pressen o. dgl. hergestellt werden.
- An Stelle mit Gewindeverbindung kann der Hahn in dem Loch einer solchen Eindrückung auch durch Anlöten o. dgl. befestigt werden. Ebenso kann diese Art der Verbindung überall da, wo ein Hahn, ein Stutzen, eine sonstige Armatur, ein anderes Rohr usw. mit einem Rohr winklig zu diesem zu befestigen ist, benutzt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Rohrverbindung für Gasherde, insbesondere zur Befestigung der Gashähne, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr um die mit Gewinde zu versehende Öffnung herum mit einer ganz flachen, das Material an dieser Stelle lediglich in eine Ebene legenden Eindrückung versehen ist, auf welche sich der Absatz des Hahnes mit seiner Dichtungsfläche ringsherum gleichmäßig aufsetzt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEJ28324D DE489141C (de) | 1926-06-16 | 1926-06-16 | Rohrverbindung fuer Gasherde |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DEJ28324D DE489141C (de) | 1926-06-16 | 1926-06-16 | Rohrverbindung fuer Gasherde |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE489141C true DE489141C (de) | 1930-01-13 |
Family
ID=7203250
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEJ28324D Expired DE489141C (de) | 1926-06-16 | 1926-06-16 | Rohrverbindung fuer Gasherde |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE489141C (de) |
-
1926
- 1926-06-16 DE DEJ28324D patent/DE489141C/de not_active Expired
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