DE485641C - Einrichtung zur Entwaesserung von Niederdruckbeschauflungen von Dampfturbinen - Google Patents

Einrichtung zur Entwaesserung von Niederdruckbeschauflungen von Dampfturbinen

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DE485641C
DE485641C DEA44880D DEA0044880D DE485641C DE 485641 C DE485641 C DE 485641C DE A44880 D DEA44880 D DE A44880D DE A0044880 D DEA0044880 D DE A0044880D DE 485641 C DE485641 C DE 485641C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01DNON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
    • F01D25/00Component parts, details, or accessories, not provided for in, or of interest apart from, other groups
    • F01D25/32Collecting of condensation water; Drainage ; Removing solid particles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Separating Particles In Gases By Inertia (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Entwässerung von Niederdruckbeschauflungen von Dampfturbinen Es herrscht heute im Dampfturbinenbau das Bestreben, möglichst hohe Drücke und möglichst große Luftleeren anzuwenden, um so das Wärmegefälle nach oben und nach unten möglichst zu erweitern. Wählt man bei gleichem Druck eine höhere Luftleere oder erhöht man bei gleicher Luftleere den Anfangsdruck des Dampfes, so kommt man bei der Entspannung weiter in das Naßdampfgebiet hinein, d. h. man erhält eine viel größere Dampfnässe. Bei gleichzeitiger Wahl höherer Drücke und höherer Luftleere tritt dieser Umstand in noch weit ausgeprägterem Maße in Erscheinung. Dies hat eine starke Ausscheidung von Wasser im Niederdruckteü zur Folge, welche sich einerseits durch einen Kraftverlust, andererseits durch Anfressungen der Schaufeln äußert.
  • Wie Abb. r zeigt, tritt aus der Leitbeschauflung iz sowohl das Wasser wie der Dampf mit der gleichen Richtung aus. Das Wasser hat aber infolge seiner spezifisch größeren Masse nur die Geschwindigkeit b, während der Dampf mit seiner unverminderten=- Geschwindigkeit c austritt. Nach Abzug der Umfangsgeschwindigkeit u tritt der Dampf mit der richtigen Richtung e in die Laufbeschauflung f ein, während das Wasser mit ganz verkehrter Richtung d auf die Rücken g der Schaufeln f aufschlägt, woraus sich die vorstehend erwähnten Übelstände ergeben.
  • Es sind für Dampfturbinen mit Zwischenwänden bereits Vorschläge zur Entwässerung gemacht worden, nach denen das Wasser im einen Falle durch die Beschauflung der Zwischenwände hindurch von Stufe zu Stufe zum Abdampfende lief oder in einem anderen Falle in vor den Zwischenwänden liegenden Ringräumen gesammelt wurde, von wo man es unmittelbar nach außen führte.
  • Man hat auch schon bei Überdruckturbinen vorgeschlagen, das sich durch die Fliehkraft aus der Beschauflung ausscheidende Wasser in Ringkanälen aufzufangen, die im Gehäuse eingegossen oder eingedreht sind, und von dort anzuführen. Solche Ringkanäle verteuern, wenn sie eingegossen sind, das Gußstück nicht unwesentlich, wenn sie eingedreht- sind, schwächen sie es, sofern nicht eine entsprechend größere Wandstärke vorgesehen wird, die wieder zu einer Verteuerung führt und wegen der übermäßigen Gußanhäufung die Gefahr der Lunkerung aufweist.
  • Vorliegende Erfindung bezieht sich nur auf Turbinen ohne Zwischenwände mit unmittelbar in das Gehäuse eingesetzten Leitschaufeln (Überdruckturbinen) und besteht darin, daß die Abführung des Wassers unter Vermeidung der Dampfberührung von Stufe zu Stufe außerhalb der von Dampf bestrichenen Beschauflung durch gebohrte Entwässerungskanäle in den Zwischenstücken oder Schaufelwurzeln selbst zu den Ringkanälen und von dort in den Abdampfraum erfolgt.
  • Abb. 2 zeigt eine Lösung für unmittelbar in das Gehäusen eingesetzte Leitschaufeln k mit zwischen den Leitschaufeln befindlichen Ringkanälen i. Bei diesen enthalten die einzelnen Zwischenstücke o die Abflußöffnungen m, welche entweder nach Abb.3 als Loch ausgebildet oder nach Abb. q. bis 6 von der einen Seitenflanke aus geöffnet sind, so daß diese Kanäle die gewünschte Entwässerung außerhalb der Beschauflung ermöglichen.
  • Um der vermehrten Ansammlung des Wassers im unteren Teil der Beschauflung weiter Rechnung zu tragen, ist es ebenfalls zweckmäßig, die Anzahl oder die Größe der Kanäle m, m, oder m2 von oben nach unten zu vergrößern. Ebenso zweckmäßig ist es auch, diese Kanäle von vorn nach hinten in ihrer Anzahl oder Größe zunehmen zu lassen, damit das sich immer mehr bildende Wasser genügend Abflußgelegenheit erhält. Entspannung des Dampfes ausscheidende Wasser, dadurch gekennzeichnet, daßZdie Abführung des Wassers unter Vermeidung der Dampfberührung von Stufe zu Stufe außerhalb der von Dampf bestrichenen Beschauflung durch gebohrte Entwässerungskanäle (m) in den Zwischenstücken oder Schaufelwurzeln selbst zu den Ringkanälen und von dort in den Abdampfraum erfolgt.
  • 2. Einrichtung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die Entwässerungskanäle gleichmäßig am ganzen Umfang verteilt sind.
  • 3. Einrichtung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß eine zunehmende Zahl von Entwässerungskanälen gleicher oder zunehmender Größe von oben nach unten angeordnet ist.
  • q.. Einrichtung-nach Anspruch z bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzahl oder die Größe der Entwässerungskanäle, oder beide zusammen, von Stufe zu Stufe gegen das Abdampfende hin zunehmen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Einrichtung zur Entwässerung von Niederdruckbeschauflungen von Dampfturbinen ohne Zwischenwände mit unmittelbar in das Gehäuse eingesetzten Leitschaufeln mittels Ringkanälen für das sich bei der
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