DE4841A - Beweglicher und verdeckbarer Feuerungsrost für Pfannen und Kessel - Google Patents

Beweglicher und verdeckbarer Feuerungsrost für Pfannen und Kessel

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DE4841A
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Original Assignee
I F. SCHEIB, Civilingenieur, in Frankfurt a. M

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Description

1878.
Klasse 24.
FERDINAND SCHEIB in FRANKFURT a. M. Beweglicher und verdeckbarer Feuerungsrost für Pfannen und Kessel. \ /1
Patentirt im Deutschen Reiche vom 20. August 1878 ab.
Beim Brauprocefs, besonders beim Dickmaischverfahren, ist es unumgänglich nothwendig, dafs zur Zeit des Abmaischens die Hitze unter der Pfanne vermindert oder entfernt wird, wodurch man eine Schonung des Pfannenbodens insofern bezweckt, weil alsdann das nur zu häufig infolge der raschen Temperaturveränderung bei Zulassen von Wasser in die stark erhitzte Pfanne vorkommende Verbrennen oder Aufwerfen der Pfannenböden vermieden wird.
Bisher geschah die Verminderung der Hitze immer noch auf mangelhafte Weise, durch Decken der auf dem Roste liegenden brennenden Kohlen mit Asche oder sonstigen Bestandtheilen.
Um die Hitze vollständig zu beseitigen und nach Belieben durch ein Senken oder Heben der Rostfläche diese zu vermindern oder näher an die Pfanne oder den Kessel zu bringen, dient die folgende Vorrichtung.
Der gufseiserne Rahmen α ist bestimmt, die neben einander liegenden Roststäbe b aufzunehmen; in den seitlich an dem Rahmen angebrachten Schlitzen c c' führen sich die Axen d und rt" der Kreuzböcke e und e1. An den vier unteren Schenkeln der zwei Kreuzböcke sind durch Scharnierverbindung die vier Zahnstangen/.1/2/3/1 in entgegengesetzter Richtung, und zwar so angebracht, dafs deren gegenüberstehende Zähne in die Zahnräder g und gx eingreifen, welche auf den beiden Endpunkten der Welle h aufgekeilt sind. Zur sicheren Führung der Zahnstangen dienen die Rollen χ und -v1.
Mitten auf dieser Welle sitzt das Schneckenrad *', welches durch die auf der Spindel k befestigte Schnecke / in Bewegung gesetzt wird.
Die ganze Vorrichtung ist mittelst der Gleitbügel m'-mi auf dem aus Eisen construirten, mit Rollen versehenen Wagen η montirt. Der Wagen η bewegt sich auf dem Lauf-Schienenstrang ο und ο'.
Mittelst dieses Mechanismus kann der Rost höher oder tiefer gestellt werden, und zwar so, dafs derselbe im letzteren Falle auf dem Schienenstrang mit dem noch brennenden Material in die feuerfeste Nische / geschoben werden kann, welche Nische durch Abwölbung völlig von dem Pfannen- oder Kesselboden getrennt ist.
Die eiserne Klappe q gestattet durch Umlegen einen gänzlichen Abschlufs nach der Richtung des Feuerungsraumes zu.
Die Zeichnung zeigt in Fig. B in den punktirten Linien die Vorrichtung aufser Function, in Fig. A in Function.
Die Handhabung der Vorrichtung geschieht nun auf folgende Weise:
Mittelst des an der Spindel k angebrachten Handrades r und der Schnecke / wird das auf der Welle sitzende Schneckenrad in Bewegung gesetzt, hierdurch greifen die an den Enden dieser Welle befestigten Zahnräder g und gx in die Zahnstangen /' /2/3/' ein. Bei einer rechts bezw. links drehenden Bewegung des Handrades wird nun der bewegliche Bock entweder zusammengezogen und hochgestellt oder aus einander geschoben und so tief gesenkt werden können, dafs derselbe mit dem brennenden Material in die Nische/ geschoben werden kann.
Soll der Rost wieder in Thätigkeit treten, so wird er einfach wieder aus der Nische hervorgezogen, mittelst des Mechanismus in seine frühere Stellung gebracht und functionirt nun wieder unausgesetzt weiter.
Aus vorgesagtem ist zu entnehmen, dafs die .Rostfläche näher an die Pfanne oder den Kessel herangebracht oder von demselben entfernt werden, mithin die Wirkung des Feuers nach Gutdünken des Heizers ausgebeutet und ebenso der ganze Feuerherd durch Verschiebung und Absperrung vollständig beseitigt werden kann.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    Anwendung des durch Zeichnung und Beschreibung erläuterten beweglichen, verstell- und verdeckbaren Rostes für Pfannen- und Kesselfeuerungen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.

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