DE477635C - Absperrschieber fuer Rauchkanaele - Google Patents

Absperrschieber fuer Rauchkanaele

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DE477635C
DE477635C DEC37625D DEC0037625D DE477635C DE 477635 C DE477635 C DE 477635C DE C37625 D DEC37625 D DE C37625D DE C0037625 D DEC0037625 D DE C0037625D DE 477635 C DE477635 C DE 477635C
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Germany
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slide
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stones
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23LSUPPLYING AIR OR NON-COMBUSTIBLE LIQUIDS OR GASES TO COMBUSTION APPARATUS IN GENERAL ; VALVES OR DAMPERS SPECIALLY ADAPTED FOR CONTROLLING AIR SUPPLY OR DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; INDUCING DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; TOPS FOR CHIMNEYS OR VENTILATING SHAFTS; TERMINALS FOR FLUES
    • F23L13/00Construction of valves or dampers for controlling air supply or draught
    • F23L13/06Construction of valves or dampers for controlling air supply or draught slidable only

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Sliding Valves (AREA)

Description

  • Absperrschieber für Rauchkanäle Die bekannten Absperrschieber für Rauchkanäle, wie sie beispielsweise bei Kesselanlagen u. dgl. Verwendung finden, bestehen entweder aus eisernen Platten, die bei größeren Einheiten durch flippen o. dgl. besonders verstärkt sind, oder aus kräftigen feuerfesten Steinen, die in starren Eisenrahmen untergebracht sind, wobei die Rahmen ihrerseits häufig noch durch eiserne Gerippe gitterartig unterteilt sind.
  • Beide Arten von Schiebern besitzen gewisse Nachteile. Eiserne Platten werfen sich in der Hitze, so daß die Schieber undicht werden und in ihren Führungen klemmen. Das gleiche gilt für die starren Rahmen, die die aus feuerfesten Steinen gebauten Schieber umschließen. Das Verziehen dieser Rahmen oder Gitter bewirkt auch noch eine Lockerung der Steine, die dann herausfallen können und infolgedessen eine ständige Überwachung bedingen. Dazu kommt noch, daß beide Arten von Schibern, insbesondere die aus Steinen zusammengesetzten, sehr schwer ausfallen und daher recht teuer sind.
  • Der Zweck der Erfindung ist, diese Nachteile zu beseitigen und einen leichten, billigen und haltbaren Schieber zu schaffen, der sich in der Hitze nicht wirft und eine leichte Verstellung sowie im Dauerbetrieb eine sichere Abdichtung gewährleistet. Erreicht wird <lies durch einen Absperrschieber, welcher eine aus leichten wärmeundurchlässigen Stoffen hergestellte Schieberwand mit einem schmiegsamen inneren Gefüge- besitzt. -Diese Schieberwand wird ohne Anwendung eines starren lZahmens in einer ihre Elastizität nicht störenden Weise zusammengehalten und kann sich den Dichtungsflächen anschmiegen, selbst wenn diese unter der Einwirkung der Hitze sich verzogen haben. Dabei werden die Schieber vorteilhaft pendelnd aufgehängt, so daß sie infolge ihres geringen Gewichtes von dem in dem Rauchkanal herrschenden Luftzug gegen ihre rückwärtige Dichtungsfläche gepreßt werden. Als geeigneter Stoff für die Schieber gemäß der. Erfindung kommt z. B. Magnesia, Kieselgur o. dgl. in Betracht, deren spezifisches Gewicht noch durch besondere Einlagen von anderen Stoffen, wie Kork, Sägespäne o. dgl. herabgesetzt werden kann.
  • Kleinere Schieber können aus einem Stück hergestellt werden, wobei sich die Schieberplatte, deren oberer Rand zweckmäßig mit einer Klammer aus Eisen o. dgl. zur Befestigung der Schieberzugkette versehen wird, infolge ihrer Leichtigkeit gut bewegen läßt und gleichzeitig infolge ihrer geringen Dicke und der Art des Stoffes die genügende Elastizität für eine gute Dichtung besitzt: Größere Schieber dagegen werden aus einzelnen Steinen der vorerwähnten Stoffe zusammengefügt, um die Elastizität der Schieberfläche unter allen Umständen zu wahren.
  • Eine derartige Ausführungsform eines Schiebers ist beispielsweise in der Zeichnung wiedergegeben.
  • Die Abb. r zeigt einen senkrechten Querschnitt eines Rauchkanals mit einem derartigen Schieber in Vorderansicht. Die Abb. 2 zeigt einen wagerechten Schnitt durch den Rauchkanal mit einem Grundriß des Absperrschiebers. Die Abb.3 zeigt einen der Schiebersteine in vergrößertem Maßstabe in Vorderansicht, Abb. 4 in Seitenansicht, und Abb. 5 zeigt einen Grundriß des Steines und den nächstliegenden Teil des Nachbarsteines sowie einen Schnitt durch den zwischenliegenden Rundstab. Abb. 6 zeigt einen Längsschnitt durch den Rauchkanal und Schieber in Seitenansicht. Abb. 7 zeigt dasselbe wie Abb.6 mit der Abänderung, daß durch den Betrieb eine angenommene Verschiebung des Mauerwerkes eingetreten ist.
  • Der Schieber nach Abb. i besteht aus einer Anzahl von Steinen (r), die zu einer rechteckigen Wand, der Schieberfläche, zusammengefügt und durch zwei Abschlußeisen 5 und 6 zusammengehalten werden.
  • Die einzelnen Steine können durch Nut und Feder miteinander verbunden werden, oder die Ränder der Steine erhalten, wie die A11.3 bis 5 erkennen lassen, halbkreisförmige Rillen, in die Rundstäbe eingelegt werden, die zweckmäßig aus demselben Stoff wie die Steine selbst bestehen und die Beweglichkeit der Steine gegeneinander sichern. Die Steine i sind zwischen den Platten 5 und 6, die aus Flach- oder ()-Eisen bestehen, eingeklemmt. Die Platten 5 und 6 sind ihrerseits, um die Elastizität der Schieberwand zu erhalten, durch elastische Zugfedern (biegsame Eisenstäbe, Ketten o. dgl.) miteinander verbunden. Dabei werden die Steine r der Schieberwand zweckmäßig so gegeneinander versetzt, daß die Zugfedern in einer Lage der Steine durch die Steine hindurchgeführt, -in der nächsten Lage jedoch in dem Rand der Steine eingebettet sind.
  • An der mittleren Zugfeder, die zu diesem Zweck zweckmäßig etwas stärker ausgeführt wird, greift die Zugkette für den Schieber an. Die abdichtenden Flächen des Schiebers gleiten unmittelbar auf dem Mauerwerke der Steuerungsnuten, wobei sie sich gut einschleifen und gerade bei einer längeren Zeit andauernder Benutzung eine außerordentlich gute Dichtung bewirken. Infolge ihrer Elastizität und ihres Anschmiegvermögens halten die Schieber selbst dann noch gut dicht, wenn die Dichtungsflächen, gegen die sie durch den Druck der Verbrennungsluft gepreßt werden, unter der Einwirkung der Hitze sich verzogen haben. Dies geht daraus hervor, daß der auf einer wagerechten Unterlage liegende Schieber teilweise um mehrere Zentimeter, beispielsweise an einer Ecke, angehoben werden kann, ohne daß er sich mit seiner ganzen Fläche von der Unterlage abhebt. Auch ist ein Klemmen des Schiebers ausgeschlossen.
  • Weiterhin sind die Schieber nach der Erfindung außerordentlich billig herzustellen und besitzen unter den schwierigsten Verhältnissen und in Temperaturen von über iooo° eine unbegrenzte Haltbarkeit.
  • Die Erfindung ist keineswegs auf Rauchgasschieber für Kesselablagen beschränkt, sondern es können auch andere Absclilußvorrichtungen, wie Brandtüren in Gruben u. dgl. gemäß der Erfindung ausgestaltet werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. :Absperrschieber für Rauchkanäle, dadurch gekennzeichnet, daß die aus leichten wärmeundurchlässigen Stoffen hergestellte Schieberwand ein schmiegsames inneres Gefüge besitzt.
  2. 2. Rauchschieber nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Teile der Schieberwandung derart mittels Nut und Feder ineinandergefügt sind, daß trotz ihrer Beweglichkeit die Dichtung erhalten bleibt.
  3. 3. Rauchschieber nach Anspruch r und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Teile der Schieberwandung durch einen unstarren Rahmen zusammengehalten werden. q.. Rauchschieber nach Anspruch i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Steine der Schieberwandung in zwei Abschlußschienen gefaßt sind, die mittels Zugfedern zusammengehalten «.erden.
DEC37625D 1925-03-28 1925-12-23 Absperrschieber fuer Rauchkanaele Expired DE477635C (de)

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DE477635C true DE477635C (de) 1929-06-11

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ID=8556126

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DEC37625D Expired DE477635C (de) 1925-03-28 1925-12-23 Absperrschieber fuer Rauchkanaele

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DE (1) DE477635C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE856190C (de) * 1950-11-10 1952-11-20 Ind Companie Kleinewefers Hand Rauchgasschieber, dessen Schieberplatte aus mehreren Teilplatten zusammengesetzt ist
DE897614C (de) * 1951-02-25 1953-11-23 Wilhelm Toelke Schornstein Und Bauplatten-Verbindung fuer den Feuerungsbau
US2681642A (en) * 1951-05-10 1954-06-22 Levi S Longenecker Water-cooled furnace door

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE856190C (de) * 1950-11-10 1952-11-20 Ind Companie Kleinewefers Hand Rauchgasschieber, dessen Schieberplatte aus mehreren Teilplatten zusammengesetzt ist
DE897614C (de) * 1951-02-25 1953-11-23 Wilhelm Toelke Schornstein Und Bauplatten-Verbindung fuer den Feuerungsbau
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