DE475941C - Doppelte Kreuzungsweiche - Google Patents

Doppelte Kreuzungsweiche

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DE475941C
DE475941C DEV23486D DEV0023486D DE475941C DE 475941 C DE475941 C DE 475941C DE V23486 D DEV23486 D DE V23486D DE V0023486 D DEV0023486 D DE V0023486D DE 475941 C DE475941 C DE 475941C
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double crossing
crossing switch
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tongue
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DEV23486D
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B7/00Switches; Crossings
    • E01B7/18Combinations of switches and crossings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description

  • Doppelte Kreuzungsweiche Bei den bisher gebräuchlichsten Kreuzungsweichen sind. die Zungenvorrichtungen innerhalb des Kreuzungsvierecks angeordnet. Bei Vollbahnen beträgt das Neigungsverhältnis der Kreuzungsweichen, welche von geschlossenen Zügen befahren werden, i : 8 bis z : i o mit Halbmessern von etwa i 8o bis 25o m. Die zunehmende Geschwindigkeit hat (las Bedürfnis nach noch größeren Halbmessern der Kreuzungsweichen hervorgerufen. Bei Erhaltung der bisherigen Bauweise ist das nur durch gleichzeitige weitere Verflachung des Neigungswinkels zu erzielen. Nun hat sich aber herausgestellt, daß schon bei der Neigung z : io die führungslosen Lücken in den Doppelherzstücken so anwachsen, daß ein Abirren der Räder in die falschen Rillen möglich wird, also eine Betriebsgefahr entsteht. Das verbietet nicht nur eine weitere Verflachung, sondern verlangt sogar eine Versteilung des Kreuzungswinkels auf die Neigung von etwa i : 9 und damit eine gleichzeitige Verringerung des Halbmessers bei Erhaltung der bisherigen Bauart. In neuerer Zeit ist der Vorschlag aufgetaucht, eine Vergrößerung des Halbmessers bei gleichzeitiger Versteilung des Kreuzungswinkels dadurch zu erzielen, daß die Zungenvorrichtungen außerhalb des Kreuzungsvierecks angeordnet «-erden. Diese Bauart hat aber bei Weichen mit großem Halbmesser, welche in der Regel an die Abzweigstellen der Weichenstraßen zu liegen kommen, den -Nachteil, daß sie bei einer großen Zahl von Gleisverbindungen, namentlich doppelten Gleisverbindungen, Gleisabstände bedingt, welche nur in den seltensten Fällen zur Verfügung stehen oder nur durch Inkaufnahme anderer großer Mängel vorgesehen werden können. Es kommt hinzu, daß der große Halbmesser bis auf ganz seltene Ausnähmen nur in einem Strang benötigt wird, daß also die hohen Kosten einer Kreuzungsweiche mit beiderseits großen Halbmessern praktisch nicht ausgenutzt werden können.
  • Durch den Erfindungsgedanken werden die vorgeschilderten Mängel auf folgende Weise behoben. Es wird nur ein Strang mit dem größeren Halbmesser R versehen und dessen Zungenvorrichtungen Z außerhalb des Kreuzungsvierecks angeordnet. Der andere Strang erhält den dem Neigungsverhältnis bisher entsprechenden Halbmesser r und Zungenvorrichtungen z, welche innerhalb des Kreuzungsvierecks angeordnet sind. Die Zungenvorrichtungen z können allerdings mit Rücksicht auf den anderen Strang nicht so flach ausgezogen werden als bei den Kreuzungsweichen symmetrischer Bauart mit innerhalb (les Kreuzungsvierecks angeordneten Zungenvorrichtungen. Durch geschickte Bogenführung des flach gekrümmten Stranges ist es indes möglich, Zungenlängen z zu erhalten, die noch eine sehr hohe Betriebssicherheit bieten. Das ist einmal durch die Wahl des Halbmessers R, das andere Mal durch Korbbögen mit mehrfachem Krümmungswechsel für den mach gekrümmten Zweigstrang zu erzielen. Zum besseren Verständnis sei für letzteres elhi BeispIel angeführt: Bei dem Neigungsverhältnis i : g der Kreuzungsweiche gibt man dem stark gekrümmten Zweigstrang einen Halbmesser von r - 18o bis igo m, dem flach gekrümmten Zweigstrang in der Zungenvorrichtung den Halbmesser von R, - q.oo bis 430 m, schließt daran, durch die Herzstüekgruppe hindurchführend, einen flächer gekrümmten Bogen mit etwa R2 - 6oo bis iooo m Halbmesser und hieran (etwa in Bogenmitte) einen Halbmesser R3 - 3oo bis q.oo m, woran sich dann wieder nach der anderen Seite die Halbmesser R,, und Al anschließen. Die korbbogenartige Ausbildung des flach gekrümmten Zweigstranges bietet zwar nicht die gleiche Stetigkeit beim Befahren wie der gleichmäßig durchgehende Bogen. Er ist letzterem aber doch dadurch überlegen, daß er bei gleicher Weichenlänge, welche durch die erforderlichen Gleisverbindungen festgelegt ist, kleinere Anfallwinkel in den Zungenvorrichtungen Z und auch in den Zungenvorrichtungen z gestattet. Diesen erheblichen Vorteilen gegenüber tritt der Nachteil der geringen Unstetigkeit beim Befahren zurück. Für die Stetigkeit des Befahrens ist es in erster Linie von Wichtigkeit, die Bogenführ ung an sich zu erhalten, damit die Fahrzeuge stets in der Bogenstellung verbleiben. Das würde beispielsweise nicht der Fall sein, wenn der flache Teil des Korbbogens (Halbmesser 6oo bis i ooo) durch eine Gerade ersetzt würde, was aber an sich möglich ist.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Doppelte Kreuzungsweiche, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Zweigstrang für das Befahren mit Zügen hoher Geschwindigkeiten mit großem Halbmesser versehen und die zugehörigen Zungenvorrichtungen außerhalb des Kreuzungsvierecks angeordnet sind, während die andere Abzweigung für Rangierfahrten kleineren Halbmesser und innerhalb des Kr euzungsvierecks liegende Zungenvorrichtungen erhält:
  2. 2. Doppelte Kreuzungsweiche nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der flach gekrümmte Zweigstrang zur Erzielung flacherer Anfallwinkel in allen Zungenvorrichtungen aus einem Korbbogen mit mehrfachem Krümmungswechsel gebildet oder aus gekrümmten und geraden Gleisstücken zusammengesetzt ist.
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