DE474174C - Foerdervorrichtung fuer feinkoerniges Gut - Google Patents
Foerdervorrichtung fuer feinkoerniges GutInfo
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- DE474174C DE474174C DEF60383D DEF0060383D DE474174C DE 474174 C DE474174 C DE 474174C DE F60383 D DEF60383 D DE F60383D DE F0060383 D DEF0060383 D DE F0060383D DE 474174 C DE474174 C DE 474174C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G53/00—Conveying materials in bulk through troughs, pipes or tubes by floating the materials or by flow of gas, liquid or foam
- B65G53/04—Conveying materials in bulk pneumatically through pipes or tubes; Air slides
- B65G53/06—Gas pressure systems operating without fluidisation of the materials
- B65G53/08—Gas pressure systems operating without fluidisation of the materials with mechanical injection of the materials, e.g. by screw
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Description
- Fördervorrichtung für feinkörniges Gut Gegenstand der Erfindung ist eine Fördervorrichtung für feinkörniges Gut, deren Schneckenwelle durch ein Schublager am einen Ende so abgestützt ist, daß sie nur auf Zug gespannt wird.
- Gemäß der Erfindung ist das Lager der Schneckenwelle als Schub- und Traglager ausgebildet und wird durch eine ständig ausströmende, tropfbare oder gasförmige Flüssigkeit gegen das Eindringen von Fremdkörpern längs der Schneckenwelle geschützt.
- Bisher wurde für nötig gehalten, die Lager ans dem Bereich des Gutes zu bringen, um -zu verhindern, daß Teilchen des Gutes in sie eindrangen. Dadurch wurde aber eine unbequeme Anordnung der Lager bedingt, und die Abmessungen der Maschine wurden in an sich unnötiger Weise vergrößert. Gemäß der Erfindung wird das Eindringen von Fremdkörpern mit Sicherheit vermieden, die Lager können also in der üblichen Weise angeordnet werden und sind trotzdem keiner Beschädigung ausgesetzt.
- Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
- Abb. r ist eine zum Teil nach der Schnekkenwelle geschnittene Ansicht der Fördervorrichtung.
- Abb.2 ist ein Längsschnitt in größerem Maßstab durch das Schublager der Schnekkenwelle.
- Abb. 3 zeigt die Druckluft- oder Druckgasanlage der Vorrichtung.
- Das aus den in wagerechter Ebene geteilten Zylindern 22 und 26 gebildete Schneckengehäuse ist auf einer Grundplatte 2o befestigt. Die Schneckenwelle 33 ist jenseits des Schneckeneingangs in einem Traglager 32 geführt, dessen Bock 21 auf der Grundplatte befestigt ist. Das Gut wird dem Zylinder 22 des Schneckengehäuses durch einen Trichter 23 zugeführt. Der Zylinder 22 hat am Ausgang einen Flansch 2.1., an dein mit Flansch 25 der Zylinder 26 befestigt ist. Am Ausgang dieses Zylinders ist eine ringförmige Luftdüse 27 angebracht, der von einer Abzweigung 95, 96 der Leitung 87 (Abb. 3) Druckluft zugeführt wird. Die Druckluft tritt durch geneigte Bohrungen in der Düse aus und vermischt sich mit dem Gut. Jenseits der Düse 27 ist eine Abzweigung-z8 am Zylinder 26 befestigt, die mit einem Flansch 29 dem Flansch 30 der Förderleitung 3 i angeschlossen ist. Die Förderleitung 3 i bringt das Gut zu den Verteilungsstellen.
- Die Schneckenwelle 33 ist vom Eingang des Gutes her durch eine Stopfbuchse 34 mit Olgefäß 6o in das Gehäuse eingesetzt und jenseits der Abzweigung 28 in dem Schub-und Traglager 36 gelagert, das durch ein Rohr 35 am Gehäuse gehalten wird. Auf der Welle 33 sitzt die Schnecke 37, deren letzte Gänge 38 und 39 verbreitert sind, um der größeren Abnutzung durch den nach dem Ende hin stärker werdenden Druck des Gutes zu begegnen. Das Gehäuse ist mindestens an der Stelle, wo der stärkere Druck herrscht, mit auswechselbaren Laufbuchsen 40 und 41 versehen, die zweckmäßig aus Kokillenguß sind. Die Zerlegung der Buchse in mehrere Einzelbuchsen - es können natürlich auch mehr als zwei Teile sein - bietet die Möglichkeit, jeden Teil für sich auszuwechseln >>nd die am einen Ende stärker als am andern abgenutzten Teile umzudrehen und wieder einzusetzen, bis auch das weniger abgenutzte Ende vollständig abgenutzt ist. Um das Auswechseln zu erleichtern, ist der Gehäuseteil 26, in dem bei dem dargestellten Beispiel die beiden Laufbahnen 40 und 41 liegen, ebenso wie die Buchsen selbst in wagerechter Ebene geteilt. Zur Feineinstellung der Buchsen sind Schrauben q.2 vorgesehen, die in Nuten im oberen Teil der Buchsen eingreifen.
- Das Schub- und Traglager 36 der Welle 33 ist in Abb.2 besonders dargestellt. Es hat am Anschluß für das Rohr 35, durch das die Welle 33 zum Lager geführt ist, eine Labyrinthdichtung 73, 74, der Druckluft aus der Leitung 98 durch eine Bohrung 75 zugeführt wird. Die Luft durchläuft die Spielräume zwischen dem Lagergehäuse und der Labyrinthdichtung und tritt an einer Schulter 76 vorüber durch einen Spielraum 77 längs der Welle 33 in das Rohr 35. Aus der Bohrung 75 verteilt sich die Luft, ehe sie in das Rohr 35 übergeht, gleichmäßig um die Welle, weil sie beim Durchgang einigen Widerstand findet. Das Gut hat die Neigung, der Welle 33 zu folgen, und sucht unter dem Schub der Schraube mit großem Druck in das Lager 36 einzudringen, was aber die durch den Schlitz 7 ausströmende Luft verhindert.
- Jenseits des Labyrinths 73 ist die Welle 33 zum Zapfen 78 eines Kugeltraglagers 79 und eines Kugelschublagers 8o im gemeinsamen Gehäuse 36 ausgebildet. Der äußere Laufring des Schublagers wird durch eine Unterlagscheibe 82 und eine Mutter 83 gehalten. Das Schublager ist von einer Buchse 81 umgeben, die Schmierkanäle 86 für durch eine Bohrung 84 mit Verschluß 85 eingeführtes Fett hat.
- Die Anordnung des Schublagers am Ausgang, d. h. an der Seite der Vorrichtung, nach der das Gut wandert, hat zur Folge, daß die Schneckenwelle 33 nur auf Zug beansprucht wird. Infolgedessen richtet sich die Welle stets gut aus und hat keine Neigung durchzufedern oder sich zu werfen.
- Abb. 3 zeigt die Verteilung der Druckluft von der Leitung 87 aus, die durch ein Absperrventil 88 geregelt wird. Das Manometer 89 zeigt den Druck in der Leitung 87 an. Von der Leitung 87 geht eine Abzweigung 99 wagerecht und eine Abzweigung 9o senkrecht nach unten aus. Die Abzweigung 9o ist durch ein Doppel-T-Stück 9i mit einer zweiten wagerechten Leitung 92 verbunden, die ein Druckminderungsventil 93 und einen Hahn 94 hat und in den Anschluß 95 mündet, von dem die Luftdüse 27 durch den Anschluß 96 versorgt wird. Eine weitere Leitung 98 geht vom Anschluß 95 zum Lager 96, eine dritte Leitung 97 zur Stopfbuchse 34, die in ähnlicher Weise wie das Lager 36 mit einer Einrichtung zum Zurückweisen des Gutes durch einen längs der Welle 33 austretenden Luftstrom versehen ist.
- Das Druckminderungsventi193 wird von der Leitung 99 umgangen, die mit einem Absperrventil ioo und einem Manometer rot versehen ist. Die Leitung 99 dient, nachdem der Hahn 94 geschlossen worden ist, zum Ausblasen der Luftdüse 27, wenn sie verstopft ist, ferner zur Einleitung von Hilfsluft in die Luftdüse, wenn das Gut außergewöhnlich feucht oder sonst schwer zu behandeln ist.
Claims (6)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Fördervorrichtung für feinkörniges Gut, deren Schneckenwelle durch ein Schublager am einen Ende so gestützt ist, daß sie nur auf Zug gespannt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das als Schub-und Traglager ausgebildete Lager (36) durch eine ständig ausströmende, tropfbare oder gasförmige Flüssigkeit gegen das Eindringen von Fremdkörpern längs der Schneckenwelle geschützt ist.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine im Schublager (36) ausgebildete Luftkammer (74), die mit dem Schneckengehäuse in Verbindung steht.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Luftübergang zwischen Kammer (74) und dem Schneckengehäuse durch eine Labyrinthdichtung (73) verengert ist.
- Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an das Gehäuse der Förderschnecke eine Ableitung (28) angesetzt ist, die seitlich von dem Schneckengehäuse abzweigt und einen Ansatz (35) trägt, der die Welle (33) der Förderschnecke zwischen der Abzweigung und dem Schublager (36) umgibt.
- Vorrichtung nach Anspruch i, dadurcli gekennzeichnet, daß das Gehäuse (a6) der Förderschnecke mit mindestens zwei auswechselbaren Laufbuchsen (4o. 41) ausgerüstet ist.
- 6. Vorrichtung nach Anspruch z und ;, dadurch gekennzeichnet, daß das Förderschneckengehäuse und seine Laufbuchsen in der Längsmittelebene geteilt sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US474174XA | 1925-07-25 | 1925-07-25 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE474174C true DE474174C (de) | 1929-03-28 |
Family
ID=21948848
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF60383D Expired DE474174C (de) | 1925-07-25 | 1925-11-29 | Foerdervorrichtung fuer feinkoerniges Gut |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE474174C (de) |
-
1925
- 1925-11-29 DE DEF60383D patent/DE474174C/de not_active Expired
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