DE47014C - Mischhahn für Badezwecke - Google Patents

Mischhahn für Badezwecke

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Publication number
DE47014C
DE47014C DENDAT47014D DE47014DA DE47014C DE 47014 C DE47014 C DE 47014C DE NDAT47014 D DENDAT47014 D DE NDAT47014D DE 47014D A DE47014D A DE 47014DA DE 47014 C DE47014 C DE 47014C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shower
plug
opening
cold water
tap
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT47014D
Other languages
English (en)
Original Assignee
A. FRENGER in Charlottenburg, Krummestrafse 8611
Publication of DE47014C publication Critical patent/DE47014C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K11/00Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves
    • F16K11/02Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with all movable sealing faces moving as one unit
    • F16K11/08Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with all movable sealing faces moving as one unit comprising only taps or cocks
    • F16K11/083Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with all movable sealing faces moving as one unit comprising only taps or cocks with tapered plug

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Nozzles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 85: Wasserleitung.
A. FRENGER in CHARLOTTENBURG. Mischhahn für Badezwecke.
Patentirt im Deutschen Reiche vom al. Juni 1888 ab.
Der Hahn, welcher am Badeofen, an der Wanne oder an der Wand angebracht werden kann, besteht nach der beiliegenden Zeichnung aus zwei Theilen:
ι. aus dem konischen Gehäuse von Messing zur Aufnahme des Hahnkükens; an den vier Seiten und hinten befinden sich fünf Rohrverschraubungen, welche bei α mit dem Kaltwasserzuleitungsrohr, bei b mit dem Warmwasserrohr vom Badeofen, bei c mit dem Rohr zur Kopfbrause, bei d mit dem Abflufsrohr zur Wanne und bei e mit dem Zuflufsrohr zum Badeofen verbunden sind;
2. aus dem Küken von Rothgufs, dessen vorderer, cyliiiderförmiger, als Mischtrommel dienender hohler Raum an bestimmten Stellen im Mantel mit Oeffnungen versehen ist, welche sich bei Drehung desselben coulissenartig verschieben und gleichzeitig mit den Rohröifnungen am Gehäuse dergestalt correspondiren, dafs je nach Stellung des mit dem Drehzapfen des Kükens verbundenen Zeigers und der auf dem Schild angegebenen Bezeichnung entweder bei / Kaltwasser direct von der Leitung in die Cylindertrommel eingeführt und, während alle übrigen Rohröffnungen verdeckt sind, durch die freie Öeffnung g zur Badewanne geleitet wird, oder bei h Warmwasser vom Badeofen in die Trommel eingeführt und durch Oeffnung g abgeleitet wird, während zu gleicher Zeit durch die Oeffnung i im. hinteren kugeligen Theil des Hahngehäuses und die entsprechende Durchfiufsöffnung k im Küken daselbst beständig so viel Kaltwasser zum'Badeofen fliefst, als Warmwasser entnommen wird.
. Durch dieses System ist eine Circulation hergestellt, damit der Badeofen zweckentsprechend mit Wasser gefüllt bleibt und ununterbrochen geheizt werden kann.
/ und h, zur Hälfte geöffnet, führen kaltes und warmes Wasser in die Trommel, dasselbe mischt sich und fliefst durch die Oeffnung g zur Badewanne ab. Durch Bewegen des Zeigers mehr nach rechts oder nach links, bis zu den entsprechenden Pfeilspitzen auf dem Schilde, wird die Wärme des herausfliefsenden Wassers in allen Abstufungen nach Wunsch regulirt.
Bei I wird für die Kopfbrause Kaltwasser zur Trommel eingeführt, durch die Oeffnung m abgeleitet; desgleichen wird bei η Warmwasser ein- und wie vor durch die Oeffnung m zur Kopfbrause ausgeführt, während durch Stellung des
Zeigers auf »Brause gemischt« Ip) die
Oeffnungen / und η jede zur Hälfte geöffnet werden, und wie bei f und h beschrieben, gemischtes Wasser zur Kopf brause fliefst.' Wiederum wird durch die Oeffnung i im Hahngehäuse und die Oeffnung ο im Küken der Zuflufs des kalten Wassers zum Badeofen regulirt.
Die Oeffnung 0 im Küken ist so grofs bemessen, dafs eine heifse Brause niemals entsteht. .
Für die Sitzbrause bezw. Schlauchbrause ist der Zapfen des Hahnes in der ganzen Länge bis zum Boden durchbohrt. Beim Gebrauch wird an der Mündung vorn dicht am Hahnschlüssel ein Gummischlauch, mit Brause oder Einführungsspitze versehen, übergeschoben.
Wird der Zeiger auf Sitzbrause gedreht, so strömt durch die Oeffnung i im Gehäuse und
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Claims (1)

  1. die Oeffnung ρ im Küken kaltes Wasser in den abgefheilten Raum Q und tritt durch den Schlitz r in den hohlen Zapfen s, von da in den Schlauch und zur Brause.
    Dreht man den Zeiger mehr nach rechts, so entsteht ein Zuflufs von warmem Wasser durch den.Kanal t in den Zapfen, vermischt sich daselbst mit dem zugeführten kalten Wasser und fliefst zur Brause, während als Ersatz kaltes Wasser durch den Schlitz u und die Kükenöffnung \ zum Badeofen geführt wird. Auch hier ist einer zu heifsen Sitzbrause durch vermehrtes Zuführen von kaltem WTasser durch den Schlitz r vorgebeugt.
    Nach Vorstehendem ist die Zuführung von kaltem, warmem oder gemischtem Wasser zu der Badewanne, der Kopf- oder der Sitzbrause bei gleichzeitig entsprechender Zuführung von kaltem Wasser zum Badeofen nur durch einen Hahn mit einer Stellvorrichtung_ermöglicht.
    Patenτ-Anspruch:
    Mischhahn für Badezwecke mit einem Hahngehäuse, an welches sich die fünf Rohrleitungen ab c d e mit dem Kanal i anschliefsen, und einem Küken, dessen konischer, als Mischkammer dienender Theil die Oeffnungen f g hl mn und dessen kugeliger Theil die Oeffnungen k op it i^ und die Kammer, Q besitzen, welche letztere durch die Oeffnung r mit der hohlen Drehachse s des Kükens und dem radialen Kanal t in Verbindung steht.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT47014D Mischhahn für Badezwecke Expired - Lifetime DE47014C (de)

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DE47014C true DE47014C (de)

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ID=322083

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DE (1) DE47014C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1997020158A1 (en) * 1995-11-28 1997-06-05 Mircea Muresan Flow, dosage and distribution control four way cock

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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