DE462349C - Vorrichtung zum Abscheiden von Fluessigkeit aus Gas - Google Patents

Vorrichtung zum Abscheiden von Fluessigkeit aus Gas

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DE462349C
DE462349C DEB121532D DEB0121532D DE462349C DE 462349 C DE462349 C DE 462349C DE B121532 D DEB121532 D DE B121532D DE B0121532 D DEB0121532 D DE B0121532D DE 462349 C DE462349 C DE 462349C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D45/00Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces
    • B01D45/04Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces by utilising inertia
    • B01D45/08Separating dispersed particles from gases or vapours by gravity, inertia, or centrifugal forces by utilising inertia by impingement against baffle separators

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Description

  • Vorrichtung zum Abscheiden von Flüssigkeit aus Gas Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum Abscheiden von Flüssigkeit aus Gas, bei der eine Spritzdüse die Mischung von Flüssigkeit und Gas in Gestalt eines Kegels gegen eine Prallfläche aussprüht.
  • Es ist bereits bekannt, Flüssigkeit aus Gas dadurch abzuscheiden, daß man die Mischung mittels einer Düse gegen eine Prallfläche spritzt. Auch gibt es Vorrichtungen, bei denen das Gas bei seiner Strömung in der Leitung auf Praliflächen trifft, an denen sich die Feuchtigkeit ablagern soll. Mit solchen Verrichtungen gelingt es aber nur, einen Teil der Flüssigkeit aus dem Gase abzuscheiden.
  • Gase, z. B. Druckluft, die zum Zerstäuben von Farben in Spritzpistolen 0. dgl. benutzt werden, müssen jedoch vollkommen trocken sein, da sonst leicht in dem Farbüberzug Stellen entstehen, an welche keine Farbe gelangt ist, sondern nur ein Tröpfchen Wasser oder Öl, welch letzteres von dem Sompressor herstammt, der die Luft verdichtet hat.
  • Die Vorrichtung nach der Erfindung genügt auch diesen Bedingungen und ist auchhauptsächlich für Druckluftleitungen bestimmt, die Farbenspritzapparate mit der notwendigen Druckluft zum Zerstäuben der Farben versorgen. Um eine gründliche Entfernung der Flüssigkeit, wie öl und Wasser, aus der Druckluft zu gewährleisten, wird das von dem Kompressor kommende Gasgemisch in hohlkegelförmiger Gestalt senkrecht nach oben gegen die Innenfläche eines konzentrisch zur Spritzdüse angeordneten Ablenkers von hohlkegelförmiger Gestalt gesprüht. Der Ablenker hat an seinem oberen verengten Ende ein Auslaßrohr, durch welches das von der Feuchtigkeit befreite Gas abgeleitet wird. Die Innenseite des Ablenkers ist mit ringförmigen Stufen versehen, welche die aus dem Gas gemisch sich abscheidende Flüssigkeit auffangen und nach unten abführen. Der Ablenker ist ferner so konstruiert, daß er eine Scheidewand in dem Gehäuse der Vorrichtung bildet, so daß zwei Abteilungen entstehen, eine untere, in welcher sich die Flüssigkeit ansammelt, und eine obere, in welche das Gas eintritt, bevor es von einem in dieselbe hineinragenden Rohr der Gebrauchsstelle zugeführt wird.
  • Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dar: Abb. 1 ist ein senkrechter Mittelschnitt durch eine Vorrichtung gemäß der Erfindung.
  • Abb. 2 ist eine vergrößerte Seitenansicht des Ablenkers mit einem Teil des Gasrohres, das den Ablenker trägt.
  • Nach der Zeichnung umfaßt die Vorrichtung nach der vorliegenden Erfindung ein aufrecht stehendes zylindrisches Gehäuse 1, das an einem Klemmstreifen 2 befestigt ist, mittels dessen es leicht an einer Wand oder sonst irgendwelchen Stützen befestigt werden kann. Auf das untere Ende des Gehäuses wird ein Boden 3 aufgeschraubt, der eine mit einem Gewinde versehene Mittelbohrung 4 hat, um ein Einlaßrohr 5 einzuschrauben.
  • Durch dieses Rohr wird dann die Preßluft oder das Gas, aus dem die Flüssigkeit ausge schieden werden soll, zugeführt.
  • Das Einlaßrohr 5 mundes in eine sich nach oben erstreckende Röhre 6, welche an dem oberen Ende mittels des Verbindungsstückes 7 eine Spritzdüse 8 trägt, die dazu dient, einen Spriiliregen der Luft in Gestalt eines Hohlzylinders nach oben zu schlleudlern.
  • Das Verbindungsstück 7 und die Spritzdüse 8 haben einander gegenüberliegende Flasche 9 und 10, zwischen wlechen ein Kernstück 1 1 -eingeklemmt ist. Dieser Kern hat ein Paar spiralförmig ausgebildete Oberflächen, von denen sich jede im wesentlichen im Halbkreis um die Achse der Spritzdüse herumzieht, und in den den Durch messer bildenden Kanten hat eine jede ein Paar Aussparungen, so daß irgendwelche Flüssigkeit, die axial durch die Spritzdüse hindurcligeht, zum Teil dadurch diese Aussparungen hindurchtreten kann, während der größere Teil eine sich spiralförmig nach vorn bewegende Bewegung erhält, da der größere Teil der Druckluft oder der Flüssigkeit, die durch diese Düse gedrückt wird, den Oberflächen der beiden Flügel des Kerns folgen muß.
  • Dadurch, daß die sich spiralförmig bewegende Luft und die längswelis, d. h. axial aus der Spritzdüse austretende Luft aufeinander aufschlagen, und ferner dadurch, daß die ganze Luft auf die Wand des Düsenauslasses, der vorn auf dem Kern sitzt, aufschlägt, wird die Luft, die aus der Düse auf diese Art und Weise austritt, die Form eines Hohlkegels annehmen.
  • In der Bahn des sich ausbreitenden Sprühregens ist ein Ablenker oder Prallkörper angeordnet, der nach der Zeichnung die Gestalt eines umgekehrten Trichters hat, d. h. eines Trichters, der sich nach unten hin erweitert.
  • Das Innere des Trichters ist in eine Reine von Stufen unterteilt, welche als Ablenker dienen, um irgendwelche Flüssigkeitsteilchen, welche gegen sie geschleudert werden, abzu fangen. Dieser Ablenker wird vorzugsweise durch ein Luftrohr I4 getragen. Dieses ist an seinem oberen Ende an einem Kopf 15 befestigt und hängt von demselben herab; der Kopf 15 ist auf das obere Ende des Gelläuses I aufgeschraubt. Das Rohr 14 hat eine größere Anzahl verhältnismäßig kleiner Öffnungen 16, durch welche die Luft oder das sonstige Gas aus diesem Rohr ein das Innere des Gehäuses 1 eintritt. Der Itopf I5 trägt außerdem eine oder mehrere Auslaßröhren I7, um das Gas abzuleiten. Diese Röhre I7 führt zu irgendeiner passenden Auslaßöffnung I8, aus welcher dann die Luft oder das Gas, aus welchem die Flüssigkeit ganz entfernt ist, austreten kann. In der Ausführungsform nach den Abbildungen sind zwei solcher Auslässe vorgesehen, da es allgemein üblich ist, einen einzelnen Luftverdichter dazu zu benutzen, um Druckluft für eine Anzahl von ,Spritzapparaten zu versehen. Gemäß der Erfindung erstreckt sich das Auslaßrohr 17 um eine ziemliche Entfernung nach unten hin, und zwar unterhalb derjenigen Öffnung I6, welche am weitesten nach unten gelegen ist, so daß irgendwelche Flüssigkeitsteilchen, welche nicht von dem Ablenker 13 abgefangen waren, daran gehindert werden, durch die Öffnungen 16 in das Auslaßrohr I7 zu geraten.
  • Damit die Flüssigkeitsteilchen, welche auf dem Ablenker abgefangen wurden, nicht etwa im Innern des Gehäuses nach oben mitgenommen werden, hat der trichterförmige Ablenker einen sich nach unten erstreckenden Flansch 19, der der Bohrung des Gehäuses I genau entspricht, so daß der Ablenker das Gehäuse in einen obenen und leinen unteren Abteil unterteilt. Der Ablenker hat jedoch eine Anzahl schmaler, senkrechter Schlitze 20, durch welche irgendwelche Flüssigkeit, welche noch in dem oberen Abteil des Gehäuses abgefangen wurde, herunterlaufen und in den unteren Abteil des Gehäuses eintreten kann.
  • Wenn eine so eingerichtete Vorrichtung durch das Rohr 5 mit einer Quelle für Druckluft verbunden wird, wird die Wirkung der Spritzdüse die Luft veranlassen, nach oben hin in der Form eines hohlkegelförmigen Spritzregens auszutreten. Dabei wird die entstehende Fliehkraftwirkung besonders auf die schwereren. Teile wirken, welche in diesem Falle die flüssigne Teilchen sind, die in der Luft enthalten sind. Diese Teile werden dann also am weitesten von der Achse der Spritzdüse fortgeschleudert -werden, so daß sie fast alle mit den ringförmigen Stufen in Berührung geraten, die in der inneren Oberfläche des Ablenkers vorgesehen sind. In der praktischen Ausführung besteht diese stufenförmige Oberfläche vorzugsweise aus gerauhten Oberflächen, so daß die feinen, unterteilten Flüssigkeitsteilchen sich leicht daran fangen.
  • Diese Teilchen fallen dann entweder direkt durch Schwerkraft auf den Boden des Gehäuses soder laufen langsam in der stufenförmigen Oberfläche des Ablenkers herab, so daß in jedem Fall die Flüssigkeit sich nach und nach unten im Gehäuse ansammelt, von wo sie dann durch eine öffnung mit einem Zapfhahn abgezogen werden kann.
  • Wie bereits auseinandergesetzt, wird fast alle Flüssigkeit aus der Druckluft durch den Ablenker abgefangen, da der Sprühregen die Form eines Hohlkegels hat, dessen Wand sich unter einem ziemlich groben Winkel öffnet. Sollte jedoch noch irgendwelche Flüssigkeit mit dem Luftzug in das Rohr 14 eintreten, so werden diese Flüssigkeitsteilchen zusammen mit der Luft durch die Öffnungen 16 herausgetrieben werden und werden dann entweder gegen die Innenfläche des Gehäuses I oder gegen die S'eitenflächen der Auslabrohre I7 geschleudert werden, so daß sie sich dann dert absetzen und an diesen Oblerflächen langsam nach unten laufen, wo sie schließlich auf die kegelförmige Oberfläche des Ablenkers I3 geraten. Von dort werden dann diese Flüssigkeitsteilchen durch die Schlitze 20 in den unteren Gehäuseabteil eintreten. Auf diese Art und Weise wird fast die geringste Spur von Feuchtigkeit und Flüssigkeit aus der Druckluft entfernt werden, selbst wenn zlemlich viel Öl und Wasser ursprünglich in der Druckluft vorhanden war.
  • Um die Wirkung des Ablenkers bezüglich des Abfangens von Feuchtigkeit zu erhöhen, wird der Ablenker derartig verlegt, daß ein Teil der Spritzdüse innerhalb des Ablenkers liegt, und zwar das Austrittsende derselben.
  • Der Ablenker und das Auslaßrohr 17 werden beide von dem Kopf 15 des Gehäuses getragen, so daß diese Teile gleichzeitig als eine Einheit aus dem Gehäuse entfernt werden können, und zwar dadurch, daß der Kopf einfach abgeschraubt wird. Ebenso kann der Boden von dem Gehäuse abgeschraubt werden und dann die Vorrichtung leicht gereinigt werden. Eine gute Abdichtung wird dadurch erzielt, daß Dichtungsringe 22 zwischen die beiden Enden des Gehäuses und dem Boden bzw. dem Kopf eingeschaltet werden.
  • Es soll noch bemerkt werden, daß mit einer Vorrichtung nach der vorliegenden Erfindung nicht nur Öl und Wasser von Druckluft abgeschieden, sondern auch irgendwelche andere Flüssigkeit oder selbst feine, feste Teilchen aus Gasen irgendwelcher Art entfernt werden können.

Claims (6)

  1. PATEN TANSPRÜcHE: I. Vorrichtung zum Abscheiden von Flüssigkeit aus Gas, bei der eine Spritzdüse die Mischung von Flüssigkeit und Gas in Gestalt eines Hohlkegels gegen eine Prallfläche aussprüht, dadurch gekennzeichnet, daß der Mischungshohlkegel senkrecht nach oben gegen die Innenfläche eines konzentrisch zur Spritzdüse (8) angeordneten Ablenkers (I3) von hohlkegelförmiger Gestalt gesprüht wird, und daß der Ablenkder (13) an seinem oberen verengten Ende ein Auslaßro( 14) hat, durch welches das von der Flüssigkeit befreite Gas abgeleitet wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenseite des Ablenkers (I3) mit ringförmigen Stufen versehen ist, welche die aus der Mischung sich abscheidende Flüssigkeit auffangen und nach unten abführen.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der Ablenker (I3) an dem unteren Ende des Gasabführrohres (I4) befestigt ist, während das andere Ende mit dem Gehäuse (II) der Vorrichtung verbunden ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch I mit einem Gehäuse, dadurch gekennzeichnet, daß der Ablenker (13) eine Scheidewand bildet, die das Gehäuse (1) in einen unteren Abteil zur Aufnahme von Flüssigkeit und einen oberen Gasabteil unterteilt.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch I und 4, dadurch gekennzeichnet, daß im oberen Ende des Gasabführrohres (I4) kleine Öffnungen (16) angebracht sind, durch die das Gas in die obere Gasabteilung des Gehäuses eindringt, woselbst das Gas von einem Rohr (17), das in die Gasabteilung hineinragt, nach außen abgeführt wird.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch I und 5, dadurch gekennzeichnet, daß am äußeres Rande des Ablenkers (13) Aussparungen (20) angebracht sind, durch die etwaige Flüssigkeitsabscheidungen in der oberen Gasabteilung in die untere Flüssigkeitsabteilung ablaufen können.
DEB121532D 1924-11-10 1925-09-01 Vorrichtung zum Abscheiden von Fluessigkeit aus Gas Expired DE462349C (de)

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