DE461555C - Verfahren und Vorrichtung zur Abscheidung von Schwebekoerpern aus elektrisch isolierenden, insbesondere gasfoermigen Fluessigkeiten - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Abscheidung von Schwebekoerpern aus elektrisch isolierenden, insbesondere gasfoermigen Fluessigkeiten

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DE461555C
DE461555C DEM71419D DEM0071419D DE461555C DE 461555 C DE461555 C DE 461555C DE M71419 D DEM71419 D DE M71419D DE M0071419 D DEM0071419 D DE M0071419D DE 461555 C DE461555 C DE 461555C
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FRAU ILSE VOGG CASTENDYK
FRITZ KARL CASTENDYK
GERDA LUYKEN
GERTRUD LUYKEN
HENDRICH LUYKEN
HERTHA MOELLER GEB WEBER
IRMGARD FREUDE GEB CASTENDYK
JOHANN LUYKEN
NORA LAMPING GEB MOELLER
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03CMAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03C3/00Separating dispersed particles from gases or vapour, e.g. air, by electrostatic effect

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  • Physical Or Chemical Processes And Apparatus (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Abscheidung von Schwebekörpern aus elektrisch isolierenden, insbesondere gasförmigen Flüssigkeiten. Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. August 1914 ab. Die vorliegende Erfindung, welche im Patent Mittel zur elektrischen Ausscheidung von Sch"vebekörpern aus elektrisch isolierenden, insbesondere gasförmigen Flüssigkeiten betrifft, erstreckt sich auf die Ausgestaltung geeigneter Ausströmer nebst zugehörigen, rohrartigen Ausscheidefeldflächen, um das elektrische Strom- und Spannungsfeld innerhalb der zu behandelnden Flüssigkeit namentlich dann so günstig wie möglich zu gestalten, wenn man etwa, ohne die Baulänge des Apparates oder die Zahl der Rohre zu vermehren, die Absrheidefläche vergrößern muß.
  • Als Ausströmer in solchem rohrartigen Gebilde sind bisher punkt- oder schnei:denartige Spitzen in verschiedener Anordnung, ferner scharfkantige Platten oder Scheiben oder -freigespannte, dünne Drähte bekannt geworden. Aber alle derartigen Formen sind entweder an sich zu wenig wirksam, indem sie einen Teil des Gases leicht unbehandelt durchschlüpfen lassen, oder sie sind in bezug auf die Formgebung des Apparates oder die sonstigen Erfordernisse cles besonderen Falles nicht genügend anpassungsfähig. Ist beispielsweise die Achse der rohrartigen Ausscheidefeldfläche, also etwa das in der Patentschrift 456 15o beschriebene Segmentrohr, längs einer (ebenen) Kurve z. B. sogar ringartig gekrümmt, so sind die bisherigen Formen für die Ausströmerelektroden unzureichend.
  • Man erreicht dagegen sowohl ein verhältnismäßig günstiges elektrisches Ausscheidefeld als auch eine ausreichende mechanische Stabilität des Ausströmerkörpers, wenn man ihm eine stabartig langgestreckte Form gibt, in dessen Oberfläche die linearen Ausströmer etwa als eine passende Anzahl von geeignet scharfen Längskanten ausgebildet werden. Diese glattkurvigen Kanten o,. dgl. sind so angeordnet, daß sie in Parallelflächen zur inneren Rohrfläche liegen. Solche linienartigen Ausströmer können in Parallelkurven zur Achse angeordnet sein oder auch einen geeigneten Winkel mit Parallelkurven der genannten Achse bilden, also sich etwa spiralig um die gekrümmte Achse herumziehen.
  • An Stelle der oder neben: den genannten Kanten können glatte Drähte etwa als geodätische Linien unter mehrpunktiger Verlagerung derselben auf der langgestreckten Parallelfläche gespannt, gegebenenfalls in der endgültigen Lage auf jener festgelötet werden.
  • Übrigens sind offenbar derartige Ausströmer in manchen Fällen auch noch vorteilhaft zu verwenden, wenn die Achsenkr ümmung der Ausscheidefeldfläche nur gering oder verschwindend klein ist.
  • Die Erfindung ist an Hand der Beispielsabbildungen i bis 6 erläutert.
  • Abb. i stellt den teilweise geschnittenen Aüfriß eines Schwebekörperabscheiders in einer Form dar, wie sie beispielsweise zum Aufsetzen auf ein vertikales Dunstrohr o. dgl. geeignet ist. Die Ausscheidefeldfläche, und zwar sowohl die weiter unten bezeichnete Mantelfläche als auch die ringförmigen Segmentrohre, welche sich darüber befinden, haben hier kreisförmigen Querschnitt.
  • Abb. 2 ist der zugehörige, teilweise geschnittene Grundriß.
  • Abb. 3 und q. stellen entsprechend die gleiche Vorrichtung, jedoch mit sechseckigem Querschnitt sowohl des zusammenhängenden rohrartigen, prismatischen Außenmantels als auch der darüber angeordneten eckigringförmigen Segmentrohre in dichter Anordnung mit teilweise in ihrer Substanz zusammenfallenden Wandungen, dar.
  • Abb. 5 stellt als Einzelheit von Abb. i und 2 eine Spannvorrichtung für die gekrümmten, spiralförmig aufgewickelten, dünndrälitigen Ausströmer dar.
  • Abb.6 ist eine Abart der krummlinigen Ausströmeranordnung von Abb. i und 2, welche eine Verwindung, Verdrillung oder Verseilung von mehreren glatten Ausströmerdrähten o. dgl. und Anordnung -derselben parallel zu einer einfach oder doppelt gekrümmten Feldfläche erläutert. Hierbei kann die nichtsprühende Wickelunterlage 61 fortfallen, was eine bedeutende Vereinfachung bedeutet.
  • Allgemein bezeichnet i einen Ausströmer, 2 eine beispielsweise zylindrische oder prismatische Ausscheidefeldfläche, welche die Innenfläche des äußeren Mantels ioo der Ausscheidekammer bilden kann, 2' eine Segmentrohrfläche, welche hier ringförmig gekrümmt ist, 8 ein Spanngewicht für den Ausströmer, 13 die isolierten Träger für die Ausströmerelektroden, welche rohrförmig ausgebildet sein können, 57 Stege, welche die zueinander gehörigen Rohrsegmente eines Rohres zusammenhalten und den Zusammenhang der verschiedenen Ringrohre auf diese Weise vermitteln, 61 Tragkörper der nach bestimmter Kurve glattgespannten, dünnen Ausströmerdrähte, 62 etwa rahmenförmige Stützen zur Absteifung der durch die Spannkräfte belasteten Stützen 13.
  • In Abb. i bis 4. tritt das unreine Gas gemäß den Strömungspfeilen in die im Hinblick auf die zuerst aufwärts, dann abwärts und endlich wieder aufwärts gerichtete Gasströmung zugleich als Stoßabscheider wirkende Vorrichtung unten ein und durch dieselbe hindurch, um danach gereinigt oben etwa ins Freie zu entweichen oder durch eine evtl. oberhalb anzubringende Sammelkammer wieder zusammengefaßt zu werden. Die dargestellte Vorrichtung ist dadurch ausgezeichnet, daß mit einer in der Öse 63 und am Balken 64 angreifenden Hebevorrichtung ohne weiteres das gesamte Ausströmerelektrodensystem aus der Abscheidevorrichtung nach oben herausgezogen werden kann. Die Anordnung des Ausströmerdrahtes ist bei diesem Beispiel derart getroffen, daß derselbe wenigstens abschnittsweise in einer Ringspirale auf dem isolierenden oder auch leitenden Körper 61 in einer Parallelfläche zu der Segmentrohrinnenfläche aufgewunden ist, wobei die Enden der Drähte in das Hohlrohr 13 durch eine ausgerundete öffnung eingeführt sind und durch die Gewichte 8, von denen für jedes Rohr 13 nur eins gezeichnet ist, angespannt werden, wie in Abb. 5 näher dargestellt ist.
  • Die symmetrisch gegenüberliegenden schlitzförmigen Mantelöffnungen der kreisringförmig gekrümmten Segmentrohre 2', von denen eine Mehrzahl fugendicht aneinander und: an den einfassenden Mantel ioo grenzt, sind hier senkrecht aufwärts gerichtet, was jedoch nicht erforderlich ist. Wie man leicht einsieht, kann man die Anordnung ähnlich mit innen und außen liegenden Mantelöffnungen versehen.
  • An den Eintrittsstellen der Stäbe 13, für welche im vorliegenden Fall die Segmentrohrschlitze mitbenutzt worden sind, was offenbar in der Regel vorteilhaft ist gegenüber besonderen Einführungsöffnungen in den Rohren für die Stäbe, sind erforderlichenfalls die Segmentschlitzränder auszubuchten.
  • Während in Abb. i und 2 die dünndrähtigenAusströmer eine gleichmäßige, doppelt gekrümmte Linie parallel den Ringrohrinnenflächen kreisförmigen Querschnitts darstellen, so daß nicht nur die Achse der im Verhältnis zu seinen Querschnittsdimensionen langgestreckten, ringartig gebogenen Ausströmerelektroden, sondern auch die Achse des Drahtes selbst in einer Parallelfläche zur gekrümmten Ausscheidefeldfläche liegt, wobei zweckmäßig die beiden Krümmungen des Ausströmers längs desselben wesentlich konstant sind, ist in Abb. 3 und d. der Fall verkörpert, daß dünndrähtzge, ebenkurvige Ausströmer mit wechselnder Krümmung parallel zu den entsprechend gekrümmten Ausscheidefeldflächen angeordnet sind.
  • Wie man sieht, ist die Krümmung der Achse des Ausströmers hier teilweise - o und erreicht teilweise, d. h. in den Polygonecken, einen hohen Betrag. Man verringert durch diese Anordnung offenbar in einfacher Weise die zur Aufnahme der Reaktionskräfte der Glattspannung des Ausströinerdrahtes erforderlichen Stützen 62, indem hier auf größere Strecken der Draht frei gespannt werden kann.
  • An Stelle der ebenen Anordnung der Ausströxnerdrähte in Abb. 3 und q. kann natürlich gegebenenfalls auch eine schraubenlinige oder sonstige raumkurvige Anordnung der Drähte Platz greifen.
  • An Stelle der einen Segmentrohrreihe in Abb. i und 3 können natürlich mehrereReilien in bezug auf die Gasströmung hintereinandergeschaltet übereinander angeordnet werden, wobei die sechseckigen Ouerschnittsanordnungen der Ringsegmentrohre nach Abb. 3 offenbar besondere Raumersparnisse ergeben können, da hier mehrere Querschnittspolygonseiten zusammenfallen. Statt des sechseckigen Ouerschnitts kann dabei offenbar häufig mit last dem gleichen Vorteil der quadratische Verwendung finden.

Claims (2)

  1. PATENTAXsrrzÜCHE: i. Zerfahren zur elektrischen Ausscheidung von Schwebekörpern aus elektrisch nichtleitenden, insbesondere gasförmigen Flüssigkeiten, dadurch gekennzeichnet, daß die zu behandelnde Flüssigkeit der Einwirkung eines längs einer gekrümmten Achse einer rohrartig gestalteten Ausscheidefeldfläche entwickelten elektrischen Stromfeldes unterworfen wird.
  2. 2. Vorrichtung zurelektrischen Schwebekörperausscheidung mit rohrartiger Ausscheidefeldfläche und linearemAusströmer, dadurch gekennzeichnet, daß der lineare Ausströmer auf oder an einer langgestreckten Parallelfläche zu der rohrartigen Ausscheidefeldfläche krummlinig angeordnet ist.
DEM71419D 1913-07-31 1914-08-01 Verfahren und Vorrichtung zur Abscheidung von Schwebekoerpern aus elektrisch isolierenden, insbesondere gasfoermigen Fluessigkeiten Expired DE461555C (de)

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DEM71419D Expired DE461555C (de) 1913-07-31 1914-08-01 Verfahren und Vorrichtung zur Abscheidung von Schwebekoerpern aus elektrisch isolierenden, insbesondere gasfoermigen Fluessigkeiten

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DE (1) DE461555C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3421291A (en) * 1965-01-18 1969-01-14 Messen Jaschin G A Electrostatic dust separator

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US3421291A (en) * 1965-01-18 1969-01-14 Messen Jaschin G A Electrostatic dust separator

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