DE46136C - Knopf mit federndem, blüthenartig gestaltetem Obertheil - Google Patents

Knopf mit federndem, blüthenartig gestaltetem Obertheil

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DE46136C
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Germany
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leaves
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springy
shaped upper
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DENDAT46136D
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L. HOFSTETTER in München, Dachauerstr. 51. I. r
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44BBUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
    • A44B1/00Buttons
    • A44B1/04Ornamental buttons

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  • Credit Cards Or The Like (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 44: Kürzwaaren.
Patenürt im Deutschen Reiche vom ao. März 1888 ab.
Blumen, Blüthen, aufgehende Knospen sind deshalb für Knöpfe von Kleidungsstücken schwer verwendbar, weil sie bei weiter aus einander stehenden Blättern schwer einzuknöpfen sind und grofse Knopflöcher beanspruchen.
Diese Nachtheile werden bei nachfolgend beschriebener Erfindung vermieden. Die einzelnen Blätter sind nämlich beweglich zu Blüthen zusammengestellt und ermöglichen so das Einknöpfen, indem sie sich zusammenschliefsen lassen, mithin durch jedes Knopfloch leicht und bequem hindurchgesteckt werden können, sich dann selbstthätig öffnen und die Form einer halb erschlossenen Blüthe annehmen.
Die Ansicht, Fig. 1, und der Längenschnitt, Fig. 2, zeigen die Einrichtung eines solchen Blüthen- bezw. Blumenknopfes.
In einen Stiel a, der unten zu einer Oese a1 zum Annähen umgebogen ist, werden die Blüthen-, Blumen- etc. Blätter b der Reihe nach einfach lose eingesteckt, das innerste, b\ aber oben an dem Stiel befestigt. Die Einstecköffnungen der Blüthenblätter b sind etwas weiter als der Stieldurchmesser, um eine freie Bewegung derselben in der Pfeilrichtung, Fig. 2, zu gestatten.
Unter dem untersten Blatte befindet sich eine gleich den Blumenblättern lose in den Stiel eingesteckte Schale c1, auf welche die auf der mit dem Stiel fest verbundenen Schale c2 ruhende Feder c wirkt. Diese Feder drückt die Schale c1 und mit derselben die Blumenblätter beständig aufwärts. Da aber das innere Blatt als fest mit dem Stiel ein Austreten aus demselben nicht gestattet, so werden die Blätter auswärts gedrückt.
Will man nun die Knospe in das Knopfloch einstecken, so drückt man einfach die Blätter oben in der Pfeilrichtung zusammen, was ein Abwärtspressen der Feder c zur Folge hat; die Knospe läfst sich nun leicht hineinschieben, und sobald der Druck aufhört, wirkt sofort wieder die Feder c1 und erschliefst die Knospe.
Fig. 3 zeigt die" Einrichtung mit einer Blattfeder d, die unten ebenfalls zu einer Oese geformt ist. Die Blätter b erhalten hier nach aufsen abgeschrägte Ansätze b2 , welche durch Bolzen b3 lose verbunden werden.
Beim Zusammenpressen der Blätter werden die Ansätze mit der Blattfeder aus einander gedrückt; hört der Druck auf, so wirkt die Feder.
In Fig. 4 und 5 ist eine Einrichtung gezeichnet bei Anwendung von Blüthen mit tellerförmigem Blumenkelch. Die Anordnung des Stieles α mit Feder c und den beiden Schalen c1 und c2 bleibt wie oben beschrieben. Die Blätter sind am Ring e gelenkig befestigt und stellen zweiarmige Hebel dar, deren kleiner Arm beim Zusammenpressen der oberen Theile in der Pfeilrichtung (Fig. 5, Schnitt) die
Schale c1 mit Feder c abwärts drücken, worauf beim Nachlassen
wirkt.
des Druckes Feder c

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Knopf mit federndem, blüthenartig gestaltetem Obertheil, bei welchem das Einstecken in das Knopfloch durch Zusammendrücken der Blüthenbläiter und beim Nachlassen des Druckes das Entfalten des Kelches entweder:
    ι. durch den Druck der auf Schale c2 ruhenden, auf Schale c1 wirkenden Spiralfeder c auf die Blätter oder Ansätze derselben oder 2. mittelst Blattfeder d, welche die Ansätze b2 der Blätter beeinflufst, bewirkt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT46136D Knopf mit federndem, blüthenartig gestaltetem Obertheil Expired - Lifetime DE46136C (de)

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