DE455767C - Kragenknopf - Google Patents

Kragenknopf

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DE455767C
DE455767C DEH108443D DEH0108443D DE455767C DE 455767 C DE455767 C DE 455767C DE H108443 D DEH108443 D DE H108443D DE H0108443 D DEH0108443 D DE H0108443D DE 455767 C DE455767 C DE 455767C
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Germany
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shaft
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Expired
Application number
DEH108443D
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English (en)
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DR AUGUST WILHELM HARTWIG
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DR AUGUST WILHELM HARTWIG
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44BBUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
    • A44B3/00Collar-studs
    • A44B3/04Collar-studs with head tiltable as a whole

Landscapes

  • Outer Garments And Coats (AREA)

Description

Es sind Kragenknöpfe bereits bekannt geworden, bei denen auf dem Schaft eine Scheibe beweglich angeordnet ist, die kleiner als der Fuß des Knopfes und größer als der Kopf ist. Diese Scheibe wird zusammen mit dem Kopfe durch, das eine Knopfloch des Hemdbundes gesteckt, so daß dieser zwischen dem Fuß und der Scheibe liegt und der Knopf nicht aus dem Hemdbunde herausfallen kann, selbst wenn man vergessen hat, den aufklappbaren Kopf zurückzuklappen. Um das Hindurchführen der Scheibe durch den Hemdbund zu erleichtern, hat man den Schaft des Knopfes oben etwa rechtwinklig gebogen, so daß die Scheibe ungefähr senkrecht zum Fuß und parallel zu dem aufgeklappten Kopf gestellt werden kann. Diese Einrichtung hat aber den Nachteil, daß das Einschieben des Knopfes in die Knopflöcher des Kragens erschwert wird. Die Scheibe wird zwar nicht mit durch den Kragen hindurchgeschoben, wohl aber muß die Biegung des Kragenschaftes durch den Kragen hindurchgedrückt werden. Der hindurchzudrückende Teil des Knopfes ist erheblich dicker als bei den gewöhnlichen einfachen Kragenknöpfen. Besonders, wenn die Kragen steif gestärkt sind, wird dadurch das Anknöpfen erheblich erschwert, zumal der Kragen zugeknöpft werden muß, wenn man das Hemd bereits an hat.
Gemäß der Erfindung soll dieser Übelstand dadurch beseitigt werden, daß der Schaft mit einer etwa S-förmigen Biegung oder Schweifung versehen wird, die so verläuft, daß sich der dem Knopfkopf zunächstliegende Teil des Schaftes bei umgelegtem Kopf dicht an diesen anlegt. Man kann dabei die Scheibe, wenn sie auf den mittleren Teil des Schaftes geschoben ist, ungefähr senkrecht zum Fuß stellen und den Kopf dicht gegen den Schaft klappen. Es wird dadurch möglich, die Scheibe bequem durch das Knopfloch des Hemdbundes schieben zu können, und andererseits ist das Anknöpfen des Kragens genau so leicht wie bei einem gewöhnlichen Kragenknopf. Das Abknöpfen des Kragens wird sogar durch die Schweifung des Schaftes erleichtert, indem dadurch verhindert wird, daß der untere Rand
go des hochgeklappten Kopfes gegen den Rand des Knopfloches trifft und infolgedessen der , Kopf wieder in die zum Fuß parallele Lage zurückklappt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung dargestellt. Es zeigen:
Abb. ι eine Seitenansicht des in Gebrauchsstellung befindlichen Knopfes, Abb. 2 einen Grundriß,
Abb. 3 das Einsetzen des Knopfes in den Hemdbund.
Der' Knopf besitzt einen Fuß 2, einen Schaft 4 und einen klappbaren Kopf 6, der zum Einstecken des Knopfes nach der Seite etwa in die in Abb. 3 gezeichnete Stellung aufgeklappt werden kann. Der Kopf kann auch nach der anderen Seite geklappt werden, was zum Herausziehen aus dem Knopfloch bequemer sein kann.
Auf den Schaft 4 ist die Scheibe 8 aufgesteckt, die in der Mitte mit einem etwas größeren Loch 10 versehen ist.
Der eine Teil des Hemdbundes α soll zwischen dem Fuß 2 und der Scheibe 8 liegen, so daß die Scheibe 8 durch das Knopfloch dieses Bundteiles hindurchgeführt werden muß. Um dies zu erleichtern, werden die Teile in die in ! Abb. 3 gezeigte Stellung gebracht, bei welcher die Scheibe ungefähr auf der Mitte des . Schaftes 4 sitzt, also fast senkrecht zum j Knopffuß und parallel zu dem aufgeklappten j Kopf 6 gestellt werden kann. Der andere j Teil b des Hemdes und die beiden Teile c und d des Kragens brauchen nur über den Kopf 6 : geschoben zu werden, so daß hier der Knopf j genau so benutzt wird wie ein gewöhnlicher Kragenknopf. Zum Abnehmen des Kragens wird zweckmäßig der Kopf 6 nach der anderen Seite herumgeklappt, so daß sein un-' terer Rand in der Biegung des Schaftes 4 liegt.
Der Kopf kann rund oder oval sein wie bei den üblichen Kragenknöpfen.

Claims (1)

  1. Patentanspruch :
    Kragenknopf mit gebogenem Schaft und einer beweglich auf dem Schaft angeordneten Scheibe, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaft (4) derart S-förmig gebogen ist, daß sich sein unterhalb des Kopfes (6) liegendes Ende bei umgelegtem Kopfe dicht gegen diesen legt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEH108443D Kragenknopf Expired DE455767C (de)

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DE455767C true DE455767C (de) 1928-02-08

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