DE45992C - Herstellung der Elektrodenplatten für Accumulatoren - Google Patents

Herstellung der Elektrodenplatten für Accumulatoren

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DE45992C
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CH. D. P. GlBSON in New-York, V. St. A
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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01MPROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
    • H01M4/00Electrodes
    • H01M4/02Electrodes composed of, or comprising, active material
    • H01M4/14Electrodes for lead-acid accumulators
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
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Description

KAISERLICHES ,
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft eine Neuerung an Accumulatoren oder elektrischen Secundä'rbatterien, und besteht in einer neuen Art der Anbringung des reagirenden Materials in den Elektrodenplatten in der Weise, dafs dieses Material sich in den Plattenkörpern in fest abgeschlossenen Zellen eingeschlossen findet. Die. Einrichtung ist so getroffen, dafs das reagirende Material der Einwirkung der elektrolytischen Flüssigkeit gehörig ausgesetzt ist und dabei doch die von ihm in der Elektrodenplatte eingenommene Stelle fest beibehält. Die Batterie bleibt dadurch lange Zeit hindurch wirkungskräftig.
In der Zeichnung zeigt Fig. 1 die Aufsenansicht einer Elektrodenplatte B eines Accumulators; die kleinen, punktirten Kreise deuten die dicht zusammenstehenden, in den Körper der Platte eingesetzten Zellen mit reagirendem Material an. Fig; 2 zeigt im Verticalschnitt eine Zelle C oder Kapsel, welche das reagirende Material umschliefst. Fig. 3 zeigt im Verticalschnitt die Einrichtung zum Einsetzen der Zellen in den Plattenkörper.
Die gute und lange andauernde Wirkung von Accumulatoren hängt wesentlich mit davon ab, dafs das reagirende Material mit den Elektrodenplatten in zweckmäfsiger Weise verbunden ist; ist es einfach auf der Oberfläche der Platten anhaftend, so wird es durch das öftere Laden und Entladen der Batterie abgelöst, wodurch dann die Batterie ihre Wirksamkeit verliert. Die vorliegende Befestigungsweise sichert jedoch einen dauernden und innigen Contact zwischen der Platte und dem reagirenden Material.
Die Platte B besteht zweckmäfsig aus metallischem Blei und ist mit zahlreichen, dicht neben einander stehenden Löchern b versehen, in welche die Zellen mit reagirendem Material eingesetzt werden; letzteres besteht aus dem jetzt allgemein hierzu benutzten Bleisuperoxyd, welches bisher auf die Fläche der Platte B aufgetragen oder in Vertiefungen in dieser Fläche eingefüllt zu werden pflegt. Nach vorliegender Erfindung wird jedoch das Bleisuperoxyd zunächst in Zellen oder Kapseln C, wie durch Fig. 2 beispielsweise verdeutlicht, eingeschlossen, die mit einem Deckel C1 versehen sind und aus dünnem Blei bestehen können; diese Kapseln lassen sich leicht prägen oder pressen. Die Kapsel wird mit dem reagirenden Material ,in geeigneter Form und Beschaffenheit angefüllt und durch den Deckel C1 verschlossen. Auf .diese Weise läfst sich das reagirende Material in beliebigen Mengen gebrauchsfertig vorbereiten und aufbewahren.
Die Löcher b in der Platte B stehen so nahe zusammen, als es ohne Nachtheil für die Festigkeit der Platte thunlich ist; sie gehen senkrecht durch die Platte hindurch, können aber auch etwas schräg liegen. Die Platte B wird zweckmäfsig zuerst im Material etwas dicker hergestellt, als sie im fertigen Zustande sein soll. Die gefüllten Kapseln C werden dann in die Löcher hineingesteckt, Fig. 3, und dann ein Druck, welcher. zugleich von oben und unten wirkt, angewendet, der die Deckel
auf die Kapseln fest aufprefst und letztere in die Löcher ganz hineindrückt; die Platte B wird dabei selbst ein wenig dünner geprefst oder gewalzt und erhält völlig glatte Aufseriflächen.
Der Druck wird durch Walzen D D, Fig. 3, ausgeübt. Die Kapseln werden durch den Druck etwas verbreitert und schliefsen sich in die Bohrungen b der Platte dicht und fest ein, wie durch C3, Fig. 3, verdeutlicht. Die dünnen Kopf- oder Bodenflächen C4 dieser Metallkapseln werden schnell oxy dirt, wenn sie in die elektrolytische. Flüssigkeit tauchen und der Strom hineingeleitet wird.
Das reagirende Material wird dadurch der Einwirkung ausgesetzt, welche für die Ansammlung elektrischer Energie erforderlich ist. Der Zutritt der Flüssigkeit zu dem reagirenden Material in den Zellen kann noch beschleunigt werden, indem die Kopf- und Bodenflächen der Kapseln perforirt werden; dies kann vor, nach oder während des Einsetzens der Kapseln in die Platte, z. B. durch auf dem Umfange der Walzen D vorstehende kleine Spitzen geschehen.
Elektrodenplatten, welche in dieser Weise die Zellen des reagirenden Materials in sich einschliefsen, haben den Vortheil, dafs letzteres fest in dem Plattenkörper gehalten wird und in abgesonderten Mengen der Wirkung der elektrolytischen Flüssigkeit gleichmä'fsig ausgesetzt ist, wodurch die ganze Oberfläche der Elektrodenplatte gleichförmig wirksam wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An Accumulatoren die Anordnung des oxydirten oder oxydirbaren reagirenden Materials in Zellen oder Kapseln, welche sich in Löcher der Elektrodenplatte fest einfügen lassen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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