DE459477C - Einrichtung zum Schutz von Schwachstromkabeln laengs elektrischer Bahnen gegen die induktive Einwirkung des Fahrstroms - Google Patents

Einrichtung zum Schutz von Schwachstromkabeln laengs elektrischer Bahnen gegen die induktive Einwirkung des Fahrstroms

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DE459477C
DE459477C DES58861D DES0058861D DE459477C DE 459477 C DE459477 C DE 459477C DE S58861 D DES58861 D DE S58861D DE S0058861 D DES0058861 D DE S0058861D DE 459477 C DE459477 C DE 459477C
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iron
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low
voltage cables
along electric
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Siemens Corp
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B3/00Line transmission systems
    • H04B3/02Details
    • H04B3/28Reducing interference caused by currents induced in cable sheathing or armouring

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Insulated Conductors (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Schutz von Schwachstromkabeln längs elektrischer Bahnen gegen die induktive Einwirkung des Fahrstroms. Aus der Erkenntnis heraus, (laß in Schwachstromkabeln längs elektrischer Bahnen durch den Fahrstrom außer in der Kabelader auch im Kabelmantel ein Strom induziert «ird, der seinerseits wieder eine elektromotorische Kraft in der Kabelader hervorruft, will die Erfindung diese EMK zum Ausgleich der vom Fahrstrom in der Kabelader infizierten st'c)renden E1 K nutzbar machen.
  • Durch Verbesserung der Leitfähigkeit des Kabelmantels vermittels guter Erdung und I'berbrücktuig von Übergangswiderständen, z. I-3. an den Muffen durch gute Leiter, sowie durch Anbringung geschlossenen Eisens zur Erli;ihung der Gegeninduktivitat (-les Mantels he;=enüber der Ader ist es möglich, einen Illltell Ausgleich der durch den Fahrstrom in (ler Ader induzierten EMK zu erzielen.
  • Durch die Erfindung wird nun bezweckt, mittels einfacher Mittel dieses Ziel in zweckni<ißigei- und praktischer Weise zu erfüllen. 1s wurde gefunden, (laß eine vorzügliche und billige Erdung durch Anschließen des Kabelniantels all die Schieisen erzielt wird, da <las Gleis eine große Erdungsplatte ist.. Besondere Erdun-splatten sind daher nicht erforderlich.
  • Da es schwierig ist, einen v«Ili- schließenden Eiseilinalltel uni den Bleimantel zu legen, wird dieser gemäß der Erfindung durch eine praktisch gleichwertige Krarupbewicklung gebildet aus «-eicheln Eisen, also mit hohem fc. Eine derartige Bewichlung ist billiger als z. B. ein über das Kabel gezogenes Rohr. Der t@belstand der jetzigen Flachdrähtarmierung, bei der (las Feld durch die Luftspalte stark geschwächt wird, wird dabei gleichfalls vermieden. Es ist all sich bekannt, Bleimantelkabel finit einer Eisenbandarmierung zu versehen. Jedoch ist hierbei kein besonderer Wert auf die Auswahl des Eisens gelegt worden, (-la bisher die Bewehrung lediglich mechanischen Schutz zu geben hatte.
  • Die so stark gesteigerte Gegeninduktivität ruft nun einen größeren Scheinwiderstand hervor, der durch Verstärkung, d. h. erhöhte Leitfähigkeit des Bleimantels, ausgeglichen werden kann. Wegen der geringen spezifischen Leitfähigkeit des Bleies läßt sich dadurch die Ausgleichung aber nur schwer durclif ühren.
  • Erfindungsgemäß erfolgt der Ausgleich besser, indem man über dein Bleinialitel zunächst eine 1.-,lachdrahtarniierting aus Eisendraht anbringt und über dieser Armierung die krartipartige Bandbewicklung. Bleimantel und Flachdrahtarmierung führen hierbei Strom, während die Bandarinierting nur als Kraftlinienkonzentrationsmittel dient. Es ist bekannt, bei Flußkabeln über dein Bleilnalitel eine Band- und darauf eine Drahtarmierung anzubringen. Bei dieser Reihenfolge der Arinierungen würde die Drahtarmierung weder die Leitfähigkeit des Bleimantels erhöhen, noch könnte sie irgendwie eine Einwirkung auf die Kabeladern ausüben, da die Kraftlinien von der unter ihr liegenden Bandarrnierung aus weichem Eisen zum größten Teil abgeschirmt werden: ,

Claims (1)

  1. PATENTANSPRTICHE: r. Einrichtung zum Schutz von Schwachstromkabeln längs elektrischer Bahnen gegen die induktive Einwirkung des Fahrstroms, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzielung eines starken Stroms im Isabelmantel dieser an mehreren Stellen mit den Schienen verbunden ist. z. Einrichtung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß zttr Erhöhung der Gegeninduktivität eine Bandarmierung aus weichem Eisen ähnlich wie eine Krarupbewicklung um den Mantel gelegt ist. 3. Einrichtung nach Anspruch a, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erhöhung des durch die Gegeninduktiv ität verminderten Kabelmantelstroms über dem Bleimantel eine normale Flachdrahtarmierung aus Eisen angebracht ist und über dem Eisendraht erst die krarupartige Eisenbandbewicklung.
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