DE427601C - Rueckleitung elektrischer Kompensationsstroeme - Google Patents

Rueckleitung elektrischer Kompensationsstroeme

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DE427601C
DE427601C DEH93055D DEH0093055D DE427601C DE 427601 C DE427601 C DE 427601C DE H93055 D DEH93055 D DE H93055D DE H0093055 D DEH0093055 D DE H0093055D DE 427601 C DE427601 C DE 427601C
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cable
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SUEDDEUTSCHE KABELWERKE AKT GE
Heddernheimer Kupferwerk and Sueddeutsche Kabelwerk AG
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SUEDDEUTSCHE KABELWERKE AKT GE
Heddernheimer Kupferwerk and Sueddeutsche Kabelwerk AG
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B11/00Communication cables or conductors

Landscapes

  • Insulated Conductors (AREA)

Description

  • Rückleitung elektrischer Kompensationsströme. In den Leitern von Schwachstromkabeln, die längs elektrischer Bahnen verlegt sind, «-erden bekanntlich durch den Fahrdrahtstrom EMKe induziert. Teilweise beseitigt werden diese störenden EMKe bislang durch EMGKe, die in Hilfsstromkreisen erzeugt werden und die den vom Fahrdraht induzierten EIKe entgegengesetzt gerichtet sind.
  • Diese Hilfsstromkreise sind galvanisch, induktiv oder kapazitiv mit dem Fahrdraht gekoppelt. Die Rückleitung des in ihnen erzeugten Kompensationsstromes geschieht durch die Erde.
  • Im Gegensatz dazu geschieht nach der Erfindung diese Rückleitung durch eine leitende Hülle, die die Kabelseele eng umschließt, um eindeutige, vom Leitvermögen der Erde unabhängige Verhältnisse zu schaffen, wobei die Hülle selbstverständlich gegen die Adern des Kabels isoliert ist. Der Hilfsstromkreis ist im übrigen in bekannter Weise aufgebaut. Er besteht aus einem Freileitungsdraht, der in der Nähe des Fahrdrahtes verlegt und mit diesem - wie schon erwähnt - galvanisch, induktiv oder kapazitiv kontinuierlich oder punktweise gekoppelt ist, um den Hilfsstrom nach Phase und Stärke so abzugleichen, daß eine möglichst vollständige Kompensation der EMKe erzielt wird.
  • Bei den bisher üblichen Anlagen, in denen die Rückleitung der in dem Hilfskreis induzierten Ströme durch das das Kabel umgebende Erdreich erfolgt, ändert sich die kompensierende Wirkung dieser Ströme auf die im Kabel durch den Fahrstrom induzierten EM Ke mit der chemischen, geologischen und physikalischen Beschaffenheit, kurz, der elektrischen Leitfähigkeit des Erdreiches, die von der Feuchtigkeit des Bodens, dem Klima, den Tages- und Jahreszeiten usw. abhängt. Das wird vermieden, wenn die Rückleitung der Kompensationsströme nicht durch die Erde selbst, sondern durch eine das Kabel umschließende, isolierte, leitende Hülle erfolgt. Diese Hülle kann isoliert zwischen der Kabelseele und dem Bleimantel des Kabels angebracht oder der Bleimantel des Kabels selbst sein. In beiden Fällen ist die Kopplung aller Kabeladern mit der Hülle gleich fest, was sehr vorteilhaft ist. Wird der Bleimantel des Kabels als Rückleitung benutzt, so fließen die Kompensationsströme des Hilfskreises sowohl bei Erd- wie bei Röhrenkabeln größtenteils durch den Bleimantel, weil bei beiden Kabelarten die Umgebung des Bleimantels aus sehr schlechten Leitern, wie ölgetränktem Papier und asphaltierter und imprägnierter Jute oder sonstigen isolierenden Faserstoffen bzw. aus Tonröhren besteht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Einrichtung zur Rückleitung von elektrischen Strömen in Hilfskreisen, die zur Kompensation der in Schwachstromkabeln durch Starkströme induzierten elektromotorischen Kräfte dienen, gekennzeichnet durch eine die Kabelseele eng umschließende, isolierte, elektrischleitende Hülle. a. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Bleimantel des Kabels als Rückleitung für die Kompensationsströme dient.
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