DE45534C - Vorrichtung zum Trocknen von Leder - Google Patents

Vorrichtung zum Trocknen von Leder

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DE45534C
DE45534C DENDAT45534D DE45534DA DE45534C DE 45534 C DE45534 C DE 45534C DE NDAT45534 D DENDAT45534 D DE NDAT45534D DE 45534D A DE45534D A DE 45534DA DE 45534 C DE45534 C DE 45534C
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Application number
DENDAT45534D
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J. W. VAUGHN in Peabody (V. St. A.)
Publication of DE45534C publication Critical patent/DE45534C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B1/00Manufacture of leather; Machines or devices therefor
    • C14B1/26Leather tensioning or stretching frames; Stretching-machines; Setting-out boards; Pasting boards
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B2700/00Mechanical treatment or processing of skins, hides or leather in general; Pelt-shearing machines; Making driving belts; Machines for splitting intestines
    • C14B2700/07Leather tensioning or stretching frames; Stretching-machines; Setting-out boards; Pasting boards; Fastening devices; Drying of leather

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  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 28: Gerberei.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 8. April 1888 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Trocknen von Leder und wird auf beiliegender Zeichnung durch die Fig. ι und 2 im Grundrifs und im Schnitt nach x-x, Fig. i, zur Anschauung gebracht.
Bei den bisher gebräuchlichen Rahmen zum Trocknen des fertigen Leders werden die Häute direct auf der Oberfläche des Rahmens durch Nägel befestigt, ohne dafs dabei Rücksicht auf ein gleichmäfsiges Strecken der Häute genommen oder Raum unter diesen für die Circulation der Luft gelassen wird. Infolge eines derartigen Verfahrens hat jedoch die mehr oder weniger durch die zu ihrer Befestigung dienenden Nägel beschädigte Haut das Bestreben, Falten zu bilden; aufserdem gebraucht dieselbe lange Zeit zum Trocknen. Diese Uebelstände sollen nach vorliegender Erfindung in der Weise beseitigt werden, dafs man die Trockenvorrichtung entweder aus zwei beweglichen Tischen oder aus einem beweglichen und einem festen Tische oder aus einem festen und zwei beweglichen Tischen zusammensetzt. Letztere Anordnung ist auf beiliegender Zeichnung dargestellt. Diese Tische werden in geeigneten Rahmen untergebracht und die beweglichen mit Vorrichtungen ausgestattet, um dieselben in eine gewünschte Lage bringen und in dieser halten zu können. Ferner tragen die Tische Gitter, welche der Luft freie Circulation gestatten und den zur Befestigung der Häute dienenden Haken Stützpunkte bieten.
Wie aus Fig. ι und 2 zu ersehen, besteht der Rahmen aus zwei Seitenschienen A, welche an ihren winklig gebogenen Enden 45 mit zwei Querschienen B durch Niete oder dergleichen verbunden sind. Diese Schienen werden vorzugsweise aus verzinkten Eisenstäben hergestellt, um ein etwaiges Rosten zu verhindern. Der mittlere, rechtwinklig gestaltete Tisch m ist mit den mittleren Theilen der Schienen A fest verbunden und mit einem Drahtgitter C oder einem ähnlichen netzförmigen Gewebe bespannt. Die ebenfalls rechtwinklig, jedoch ein wenig kürzer hergestellten beweglichen Tische ν schliefsen den festen Tisch m ein; dieselben tragen Lappen ji>, welche um die Seitenschienen A greifen und so die Führung bewirken, aufserdem Schraubenbolzen E, welche durch eine Aussparung der Arme 45 gehen und mit einer Flügelmutter H k versehen sind. Das Innere der beweglichen Tische ν ist gleichfalls mit einem Drahtgeflecht D oder dergleichen ausgefüllt. Statt eines Gitters oder Geflechtes C D kann selbstverständlich jedes durchbrochene Material, welches die Luft circuliren läfst und die zum Halten der Häute dienenden Haken K aufzunehmen vermag, in Anwendung kommen. Ein solcher Haken K, Fig. 3, besteht aus einem Schaft f, von dessen Enden eine aufwärts bezw. abwärts gekrümmte Spitze g bezw. b in entgegengesetzter Richtung sich erstrecken. Die untere Spitze g wird vorzugsweise zugeschärft, um in den Rand der Häute schnell eindringen zu können. Ferner hat der Haken K behufs leichter Hantirung einen Handgriff Z erhalten, doch . kann auch der Theil i fehlen, wie bei N, Fig. 3, gezeigt. Schliefslich sind an den Schienen A Stangen J vorgesehen, welche nach oben und unten über jene hervorstehen, um beim Wenden der Vor-
richtung eine Berührung der Häute mit dem Boden zu verhindern.
Bei Benutzung einer derartig angeordneten Trockenvorrichtung legt man die Häute der Länge nach über den zwischen dem festen und losen Tische gelassenen Schlitz, preist die scharfen Spitzen g der Haken K durch den Rand derselben und hängt die abwärts gekrümmten Spitzen b der Haken K in die Maschen des Gewebes CD; hierauf zieht man die Mutter H an und entfernt auf diese Weise den beweglichen Tisch ν von dem festen Tische m, so dafs eine Streckung der Häute vor sich geht. Sobald der bewegliche Tisch auswärts in der Richtung des Pfeiles der Fig. 4 gezogen wird, drehen sich die inneren Enden der Haken K an den Rändern der Häute um einen Kreisbogen, wie bei r, Fig. 4, angedeutet, und strecken so die Häute sowohl in der Längsrichtung als auch in der Querrichtung. Wenn nur bewegliche Tische in Anwendung kommen, so können zu gleicher Zeit beide oder nur einer durch Schraube und Mutter auswärts gezogen werden. Das Gewebe C D legt man vorwiegend in die Mittellinie der Schienen A B, wie in Fig. 2 gezeigt. Wenn die abwärts gekrümmte Spitze b und die scharfe Spitze g der Haken K in die Maschen des Gewebes bezw. in den Rand der Haut greifen, so kommt letztere aufser Berührung mit dem Gewebe, so dafs die Luft frei circuliren kann, mögen nun beide Flächen der Vorrichtung oder nur eine Fläche derselben in Benutzung sein. Bei Anwendung eines festen Tisches können auch die Querschienen B fehlen; ist jedoch ein fester Tisch nicht vorhanden, so dienen die Querschienen B dazu, die Seitenschienen A in der richtigen Entfernung zu halten. Da die Maschen in den Geweben C D sehr zahlreich sind, so kann das Einhaken der Haken K an dem geeignetsten Punkte immer stattfinden.
Der Erfinder beschränkt sich nicht auf die Benutzung von Haken einer bestimmten Construction, noch auf eine besondere Anbringung der Häute auf dem Tische, da dieselben auf letzteren in jeder geeigneten Weise gelegt werden können, noch auf die Ausrüstung der beweglichen Tische mit zwei Schrauben und Muttern EH.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Vorrichtung zum Trocknen von Leder, dadurch gekennzeichnet, dafs die Haut mit einem beweglichen und einem festen oder mit zwei beweglichen Tischen, welche Tische mit einem Drahtgeflecht oder dergleichen überspannt sind, durch Haken oder dergleichen in Verbindung gebracht wird, zu dem Zwecke, die Haut sowohl in der Längen- als auch in der Breitenrichtung aus einander zu spannen und in dieser gespannten Lage in freier Berührung mit der Luft zu erhalten.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT45534D Vorrichtung zum Trocknen von Leder Expired - Lifetime DE45534C (de)

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