DE453598C - Verfahren zum Erzeugen hinterarbeiteter Zaehne von Fraesern - Google Patents
Verfahren zum Erzeugen hinterarbeiteter Zaehne von FraesernInfo
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- DE453598C DE453598C DES53412D DES0053412D DE453598C DE 453598 C DE453598 C DE 453598C DE S53412 D DES53412 D DE S53412D DE S0053412 D DES0053412 D DE S0053412D DE 453598 C DE453598 C DE 453598C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23P—METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; COMBINED OPERATIONS; UNIVERSAL MACHINE TOOLS
- B23P15/00—Making specific metal objects by operations not covered by a single other subclass or a group in this subclass
- B23P15/28—Making specific metal objects by operations not covered by a single other subclass or a group in this subclass cutting tools
- B23P15/34—Making specific metal objects by operations not covered by a single other subclass or a group in this subclass cutting tools milling cutters
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Erzeugen hinterarbeiteter Zähne von Fräsern
aller Art, wie sie z. B. zum Schneiden von Verzahnungen gebraucht werden. Es sind
derartige Fräser bekannt, bei denen die ursprüngliche Schneidbrust in einer Achsmittelebene des Fräsers, also radial liegt. Bei jenen
Fräsern, bei denen die Zahnform durch parallele Erzeugende gebildet ist, erfolgt das
Nachschleifen der Schneidbrust durch radial geführte Schnitte. Hierbei ändert sich ständig
der Winkel zwischen Schneidbrust und Rückenfläche, und der Schneidwinkel wird
mehr und mehr ungünstiger, aber auch -das radiale Schneidprofil, das für die Profilbildung
im Werkstück maßgebend ist, ändert sich, so daß ein konstantes Profil im Werkstück
nicht erzeugt werden kann.
Aber auch bei Nachschleifschnitten, die parallel zu der ursprünglich radial liegenden
Schneidbrust geführt sind, kann eine Abhilfe nicht geschaffen werden. Wohl bleiben die
Schneidbrustprofile beim Nachschleifen in dieser Weise einander gleich, aber ihre Umlegungen
in die radiale Ebene durch entsprechende Kreisbögen — und die so erhaltenen
Profile sind für die Profilbildung im Werkstück maßgebend — ergeben von der ursprünglichen
radialen Schneidbrust abweichende Profile.
Bei der vorliegenden Erfindung kommt es darauf an, bei parallel zu der ursprünglichen
Schneidbrust geführten Schnitten Zahnschneidprofile zu erhalten, die, in die radiale
Ebene umgelegt, einander gleich sind, so daß, wie oft auch die Schneidbrust nachgeschliffen
wird, stets ein konstantes Profil im Werkstück sich ergibt.
Gemäß der Erfindung soll dies dadurch erzielt werden, daß das die Zahnform des Frä- 4c
sers bildende Werkzeug auf einer geradlinigen—-Erzeugenden geführt wird, deren
eines Ende auf einer zur Achse des Fräsers parallelen festen Leitlinie sich verschiebt, und
deren anderes Ende auf einem Profil sich bewegt, dessen Gestalt von dem im Werkstück
zu erzeugenden Profil abhängig ist. Die Lage der geraden Leitlinie ergibt sich als dieSchnittstelle
der verlängerten Rückenlinie eines senkrecht zur Fräserachse geführten Zahnmittel- 5c
schnittes und der verlängerten Verbindungslinie der unteren Punkte eines Mittelschnittes
der vorderen und hinteren Schneidbrust. Letztere entsteht, wenn ihr in der Rückenlinie
liegender oberer Punkt durch den zugehörigen Kreisbogen in die radiale Ebene proji-
ziert, von hier die Höhe der vorderen Schneidbrust nach unten abgetragen und der so erhaltene
untere Punkt durch den zugehörigen Kreisbogen in die hintere Schneidbrustebene projiziert wird.
Die Erzeugung des Fräserzahnes gemäß der Erfindung ist auf der Zeichnung an einem
Ausführungsbeispiel in geometrischer Darstellung erläutert. Es zeigt dort ίο Abb. ι Aufsicht auf einen der Erfindung
gemäß hergestellten Fräserzahn und Abb. 2 Seitenansicht zu Abb. i,
Abb. 3 Seitenansicht eines Zahnes, dessen Erzeugende sich in einem sehr weit entfernten
Punkt schneiden,
Abb. 4 Seitenansicht des Zahnes .nach Abb. ι und 2 in größerem Maßstabe.
A-B ist die gerade Leitlinie an der Spitze des Konoides. Diese Leitlinie ist zur Drehachse
X-Y des Fräsers parallel.
D-E ist eine zur Achse X-Y und somit auch zur Leitlinie A-B senkrecht stehende Ebene.
Die Ziffern 1, 1, 1, bezeichnen einige
Lagen der geraden Erzeugenden während der Bildung des Zahnes.
Die Herstellung des Fräserzahnes erfolgt auf folgende Weise:
Die gerade Erzeugende 1 gleitet einerseits auf der geraden Leitlinie A-B an der Spitze
des Konoides und andererseits auf dem Leitprofil d.
Diese Erzeugende 1 bleibt bei dieser Bewegung ständig parallel zu der zur Fräserdrehachse
X-Y senkrechten festen Ebene D-E. Die so erzeugte Fläche, d. h. der Fräserzahn,
hat also die Form eines Konoidstumpfes.
Abb. 3 zeigt den Fall, daß die gerade Erzeugende A-B sehr weit entfernt ist. Dabei
ist die Lage der Anfangsschneidfläche des Zahnes so gewählt, daß ihre Verlängerung in
einer gewissen Entfernung von der Fräsermitte vorbeigeht. Die gestrichelten Linien a'
und α" zeigen die Richtung der Schneidfläche α
bei aufeinanderfolgenden Nachschleifungen.
Die Abb. 4 eines Fräserzahnes nach Abb. 2 in größerem Maßstabe zeigt, daß der Querschnitt
des Weges, den die Zahnbrust des Fräsers sich im Werkstück bahnt, sich immer gleichbleibt, wie weit auch die Abnutzung
des Fräsers vorgeschritten sein mag.
In Abb. 4 ist als radiale Ebene z. B. die durch die Brust α des neuen Zahnes gehende
Ebene 0-C genommen worden. Die bei höchster Abnutzung arbeitende Brustfiäche ist mit
b bezeichnet und eine der dazwischenliegenden Brustflächen mit c.
Die beiden Brustflächen b und c sind auf die Ebene 0-C durch Schlagen von Kreisbögen
projiziert, deren Mittelpunkt in der Fräserachse liegt. Man erkennt deutlich, daß
die Höhe der Projektionen immer dieselbe bleibt. Da die Breite der Basis ebenso wie
die Breite des Kopfes jedes Zahnes wie auch die Breiten an verschiedenen Punkten der
Höhe des Zahnes sich nicht ändern, weil die bezüglichen Erzeugenden zueinander parallel
sind, muß natürlich der Zahnquerschnitt, der die Querschnittsform der Fräsnut bestimmt,
seine Form beibehalten, wie stark auch immer die Abnutzung des Zahnes sein mag.
Claims (1)
- Patentanspruch:Verfahren zum Erzeugen hinterarbeiteter Zähne von Fräsern, dadurch gekennzeichnet, daß das Werkzeug auf einer geraden Erzeugenden geführt wird, deren eines Ende auf einer ortsfesten, zur Fräserachse parallelen Leitlinie (A-B) parallel zu sich selbst verschoben und deren anderes Ende auf einem Leitprofil (d) geführt ist, dessen Form von der Gestalt des im Werkstück zu erzeugenden Profils abhängt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR453598X | 1919-09-09 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE453598C true DE453598C (de) | 1927-12-12 |
Family
ID=8901075
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES53412D Expired DE453598C (de) | 1919-09-09 | 1920-06-19 | Verfahren zum Erzeugen hinterarbeiteter Zaehne von Fraesern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE453598C (de) |
-
1920
- 1920-06-19 DE DES53412D patent/DE453598C/de not_active Expired
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