DE4494C - Röhren-Aspiration für Mahlgänge mit Abklopfvorrichtung - Google Patents
Röhren-Aspiration für Mahlgänge mit AbklopfvorrichtungInfo
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Classifications
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- B01D46/00—Filters or filtering processes specially modified for separating dispersed particles from gases or vapours
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- Cleaning In General (AREA)
Description
PATENTSCHRIFT
1878.
Klasse 50.
JOHANN GOTTLIEB ZEIDLER in GÖRLITZ. Röhren-Aspiration für Mahlgänge mit Abklopfvorrichtung.
Patentirt im Deutschen Reiche vom i. August 1878 ab.
Der Röhren-Aspirations-Apparat unterscheidet sich von den bisher gebräuchlichen Aspirations-Apparaten
im wesentlichen dadurch, dafs das sonst übliche Filtertuch durch ein System von Röhren ersetzt ist, welche sämmtlich, und zwar
eine jede für sich, abgeklopft werden.
Das Abklopfen erfolgt in der Weise, dafs von dem in zwei Hälften geth eilten Röhrensystem
erst die eine und dann die andere Hälfte abgeklopft wird, so dafs der Luftstrom nie ganz
unterbrochen wird und somit die bei Unterbrechung der Aspiration auftretenden Nachtheile
vermieden werden.
Der Apparat ist in beiliegender Zeichnung in Fig. ι im Verticalschnitt nach A-B, Fig. 3,
und zugleich in Verbindung mit dem Mehlgange, in Fig. 2 im Verticalschnitt nach C-D,
Fig. 3, in Fig. 3 im Grundrifs (Oberansicht ohne Deckel), in Fig. 4 in der Vorderansicht und in
Fig. 5 in der Oberansicht mit Deckel dargestellt.
Ein gufseiserner Kästen α ist auf die mit
entsprechendem Querschnitt versehene Laufdecke luftdicht aufgeschraubt und mit einem
leicht abnehmbaren Deckel b, der ebenfalls luftdicht schliefst, sowie mit einem Flantsch c zum
Anschlufs an das Exhaustorrohr d versehen. In den Kasten α ist ein Holzboden e eingesetzt,
welcher in kreisrunden Löchern eine Anzahl Schläuche oder Röhren // aus flanellartigem
. Stoff, die die rauhe Seite nach aufsen kehren, dicht schliefsend aufnimmt. Dieselben enthalten
an ihrem oberen Ende eingenähte Messingdrahtringe, welche über die Oberfläche des
Holzbodens e etwas vorstehen, damit etwa condensirte Flüssigkeit nicht in die Schläuche
fliefsen und dort in Verbindung mit dem anhängenden Mehlstaub als Kleister das Filter
verstopfen kann (ein Uebelstand, welcher bei den bisher gebräuchlichen Apparaten häufig
auftritt); andererseits dient diese Erhöhung zur besseren Auflage der Verschlufsscheibe. Die
Schläuche reichen bis nahe auf den Läufer herab und sind unten durch einen fest eingebundenen
Holzstöpsel geschlossen. Die Anzahl und Länge der Schläuche richtet sich nach dem Durchmesser des Mahlganges und ist so
berechnet, dafs ihre Gesammtoberfläche der durch die Erfahrung festgestellten Gröfse entspricht.
Unter dem Deckel b hängen an zweiarmigen Hebeln^ zwei gufseiserne Verschlufsscheiben/W,
mit welchen, entsprechend der Anzahl der Schläuche ff, Spiralfedern i i mit angehängten
Gewichten verbunden sind. Die Scheiben h h sind auf ihrer unteren Seite mit Tuch belegt
und haben den Zweck, im geeigneten Augenblick durch Verschliefsen der Röhrenmündungen
den Luftstrom zu unterbrechen, während die an Spiralfedern hängenden Gewichte wiederholt
auf die Verschlufsstöpsel der Schläuche schlagen und so das Abklopfen bewirken.
Wie bei anderen Aspirations-Apparaten ist auch hier der die Steine umgebende Raum
durch einen Ledersack k, welcher durch die einströmende Luft an einem, in das Auge des
Läufers eingelassenen, gedrehten Ring / angedrückt wird, luftdicht abgeschlossen. Ebenso
wird die zum Abführen des Mehles nöthige Oeffnung durch eine Verdichtungsschnecke gegen
das Eindringen der äufseren Luft gesichert. Aufserdem sind die Wandungen der Ummantlung
sowie die des Kastens α mit Filz oder einem anderen schlechten Wärmeleiter verkleidet,
um das Condensiren der Dämpfe möglichst zu verhüten.
Wenn der Exhaustor in Thätigkeit gesetzt ist, wird die innerhalb der Ummantlung befindliche
Luft von demselben angesaugt. Zu ihrem Ersatz tritt äufsere Luft durch den Lederschlauch
k und das Steinauge ein, mufs auf dem Wege zum Exhaustorrohre d zwischen den
Mahlflächen der Steine hindurchstreichen und die Wände der Schläuche // passiren, welche
nur die feuchte Luft hindurchlassen, während die mitgerissenen Mehltheilchen an der rauhen
Aufsenseite der Schläuche hängen bleiben.
Die selbstthätige Abklopfvorrichtung ist auf dem Deckel b angebracht. Derselbe trägt die
beiden Stützen gl.gl zweier gleicharmigen Hebel
gg. Diese sind an ihrem einen Ende mit Stahlrollen versehen, die auf der Peripherie der
unrunden Scheiben m m rollen, während an
dem anderen Ende die an den Stangen η η
befestigten Scheiben h h aufgehängt sind. Bei jeder Umdrehung der auf einer gemeinschaftlichen
Welle sitzenden Scheiben m m werden die Hebel gg einmal ausgelöst; infolge dessen
fallen die Scheiben h h frei herab und verschliefsen die Schläuche ff. Dies geschieht
jedoch nicht gleichzeitig bei beiden Scheiben, sondern dadurch, dafs die Ausschnitte der beiden
unrunden Scheiben sich diametral gegenüberstehen, fallt erst die eine und nach einer
halben Umdrehung die zweite Scheibe nieder, wodurch bewirkt wird, dafs die saugende Wirkung
des Exhaustors immer nur in Bezug auf die eine Hälfte des Röhrensystems unterbrochen
wird, während sie für die andere Hälfte fortdauert. Durch die Erschütterung beim Falle
der Scheiben werden die an Spiralfedern i i hängenden Gewichtchen in eine auf- und niederhüpfende
Bewegung gesetzt und schlagen wiederholt auf die Holzböden auf, so dafs die einzelnen
Filterröhren gleichzeitig gereinigt werden. Nachdem die herabgefallene Verschlufsscheibe
eine kurze, durch die Gestalt des Ausschnittes der unrunden Scheibe bedingte Zeit die Röhrenmündungen
verschlossen hat, beginnt die Scheibe m wieder das Ende des Hebels g
niederzudrücken und somit die Scheibe h emporzuheben, worauf der Luftstrom von neuem
durch die gereinigten Filterröhren strömt.
Die Bewegung der die unrunden Scheiben m m tragenden Welle geschieht mittelst
eines Schneckenvorgeleges, bestehend aus einem Schneckenrad o, einer Schnecke / und einer
Schnurscheibe q, welche letztere von der Verdichtungsschneckenwelle oder jeder beliebigen
vorhandenen Welle aus betrieben werden kaiin. Die XJebersetzungsverhältnisse sind so gewählt,
dafs das Abklopfen in Zeitintervallen von je 2 bis 5 Minuten, je nach Bedarf, stattfinden
kann.
Als die wesentlichsten Vorzüge des beschriebenen Apparates führt der Erfinder die folgenden
an:
Vermöge der eigenthümlichen Anordnung des Filters als ein System von Röhren ist nicht, wie
bei den bisher gebräuchlichen Apparaten, eine Fläche von grofser Ausdehnung zum Zwecke
des Abklopfens zu erschüttern, sondern es wird jede einzelne Filterröhre für sich abgeklopft.
Das Abklopfen ist deshalb ein viel intensiveres als bei den fächerförmigen Filtern, es ist deshalb
auch nur ein schwächerer Windstrom, infolge dessen auch ein kleinerer Exhaustor und
somit ein geringerer Kraftaufwand erforderlich. Ferner wird durch die Einrichtung, dafs die
saugende Wirkung des Exhaustors nie vollständig unterbrochen und dadurch ein Leergehen
der Steine vermieden wird, ein gleichmäfsig leichter Gang und infolge dessen auch
ein gleichmäfsigeres und besseres Mahlproduct erzielt. Der Apparat ist endlich so compendiös
gebaut, dafs es nur des Lösens weniger Schrauben bedarf, um denselben behufs einer Controle
oder Reparatur ab- und auseinandernehmen zu können.
Claims (2)
1. Die Anwendung eines Röhrensystems auf Aspirations-Apparate für Mahlgänge an Stelle
des fächerförmigen Filters, wie dargestellt und beschrieben.
2. Das selbsttätige Abklopfen der Filterwände und die gleichzeitige Unterbrechung des Luftstromes
durch Verschliefsen der Röhrenmündungen, wie dargestellt und beschrieben.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4494C true DE4494C (de) |
Family
ID=283212
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT4494D Active DE4494C (de) | Röhren-Aspiration für Mahlgänge mit Abklopfvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4494C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3195296A (en) * | 1963-01-18 | 1965-07-20 | Hoyt Mfg Corp | Lint filter bag |
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