DE4447893C2 - Sanitäre Mischarmatur - Google Patents
Sanitäre MischarmaturInfo
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Abstract
Eine sanitäre Mischarmatur enthält ein Thermostatventil, das mechanisch arbeitet. Der Sollwert des Thermostaten wird mechanisch eingestellt. Für diese mechanische Einstellung ist ein Elektromotor vorgesehen, der gegebenenfalls mit einem Getriebe in einem an der Armatur angeflanschten Gehäuse untergebracht ist. Die Ansteuerung des Elektromotors erfolgt über ein Bedienfeld, das von dem eigentlichen Mischventil entfernt angeordnet werden kann.
Description
Die Erfindung betrifft eine sanitäre Mischarmatur mit einem Thermostat,
dessen Einstellung mit Hilfe eines Elektromotors erfolgt.
Es ist bereits ein Regeleinrichtung zur Mischwasserbereitung bekannt
(DE 36 43 519 A1), bei der ein Dehnstoffelement als Thermostatele
ment verwendet wird, dessen Einstellung durch einen Elektromotor er
folgt. Die bekannte Einrichtung enthält zusätzlich zu dem als Proportio
nalregler wirkenden Dehnelement eine elektrisch arbeitende, die tat
sächliche Mischtemperatur erfassende Korrektureinrichtung.
Weiterhin ist eine Sanitärinstallation mit einer Wasserausgabevorrich
tung, einer Kommandoeinheit und einer entfernt davon angeordneten
Mischbatterie bekannt (DE 33 38 064 C2). Bei dieser Sanitärinstallation
ist eine Eicheinrichtung nicht vorhanden.
Ebenfalls bekannt ist eine Sanitärinstallation, bei der alle Vorgänge e
lektronisch gesteuert und geregelt werden (US 4,756,030).
Bei einer weiteren elektronisch gesteuerten Mischvorrichtung für eine
Sanitärinstallation werden ebenfalls alle Vorgänge rein elektronisch
überwacht (DE 39 23 566 C1).
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine sanitäre Misch
armatur zu schaffen, die bei einfachem Aufbau sehr zuverlässig
arbeitet und besonders einfach bedienbar ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung eine sanitäre Misch
armatur mit den Merkmalen des Anspruches 1 vor. Weiterbildungen sind
Gegenstand der Unteransprüche.
Die Erfindung geht von dem Grundgedanken aus, dass die mit Hilfe ei
nes Elektromotors durchgeführte Sollwerteinstellung bei einem mecha
nischen Temperaturregler zu zufriedenstellenden Ergebnissen führt. Die
Verstellung mit Hilfe eines Elektromotors macht es möglich, die Bedie
nung für den Benutzer sehr komfortabel zu gestalten. So ist es bei
spielsweise möglich, durch beliebig angeordnete Drucktasten, Bedien
felder oder dergleichen die Ansteuerung des Elektromotors vorzuneh
men. Die Bedienelemente können räumlich getrennt von dem Mischven
til angeordnet werden, was die Bedienbarkeit für den Benutzer weiter
verbessern kann.
Um mit Hilfe der Sollwerteinstellung eine bestimmte Temperatur einstel
len zu können, kann die Sollwerteinstellung erfindungsgemäß mindes
tens eine Steuerkurve auf weisen. Die Steuerkurve stellt eine Zuordnung
von mechanischer Stellung des Ventils und der Temperatur dar.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung können zwei Steuerkurven vor
gesehen sein, von denen die eine für das Verändern der Temperatur
von warm nach kalt, und die andere für den Übergang von kalt nach
warm vorgesehen ist. Auf diese Weise können bei der Veränderung der
Temperatur auftretende Hystereseunterschiede berücksichtigt werden.
Die Steuerkurven können beispielsweise zwischen dem Elektromotor
und der Spindel des Thermostaten vorgesehen sein, wobei die beiden
Steuerkurven durch Nachschleppelemente oder dergleichen verwirklicht
werden können.
Erfindungsgemäß kann in Weiterbildung eine Steuereinheit zur schritt
weisen Ansteuerung des Elektromotors vorgesehen sein. In diesem Fall
kann erfindungsgemäß vorgesehen sein, dass die mindestens eine
Steuerkurve in dieser Steuereinheit verwirklicht ist, vorzugsweise wie
derum beide Steuerkurven. Damit sind die Steuerkurven also zwischen
einer Eingabeeinrichtung für die Sollwerte und dem Elektromotor ange
ordnet.
Mit anderen Worten können die Steuerkurven elektrisch be
ziehungsweise elektronisch verwirklicht sein, beispielsweise in Tabellen
abgelegt.
Die Erfindung führt in den in den meisten Fällen gerade auch wegen der
Berücksichtigung der unterschiedlichen Steuerkurven in Abhängigkeit
von der Verstellrichtung dazu, dass die Temperatur des Thermostaten
relativ genau eingestellt werden kann. Sie kommt daher ohne eine
Rückkopplung der tatsächlichen Mischtemperatur an die Sollwerteinstel
lung aus. Dennoch kann erfindungsgemäß vorgesehen sein, dass die
Mischarmatur einen Temperaturfühler zur Feststellung der Mischwasser
temperatur auf weist. Dieser Temperaturfühler kann entweder direkt im
Mischergehäuse oder auch im Bereich des Mischwasserauslasses an
geordnet sein. Der Temperaturfühler soll in erster Linie dazu dienen,
dem Benutzer eine Anzeige für die tatsächliche Temperatur zu liefern.
Daher kann erfindungsgemäß eine Anzeigeeinrichtung vorgesehen sein,
beispielsweise zusammen mit der Steuereinheit. Dort kann der Benutzer
die Temperatur ablesen.
Die Steuereinheit kann eine Einrichtung zur Ermittlung der tatsächlichen
Stellung des Elektromotors aufweisen. Dies kann entweder direkt durch
Abgriff an dem Elektromotor oder aber auch an dem Getriebe erfolgen,
mit dessen Hilfe der Elektromotor den Thermostaten verstellt. Beispiels
weise ist es möglich, einen Schrittmotor zu verwenden und die Impulse
seiner Verstellung zu zählen. Ebenfalls möglich ist die Verwendung ei
nes Potentiometers.
Da die Verstellung eines Thermostaten mit einem Elektromotor nicht
sprungartig erfolgt, sondern eine gewisse Zeit benötigt, kann die Anzei
geeinrichtung erfindungsgemäß eine Anzeige für die Temperaturdiffe
renz zwischen der Ist-Temperatur und der der augenblicklichen Stellung
des Elektromotors entsprechenden Temperatur auf weisen. Diese der
Stellung des Elektromotors entsprechende Temperatur kann der elekt
risch abfragbaren Steuerkurve entnommen werden. Diese Temperatur
differenzanzeige leuchtet beispielsweise rot auf, sobald die Temperatur
differenz einen von Null verschiedenen Wert aufweist, und erlischt, wenn
die Differenz Null oder kleiner als ein vorbestimmter Grenzwert wird.
Ebenfalls möglich ist es, dass die Anzeige blinkt, oder dass eine rote
Zahl die Differenz anzeigt und eine grüne Zahl, wenn die Differenz klei
ner geworden ist.
Der Temperaturfühler kann beispielsweise auch unmittelbar an einem
Wasserauslauf angeordnet sein, zum Beispiel in einem Brausekopf.
Nach Einstellung der Temperatur wartet der Benutzer dann solange, bis
die Differenzanzeige das Verschwinden der Differenz anzeigt, damit er
weder durch zu kaltes noch zu warmes Wasser überrascht wird.
Erfindungsgemäß kann die sanitäre Mischarmatur eine Einrichtung zur
Eichung auf weisen. Sobald diese Einrichtung manuell ausgelöst wird,
wird der Elektromotor auf einen mittleren Wert von zum Beispiel 38°C
entsprechend seiner einen Steuerkurve eingestellt. Nach einer gewissen
Zeit wird dann die tatsächlich vorhandene Temperatur, wie sie der Tem
peraturfühler meldet, abgefragt und eine Differenz als Korrekturfaktor
abgespeichert. Anschließend kann dieser Vorgang für die zweite Steu
erkurve wiederholt werden. Diese Korrekturfaktoren werden dann jeweils
bei der Abfrage der beiden Steuerkurven berücksichtigt. Auf diese Wei
se lassen sich die Einflüsse örtlicher Gegebenheiten auf die Genauigkeit
des Thermostaten berücksichtigen.
Da die Erfindung die Eicheinrichtung so ausbildet, dass sie für eine Viel
zahl von Werten eine Eichung durchführt, ist es auf diese Weise mög
lich, dass die Armatur sich mit Hilfe ihrer Eicheinrichtung die beiden in
ihr abgelegten Steuerkurven vollständig korrigiert. Es kann sogar vorge
sehen sein, dass sie sich die Steuerkurven nicht nur korrigiert, sondern
überhaupt erst erstellt. Selbstverständlich kann auch in diesem Fall eine
Steuerkurve entsprechend einer üblichen Voreinstellung vorhanden
sein.
Es kann erfindungsgemäß vorgesehen sein, dass dieser Eichvorgang
automatisch ausgeführt wird.
Erfindungsgemäß kann in Weiterbildung sogar vorgesehen sein, dass
die Eicheinrichtung bei jeder Änderung der Temperatur, d. h. bei jedem
Ansteuern einer bestimmten Temperatur, automatisch einen Abgleich
durchführt und dann, wenn bei der gleichen Temperatureinstellung im
mer der gleiche Differenzwert auftritt, die Steuerkurve korrigiert.
Erfindungsgemäß kann der Elektromotor gegebenenfalls zusammen mit
einem Getriebe an einem Armaturengehäuse befestigt sein. In Weiter
bildung wird nun vorgeschlagen, dass der Motor und/oder das Getriebe
abnehmbar befestigt ist. Dann kann nach Abnahme des Motors
und/oder des Getriebes der Thermostat notfalls auch von Hand verstellt
werden.
Ebenfalls möglich ist es, und wird von der Erfindung vorgeschlagen,
dass eine Verstellmöglichkeit von Hand auch ohne Abnahme von Motor
und Getriebe vorgesehen ist.
Die Steuereinheit und die Anzeigeeinheit, die vorzugsweise zusammen
gefasst sind, lassen sich an einer von der Mischarmatur entfernten Stel
le anordnen, so dass die Temperatureinstellung fernbedient erfolgt. Dies
kann über Kabel oder auch in sonstiger Weise erfolgen.
Erfindungsgemäß kann die Steuereinheit auch eine Logikeinheit enthal
ten, die Fehler berücksichtigen kann. Wenn beispielsweise Temperatur
werte auftreten, die sehr stark von den Steuerkurven abweichen, so ist
dies ein Anzeichen dafür, dass irgendetwas nicht in Ordnung ist. In sol
chen Fällen kann eine Fehleranzeige erfolgen. Es ist auch möglich, dass
die Feststellung derartiger Fehlerbedingungen zu einem Stillegen des
Ventils führt.
In nochmaliger Weiterbildung kann vorgesehen sein, dass nach Schlie
ßen der Mischarmatur die Armatur auf dem zuletzt eingestellten Tempe
raturwert eingestellt bleibt. Dies hat den Vorteil, dass bei Wiederöffnen
der Mischarmatur die Mischtemperatur des die Armatur verlassenden
Wassers den Erwartungen des Benutzers entspricht.
Es kann ebenfalls vorgesehen sein, dass die eingestellte Temperatur
beim Schließen der Mischarmatur nur dann eingestellt bleibt, wenn sie in
einem vorbestimmten gegebenenfalls veränderbaren Bereich liegt. Auf
diese Weise kann verhindert werden, dass extreme eingestellte Tempe
raturen den nächsten Benutzer überraschen und erschrecken können.
Es kann erfindungsgemäß vorgesehen sein, dass nach Schließen der
Mischarmatur, wenn die eingestellte Temperatur nicht in einem vorbe
stimmten Temperaturbereich liegt, auf einen Standardwert von bei
spielsweise 39°C eingestellt wird. Dieser Wert kann so gewählt werden,
dass er weder zu wärm noch zu kalt ist. Als normaler Temperaturbereich
kann beispielsweise ein Bereich von 34 bis 42°C angesehen werden. Ist
die Temperatur beim Schließen der Mischarmatur auf einen hiervon ab
weichenden Wert eingestellt, so kann erfindungsgemäß die Temperatur
nach Schließen der Mischarmatur unmittelbar ohne Zeitverzögerung auf
einen Standardwert beispielsweise in der Mitte dieses Tempe
raturbereichs zurückgestellt werden.
Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung wird im Folgenden
anhand der Zeichnung näher beschrieben. Hierbei zei
gen:
Fig. 1 eine schematische Seitenansicht einer sanitären Mischar
matur mit einer angeflanschten Einheit aus Getriebe und
Elektromotor;
Fig. 2 die Frontansicht einer Bedienungstafel für das elektrisch
betätigbare Thermostatventil;
Fig. 3 ein Funktionsschema der Armatur.
Fig. 1 zeigt in Seitenansicht den Körper I eines sanitären Thermostat
ventils mit einem Einlass 2 für kaltes Wasser und einem Einlass 3 für
warmes Wasser. Aus dem Gehäuse mündet ein Auslass 4 für das
Mischwasser. In dem Körper I ist ein üblicher Thermostat angeordnet,
der beispielsweise mit Hilfe eines Ausdehnelements das Mischungsver
hältnis zwischen warmem und kaltem Wasser regelt. Zur Verstellung
des Sollwerts ist eine Drehspindel vorgesehen. An der Drehspindel greift
über eine Getriebeeinheit ein Elektromotor an. Der Elektromotor und die
Getriebeeinheit sind in einem gemeinsamen Gehäuse 5 angeordnet, das
an dem Armaturenkörper I angeflanscht ist. In der Motorgetriebeeinheit 5
kann beispielsweise ein Potentiometer angeordnet sein, das mecha
nisch mit dem Getriebe verbunden ist, so dass über den Widerstands
wert des Potentiometers die tatsächliche Stellung des Elektromotors und
damit des Thermostaten abgefragt werden kann.
Im Bereich des Mischwasserauslasses 4 kann ein Temperaturfühler an
geordnet sein.
Das funktionsmäßige Arbeiten der Armatur ergibt sich aus dem Funkti
onsschema der Fig. 3. Die einen Elektromotor und ggf. ein Getriebe so
wie ein Potentiometer enthaltende Motor-Getriebeeinheit 5 treibt eine
Schraubspindel 20 an, die in einen Rohrstutzen 23 eingreift. An dem
Rohrstutzen 23 ist das bereits erwähnte Ausdehnelement 21 ange
bracht, auf dessen anderer Seite ein Steuerkolben 22 befestigt ist. Das
Ausdehnelement 21 weist eine von der Temperatur abhängige Ausdeh
nung auf. Der Steuerkolben 22 ist so angeordnet, dass er in Fig. 3 von
rechts nach links verschiebbar ist. Je nach seiner Stellung öffnet und
schließt er den Kaltwassereinlass 2 und/oder den Warmwassereinlass 3
mehr oder weniger. Während mit Hilfe des Elektromotors ein Sollwert
vorgegeben wird, erfolgt die eigentliche Regelung der dann einzuhalten
den Temperatur durch das Ausdehnelement 21.
Der Armaturenkörper I ist mit Hilfe von Antriebs- und Steuerleitungen mit
einer Anzeige- und Steuereinheit verbunden, die an einer beliebigen
Stelle angeordnet sein kann und die von einer Frontplatte 6 abgedeckt
ist. Diese Frontplatte 6 ist in Fig. 2 dargestellt. Sie enthält eine Digital
zahlenanzeige 1, die zu verschiedenen Zwecken verwendet werden
kann, sowie unter dieser zwei Tasten 8, 9, die als Eingabetasten dienen.
Die Tasten können als Berührfelder ausgebildet sein.
Unterhalb dieser Eingabetasten 8, 9 sind weitere Tasten angeordnet,
nämlich eine Sperrtaste 10 zur Freigabe einer Temperatur von bei
spielsweise mehr als 42°C und eine Taste 11, die beispielsweise zum
Einschalten einer Beleuchtung dienen kann.
Weiterhin enthält die Frontplatte 6 drei Wahltasten 15, 16 und 17, die
zum Anwählen bestimmter Wasseröffnungen dienen, die durch entspre
chende in den Wahltasten angeordnete Symbole gekennzeichnet sind.
So dient die obere Taste 17 beispielsweise zum Anwählen einer Hand
brause und die untere Taste 15 zum Anwählen einer Seitenbrause.
Die hinter der Frontplatte 6 angeordnete Steuer- und Anzeigeeinheit
enthält logische Schaltungen und Speicher, mit deren Hilfe der Elektro
motor angesteuert wird. Mit Hilfe der Eingabetasten 8, 9 wird vom Be
nutzer die gewünschte Temperatur eingestellt, die er auf der Anzeige
einrichtung 7 ablesen kann. Wenn die eingestellte Temperatur von der
tatsächlichen Temperatur, die durch den Temperaturfühler ermittelt wird,
abweicht, leuchtet beispielsweise eine der Anzeigen 12, 13 oder 14 rot
auf. Der Elektromotor verstellt nun den Thermostaten bis zu einer Stel
lung, die der gewünschten Temperatur entspricht. Diese Stellung bezie
hungsweise die zugeordnete Temperatur ist in der Steuereinheit als
Kurve abgelegt. Solange die tatsächliche Temperatur von der eingestell
ten Temperatur abweicht, leuchtet beispielsweise die entsprechende
Anzeige 12, 13, 14 rot. Sobald die tatsächliche Temperatur nun diejeni
ge Temperatur erreicht, die der eingestellten Stellung des Thermostaten
entspricht, schaltet die Temperaturanzeige 12, 13 oder 14 beispielswei
se auf grün um. Dem Benutzer wird damit signalisiert, dass ihm jetzt die
gewünschte Temperatur zur Verfügung steht. Die Anzeigen 12, 13 und
14, die als LEDs ausgebildet sein können, zeigen dem Benutzer zusätz
lich an, welche Brausen eingeschaltet sind.
Die Taste 10 muss dann betätigt werden, wenn ein Benutzer eine Tem
peratur einstellen will, die größer als die angegebenen 42°C ist. Die
Taste muss dann zusammen mit der Taste 8 gedrückt werden.
Die bereits erwähnte Eicheinrichtung kann beispielsweise durch gleich
zeitiges Drücken beider Eingabetasten oder durch eine sonstige speziel
le Eingabemöglichkeit ausgelöst werden.
Durch die Berücksichtigung zweier unterschiedlicher Steuerkurven wird
von der Erfindung eine Mischarmatur geschaffen, die bei sehr einfachem
Aufbau mit der erforderlichen Genauigkeit die gewünschte Temperatur
liefert, so dass das Eingreifen des Temperaturfühlers nicht erforderlich
ist. Diese Möglichkeit wird durch die beschriebene Fähigkeit zur Eichung
noch weiter verbessert.
Claims (19)
1. Sanitäre Mischarmatur, mit
- 1. 1.1 einem Kaltwassereinlass (2),
- 2. 1.2 einem Warmwassereinlass (3),
- 3. 1.3 einem Mischwasserauslass (4),
- 4. 1.4 einem das Mischungsverhältnis und damit die Temperatur des Mischwassers bestimmenden mechanischen Regelelement,
- 5. 1.5 einer mechanischen Sollwerteinstellung, die
- 1. 1.5.1 einen Elektromotor, ein Getriebe und
- 2. 1.5.2 eine Eingabeeinrichtung für den Sollwert aufweist, sowie mit
- 6. 1.6 einer Eicheinrichtung zum Ermitteln eines Korrekturfaktors, die derart ausgebildet ist, dass sie
- 7. 1.7 für eine Vielzahl von Werten eine Eichung durchführt und für jeden Wert einen Korrekturwert ermittelt und
- 8. 1.8 dass sie die Eichung für jeden Wert jeweils für den Übergang von Kalt nach Warm und umgekehrt durchführt.
2. Sanitäre Mischarmatur nach Anspruch 1, bei der die
Sollwerteinstellung mindestens eine Steuerkurve aufweist.
3. Sanitäre Mischarmatur nach Anspruch 2, bei der je eine
Steuerkurve für die Sollwerteinstellung von warm nach kalt und
von kalt nach warm vorgesehen ist.
4. Sanitäre Mischarmatur nach einem der vorhergehenden
Ansprüche mit einer Steuereinheit zur schrittweisen Ansteuerung
des Elektromotors.
5. Sanitäre Mischarmatur nach Anspruch 4, bei der die mindestens
eine Steuerkurve in der Steuereinheit verwirklicht ist.
6. Sanitäre Mischarmatur nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, mit einem Temperaturfühler zur Feststellung der
Mischwassertemperatur.
7. Sanitäre Mischarmatur nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, mit einer Temperaturanzeige (7).
8. Sanitäre Mischarmatur nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, mit einer Einrichtung zur Ermittlung der Stellung des
Elektromotors.
9. Sanitäre Mischarmatur nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, mit einer Anzeige (11) für die Temperaturdifferenz
zwischen der Ist-Temperatur und der der Stellung des Elektromo
tors entsprechenden Temperatur.
10. Sanitäre Mischarmatur nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, bei der der Elektromotor und/oder das Getriebe
abnehmbar an einem Körper (1) der sanitären Mischarmatur
anbringbar sind.
11. Sanitäre Mischarmatur nach einem der Ansprüche 4 bis 10, bei
der die Steuereinheit und die Anzeigeeinheit zusammengefasst
sind.
12. Sanitäre Mischarmatur nach einem der Ansprüche 4 bis 11, mit
einer Logikeinheit zur Feststellung von Störungen.
13. Sanitäre Mischarmatur nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, bei der die Eicheinrichtung zwei korrigierte
Steuerkurven erstellt.
14. Sanitäre Mischarmatur nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, bei der die Eicheinrichtung automatisch ausgelöst
wird.
15. Sanitäre Mischarmatur nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, bei der die Steuereinheit bei jeder Ansteuerung einer
bestimmten Temperatur eine Eichung auslöst.
16. Sanitäre Mischarmatur nach Anspruch 15, bei der die
Steuereinheit die Steuerkurve korrigiert, wenn bei der gleichen
Temperatureinstellung mehrmals der gleiche Differenzwert auftritt.
17. Sanitäre Mischarmatur nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, bei der die beim Schließen der sanitären
Mischarmatur eingestellte Temperatur eingestellt bleibt.
18. Sanitäre Mischarmatur nach Anspruch 17, bei der die beim
Schließen der sanitären Mischarmatur eingestellte Temperatur
dann eingestellt bleibt, wenn sie innerhalb eines bestimmten
Temperaturbereichs liegt.
19. Sanitäre Mischarmatur nach Anspruch 17 oder 18, bei der die
Temperatur nach Schließen der sanitären Mischarmatur auf einen
Standardwert eingestellt wird, wenn die bei Schließen der
sanitären Mischarmatur eingestellte Temperatur außerhalb eines
bestimmten Temperaturbereichs liegt.
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Country Status (1)
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