DE4447249C2 - Elektrodialysemodul in Wickelmodulform sowie Verfahren zum Dialysieren von Flüssigkeiten - Google Patents
Elektrodialysemodul in Wickelmodulform sowie Verfahren zum Dialysieren von FlüssigkeitenInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft das Gebiet der Elektrodialyse.
Insbesondere betrifft sie die Bereitstellung eines
Elektrodialysemoduls in Wickelform sowie ein Verfahren zum
Elektrodialysieren von Flüssigkeiten mit Hilfe eines
Wickelmoduls.
Um Flüssigkeiten besonders effektiv elektrodialysieren zu können
(mono- oder bipolar) können Membranen in Form eines Moduls in
sich wiederholender Abfolge aufeinandergepackt werden. Nachteilig
bei einem solchen Modul ist die erforderliche Art der
Abdichtung, die wegen der vielen Dichtungsstellen nicht
zuverlässig beherrschbar ist. Es resultieren Leckagen,
Ausbeuteverluste und Unreinheiten der Produkte. Insbesondere ist
eine sterile Verfahrensführung unmöglich.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein einfaches
Elektrodialysemodul bereitzustellen, dessen Abdichtung leicht zu
erreichen ist.
Diese Aufgabe wird durch die Bereitstellung eines Moduls gelöst,
umfassend
- - ein in axialer Richtung in mindestens zwei Kammern unterteiltes Zentralrohr, wobei jede Kammer entlang der Rohrachse Öffnungen aufweist und sich über die gesamte Rohrlänge erstreckt,
- - eine Membraneinheit aus mindestens drei übereinander angeordneten, durch Spacer getrennten und dadurch mindestens zwei Taschen bildenden Membranen, die eine ausreichende Beweglichkeit aufweisen, um um das Zentralrohr aufgewickelt zu werden,
- - wobei jede dieser Taschen mit den Öffnungen einer Kammer des Zentralrohres in Verbindung steht und auf der dem Zentralrohr entgegengesetzten Seite mit Einlaßöffnungen versehen ist, während sie an den beiden anderen einander gegenüberliegenden Seiten verschlossen ist, und
- - einen weiteren Spacer zum Bilden einer weiteren Kammer zwischen den Lagen der um das Zentralrohr wickelbaren Membraneinheit, die an ihren nach Aufwickeln um das Zentralrohr in axialer Richtung gesehen oberen und unteren Enden Öffnungen derart besitzt, daß ein Flüssigkeitsstrom in axialer Richtung durch diese Kammer geführt werden kann.
Zur Erläuterung der Erfindung wird auch auf die beigefügten
Figuren verwiesen, in denen
Fig. 1 schematisch eine Membraneinheit mit drei Membranen, von
denen eine eine bipolare Membran ist, sowie zwei Spacern zeigt,
Fig. 2 schematisch die Membraneinheit der Fig. 1, verbunden mit
einem in zwei Kammern unterteilten Zentralrohr, zeigt, und zwar
einmal in radialem Schnitt und einmal von der Seite,
Fig. 3 schematisch ein erfindungsgemäßes Elektrodialysemodul
gemäß Anspruch 1 zeigt, dessen zwei nach Aufwickeln in der
gezeigten Wickelrichtung schneckenförmige Taschen von Säure und
Lauge angeströmt werden sollen,
Fig. 4 schematisch den Beginn des Aufwickelns des in Fig. 3
dargestellten Elektrodialysemoduls zeigt,
Fig. 5 einen radialen Schnitt durch ein schematisch
dargestelltes, bereits aufgewickeltes Modul für eine
Elektrodialyse mit bipolaren Membranen darstellt, das drei
Membranen, eine Innen- und eine Außenelektrode aufweist, wobei
die Ionenaustauschermembranen mittelgrau bzw. schwarz und die
bipolare Membran mittelgrau und schwarz dargestellt ist, und
Fig. 6 einen axialen Schnitt durch dasselbe Modul zeigt, wobei
der Laugenkanal hellgrau, der Säurekanal mittelgrau und der
Salzkanal für die zu dialysierende Flüssigkeit mit Schrägstreifen
gekennzeichnet dargestellt ist.
Die Membraneinheit des erfindungsgemäßen Moduls wird gebildet,
indem je nach Wunsch drei oder vier - oder gegebenenfalls
auch mehr - Membranen, jeweils mit Spacern zwischen den
Membranen, übereinander angeordnet werden. Die Zahl und die
Abfolge hängt davon ab, was mit der Elektrodialyse bezweckt
werden soll, welche und wieviele Flüssigkeitsströme bzw.
Membranen erforderlich sind. Für eine Elektrodialyse mit
bipolaren Membranen können z. B. drei Membranen übereinander
angeordnet werden, eine Kationenaustauschermembran, eine
Anionenaustauschermembran und eine bipolare Membran. Die Abfolge
ist im Prinzip beliebig und wird vom Fachmann ohne weiters
passend gewählt. Für eine Standardelektrolyse könnte es sich
anbieten, zwei Kationenaustauschermembranen und zwei
Anionenaustauschermembranen im Wechsel anzuordnen. Die Dicke der
Spacer ist frei wählbar und wird bevorzugt so gewählt, daß die
Kammerdicke minimal ist. In einer solchen Ausführungsform ist der
elektrische Widerstand des Moduls sehr gering.
Die Membraneinheit wird in passender Weise verschlossen, z. B.
verschweißt oder verklebt. Alle Taschen werden jeweils an zwei
einander gegenüberliegenden Seiten verschlossen. Dabei werden
einige oder alle Taschen der Membraneinheit an der nach
Aufwickeln der Membraneinheit auf das Zentralrohr außen zu liegen
kommenden Seite mit Einlaßöffnungen versehen, die besonders
bevorzugt so als Kanäle ausgestaltet sind, daß sie durch die
Außenelektrode hindurchreichen. Auf der innenliegenden Seite sind
diese Taschen so mit dem Zentralrohr verbunden, daß jede der
Taschen mit den Öffnungen einer Kammer des Zentralrohres in
Verbindung steht (schematisch in Fig. 3 gezeigt). Das Zentralrohr
weist demzufolge eine entsprechende Zahl von Kammern auf, die
jeweils entlang der Rohrachse Öffnungen besitzen.
Durch das Aufwickeln der Membraneinheit unter Verwendung eines
weiteren Spacers entsteht zwischen den Wicklungen eine weitere
Kammer (schematisch in Fig 5 zu sehen, wo im rechten oberen
Viertel des Schnitts die Membraneinheit vollständig geschwärzt
und die durch das Aufwickeln gebildete Kammer mit Schrägstreifen
versehen dargestellt ist). Die genannte Kammer wird in axialer
Richtung gesehen an den oberen und unteren Enden mit Öffnungen
versehen, derart, daß ein Flüssigkeitsstrom in axialer Richtung
geführt werden kann.
Beispielsweise kann mit dem erfindungsgemäßen Elektrodialysemodul
Dreistoff-Elektrodialyse durchgeführt werden. Der Anschaulichkeit
halber sei als spezielles Beispiel hier die Elektrodialyse mit
bipolaren Membranen, z. B. die von Natriumlactat angeführt.
Hierbei kann die Membraneinheit eine erste Kat- oder
Anionaustauschermembran umfassen, gefolgt von einem Spacer, einer
bipolaren Membran und einer zweiten Austauschermembran, die die
zur ersten entgegengesetzte Ladung aufweist. Die Membraneinheit
wird an ihren axial gesehen oberen und unteren Enden vollständig
verschlossen. Sie wird mit einem zweikammrigen Zentralrohr so
verbunden, daß die beiden Taschen jeweils mit den Öffnungen einer
Rohrkammer kommunizieren. Beide Membrantaschen besitzen auf der
nach dem Aufwickeln außen zu liegen kommende Seite Einlaß
öffnungen in der beschriebenen Weise. Die Membraneinheit wird mit
einem weiteren Spacer um das Zentralrohr herum aufgewickelt.
Dabei entsteht eine weitere Kammer, durch die ein dritter
Stoffstrom geführt werden kann. Während die Strömungsführung
durch die beiden erstgenannten, durch die Membraneinheit
gebildeten Taschen schneckenförmig von außen nach innen (oder
umgekehrt) erfolgt, wird der dritte Strom bevorzugt in axialer
Richtung, also im rechten Winkel zu den beiden ersten, geführt.
Zur Elektrodialyse mit bipolaren Membranen können nun die beiden
schneckenförmig angeordneten Taschen z. B. mit säureaufnehmenden
bzw. laugeaufnehmenden Flüssigkeiten (im Falle der Natriumlactat-
Dialyse z. B. einer Natriumsulfat-Lösung) angeströmt werden,
während die durch das Aufwickeln entstandene Kammer senkrecht
dazu von der zu dialysierenden Flüssigkeit (z. B. einer Natrium
lactat-Lösung), durchströmt wird. Bei Anlegen einer Spannung
wandert in die von Anionenaustauschermembran und bipolarer
Membran begrenzte Tasche Lauge, im Beispiel Natriumionen (aus der
Natriumlactatlösung) und Hydroxidionen (aus der bipolaren
Membran) ein, während in die von Kationenaustauschermembran und
bipolarer Membran begrenzte Tasche Säure wandert, im Beispiel
Lactationen (aus der Natriumlactatlösung) und Protonen (aus der
bipolaren Membran). Das Natriumlactat wird in der senkrecht dazu
strömenden Lösung dementsprechend abgereichert.
Selbstverständlich ist die angegebene Strömungsrichtung und
Abfolge der Taschen nur beispielhaft. Im Prinzip ist jede Abfolge
von Membranen und Kombination von Strömungsrichtungen möglich,
in denen die anzureichernden
und abzureichernden Stoffströme senkrecht zueinander fließen.
Ganz besonders bevorzugt ist es, die abzureichernden Stoffströme
axial zu führen und die anzureichernden Stoffströme radial von
außen nach innen durch die schneckenförmigen Membrantaschen und
anschließend durch die entsprechenden Rohrkammer(n) zu leiten.
Um mit dem erfindungsgemäßen Modul Elektrodialysen durchführen zu
können, muß dieses mit einer Innen- und einer Außenelektrode
versehen sein, vor denen bevorzugt jeweils eine entsprechende
Kammer für die Elektrodenspülung angeordnet ist. Die Anströmung
der Elektrodenspülkammern kann in konventioneller Weise durch
fest verlegte Zuführleitungen erfolgen. Die Außenelektrode
besitzt bevorzugt Durchlässe für die Anström-Kanäle der
schneckenförmigen Taschen.
Das erfindungsgemäße Elektrodialysemodul besitzt mit nur wenigen
Fügestellen eine vielfach übereinandergestapelte Membranabfolge,
wobei mit wenigen Ausnahmen jeder Flüssigkeitsstrom nur einmal
zu- und abgeleitet werden muß. Hierdurch wird ein großer Nachteil
vermieden, den die gängigen Module in Stapelform aufweisen, deren
Kammern jeweils einzeln angeströmt und verschlossen werden müssen
und die deshalb in großem Maße Dichtigkeitsprobleme zeigen. Die
Leckagen solcher Module führen zu Insterilitäten,
Ausbeuteverlusten und zu unreinen Produkten. Für manche
Applikationen sind sie überhaupt nicht anwendbar. Insbesondere
ist die häufig erforderliche sterile Prozeßführung mit diesen
Modulen nicht möglich. Dagegen ist durch die geschlossenen
Taschen und Kammern Sterilisierbarkeit und sterile
Verfahrensführung beim erfindungsgemäßen Modul gegeben.
Ein weiterer Vorteil des erfindungsgemäßen Elektrodialysemoduls
ist das günstige Verhältnis von ineffektiver Membranfläche (durch
Verkleben, Verschweißen oder dgl. blockiert) zu effektiver
Membranfläche. Dieses Verhältnis ist im Fall der konventionellen
Rechteck- oder Vieleckmodulgeometrie wesentlich ungünstiger.
Durch die freie Wahl der Spacerdicken ist eine Minimierung der
Kammerdicke möglich. Dies führt zu erheblichen energetischen
Vorteilen.
Die Wicklung des Moduls ist so gestaltet, daß die bei der
Konzentrierung bzw. Abreicherung von Lösungen zu- bzw. abnehmende
Quellung der Membranen kein Problem darstellt. Durch die
schneckenförmige, "endlose" Anordnung ist trotz nur geringfügiger
Spaltbreite der Kammern nämlich erheblicher Platz für Quellung
bzw. Schrumpfung vorhanden. Die Membranen werden mechanisch nur
geringfügig belastet.
Für den kontinuierlichen Betrieb läßt sich die Kammernlänge ohne
weiteres so einstellen, daß im Modul ständig konstante
Bedingungen herrschen und keine mechanischen Belastungen die
Lebensdauer der Membranen verkürzen. Auch läßt sich ohne weiteres
ein konstantes elektrisches Feld über den Durchmesser erzielen
bzw. erhalten.
Claims (10)
1. Elektrodialysemodul, umfassend:
- - ein in axialer Richtung in mindestens zwei Kammern unterteiltes Zentralrohr, wobei jede Kammer entlang der Rohrachse Öffnungen aufweist und sich über die gesamte Rohrlänge erstreckt,
- - eine Membraneinheit aus mindestens drei übereinander angeordneten, durch Spacer getrennten und dadurch mindestens zwei Taschen bildenden Membranen, die eine ausreichende Beweglichkeit aufweisen, um um das Zentralrohr aufgewickelt zu werden, wobei jede dieser Taschen mit den Öffnungen einer Kammer des Zentralrohres in Verbindung steht und auf der dem Zentralrohr entgegengesetzten Seite mit Einlaßöffnungen versehen ist, während sie an den beiden anderen einander gegenüberliegenden Seiten verschlossen ist, und
- - einen weiteren Spacer zum Bilden einer weiteren Kammer zwischen den Lagen der um das Zentralrohr wickelbaren Membraneinheit, die an ihren nach Aufwickeln um das Zentralrohr in axialer Richtung gesehen oberen und unteren Enden Öffnungen derart besitzt daß ein Flüssigkeitsstrom in axialer Richtung durch diese Kammer geführt werden kann.
2. Elektrodialysemodul nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß zwei der Membranen monopolare Membranen sind und eine der
Membranen eine bipolare Membran ist.
2. Elektrodialysemodul nach einem der Ansprüche 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß um das Innenrohr herum eine
Innenelektrode angeordnet ist.
4. Elektrodialysemodul nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß auf die Innenelektrode radial nach außen folgend ein Kanal
für die Elektrodenspülung vorgesehen ist.
5. Elektrodialysemodul nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß außen um die aufgewickelte Membraneinheit
herum eine Außenelektrode angeordnet ist, weiche Durchlässe für
die Taschen-Öffnungen aufweist.
6. Elektrodialysemodul nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß hinter der Außenelektrode radial nach innen folgend ein Kanal
für die Elektrodenspülung vorgesehen ist.
7. Elektrodialysemodul nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die Elektrodenspülkammern fest verlegte
Zuführ- bzw. Abführleitungen aufweisen.
8. Verfahren zum Elektrodialysieren von Flüssigkeiten, dadurch
gekennzeichnet, daß mindestens zwei anzureichernde
Flüssigkeitsströme radial schneckenförmig durch schneckenförmige
Taschen einer um ein Zentralrohr aufgewickelten Membraneinheit
durchgeleitet und dann in Kammern dieses Zentralrohres ein- und
darin abgeleitet werden, während abzureichernde
Flüssigkeitsströme im rechten Winkel zu diesen
Flüssigkeitsströmen in axialer Richtung durch Kammern geleitet
werden, die durch das mit Hilfe eines Spacers erfolgende
Aufwickeln der Membraneinheit um das Zentralrohr gebildet werden,
oder umgekehrt.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß eine
salzhaltige Flüssigkeit einer Elektrodialyse mit bipolaren
Membranen unterworfen wird, wobei die Membraneinheit eine
bipolare und zwei monopolare Membranen aufweist und die
anzureichernden Stoffströme durch die schneckenförmigen raschen
der Membraneinheit, die jeweils von einer Ionenaustauschermembran
und einer bipolaren Membran gebildet werden, und anschließend
durch die Kammern des Zentralrohres geleitet werden, während der
abzureichernde Stoffstrom axial entlang der Rohrachse geführt
wird.
10. Verfahren zum Elektrodialysieren von Flüssigkeiten, dadurch
gekennzeichnet, daß zwei Flüssigkeitsströme radial
schneckenförmig durch schneckenförmige Taschen einer um ein
Zentralrohr aufgewickelten Membraneinheit durchgeleitet und dann
in Kammern dieses Zentralrohres ein- und darin abgeleitet werden,
während ein Flüssigkeitsstrom im rechten Winkel zu diesen
Flüssigkeitsströmen in axialer Richtung durch Kammern geleitet
wird, die durch das mit Hilfe eines Spacers erfolgende Aufwickeln
der Membraneinheit um das Zentralrohr gebildet werden, oder
umgekehrt.
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| DE4447249A DE4447249C2 (de) | 1994-12-30 | 1994-12-30 | Elektrodialysemodul in Wickelmodulform sowie Verfahren zum Dialysieren von Flüssigkeiten |
Applications Claiming Priority (1)
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