DE4445111C2 - Vorrichtung zur Aufnahme eines Honwerkzeugs - Google Patents
Vorrichtung zur Aufnahme eines HonwerkzeugsInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung mit einer von einer
Spindel antreibbaren Werkzeugaufnahmehülse zur Aufnahme
eines durch ein Gehäuse und eine darin axial bewegliche
Zustellstange gebildeten Honwerkzeugs.
Derartige Werkzeugaufnahmen müssen folgende Forderung
erfüllen: Sie müssen einerseits das Gehäuse festhalten; sie
müssen andererseits eine definierte Zustellung, d. h.
Verschiebung, der Zustellstange in dem Gehäuse ermöglichen,
da die Relativlage von Zustellstange und Gehäuse innerhalb
des Honwerkzeugs die radiale Zustellung der im Gehäuse des
Honwerkzeugs radial verschiebbar angeordneten Honleisten
definiert. Insbesondere muß dabei die Nullstellung genau
definiert sein, d. h. das Einkoppeln der Zustellstange des
Honwerkzeuges in der Werkzeugaufnahme muß so sein, daß sich
eine genau definierte Nullstellung der Zustellstange des
Honwerkzeugs gegenüber dem Gehäuse des Honwerkzeugs ergibt.
Um eine solche definierte Koppelung zu erreichen, hat man
seither zwischen eine Zustellstange in der Werkzeugaufnahme
und der Zustellstange des Honwerkzeugs eine Art
Bajonettverschluß vorgesehen. Die Zustellstange der
Werkzeugaufnahme weist dabei an ihrem Ende in radialer
Richtung vorspringende Lappen auf, die in Taschen
aufgenommen werden, die in den Seitenflächen eines Schlitzes
in der Zustellstange des Honwerkzeuges vorgesehen sind.
Durch Verdrehung werden die Lappen in die Taschen
eingesetzt. Nachteilig daran ist die geringe Genauigkeit und
die hohe axiale Spielempfindlichkeit dieser Verriegelung der
beiden Zustellstangen miteinander. Es ergibt sich ferner bei
Zustellung der Zustellstange ein gewisser Schlupf, und
die Position der Zustellstange in der Nullposition ist nicht
genau definiert. An dieser Lösung ist außerdem
nachteilig, daß es schwierig ist, die Taschen in den
Seitenflächen genau herzustellen. Schließlich ist ein Antrieb des Hon
werkzeugs nur in einer Richtung möglich, da sich in der anderen
Richtung die Lappen aus den Taschen lösen und damit der
Bajonettverschluß öffnen würde.
Um bei einer Vorrichtung mit Bajonettverschluß einen Antrieb
in beiden Richtungen zu ermöglichen, wurde gemäß DT 19 63 144
vorgeschlagen, durch eine axiale Verlagerung eines Riegels
einen stirnseitigen, axialen Vorsprung in Eingriff mit einer
stirnseitigen Quernut zu bringen, wodurch eine
Verdrehsicherung zwischen Honwerkzeug und einem
Verbindungsstück erreicht wird. Hierbei muß mit den Händen
einerseits eine Verdrehung der Honwerkzeugseite und
andererseits eine axiale Verschiebung des Riegels ausgeführt
werden, was aufwendig ist.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine
Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, die ein
einfaches und exaktes Einsetzen des Honwerkzeuges in die
Werkzeugaufnahme ermöglicht. Bei eingesetztem Honwerkzeug
soll sich ein möglichst geringes Spiel in axialer Richtung
ergeben. Es sollen keine Werkzeuge zum Einsetzen
erforderlich sein. Das Einsetzen soll also von Hand erfolgen
können. Außerdem soll die gesamte Konstruktion
einbaufreundlich sein. Mit dem Einsetzen des Honwerkzeuges
soll sich auch eine genau definierte Position der
Zustellstange in dem Gehäuse des Honwerkzeuges als
definierte Nullage desselben ergeben.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß zur Sicherung
und Positionierung des Honwerkzeugs auf der
Werkzeugaufnahmehülse in axialer Richtung verschiebbar eine
Stellhülse angeordnet ist, die in einem radialen Kanal der
Werkzeugaufnahmehülse radial verschiebbare
Verriegelungselemente in einer Verriegelungsposition in
radialer Richtung nach innen drückt und in einer
Freigabeposition in radialer Richtung nach außen freigibt.
Vorteilhafte Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen
definiert.
Beim Einsetzen des Honwerkzeuges in die Werkzeugaufnahme
greift eines der Verriegelungselemente in eine zugeordnete
Ausnehmung in der Zustellstange des Honwerkzeugs. Durch die
Stellhülse erfolgt die Verriegelung. Das
Verriegelungselement gelangt dabei gleichzeitig in Eingriff
mit einer in der Werkzeugaufnahme vorgesehenen Zustellhülse,
und zwar in einer exakt definierten Lage (Nullage) und ist
dann aus dieser Lage heraus von der Zustellhülse
verschiebbar. Die Zustellhülse ist in der
Werkzeugaufnahmehülse durch eine weitere Zustellstange
verschiebbar. Auf diese Weise erfolgt von einer exakt
definierten Lage, in der und in die die Zustellstange des
Honwerkzeugs eingesetzt wird, von der weiteren Zustellstange
aus, die in der Werkzeugaufnahme vorgesehen ist, die
Zustellung der Honleisten. Gleichzeitig wird das Gehäuse des
Honwerkzeuges festgehalten. Das Gehäuse wird dabei mit einer
an seinem Ende vorgesehenen Anschlagfläche gegen einen
Anschlag in der Werkzeugaufnahmehülse gedrückt. Somit ist
beim Einsetzen des Honwerkzeuges gewährleistet, daß der
Abstand von Zustellstange und Gehäuse im Honwerkzeug bei der
Aufnahme in die Werkzeugaufnahme exakt definiert ist und
bleibt und somit von dieser Nullposition aus die Honleisten
des Honwerkzeugs auch exakt bestimmbar zugestellt werden
können, indem man die Zustellhülse verschiebt.
Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung
unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen
beschrieben. Es stellen dar:
Fig. 1 ein Honwerkzeug;
Fig. 2 einen Schnitt entlang der Linie II-II in
Fig. 1 (vergrößert);
Fig. 3 die Werkzeugaufnahme mit eingesetztem
Honwerkzeug;
Fig. 3a das Detail IIIa in Fig. 3;
Fig. 4 die Werkzeugaufnahme ohne Honwerkzeug;
Fig. 5 ein zweites Ausführungsbeispiel;
Fig. 5a einen Schnitt entlang der Linie Va-Va in
Fig. 5.
Die Fig. 1 und 2 zeigen ein Zweileisten-Honwerkzeug 1 (im
folgenden: Honwerkzeug). Zur Bearbeitung der zylindrischen
Innenfläche einer Bohrung sind zwei mit einem Diamantbelag
2′, 3′ belegte Honleisten 2, 3 vorgesehen. Die Innenfläche
der Honleisten 2, 3 ist abgeschrägt und wird von einer
entsprechend abgeschrägten Fläche einer Zustellstange 4
abgestützt. Bei koaxialer Verschiebung der Zustellstange 4
in Richtung des Pfeils P werden die Honleisten 2, 3 in
radialer Richtung nach außen verschoben. Die Honleisten 2, 3
sitzen in Schlitzen eines Gehäuses 5 und werden in radialer
Richtung durch (nicht gezeigte) Federn zusammengehalten.
Während der Bearbeitung der zylindrischen Bohrung eines
Werkstückes wird das Honwerkzeug 1 gedreht (vgl. auch die
Drehrichtung D in Fig. 3). Das Gehäuse 5 wird an seinem
Einspannende 6 von einer Werkzeugaufnahme 10, die in Fig. 3
dargestellt ist, aufgenommen. Dabei werden die beiden Stifte
18, die fest mit dem Gehäuse 5 verbunden sind, in Schlitzen
8 einer Werkzeugaufnahmehülse 20 und in einer Ausnehmung 30′
einer Stell- oder Verriegelungshülse 30, die beide in der Werkzeugaufnahme
vorgesehen sind (vgl. Fig. 3), aufgenommen. Das Ende der
Zustellstange 4 weist entlang seines Umfangs ringsum eine
Rille 9 auf. Der Querschnitt der Rille ist konkav und
kreissegmentförmig. Ist das Honwerkzeug 1 in der
Werkzeugaufnahme 10 aufgenommen, dann greifen Kugeln 11 in
diese ein. Die Kugeln 11 bilden Verriegelungselemente. Sie
sind in axialer Richtung verschiebbar in Bohrungen 12′
angeordnet. Diese sind in einer Zustellhülse 13 vorgesehen.
Eine Verschiebung der Zustellhülse 13 in der
Werkzeugaufnahme 10 ergibt, wenn gleichzeitig das Gehäuse 5
in der Werkzeugaufnahme 10 fest aufgenommen ist, eine
Relativverschiebung der Zustellstange 4 zum Gehäuse 5 und
damit eine radiale Zustellung der Honleisten 2, 3. Es ist
unmittelbar zu erkennen, daß der Abstand A (Fig. 1) die
radiale Zustellage der Honleisten 2, 3 bestimmt und
dementsprechend exakt bestimmbar sein muß. Der Abstand A,
der auch die Ruhelage der Zustellstange 4 relativ zum
Gehäuse 5 ist, wird dadurch bestimmt, daß zwischen dem Bund
14 und der Anschlagfläche 15 eine Feder 16 angeordnet ist,
die den Bund 14 von der Anschlagfläche 15 am Gehäuse 5
wegdrückt. In der Zustellstange 4 ist eine Nut 17
vorgesehen, in die ein Stift 7 eingreift. Der Anschlag des
Endes der Nut 17 am Stift 7 definiert die unbeeinflußte
Ruhelage der Zustellstange 4 im Gehäuse 5 und damit den
Abstand A, der bei Einsetzen des Honwerkzeugs 1 in die
Werkzeugaufnahme 10 exakt erhalten bleiben soll. Diese darf
bei Einspannen des Honwerkzeuges 1 nicht dadurch verändert
werden, daß etwa die Feder 16 zusammengedrückt wird. Sie
darf lediglich zusammengedrückt werden, wenn eine bewußte
Zustellbewegung über die Werkzeugaufnahme eingeleitet werden
soll.
Die Werkzeugaufnahmehülse 20 hat an ihrem in Fig. 3
unteren Ende Schlitze 8, die, wie bereits erwähnt, zur
Einführung und Aufnahme der Stifte 18 am Ende 6 des Gehäuses
5 dienen. Die Schlitze 8 haben einen sich in axialer
Richtung zur Gesamterstreckung des Werkzeugs erstreckenden
Eingangsbereich 22 und einen sich daran anschließenden
schräg verlaufenden Aufnahmebereich 23, gegen dessen
schrägverlaufende Kanten 23′ die Stifte 18 des Honwerkzeuges
1 gedrückt werden. Auf diese Weise erfolgt eine Verklemmung,
die das Honwerkzeug 1 in der Werkzeugaufnahmehülse 20
festlegt.
Die Werkzeugaufnahmehülse 20 ist in ihrem oberen Bereich mit
mehreren in einer radialen Ebene angeordneten Bohrungen 12
versehen. Diese Bohrungen 12 sind konzentrisch und koaxial
zu Bohrungen 12′ in der Zustellhülse 13. In den Bohrungen 12
befinden sich Druckstifte 25. In radialer Richtung wirken
von außen auf die Druckstifte 25 Kugeln 26. Die Kugeln 11
und 26 sowie die Druckstifte 25 bilden die
Verriegelungselemente.
Über der Werkzeugaufnahmehülse 20 ist eine Stellhülse 30
verschiebbar angeordnet. In der in Fig. 3 gezeigten
Stellung (Verriegelungsstellung) sichert die Fläche 31 die
Kugeln 26 gegen eine radiale Bewegung nach außen und
verriegelt somit die Kugeln 26, die Druckstifte 25 und die
Kugeln 11 in der in Fig. 3 gezeigten Stellung, in der die
Kugeln 11 einerseits sich durch Bohrungen 12′ in der
Zustellhülse 13 hindurch erstrecken und andererseits in
die Rille 9 eingreifen. Die Stellhülse 30 weist an ihrer
Innenfläche eine Umfangsnut 32 auf. Die eine
Begrenzungskante 32′ verläuft in der dargestellten Weise
schräg, um einen Übergang zwischen der Innenfläche der
Umfangsnut 32 und der Fläche 31 zu schaffen. Wird die
Stellhülse 30 gegenüber der Werkzeugaufnahmehülse 20 aus der
in Fig. 3 gezeigten Verriegelungsstellung nach oben in eine
Freigabestellung (Fig. 4) verschoben, so können die Kugeln
26 in radialer Richtung so nach außen verschoben werden, daß
sie sich in die Umfangsnut 32 hinein erstrecken. In dieser
Stellung kann die Rille 9, die in der Zustellstange 4
vorgesehen ist, außer Eingriff mit den Kugeln 11 gebracht,
d. h. freigegeben werden. Die Stellhülse hat also in der in
Fig. 3 dargestellten Stellung die Funktion, die
Zustellstange 4 in der Werkzeugaufnahme 10 zu verriegeln.
Diese Verriegelung kann nach axialer Verschiebung der
Stellhülse 30 gelöst, d. h. entriegelt werden kann, wie in
Fig. 4 gezeigt.
Zwischen einem Absatz 35 der Werkzeugaufnahmehülse 20 und
einem Absatz 36 der Stellhülse 30 ist eine Feder 37
vorgesehen, die beide auseinanderdrückt, so daß die
Stellhülse 30 dadurch in die in Fig. 3 gezeigte
Verriegelungsstellung gedrückt wird, aus der sie manuell in
die Freigabestellung verschoben werden kann.
Im Innern der Werkzeugaufnahmehülse 20 befindet sich ein
Anschlagring 40, an dem beim Einsetzen des Honwerkzeuges 4
die bereits erwähnte Anschlagfläche 15 des Gehäuses 5
auftrifft, so daß auf diese Weise die Lage des Gehäuses 5
des Honwerkzeuges 1 gegenüber der Werkzeugaufnahmehülse 20
exakt definiert ist. In der Verriegelungsstellung (Fig. 3)
befinden sich die Stifte 18 in einem Bereich der Schlitze 8
und den Ausnehmungen 30′, in dem sich diese überlappen.
Dabei liegen die Stifte 8 an der schrägen Kante 23′ der
Schlitze 8 und der schrägen Kante 41 der Ausnehmungen 30′
an. Letztere wird von der Feder 37 angedrückt. Durch die
Massenträgheit des Honwerkzeuges 1 wird dieses bei Drehung
in Drehrichtung D mit den Stiften 18 in den Aufnahmebereich
23 gedrückt und durch Anlage an der schrägen Kante 23′ des
Aufnahmebereichs 23 verklemmt. Diese Verklemmung wird zum
Herausnehmen des Honwerkzeuges 1 dadurch lösbar gemacht, daß
man die Stellhülse 30 nach oben in Freigabestellung
zurückzieht, so daß die Kante 41 die Lage der Stifte 18
freigibt und die Stifte 18 zunächst durch manuelle Drehung
und dann durch Axialbewegung des Honwerkzeuges 1 aus dem
Eingriff mit dem Aufnahmebereich 23 herausgenommen werden
können.
Die axiale Beweglichkeit der Stellhülse 30 gegenüber der
Werkzeugaufnahmehülse 20 wird durch Stifte 45 begrenzt, die
auf der Werkzeugaufnahmehülse 20 vorgesehen und in
Langlöchern 46 in der Stellhülse 30 geführt sind.
Wie aus Fig. 3a ersichtlich, werden die Kugeln 11 in der
Zustellhülse 13 dadurch gehalten, daß die Innenkanten 46 der
Bohrungen 12′ gegenüber dem Durchmesser der Kugeln 11 einen
etwas engeren Durchmesser haben, so daß sich eine
käfigartige Ausbildung der Bohrung 12′ ergibt, die die
Kugeln 11 bei Nicht-Eingriff in die Rille 9 daran hindern,
in das Innere der Zustellhülse 13 zu fallen.
Ferner ist darauf hinzuweisen, daß in der Verriegelungsstellung
die Kugeln 11 nicht in die Bohrungen 12 hineinragen (wie in
Fig. 3a gut zu sehen), so daß die Zustellhülse 13 und
mit ihr die Kugeln 11 und damit auch (über den Eingriff in
die Rille 9) die Zustellstange 4 axial verschoben werden
können, so daß bei Verschiebung der Zustellhülse 13 in
Verriegelungsstellung eine exakte Mitverschiebung der
Zustellstange 4 des Honwerkzeugs 1 bei Nichtverschiebung des
Gehäuses 5 erfolgt.
In der Innenbohrung 50 der Zustellhülse 13 ist ein
Sicherungsstift 51 verschiebbar angeordnet, der durch eine
Feder 52, die zwischen einer Schulter 53 in der Zustellhülse
13 und einer Schulter 54 angeordnet ist. Sie drückt den
Sicherungsstift 51 in axialer Richtung nach unten. Daraus
folgt: Schiebt man - gegenüber der in Fig. 3 gezeigten
Stellung - die Stellhülse 30 nach oben, so daß die Kugeln
26, die Druckglieder 25 und die Kugeln 11 beim Herausnehmen
der Zustellstange 4 sich in radial er Richtung nach außen
bewegen und sich demzufolge dann die Kugeln 26 in die
Umfangsnut 32 hineinerstrecken, und nimmt man dann die
Zustellstange 4 heraus, so schiebt sich der Sicherungsstift
51 nach und hält die drei Verriegelungselemente Kugeln 26,
Druckstift 25 und Kugeln 11 in der genannten Stellung
(Freigabestellung), in der die Kugeln 26 in die Umfangsnut
32 hineinragen. Auf diese Weise wird die Stellhülse 30 in
der Freigabeposition gehalten, in der der Eingangsbereich 22
und der Aufnahmebereich 23 des Schlitzes 8 und die
Ausnehmung 30′ zueinander so stehen, daß die
Werkzeugaufnahmehülse freigegeben ist und das Honwerkzeug 1
herausgenommen bzw. ein neues eingesetzt werden kann. Die
Feder 52 muß schwächer sein als die Feder 16, so daß
letztere nicht zusammengedrückt wird, wenn das Honwerkzeug 1
in die Werkzeugaufnahme 10 eingesetzt ist.
Die Werkzeugaufnahme 10 weist ein Doppel-Kardangelenk auf,
um ggf. einen Achsversatz zwischen der Aufnahme der
Werkzeugaufnahmehülse im Antrieb 100 (Spindel) einer
Honmaschine und der Position des Gehäuses 5 in der Bohrung
eines Werkstückes ausgleichen zu können. Das erste
Kardangelenk ist zwischen der Werkzeugaufnahmehülse 20 und
einer Zwischenhülse 65 vorgesehen. Das zweite Kardangelenk
ist zwischen der Zwischenhülse 65 und der Hülse 66
vorgesehen. Das erste Kardangelenk wird durch Stifte 60
gebildet, die in Bohrungen in nach oben vorstehenden
ohrenartigen Vorsprüngen 64 der Werkzeugaufnahmehülse 20
vorgesehen sind. Gleichermaßen sind Stifte 61 in Bohrungen
angeordnet, die in sich nach unten erstreckenden
ohrenartigen Vorsprüngen 68 vorgesehen sind, die Bestandteil
der Zwischenhülse 65 sind. Die Stifte 60 und 61 erstrecken
sich in einen Koppelblock 62 hinein und sind dort drehbar
gelagert. Ebenso ist das Kardangelenk zwischen der
Zwischenhülse 65 und der Hülse 66 unter Verwendung der
Stifte 69 (in der Zwischenhülse 65) und 70 (in der Hülse 66)
und eines weiteren Koppelblocks 63 aufgebaut.
Die Verbindung zwischen der Zustellhülse 13 und einer
Zustellstange 71 in der Spindel, in der die Werkzeugaufnahme
aufgenommen, z. B. eingeschraubt, ist, erfolgt über ein
Kugelgelenk 72. Die Verdrehsicherung der Führung der
Zustellhülse 13 in der Werkzeugaufnahmehülse 20 erfolgt
durch den Eingriff eines Stiftes 74 in eine Nut 75, die in
der Zustellhülse 13 vorgesehen ist.
Die anhand der Fig. 3, 3a und 4 beschriebene
Werkzeugaufnahme 10 ist zunächst so ausgebildet, daß
lediglich eine Drehung in Drehrichtung D (Rechtslauf)
möglich ist, in der, wie beschrieben, die Verklemmung der
Stifte 18 in den Aufnahmebereichen 23 der Schlitze 8
erfolgt.
In den Fig. 5 und 5A ist eine Ausbildung gezeigt, die für
Rechts- und Linkslauf eingerichtet ist. Diese
Werkzeugaufnahme unterscheidet sich von der im vorgehenden
beschriebenen dadurch, daß die Werkzeugaufnahmehülse 20
einen Bereich 80 mit rotationsunsymmetrischem Querschnitt
aufweist. Entsprechend weist das Gehäuse 5 des Honwerkzeuges
1 einen in den Bereich 80 hineinpassenden, ebenfalls und
angepaßt ausgebildetem rotationsunsymmetrischen Bereich 81
auf. Dieser wird im Ausführungsbeispiel durch eine
Abflachung gebildet. Dadurch wird das Honwerkzeug 1 in
beiden Drehrichtungen von der Werkzeugaufnahmehülse 20
mitgenommen. Die Aufnahme der Zustellstange 4 im unteren
Bereich der Werkzeugaufnahmehülse 20 erfolgt dadurch, daß in
der Werkzeugaufnahmehülse 20 in Bohrungen 82 angeordnete
Kugeln 85 in eine entsprechende Umfangsnut 86 im Gehäuse 5
des Honwerkzeuges 1 eingreifen. Die Verriegelung erfolgt
durch die Stellhülse 30, die in Freigabestellung mit ihrem
radial erweiterten Bereich 87 die Kugeln 85 freigibt.
Claims (15)
1. Vorrichtung mit einer von einer Spindel antreibbaren
Werkzeugaufnahmehülse zur Aufnahme eines durch ein
Gehäuse (5) und eine darin axial bewegliche
Zustellstange (4) gebildeten Honwerkzeugs (1), dadurch
gekennzeichnet, daß zur Sicherung und Positionierung des Hon
werkzeugs auf der Werkzeugaufnahmehülse (20)
in axialer Richtung verschiebbar eine
Stellhülse (30) angeordnet ist, die in einem radialen Kanal
(12) in der Werkzeugaufnahmehülse (20) radial
verschiebbare Verriegelungselemente (26, 25, 11) in
einer Verriegelungsposition in radialer Richtung nach
innen drückt und in einer Freigabeposition in radialer
Richtung nach außen freigibt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß in der Verriegelungsposition der Stellhülse (30)
ein Verriegelungselement (11) in eine zugeordnete und
formangepaßte Aufnahme (9) der Zustellstange (4)
hineinragt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß in der Freigabeposition ein Verriegelungselement
(26) in eine Ausnehmung (32) auf der Innenseite der
Stellhülse (30) hineinragt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden,
dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungselemente
(26, 25, 11) zumindest teilweise in radial verlaufenden
Kanälen (12′) einer Zustellhülse (13) angeordnet sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden,
dadurch gekennzeichnet, daß die Stellhülse (30) an der
Werkzeugaufnahmehülse (20) durch eine Feder (37)
abgestützt und von dieser Feder in die
Verriegelungsstellung gedrückt wird.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden,
dadurch gekennzeichnet, daß die Stellhülse (30) an
ihrem unteren Ende eine Ausnehmung (30′) aufweist und
daß die Werkzeugaufnahmehülse (20) ebenfalls an ihrem
unteren Ende eine Ausnehmung (8) aufweist, und daß
beide Ausnehmungen (8, 30′) sich in
Verriegelungsstellung der Stellhülse (30) derart
überlappen, daß der Bereich der Überlappung Haltemittel
(18) umfaßt, die mit dem Gehäuse (5) des Honwerkzeuges
(1) fest verbunden sind, und daß in der
Freigabestellung die Ausnehmungen (8, 30′) einen
Überlappungsbereich bilden, der ein Herausführen der
Haltemittel (18) ermöglicht.
7. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder einem der folgenden,
dadurch gekennzeichnet, daß in der
Werkzeugaufnahmehülse (20) eine Zustellhülse (13)
verschiebbar angeordnet ist, die Ausnehmungen (12′)
aufweist, die in einer bestimmten Stellung (Fig. 3)
mit der Aufnahme (9) der Zustellstange (4) des
Honwerkzeugs (1) und Kanälen (12) in der
Werkzeugaufnahmehülse (20) einen Verschiebeweg für die
Verriegelungselemente (11, 25, 26) bilden.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß in der bestimmten Stellung (Fig. 3) und
Verriegelungsstellung der Stellhülse (30) ein
Verriegelungselement (11) im Eingriff mit der Aufnahme
(9) der Zustellstange (4) ist und sich dabei außer
Eingriff mit den Kanälen (12) in der Werkzeugaufnahmehülse
(20) befindet, derart daß das genannte
Verriegelungselement (11) bei Verschiebung der
Zustellhülse (13) die Zustellstange (4) des
Honwerkzeuges (1) gegenüber dem in der der
Werkzeugaufnahmehülse (20) fest aufgenommenen Gehäuse
(5) des Honwerkzeuges verschiebt.
9. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden,
dadurch gekennzeichnet, daß ein mit der
Werkzeugaufnahmehülse (20) verbundener Stift (45) durch
Eingriff in ein in axialer Richtung sich erstreckendes
Langloch (46) die axiale Verschiebung der Stellhülse
(30) begrenzt.
10. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden,
dadurch gekennzeichnet, daß ein mit dem Gehäuse (5) des
Honwerkzeuges (1) fest verbundener Stift (7) in eine
Nut (17) in der Zustellstange (4) hineinragt.
11. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden,
dadurch gekennzeichnet, daß die Zustellhülse (13)
mittels eines Kugelgelenks (72) in einer Zustellstange
(71) der Antriebseinrichtung (100) aufgenommen ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden,
dadurch gekennzeichnet, daß die Werkzeugaufnahmehülse (20)
mittels eines ersten Kardangelenkes (60, 61, 62) mit
einer Zwischenhülse (65) und dieses (65) mittels eines
zweiten Kardangelenkes (69, 70, 73) in einer
drehangetriebenen Hülse (66), die Teil der
Antriebseinrichtung (100) der Werkzeugaufnahme (10)
ist, verbunden ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden,
dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (5) des
Honwerkzeuges (1) mit seinem in die
Werkzeugaufnahmehülse (20) hineinragenden Ende (6) an
einem im Innern der Werkzeugaufnahmehülse (20)
angeordneten Anschlag (40) auftrifft und die mit dem
Gehäuse (5) verbundenen Haltemittel (18) an einer
schräg verlaufende Kante (23′) im Schlitz (8) der
Werkzeugaufnahmehülse (20) gehalten werden.
14. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden,
dadurch gekennzeichnet, daß in der Zustellhülse (13)
ein Sicherungsstift (51) angeordnet ist, der durch eine
Feder (52) in eine Lage gedrückt wird, in der er den
Kanal (12′) für die Verriegelungselemente (11, 25, 26)
verschließt.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet,
daß die genannte Feder (52) schwächer ist als die Feder
(16), die im Honwerkzeug (1) die Zustellstange (4)
gegenüber dem Gehäuse in definierter Stellung hält.
Priority Applications (1)
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| DE19944445111 DE4445111C2 (de) | 1994-12-19 | 1994-12-19 | Vorrichtung zur Aufnahme eines Honwerkzeugs |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (2)
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| DE4445111C2 true DE4445111C2 (de) | 1996-10-17 |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19944445111 Expired - Fee Related DE4445111C2 (de) | 1994-12-19 | 1994-12-19 | Vorrichtung zur Aufnahme eines Honwerkzeugs |
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