DE4444772C2 - Deichselkopf für ein deichselgelenktes Flurförderzeug - Google Patents

Deichselkopf für ein deichselgelenktes Flurförderzeug

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Description

Die Erfindung betrifft einen Deichselkopf für ein deichselgelenktes Flurförderzeug, wobei am Deichselkopf Bedienungselemente für Vorwärts- und Rückwärtsfahrt sowie das Anheben und Absenken eines Lastträgers und für eine Sicherheitsfunktion vor­ gesehen sind und wobei die Bedienungselemente mit elektrischen Signalgebern in Wirkverbindung stehen, die sich innerhalb des Deichselkopfes befinden.
Ein derartiger Deichselkopf ist beispielsweise aus der US 3 757 180 bekannt, bei dem Bedienungselemente für Vorwärts- und Rückwärtsfahrt sowie für das Heben und Senken eines Lastträgers vorgesehen sind.
Aus dem DE-GM 69 07 097 ist ein Deichselkopf mit einem Potentiometer bekannt, welches Bedienungselementen für Vorwärts- und Rückwärtsfahrt zugeordnet ist.
Durch die Anordnung einer entsprechenden Anzahl von Bedienungselementen am Deichselkopf kann eine Vielzahl von Funktionen eines deichselgelenkten Flurförder­ zeugs gesteuert werden. Allerdings gestaltet sich die Unterbringung und Befestigung der den Bedienungselementen zugeordneten Signalgeber im Deichselkopf überaus schwierig. Tatsächlich sind hier viele Einzelteile zu montieren und dementsprechend Befestigungselemente erforderlich. Der konstruktive Aufbau der bekannten Deichsel­ köpfe ist daher kompliziert, die Montage umständlich und zeitaufwendig. Zum Aus­ tausch eines defekten Signalgebers sind erhebliche Montagearbeiten erforderlich.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen einfacher aufgebauten Deichselkopf der eingangs genannten Art zur Verfügung zu stellen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Signalgeber auf einer gemeinsamen Platine angeordnet sind, die mit einem ein- oder mehrteiligen Kunst­ stoffträger verbunden ist, der in einer Ausnehmung des Deichselkopfes lösbar gehaltert ist. Der erfindungsgemäße Deichselkopf weist somit erheblich weniger Einzelteile auf als ein Deichselkopf des Standes der Technik.
Die Signalgeber sind bevorzugt durch Löten auf der Platine befestigt. Die Platine selbst kann durch eine Steckverbindung mit dem Kunststoffträger in Eingriff gebracht werden. Die solcherart gebildete Baueinheit wird als Ganzes in die Ausnehmung im Deichsel­ kopf eingeschoben und dort auf geeignete Weise fixiert, z. B. festgeschraubt. Die Mon­ tage und Demontage des Deichselkopfs ist daher ohne große Umstände mit nur ge­ ringem Zeitaufwand möglich.
In Weiterbildung der Erfindung wird vorgeschlagen, daß die Platine eine für alle Signal­ geber gemeinsame Steckverbindung zur Verbindung der Signalgeber mit einem Kabel­ baum aufweist. Der Ein- und Ausbau der Platine bzw. der Einheit aus Platine und Kunststoffträger gestaltet sich daher sehr einfach.
Der Deichselkopf ist vorteilhafterweise mit einem Betätigungselement zur Abgabe eines akustischen Warnsignals versehen, wobei das Betätigungselement mit einem elek­ trischen Signalgeber in Wirkverbindung steht, der auf der Platine angeordnet ist.
In einer im Hinblick auf die Herstellungskosten zweckmäßigen Ausgestaltung der Erfindung sind die Signalgeber als Schalter ausgebildet.
Insbesondere bei Verwendung von als Schaltern ausgebildeten Signalgebern ist es günstig, wenn auf der Platine elektrische und/oder elektronische Bauelemente befestigt sind, die mit zumindest einem Signalgeber in Verbindung stehen. Diese Bauelemente sind beispielsweise Dioden und Widerstände, die derart miteinander verschaltet sind, daß Funkenbildung bei Betätigung der Schalter vermieden und Kontaktabbrand ver­ hindert wird. Bei den bekannten Deichselköpfen des Standes der Technik sind die zur Vermeidung von Kontaktabbrand an den Schaltern vorgesehenen Bauelemente im Be­ reich der Kabel angeordnet und am Kabelbaum befestigt, was dessen Platzbedarf erhöht.
Sofern mindestens ein dem Bedienungselement oder den Bedienungselementen für die Vorwärts- und Rückwärtsfahrt zugeordnetes Potentiometer mit dem Kunststoffträger verbunden und an die Platine angeschlossen ist, läßt sich auf einfache Weise eine proportional zum Betätigungsweg eines dafür vorgesehenen Bedienungselementes wirksame Steuerung, beispielsweise für den Fahrantrieb, in den erfindungsgemäßen Deichselkopf integrieren.
Es erweist sich als vorteilhaft, wenn gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung der Kunststoffträger einen aus maßgenauem Kunststoff bestehenden Innenträger und einen aus schlagfestem Kunststoff bestehenden, den Innenträger umgebenden Außen­ träger aufweist, wobei die Platine zwischen dem Innenträger und dem Außenträger an­ geordnet ist. Durch die Befestigung der Platine an dem aus maßgenauem Kunststoff bestehendem Innenträger wird ein exaktes Zusammenwirken der Bedienungselemente und der Signalgeber erreicht. Durch die Einbettung des Innenträgers und der Platine in einen Außenträger aus schlagfestem Kunststoff sind die Signalgeber und gegebenen­ falls die weiteren, auf der Platine angeordneten elektrischen und/oder elektronischen Bauelemente vor äußeren Einflüssen geschützt.
Herstellungstechnisch besonders günstig ist es, wenn der Außenträger aus zwei beiderseits des Innenträgers angeordneten Deckeln besteht, wobei die Platine zwischen dem Innenträger und einem der Deckel angeordnet ist. Es ergibt sich dadurch eine Sandwich-Bauweise, die eine leichte Montage und Demontage ermöglicht.
Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung ist eine zweite Platine zwischen dem Innenträger und dem anderen Deckel angeordnet, wobei auf der Platine elektrische Signalgeber für weitere Funktionen befestigt sind, die mit am Deichselkopf ange­ ordneten Bedienelementen in Wirkverbindung stehen. Diese Erweiterung läßt sich durch die beschriebene Sandwich-Bauweise ohne großen Aufwand realisieren.
Die Montage bzw. Demontage der aus den Platinen und den Kunststoffträgern be­ stehenden Baueinheit läßt sich vereinfachen, wenn an dem Außenträger und/oder an den Wänden, die die Ausnehmung im Deichselkopf umgeben, Führungs- und/oder Halteelemente angeformt sind.
Hierbei ist ein Herstellungsverfahren zweckmäßig, bei dem der Deichselkopf einen durch Gießen hergestellten, insbesondere metallischen Grundkörper aufweist.
Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung werden anhand des in den schema­ tischen Figuren dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. Dabei zeigt
Fig. 1 eine Draufsicht auf einen erfindungsgemäßen Deichselkopf,
Fig. 2 eine Seitenansicht des Deichselkopfs gemäß Fig. 1,
Fig. 3 eine Vorderansicht einer aus einem inneren Kunststoffträger, einer ersten Platine, einer zweiten Platine und zwei Hälften eines äußeren Kunststoff­ trägers gebildeten Baueinheit,
Fig. 4 einen Schnitt durch die Baueinheit nach Fig. 3,
Fig. 5 eine Seitenansicht einer ersten Platine,
Fig. 6 eine Seitenansicht der Baueinheit nach Fig. 3,
Fig. 7 eine Seitenansicht einer zweiten Platine und
Fig. 8 eine weitere Seitenansicht der Baueinheit nach Fig. 3.
Der erfindungsgemäße Deichselkopf, dessen Form aus der Zusammenschau der beiden Fig. 1 und 2 ersichtlich ist, weist zwei Handgriffe auf, von denen in der Figur ein - von der Bedienperson aus gesehen - linker Handgriff 1 dargestellt ist. Der Deich­ selkopf ist C-förmig ausgebildet. Der Handgriff 1 ist an einem Außensteg 2 befestigt. Durch einen zwischen den Außenstegen angeordneten Innensteg 3 sind zwei Griff­ mulden gebildet. Am Innensteg 3 sind Bedienungselemente für ein mit dem Deichsel­ kopf versehenes Flurförderzeug befestigt.
Beiderseits des Innenstegs 3 sind als "Schmetterlinge" 4 und 5 bezeichnete Bedie­ nungselemente derart befestigt, daß sie um eine gemeinsame Achse durch Daumen­ druck entgegen Federkraft nach beiden Drehrichtungen drehbar sind. Die Schmet­ terlinge 4 und 5 sind miteinander drehgekoppelt, so daß es genügt, einen der Schmetterlinge 4 oder 5 zu betätigen, um mit den Schmetterlingen in Wirkverbindung stehende Signalgeber zu aktivieren. Das Flurförderzeug kann somit einhändig bedient werden.
Die Schmetterlinge 4 und 5 sind dem Fahrantrieb zugeordnet. Durch Betätigen der Schmetterlinge wird der Fahrantrieb zunächst eingeschaltet. Ein mit den Schmetter­ lingen in Wirkverbindung stehendes Potentiometer bewirkt bei Fortführung der Drehbe­ wegung eine zum Betätigungsweg (Drehwinkel) proportionale Soll-Fahrgeschwindig­ keit.
Auf der Oberseite des Deichselkopfs ist ein Taster 6 für eine Hupe angeordnet. Die der Bedienperson zugewandte Seite des Deichselkopfs weist einen Druckknopf 7 auf, der als Sicherheitsschalter dient. Sofern sich die Bedienperson rückwärts bewegt und das Flurförderzeug mit sich führt wird bei Kontakt mit dem Druckknopf 7 die Fahrtrichtung umgepolt und das Flurförderzeug in Gegenrichtung beschleunigt. Dadurch wird verhin­ dert, daß die Bedienperson versehentlich zwischen einem Hindernis und der Deichsel des Flurförderzeug eingeklemmt und dadurch verletzt wird.
Zwischen dem Taster 6 für die Hupe und dem Druckknopf 7 befindet sich eine Druck­ platte 8, die um eine mittige Querachse nach zwei Richtungen betätigbar ist, und mit einem Antrieb für das Anheben und das Absenken eines Lasträgers des Flurförder­ zeugs in Verbindung steht. Es ist auch möglich, daß die Druckplatte 8 längsgeteilt ist, so daß zwei Bedienungselemente entstehen, wobei mit dem ersten Bedienungsele­ ment das Anheben und Absenken des Lastträgers bewirkt wird, der beispielsweise als Hubschlitten ausgebildet und an einem Hubmast des Flurförderzeugs auf- und ab­ bewegbar ist. Mit dem zweiten Bedienungselement können Zusatzfunktionen gesteuert werden. Sofern das Flurförderzeug als Gabelhubwagen mit Hubmast und Lastarmen zur Abstützung ausgebildet ist, kann die Zusatzfunktion darin bestehen, einen Hub­ mechanismus zu betätigen, der die Lastarme anhebt. Diese Funktion wird auch als Initialhub bezeichnet.
Innerhalb einer in den Figuren nicht dargestellten Ausnehmung im Innensteg 3 des Deichselkopfs sind Signalgeber angeordnet, die mit den beschriebenen Bedienungs­ elementen in Wirkverbindung stehen. Die Ausnehmung ist von der der Bedienperson zugewandten Seite des Deichselkopfs aus zugänglich. Die Signalgeber sind in eine Baueinheit integriert, die einen in diesem Ausführungsbeispiel mehrteiligen Kunststoff­ träger aufweist, der aus einem Innenträger 9 und zwei Deckeln 10a und 10b eines Außenträgers 10 besteht (Fig. 3).
Zwischen dem in der Fig. 3 linken Deckel 10a des Außenträgers 10 und dem Innen­ träger 9 ist eine Platine 11 angeordnet, die mit dem Innenträger 9 verbunden ist und auf der Signalgeber angeordnet sind, die mit den oben beschriebenen Bedienungselemen­ ten in Wirkverbindung stehen. In einer Variante der Erfindung ist eine zweite Platine 12 zwischen dem in der Fig. 3 rechten Deckel 10b des Außenträgers 10 und dem Innen­ träger 9 angeordnet, wobei auch hier die Befestigung der Platine 12 an dem Innen­ träger 9 erfolgt.
Der Innenträger 9 besteht aus einem Kunststoff mit hoher Maßhaltigkeit, so daß die darauf angeordneten Signalgeber exakt zu den Bedienungselementen positioniert sind. Der Außenträger 10 besteht aus einem Kunststoff mit großer Schlagfestigkeit. Die Platinen 11, 12 samt Signalgebern sind daher vor äußeren Einflüssen geschützt unter­ gebracht.
An dem Innenträger 9 ist ein Potentiometer 13 befestigt (Fig. 4), das schaltungstech­ nisch mit der Platine 11 verbunden ist. Das Potentiometer 13 wird durch Drehung der Schmetterlinge 4, 5 betätigt.
Fig. 5 zeigt die Anordnung von als Mikroschalter ausgebildeten Signalgebern 14, 15, 16, 17, 18 und 19 auf der Platine 11. Die Platine 11 weist einen für alle Signalgeber 14, 15, 16, 17, 18, 19 und das Potentiometer 13 gemeinsamen Steckanschluß 20 auf, der zum Anschluß an einem Kabelbaum 21 bestimmt ist. Auf der Platine 11 sind darüber hinaus in der Figur nicht dargestellte elektrische und/oder elektronische Bauelemente angeordnet, beispielsweise Dioden und Widerstände, die so mit den Signalgebern 14, 15, 16, 17, 18, 19 verschaltet sind, daß Funkenbildung beim Öffnen und Schließen der Kontakte und damit Kontaktabbrand verhindert wird.
Die Signalgeber 14 und 15 stehen mit den Schmetterlingen 4 und 5 in Wirkverbindung. Je nach Drehrichtung der Schmetterlinge 4 und 5 wird einer der Signalgeber 14 oder 15 betätigt und damit der Fahrantrieb des Flurförderzeugs auf Vorwärts- oder Rückwärts­ fahrtrichtung geschaltet. Die Schmetterlinge 4 und 5 sind auf einer Welle 22 befestigt (Fig. 3), die mit einer drehfest damit verbundenen Zahnscheibe 23 (Fig. 6) versehen ist. Die Zahnscheibe 23 steht mit einer Verzahnung 24 in Eingriff, die das Potentiometer 13 betätigt. Nach dem Einwirken auf einen der Signalgeber 14 oder 15 wird durch wei­ teres Drehen der Schmetterlinge 4 und 5 durch das Potentiometer ein zum Verdreh­ weg der Schmetterlinge 4 und 5 proportionales Signal für den Fahrantrieb des Flurför­ derzeugs erzeugt.
Wie aus Fig. 6 ersichtlich ist, steht die Druckplatte 8 mit den Signalgebern 17 und 18 in Wirkverbindung. Diese sind an den Hubantrieb des mit dem erfindungsgemäßen Deichselkopf versehenen Flurförderzeugs angeschlossen, wobei durch Betätigen des Signalgebers 17 ein Lastträger des Flurförderzeugs angehoben und durch Betätigen des Signalgebers 18 abgesenkt wird.
Der Signalgeber 16 steht mit dem Taster 6 in Wirkverbindung und schaltet eine Hupe ein. Ein federnder Metallbügel 6a sorgt dafür, daß die Hupe nur solange ertönt, wie der Taster 6 gedrückt bleibt.
Der Signalgeber 19 ist durch den Druckknopf 7 beaufschlagbar, mit dem die bereits beschriebene Sicherheitsfunktion erreicht wird.
Auf der in Fig. 7 dargestellten zweiten Platine 12 sind zwei als Mikroschalter aus­ gebildete Signalgeber 25 und 26 angeordnet, mit denen Zusatzfunktionen ausgeübt werden können. Die Platine 12 kann bei Bedarf am Innenträger 9 befestigt werden. In diesem Fall wird statt der einteiligen Druckplatte 8 eine zweiteilige, aus einer linken und einer rechten Hälfte bestehenden Druckplatte verwendet. Sofern keine Zusatzfunk­ tionen benötigt werden, wird lediglich die erste Platine 11 eingebaut.
Aus Fig. 8 ist die Befestigung der aus dem Innenträger 9, dem Außenträger 10 und der Platine 11 (sowie gegebenenfalls zusätzlich der Platine 12) gebildeten Baueinheit im Deichselkopf erkennbar. Hierbei kann beispielsweise die Baueinheit an einer Halte­ nase 27 mittels einer Schraube 28 festgeschraubt werden, die im Deichselkopf ange­ formt ist. Eine innerhalb des Deichselkopfs an der Wandung der Ausnehmung vorge­ sehene Schiene 29 dient der Führung der Baueinheit beim Hineinschieben in die Ausnehmung. Der Deichselkopf besteht bevorzugt aus einem gegossenen Leicht­ metall.

Claims (11)

1. Deichselkopf für ein deichselgelenktes Flurförderzeug, wobei am Deichselkopf Bedienungselemente für Vorwärts- und Rückwärtsfahrt sowie das Anheben und Absenken eines Lastträgers und für eine Sicherheitsfunktion vorgesehen sind und wobei die Bedienungselemente mit elektrischen Signalgebern in Wirkverbindung stehen, die sich innerhalb des Deichselkopfes befinden, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Signalgeber (14, 15, 16, 17, 18, 19) auf einer gemeinsamen Platine (11) angeordnet sind, die mit einem ein- oder mehrteiligen Kunststoffträger (9, 10a, 10b) verbunden ist, der in einer Ausnehmung des Deichselkopfes lösbar gehaltert ist.
2. Deichselkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Platine (11) eine für alle Signalgeber (14, 15, 16, 17, 18, 19) gemeinsame Steckverbindung (20) zur Verbindung der Signalgeber (14, 15, 16, 17, 18, 19) mit einem Kabelbaum (21) aufweist.
3. Deichselkopf nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Deichselkopf mit einem Betätigungselement (6) zur Abgabe eines akustischen Warnsignals versehen ist, wobei das Betätigungselement (6) mit einem elek­ trischen Signalgeber (16) in Wirkverbindung steht, der auf der Platine (11) an­ geordnet ist.
4. Deichselkopf nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Signalgeber (14, 15, 16, 17, 18, 19) als Schalter ausgebildet sind.
5. Deichselkopf nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Platine (11) elektrische und/oder elektronische Bauelemente befestigt sind, die mit zumindest einem Signalgeber (14, 15, 16, 17, 18, 19) in Verbindung stehen.
6. Deichselkopf nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein dem Bedienungselement oder den Bedienungselementen (4, 5) für die Vorwärts- und Rückwärtsfahrt zugeordnetes Potentiometer (13) mit dem Kunst­ stoffträger verbunden und an die Platine (11) angeschlossen ist.
7. Deichselkopf nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Kunststoffträger einen aus maßgenauem Kunststoff bestehenden Innenträger (9) und einen aus schlagfestem Kunststoff bestehenden, den Innenträger (9) um­ gebenden Außenträger (10) aufweist, wobei die Platine (11) zwischen dem Innen­ träger (9) und dem Außenträger (10) angeordnet ist.
8. Deichselkopf nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Außenträger (10) aus zwei beiderseits des Innenträgers (9) angeordneten Deckeln (10a, 10b) besteht, wobei die Platine (11) zwischen dem Innenträger (9) und einem der Deckel (10a) angeordnet ist.
9. Deichselkopf nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß eine zweite Platine (12) zwischen dem Innenträger (9) und dem anderen Deckel (10b) angeordnet ist, wobei auf der Platine (12) elektrische Signalgeber (25, 26) für weitere Funktionen befestigt sind, die mit am Deichselkopf angeordneten Bedienelementen in Wirk­ verbindung stehen.
10. Deichselkopf nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Außenträger (10) und/oder an den Wänden, die die Ausnehmung im Deichselkopf umgeben, Führungs- und/oder Halteelemente angeformt sind.
11. Deichselkopf nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Deichselkopf einen durch Gießen hergestellten, insbesondere metallischen Grundkörper auf­ weist.
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