DE4428664C2 - Behälter, Anordnung und Verfahren zur Herstellung ,Aufbewahrung und Abgabe einer Individualrezeptur - Google Patents

Behälter, Anordnung und Verfahren zur Herstellung ,Aufbewahrung und Abgabe einer Individualrezeptur

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Description

Die Erfindung betrifft einen Behälter für die Herstellung, Aufnahme und Abgabe von Individualrezepturen, sowie eine Anordnung zur Herstellung und ein Verfahren zur Herstellung, Aufbe­ wahrung und Abgabe einer Individualrezeptur unter Verwendung des Behälters.
Für die Herstellung von individuellen Rezepturmi­ schungen, beispielsweise unter Verwendung von Fetten und Gelen sowie anderen flüssigen und festen Bestand­ teilen, besteht grundsätzlich die Möglichkeit, die einzel­ nen Komponenten von Hand unter Verwendung eines Salbenmörsers zu verreiben bzw. zu mischen und an­ schließend in Aufbewahrungs- und Abgabebehälter ab­ zufüllen. Nachteilig hierbei ist jedoch, daß die Herstel­ lung der Individualrezeptur bei weit offenem Gefäß er­ folgt, so daß keinerlei Kontaminationsschutz oder Oxi­ dationsschutz gegeben ist.
Zur Lösung dieses Problems wurden Salbenmisch- oder Rührmaschinen entwickelt, die den bis dahin von Hand ausgeführten Mischvorgang im wesentlichen nachahmen. Nachteilig bei diesen bekannten Maschinen ist jedoch, daß die Vermischung ebenfalls weitgehend in offenen Gefäßen stattfindet, so daß auch hier das zu mischende Gut nicht vor einer Oxidation und Kontami­ nation geschützt ist. Des weiteren erfordert auch die Verwendung derartiger Salbenmisch- und Rührma­ schinen nach Beendigung des Mischvorgangs ein Ab- bzw. Umfüllen der fertigen Rezepturmischung.
Aus diesen Gründen wurde in der DE 42 16 252 C2 ein spezieller Behälter zur Verwendung für die Herstel­ lung, Aufnahme und Abgabe von Individualrezepturen vorgeschlagen, der aus einem im wesentlichen hohlzy­ lindrischen Hülsenteil besteht, dessen obere Öffnung mittels eines Schraubdeckels mit einer zentrischen, ver­ schließbaren Abgabeöffnung verschlossen ist und an dessen Unterseite ein ringförmiges Teil angeordnet ist, welches als Anschlag für ein im Hülsenteil verschiebbar geführtes Bodenteil dient. Dieser Behälter ermöglicht durch die im Schraubdeckel vorgesehene zentrische Abgabeöffnung das Einführen eines rotierbaren Schafts eines Rührwerkzeugs, so daß nach dem Einfüllen des Guts in den Behälter, dem Einführen des Schafts in die zentrische Abgabeöffnung, dem Aufsetzen der Rührflü­ gel auf den Schaft und dem Verschließen des Behälters die Rezepturmischung direkt in dem Behälter herge­ stellt bzw. gemischt werden kann, der später auch als Aufbewahrungs- und Abgabegefäß verwendet wird. Nachteilig bei diesem Behälter ist jedoch dessen relativ aufwendige Herstellung sowie die Tatsache, daß für den Mischvorgang das Rührwerkzeug bei jedem Mischvor­ gang entweder mit seinem rotierbaren Schaft von innen durch die zentrische Abgabeöffnung des Schraubdec­ kels geführt und nach dem Verschließen des Behälters mit dem Antrieb verbunden werden muß oder der mit dem Antrieb verbundene Schaft von außen durch die Abgabeöffnung geführt und vor dem Verschließen des Deckeis die Rührflügel aufgesteckt werden müssen. Zudem ist bei diesem Behälter durch die konkave Innenfläche des Bodenteils kaum das möglich vollständige Entleeren mittels des Bodenteils möglich.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Behälter (für die Herstellung, Aufnahme und Aufgabe von) Individualre­ zepturen sowie eine Anordnung zur Herstellung und ein Verfahren zur Herstellung, Aufbewahrung und Abgabe einer Individualrezeptur zu schaffen, wobei der Behälter mit geringem Auf­ wand und damit kostengünstig herstellbar ist, eine vollständige Entleerung der Individualrezeptur ermöglicht und auf einfache Weise die Herstellung bzw. Mischung einer Individualrezeptur in diesem unter Verwendung der Anordnung bzw. nach dem Verfahren ermöglicht.
Die Erfindung löst diese Aufgabe mit den Merkmalen der Patentansprüche 1 bzw. 17 und 18.
Durch den Aufbau des Behälters aus einem im we­ sentlichen starren Hülsenteil mit einem ein Ende des Hülsenteils im wesentlichen verschließenden, damit ein­ stückig verbundenen Deckelteil mit einer Abgabeöff­ nung sowie aus einem vom anderen Ende des Hülsent­ eils her in dessen Bodenöffnung einsetzbaren, im Hüls­ enteil verschiebbar geführten Bodenteil ergibt sich der Vorteil, daß der erfindungsgemäße Behälter einschließ­ lich des die Abgabeöffnung verschließenden, lösbaren Verschlußdeckels aus lediglich drei Teilen gefertigt wer­ den kann. Wird der Verschlußdeckel mittels einer La­ sche oder eines Filmscharniers mit dem Deckelteil ver­ bunden, so können diese beiden Teile auch in einem einzigen Spritzvorgang hergestellt werden, so daß der Behälter in diesem Fall aus lediglich zwei einzelnen Tei­ len besteht.
Das im Hülsenteil ver­ schiebbar geführte Bodenteil wird von der Bodenöffnung des Hülsenteils her in dieses eingeführt. Dabei ist das Bo­ denteil bei der bevorzugten Ausführungsform der Erfin­ dung durch Rastmittel in seinem Verschiebeweg in Richtung der Bodenöffnung begrenzt.
Das Bodenteil weist in der Achse der Abgabeöffnung eine sich in Richtung des Deckelteils erweiternde Aus­ nehmung auf, die mit einer entsprechenden, in der In­ nenwandung des Deckelteils ausgeformten konvexen Erhebung derart zusammenwirkt, daß sich bei einer Be­ wegung des Bodenteils gegen das Deckelteil zunächst die der Ausnehmung im Bodenteil benachbarten Flä­ chen des Boden- und Deckelteils berühren, wobei der Behälterinhalt in den zunächst zwischen der Ausneh­ mung und der konvexen Erhebung des Deckelteils ver­ bleibenden Raum befördert wird.
Die Rastmittel können dabei durch einen wenigstens über einen Teilbereich des Innenumfangs im Bereich der Bodenöffnung des Hülsenteils ausgebildeten Absatz oder Vorsprung und einem damit zusammenwirkenden über wenigstens einen Teilbereich des Außenumfangs ausgebildeten Vorsprung gebildet sein. Vorzugsweise sind der Absatz bzw. die Vorsprünge jedoch über den gesamten Umfang des Hülsenteils bzw. des Bodenteils ausgebildet. Hierdurch ergibt sich der Vorteil, daß zu­ mindest der am Außenumfang des Bodenteils vorgese­ hene Vorsprung gleichzeitig als Dichtlippe gegenüber der Innenwandung des Hülsenteils wirken kann. Auch die äußere Unterkante des Bodenteils kann als Rastmit­ tel mit einem Vorsprung oder Absatz in der Innenwan­ dung des Hülsenteils zusammenwirken und gleichzeitig als Dichtlippe dienen.
Bei der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind die Rastmittel so ausgebildet, daß die Winkel der Flanken der Vorsprünge das Einsetzen des Bodenteils mit relativ geringer Kraft ermöglichen, das Bodenteil jedoch gegen ein Herausbewegen aus dem Hülsenteil arretiert ist. Dies hat den Vorteil, daß zumindest ein unbeabsichtigtes Herausbewegen des Bodenteils, bei­ spielsweise bei einer Verformung des Hülsenteils, ver­ hindert wird. Des weiteren kann hierdurch bei der Ver­ wendung eines am Verschlußdeckel bzw. Hülsenteil vorgesehenen Originalitätsverschlusses nach dem Her­ stellen der Rezeptur und dem Verschließen des Behäl­ ters sichergestellt werden, daß der Behälterinhalt nicht durch ein Entfernen und erneutes Wiedereinsetzen des Bodenteils manipuliert wurde.
Bei der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind die Rastmittel so angeordnet, daß ein Verrasten des Bodenteils erst dann erfolgt wenn das Bodenteil in sei­ ner gesamten Dicke in das Hülsenteil aufgenommen ist d. h. wenn sich auch die Unterkante des Bodenteils innerhalb des Hülsenteils befindet. Hierdurch wird der Vorteil erreicht, daß das Bodenteil im Lieferzustand des Behälters, sei es bei der Lieferung als Einzelstücke oder im Gebinde, vollständig in das Hülsenteil eingeführt werden kann, ohne daß ein Verrasten des Bodenteils erfolgt. Auf diese Weise kann eine Verunreinigung bzw. Kontamination des Innenraums bis zum Gebrauch des Behälters sicher vermieden werden. Zudem wird er­ reicht, daß das Bodenteil nicht einzeln verpackt und geliefert werden muß, wobei die vollständige Aufnahme im Hülsenteil darüber hinaus die Stapelbarkeit des Be­ hälters ermöglicht.
Zur Gewährleistung der Stapelbarkeit der Behälter ist das Deckelteil bzw. der Verschlußdeckel und der untere Bereich des Hülsenteils vorzugsweise so ausge­ bildet sein, daß die Oberseite der verschlossenen Behäl­ ter im wesentlichen eben ist. Zusätzlich können das Dec­ kelteil bzw. der Verschlußdeckel und der untere Bereich des Hülsenteils so ausgebildet sein, daß diese ineinan­ dergreifen und die gestapelten Behälter gegen eine Be­ wegung relativ zueinander in radialer Richtung fixieren.
Beispielsweise kann auf dem Deckelteil hierzu eine umlaufende Wandung vorgesehen sein, die mit der In­ nen- oder Außenwandung des Hülsenteils des darüber befindlichen Behälters zusammenwirkt. In einer ande­ ren Ausführungsform kann das Deckelteil oder der Ver­ schlußdeckel einen Absatz aufweisen, auf den das Hüls­ enteil des darüber befindlichen Behälters aufsteckbar ist. Selbstverständlich kann statt dessen auch das Hüls­ enteil in seinem unteren Bereich derart erweitert sein, daß dieses auf das Deckelteil bzw. den Verschlußdeckel des darunter befindlichen Behälters aufsteckbar ist.
Da das Bodenteil bzw. Deckelteil vorzugsweise der­ art elastisch ausgebildet ist, daß bei einem ausreichen­ den Druck gegen die Unterseite des Bodenteils auch der Raum zwischen der Ausnehmung im Bodenteil und der konvexen Erhebung im Deckelteil geschlossen wird, er­ gibt sich hierdurch der Vorteil einer besseren und voll­ ständigen Entleerbarkeit des Behälters.
Da das Bodenteil des Behälters in der bevorzugten Ausführungsform an seiner Oberkante eine sich über die Oberfläche des Bodenteils hinaus erstreckende Dichtlippe aufweist, ermöglicht eine in der Innenwan­ dung des Deckelteils vorgesehene umlaufende Nut bzw. eine durch die entsprechende Formung des Deckelteils entstehende Nut im Übergangsbereich des Deckelteils zum Hülsenteil die Aufnahme der Dichtlippe und damit ebenfalls die vollständige Entleerung des Behälters.
Der Verschlußdeckel des Behälters umgreift vorzugs­ weise das Hülsenteil bei gleichzeitiger Abdichtung der Abgabeöffnung und weist vorzugsweise über den ge­ samten Querschnitt des Hülsenteils eine im wesentli­ chen ebene Oberfläche auf. Hierdurch ergibt sich zum einen der Vorteil der Stapelbarkeit des Behälters und zum anderen kann hierdurch gewährleistet werden, daß der Behälter zum Einbringen des Füllguts und dem Ein­ drücken des Bodenteils von der Bodenöffnung des Hüls­ enteils her auf den Kopf gestellt werden kann und hier­ für eine ausreichende Standfestigkeit gegeben ist.
Die erfindungsgemäße Anordnung zur Herstellung von Individualrezepturen unter Verwendung eines der­ artigen Behälters weist ein die Bodenöffnung des Behäl­ ters verschließendes Adapterelement auf, welches ein Rührwerkzeug zur Mischung des Behälterinhalts nach dem Aufsetzen des Adapterelements auf den Behälter trägt. Hierdurch ergibt sich der Vorteil, daß gegenüber dem eingangs beschriebenen Stand der Technik ein Durchführen des Rührwerkzeugs durch die Abgabeöff­ nung des Behälterdeckels unnötig wird, wodurch sich eine Verbesserung der Handhabbarkeit ergibt. Das Adapterelement kann zusammen mit dem Rührwerk­ zeug einer Reinigungsvorrichtung zugeführt und dann wiederverwendet werden. Darüber hinaus ermöglicht erst der erfindungsgemäße Behälter die Verwendung eines Originalitätsverschlusses, da der bekannte Behäl­ ter ein erneutes öffnen des Deckels für das Entfernen des Rührwerkzeugs erfordert, was zu einer Zerstörung des Originalitätsverschlusses führen würde.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand in der Zeich­ nung dargestellter Ausführungsbeispiele näher erläu­ tert. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1a eine erste Ausführungsform eines Behälters nach der Erfindung;
Fig. 1b, 1c Einzelheiten zu Fig. 1a;
Fig. 2 eine zweite Ausführungsform des Behälters nach der Erfindung mit abgewandeltem Deckel- und Bodenteil;
Fig. 3 eine dritte Ausführungsform des Behälters nach der Erfindung mit Originalitätsverschluß;
Fig. 4 eine vierte Ausführungsform des Behälters nach der Erfindung mit verbesserter Stapelbarkeit und
Fig. 5 eine schematische Darstellung einer Anord­ nung zur Herstellung von Individualrezepturen unter Verwendung des Behälters nach Fig. 1a.
Fig. 1a zeigt eine erste Ausführungsform eines Behäl­ ters 1 nach der Erfindung mit einem Hülsenteil 3, an welches ein Deckelteil 5 angeformt ist Hülsenteil 3 und Deckelteil 5 können somit in einem einzigen Spritzvor­ gang hergestellt werden. Als Material wird hierfür - wie auch für die übrigen Bestandteile des Behälters - vorzugsweise Polypropylen verwendet.
Im Deckelteil 5 ist eine vorzugsweise zentrische Ab­ gabeöffnung 7 vorgesehen, die mittels eines Verschluß­ deckels 9 verschließbar ist. Wie in Fig. 1a dargestellt, kann der Verschlußdeckel 9 den oberen Bereich des Hülsenteils 3 übergreifen und die Abgabeöffnung 7 mit­ tels eines an der Unterseite des Verschlußdeckels 9 vor­ gesehenen, vorzugsweise konischen Pfropfens 11 ver­ schließen. Der Verschlußdeckel kann dabei in bekannter Weise als Schraubdeckel oder als Schnappdeckel ausge­ bildet sein. Aus Gründen der Einfachheit wurde in der Zeichnung auf die exakte Darstellung des Verschlußme­ chanismus verzichtet.
Im Hülsenteil 3 ist ein Bodenteil 13 verschiebbar ge­ führt, welches von der Bodenöffnung 15 des Hülsenteils 3 her in dieses eingesetzt werden kann. Hierdurch ergibt sich der Vorteil, daß der Behälter 1 auf einfache Weise mit Füllgut gefüllt werden kann. Zum Einfüllen des Füll­ guts und nachfolgendem Einsetzen des Bodenteils 13 in die Bodenöffnung 15 wird der Behälter 1 vorzugsweise mit aufgesetztem Verschlußdeckel 9 auf den Kopf ge­ stellt. Dabei gewährleistet die vorzugsweise ebene Ausbildung des Verschlußdeckels 9 bzw. des Deckelteils 5 eine ausreichende Standfestigkeit.
Für die weitere Verwendung des gefüllten Behälters 1 muß das Bodenteil 15 zumindest gegen ein unbeabsich­ tigtes Herausbewegen aus dem Hülsenteil 3 gesichert werden. Dies kann - wie in den Fig. 1a bis 1c darge­ stellt - durch Rastmittel 17 erfolgen, die beispielsweise im Form eines über wenigstens Teilbereiche des Innen­ umfangs des Hülsenteils 3 ausgebildeten Absatzes 19 und einer damit zusammenwirkenden Rastkante ausge­ bildet sein können. Die Rastkante kann - wie aus Fig. 1b ersichtlich - durch die äußere Unterkante 21 der Seitenwandung 23 des Bodenteils 13 gebildet sein.
Zur Erleichterung des Einsetzens des Boden teils 13 in das Hülsenteil 3 kann der Bereich unterhalb des Absat­ zes 19 sich erweiternd ausgebildet sein.
Zur Erreichung geringer Reibkräfte zwischen der Sei­ tenwandung 23 des Bodenteils 13 und der Innenwan­ dung des Hülsenteils 3 ist die Außenkontur des Boden­ teils so bemessen, daß zwischen der äußeren Wandung der Seitenwandung 23 und der Innenwandung des Hüls­ enteils 3 ein geringer Spalt verbleibt. In diesem Fall muß - wie auch aus Fig. 1b ersichtlich - der untere Bereich der Seitenwandung 23 verdickend ausgebildet sein, um ein sicheres Zusammenwirken der als Rastkante dienen­ den Unterkante 21 mit dem Absatz 19 zu gewährleisten. Dabei kann die an der Innenwandung des Hülsenteils 3 anliegende Unterkante 21 gleichzeitig als Führung für das Hülsenteil 3 und Dichtlippe gegen das Austreten von Füllgut durch den Spalt zwischen Seitenwandung 23 und Hülsenteil 3 dienen.
Vorzugsweise an der Oberkante des Bodenteils 13 ist eine umlaufende Dichtlippe 25 vorgesehen, die zum ei­ nen das Austreten von Füllgut verhindert und zusam­ men mit der Unterkante 21 ein verkantungsfreies Füh­ ren des Bodenteils 13 im Hülsenteil 3 gewährleistet.
Wie aus Fig. 1b ersichtlich, sind die Rastmittel 17 vor­ zugsweise so angeordnet, daß das Bodenteil 13 vollstän­ dig in das Hülsen teil 3 eingesetzt werden kann, ohne daß eine Verrastung stattfindet. Hierdurch wird erreicht, daß der Behälter 1 im Lieferzustand bei aufgesetztem Verschlußdeckel 9 und eingesetztem Bodenteil 13 gegen Verunreinigung bzw. Kontamination geschützt ist. Für das Füllen des Behälters kann dann das Bodenteil 13 ohne weiteres aus dem Hülsenteils entfernt werden.
In der oberen Wandung 27 des Bodenteils 13, die im wesentlichen senkrecht zur Behälterachse verläuft, ist in der Achse der Abgabeöffnung eine sich in Richtung des Deckelteils erweiternde Ausnehmung 29 vorgesehen.
Diese Ausnehmung 29 bewirkt in Verbindung mit der Innenwandung des Deckelteils 9 ein vollständiges Ent­ leeren des Behälters 1. Dabei wirken die obere Wan­ dung 27 und die Innenwandung des Deckelteils 5 derart zusammen, daß bei einem Bewegen des Bodenteils 13 gegen das Deckelteil 5 zunächst die äußeren Bereiche, d. h. die Bereiche außerhalb der Ausnehmung 29, der oberen Wandung 27 und der Innenwandung des Deckel­ teils 5 aneinander anliegen. Hierdurch wird das Füllgut in dem Raum zwischen der Ausnehmung 29 und der konvexen Erhebung 31 an der Innenwandung des Dec­ kelteils 5 im Bereich der Abgabeöffnung 7 gepreßt. Durch einen weiteren, verstärkten Druck gegen die Un­ terseite des Bodenteils 13 wird dann der zunächst ver­ bliebene Raum zwischen der Ausnehmung 29 und der konvexen Erhebung 31 geschlossen, so daß auch das restliche Volumen des Füllguts durch die Abgabeöff­ nung 7 ausgepreßt wird.
Da sich die Dichtlippe 25 über die Oberfläche der oberen Wandung 27 des Bodenteils hinaus erstreckt, ist - wie in Fig. 1a gezeigt - im Deckelteil eine entspre­ chende umlaufende Nut 32 vorgesehen, die ein vollstän­ diges Anliegen der Oberflächen des Bodenteils 13 und des Deckelteils 5 für ein vollständiges Auspressen des Behälterinhalts ermöglicht.
Fig. 2 zeigt eine weitere Ausführungsform eines Be­ hälters 1 nach der Erfindung, welcher sich von dem Be­ hälter nach Fig. 1 lediglich durch eine unterschiedliche Ausbildung des Deckelteils 5 und eine entsprechende Anpassung des Bodenteils 13 unterscheidet. Im Gegen­ satz zu einer einfachen Abgabeöffnung 7 im Deckelteil 5 weist das Deckelteil 5 im Bereich der Abgabeöffnung 7 eine sich axial erstreckende Seitenwandung 33 auf, die für das Aufstecken bzw. Befestigen einer Kanüle oder sonstigen Abgabetülle vorgesehen ist. Der Verschluß­ deckel 9 ist dabei wieder derart ausgebildet, daß dieser das Hülsenteil 3 umgreift und die Oberseite des Ver­ schlußdeckels 9 praktisch über dem gesamten Quer­ schnitt des Behälters 1 eben ausgebildet ist, um eine ausreichende Standsicherheit des Behälters zum Befül­ len und Einsetzen des Bodenteils 13 zu gewährleisten.
In entsprechender Weise ist das Bodenteil 13 mit ei­ nem Fortsatz 35 versehen, der im Bereich der Ausneh­ mung 29 angeordnet ist. Der Fortsatz 35 wirkt mit den Seitenwandungen 33 so zusammen, daß bei einer Bewe­ gung des Bodenteils 13 gegen das Deckelteil 5 zunächst wieder die äußeren Bereiche der oberen Wandung 27 und der Innenwandung des Deckelteils 5 aneinander anliegen und das Füllgut in einen zwischen der Ausneh­ mung 29 und dem Fortsatz 35 einerseits und den verblei­ benden Wandungen der konvexen Erhebung 31 und der Seitenwandung 33 andererseits verbleibenden Raum gepreßt wird. Ebenso wie bei der Ausführungsform ge­ mäß Fig. 1 ist das Deckelteil 5 bzw. das Bodenteil 13 zumindest im Bereich der Ausnehmung bzw. der konve­ xen Erhebung derart elastisch ausgebildet, daß durch eine Verstärkung des Drucks gegen die Unterseite des Bodenteils 13 der verbleibende Raum geschlossen und auch das restliche Füllgut aus der Abgabeöffnung 7 aus­ gepreßt wird.
Fig. 3 unterscheidet sich von dem Behälter gemäß Fig. 1a nur dadurch, daß am Verschlußdeckel 9 ein er­ stes Teil 37 eines Originalitätsverschlusses 39 vorgese­ hen ist, welches mit einem am Hülsenteil 3 vorgesehe­ nen zweiten Teil 41 des Originalitätsverschlusses 39 zu­ sammenwirkt. Der Originalitätsverschluß kann dabei in bekannter Weise ausgebildet sein und muß lediglich si­ cherstellen, daß nach dem erstmaligen vollständigen Aufsetzen des Verschlußdeckels 9 das erste Teil 37 und zweite Teil 41 des Originalitätsverschlusses 39 derart ineinandergreifen, daß der Originalitätsverschluß 39 bei einem erneuten öffnen des Verschlußdeckels 9 zerstört wird. Da das Bodenteil in diesem Fall durch eine ent­ sprechende Ausbildung der Rastmittel 17 ebenfalls ge­ gen ein zerstörungsfreies Herausnehmen gesichert ist, kann jegliche Manipulation am Behälterinhalt vermie­ den werden.
Der Behälter 1 gemäß Fig. 4 entspricht im wesentli­ chen ebenfalls wiederum dem Behälter in Fig. 1 und unterscheidet sich von diesem lediglich in der speziellen Ausbildung des Verschlußdeckels 9. Dieser weist an sei­ ner Oberseite eine sich axial erstreckende Wandung 43 auf, die zu einer Verbesserung der Stapelbarkeit des Behälters dient. Dabei entspricht die Kontur der Wan­ dung 43 im wesentlichen der Kontur des Hülsenteils 3 im Bereich der Bodenöffnung 15 und wirkt mit der Sei­ tenwandung 3 in einer Weise zusammen, daß nach einem Stapeln zweier Behälter 1 die Behälter gegen eine Bewegung in radialer Richtung fixiert sind. Dabei kann - wie in Fig. 4 dargestellt - die Wandung 43 das Hüls­ enteil 3 außen umgreifen oder aber (nicht dargestellt) das Hülsenteil 3 eine entsprechende Wandung außen umgreifen. Selbstverständlich kann anstelle einer voll­ ständig umlaufenden Wandung auch eine Wertzahl ent­ sprechender Erhebungen Verwendung finden.
Anstelle einer separaten Wandung 43 kann selbstver­ ständlich auch der Verschlußdeckel 9 im oberen Bereich seiner Seitenwandung einen Absatz aufweisen, der bei einem Stapeln zweier Behälter in die Bodenöffnung 15 des darüber befindlichen Behälters 1 eingreift. Analog hierzu kann, in einer anderen Ausführungsform das Hülsenteil 3 im Bereich seiner Bodenöffnung 15 erwei­ tert sein und den Verschlußdeckel des darunter befindli­ chen Behälters 1 umgreifen. In diesem Fall kann an der Seitenwandung des Verschlußdeckels 9 ein Anschlag vorgesehen sein, der ein unerwünscht weites Ineinan­ derschieben der Behälter beim Stapel verhindert.
Fig. 5 zeigt schematisch eine Anordnung zur Herstel­ lung bzw. Mischung einer Individualrezeptur in einem Behälter 1 nach der Erfindung. Hierzu wird - wie in Fig. 5 dargestellt - der Behälter auf den Kopf gestellt, wobei die ebene Oberfläche des Verschlußdeckels 9 ei­ ne ausreichende Standfestigkeit gewährleistet. Nach dem Einbringen von Füllgut bzw. der einzelnen zu mi­ schenden Komponenten in das Innere des Behälters 1 wird ein Adapterelement 45 auf die Bodenöffnung 15 des Hülsenteils 3 aufgesetzt, das den Innenraum des Behälters dicht verschließt.
In der Achse des Adapterelements 45 ist der Schaft 47 eines Rührwerkzeugs 49 drehbar gehalten. Das Rühr­ werkzeug 49 weist an seinem unteren Ende Rührflügel 51 auf, die in an sich bekannter Weise ausgebildet sein können und - wie in Fig. 5 dargestellt - an der Innen­ wandung des Hülsenteils 3 anliegen können.
Auf diese Weise ist ein Mischen des Füllguts möglich, ohne daß eine Gefahr der Kontamination bzw. Verun­ reinigung des Füllguts bestünde.
Nach dem Erreichen der gewünschten Homogenität kann das Adapterelement 45 zusammen mit dem Rühr­ werkzeug 49 abgenommen werden und das Bodenteil 13 - wie vorstehend beschrieben - eingesetzt werden.
Diese Anordnung bzw. dieses Verfahren zur Herstel­ lung von Individualrezepturen unter Verwendung der Behälter nach den Fig. 1 bis 4 ermöglicht somit die einfache, kostengünstige und gegen Kontamination und Oxidation geschützte Herstellung von Individualrezep­ turen.

Claims (19)

1. Behälter für die Herstellung, Aufbewahrung und Abgabe von Individualrezepturen, mit
  • a) einem im wesentlichen starren Hülsenteil (3), das in sei­ ner Längsachse einen im wesentlichen konstanten Querschnitt und an seinem unteren Ende eine Bodenöffnung (15) aufweist,
  • b) einem am oberen Ende des Hülsenteils (3) angeordneten, eine Abgabeöffnung (7) aufweisenden Deckelteil (5), wel­ ches eine im wesentlichen senkrecht zur Längsachse des Hülsenteils (3) verlaufende Innenwandung aufweist,
  • c) einem Verschlußdeckel (9) zum lösbaren Verschließen der Abgabeöffnung (7), und
  • d) einem Bodenteil (13), das in das Hülsenteil (3) einsetzbar und in diesem verschiebbar geführt ist und dessen Ver­ schiebeweg in Richtung der Bodenöffnung (15) begrenzt ist, dadurch gekennzeichnet,
  • e) daß das Deckelteil (5) einstückig mit dem Hülsenteil (3) verbunden ist,
  • f) daß das Bodenteil (13) vom unteren Ende her in die Boden­ öffnung (15) des Hülsenteils (3) einsetzbar ist,
  • g) daß das Bodenteil (13) eine im Wesentlichen senkrecht zur Längsachse des Hülsenteils (3) verlaufende obere Wandung (27) aufweist, in welcher in der Achse der Abgabeöffnung (7) eine sich in Richtung des Deckelteils (5) erweiternde Ausnehmung (29) vorgesehen ist, die mit einer konvexen Erhebung (31) an der Innenwandung des Deckelteils (5) derart zusammenwirkt, daß sich bei einer Bewegung des Bodenteils (13) gegen das Deckelteil (5) zunächst die der Ausnehmung (29) im Bodenteil (13) benachbarten Flächen berühren, wobei der Behälterinhalt in den zunächst zwi­ schen der Ausnehmung (29) und der konvexen Erhebung (31) in der Innenwandung des Deckelteils (5) verbleibenden Raum befördert wird.
2. Behälter nach Anspruch 1, bei dem die Begrenzung des Ver­ schiebewegs des Bodenteils (13) über Rastmittel (17) erfolgt.
3. Behälter nach Anspruch 2, bei dem die Rastmittel (17) durch einen wenigstens über einen Teilbereich des Innenumfangs im Bereich der Bodenöffnung (15) des Hülsenteils (3) ausgebilde­ ten Absatz (15) oder Vorsprung und einen damit zusammenwir­ kenden über wenigstens einen Teilbereich des Außenumfangs des Bodenteils (13) ausgebildeten Vorsprung oder der Unterkante (21) des Bodenteils (13) gebildet sind.
4. Behälter nach Anspruch 3, bei dem die Winkel der Flanken des Absatzes (19) oder des Vorsprungs bzw. der Unterkante (21) oder des Vorsprungs des Bodenteils so gewählt sind, daß das Bodenteil (13) gegen ein Herausbewegen aus dem Hülsenteil (3) arretiert ist.
5. Behälter nach einem der Ansprüche 2 bis 4, bei dem die Rast­ mittel (17) derart in Richtung der Achse des Hülsenteils (3) angeordnet sind, daß ein Verrasten erst dann erfolgt, wenn das Bodenteil (13) in seiner Gesamtheit in das Hülsenteil (3) aufgenommen ist.
6. Behälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem das Deckelteil (5) und/oder das Bodenteil (13) so elastisch aus­ gebildet sind, daß auch der im Bereich der Ausnehmung (29) nach einem Berühren der übrigen Flächen des Deckelteils (5) und des Bodenteils (13) befindliche Behälterinhalt durch das Ausüben eines ausreichenden Drucks gegen das Bodenteil (13) aus der Abgabeöffnung (7) herauspreßbar ist.
7. Behälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem das Bodenteil (13) wenigstens eine über den gesamten Außenumfang ausgebildete Dichtlippe (25) aufweist.
8. Behälter nach Anspruch 7, bei dem eine Dichtlippe (25) an der Oberkante des Bodenteils (13) vorgesehen ist, die sich in Richtung des Deckelteils (5) des Behälters (1) über die obere Wandung (27) des Bodenteils (13) hinaus erstreckt.
9. Behälter nach Anspruch 8, bei dem in der Innenwandung des Deckelteils (5) eine umlaufende Nut (32) über die obere Wan­ dung (27) des Bodenteils (13) hinausragenden Teils der Dicht­ lippe (25) vorgesehen ist.
10. Behälter nach einem der Ansprüche 2 bis 9, bei dem die Un­ terkante (21) des Bodenteils (13) gleichzeitig als Dicht­ lippe und Rastmittel dient.
11. Behälter einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem der Verschlußdeckel (9) das Hülsenteil (3) bei gleichzeitiger Abdichtung der Abgabeöffnung (7) umgreift und eine im we­ sentlichen ebene Oberfläche aufweist.
12. Behälter einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem der Verschlußdeckel (9) mit einem Originalitätsverschluß (39) versehen ist.
13. Behälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem das Deckelteil (5) oder der Verschlußdeckel (9) und der untere Bereich des Hülsenteils (3) zur Stapelung zweier oder mehrerer Behälter (1) derart ineinandergreifen, daß jeweils zwei Behälter (1) in radialer Richtung fixiert sind.
14. Behälter nach Anspruch 13, bei dem das Deckelteil (5) oder der Verschlußdeckel (9) eine umlaufende Erhebung (43) auf­ weist, die mit der Innen- oder Außenwandung des Hülsenteils (3) des darüber befindlichen Behälters (1) zusammenwirkt.
15. Behälter nach Anspruch 13, bei dem das Deckelteil (5) oder der Verschlußdeckel (9) einen Absatz auf weisen, auf den das Hülsenteil (3) des darüber befindlichen Behälters (1) auf­ steckbar ist.
16. Behälter nach Anspruch 13, bei dem das Hülsenteil (3) in seinem unteren Bereich derart erweitert ist, daß dieses auf das Deckelteil (5) oder den Verschlußdeckel (9) des darunter befindlichen Behälters (1) aufsteckbar ist.
17. Anordnung zur Herstellung einer Individualrezeptur unter Verwendung eines Behälters mit
  • 1. einem im wesentlichen starren Hülsenteil (3), das in sei­ ner Längsachse einen im wesentlichen konstanten Querschnitt und an seinem unteren Ende eine Bodenöffnung (15) aufweist,
  • 2. einem Deckelteil (5), das am oberen Ende des Hülsenteils (3) angeordnet ist und das eine Abgabeöffnung (7) auf­ weist,
  • 3. einem Verschlußdeckel (9) zum lösbaren Verschließen der Abgabeöffnung (7), und
  • 4. einem Bodenteil (13), das in das Hülsenteil (3) einsetzbar und in diesem verschiebbar geführt ist und dessen Ver­ schiebeweg in Richtung der Bodenöffnung (15) begrenzt ist,
  • 5. wobei das Deckelteil (5) einstückig mit dem Hülsenteil (3) verbunden ist und
  • 6. wobei das Bodenteil (13) vom unteren Ende her in die Bo­ denöffnung (15) des Hülsenteils (3) einsetzbar ist,
mit
  • a) einem Adapterelement (45), das bei nicht eingesetztem Bodenteil (13) die Bodenöffnung (15) des Behälters (1) verschließt, und mit
  • b) einem Rührwerkzeug (49), dessen Schaft (47) von dem Adap­ terelement (45) gehalten wird.
18. Verfahren zur Herstellung, Aufbewahrung und Abgabe einer Individualrezeptur unter Verwendung einer Anordnung nach Anspruch 17, bei dem
  • a) der Behälter (1) bei aufgesetztem Verschlußdeckel (9) und entnommenem Bodenteil (13) mit den Bestandteilen der Re­ zeptur gefüllt wird,
  • b) der Behälter (1) mit dem das Rührwerkzeug (49) haltenden Adapterelement (45) verschlossen wird,
  • c) mittels des von außen betätigbaren Rührwerkzeugs (49) die Bestandteile der Rezeptur solange vermischt werden, bis eine ausreichende Homogenität erzielt ist,
  • d) das Adapterelement (45) mit dem Rührwerkzeug (49) abgenom­ men und das Bodenteil (13) in das Hülsenteil (3) des Be­ hälters (1) eingesetzt wird und
  • e) der Behälter als Aufbewahrungs- und Abgabegefäß verwendet wird.
19. Verfahren nach Anspruch 18, nach dem das Adapterelement (45) mit dem Rührwerkzeug (49) nach dem Mischvorgang gemeinsam einer Reinigung unterzogen werden.
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