DE4421189C2 - Vorrichtung zum Bestücken eines Spulengatters - Google Patents

Vorrichtung zum Bestücken eines Spulengatters

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    • D02YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
    • D02HWARPING, BEAMING OR LEASING
    • D02H1/00Creels, i.e. apparatus for supplying a multiplicity of individual threads

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Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Bestücken eines Spulengatters einer Wickelanlage, insbesondere einer Schäran­ lage, auf welches Spulen unterschiedlicher Gattung aufzustec­ ken sind, mit einer Speichervorrichtung für die Sollbestüc­ kung des Gatters.
Beispielsweise beim Vorbereiten des Schärens werden Spulen unterschiedlicher Gattung, das heißt Spulen mit sich nach Art oder Farbe unterscheidendem Garn, auf ein Spulengatter auf ge­ steckt. Die unterschiedlichen Spulen müssen am Spulengatter in einer vom herzustellenden Webmuster bestimmten gegenseiti­ gen Zuordnung verteilt werden. Jeder Aufsteckfehler führt zu einem Webfehler, der das ganze Gewebe wertlos machen kann. Von der Bedienungsperson wird demgemäß eine permanent hohe Aufmerksamkeit verlangt.
Zur Erleichterung der manuellen Aufsteckarbeit wird gemäß WO 89/07671 vorgeschlagen, eine Steuervorrichtung vorzusehen, in der beliebige Spulenzuordnungen bzw. Aufsteckmuster gespei­ chert werden können. Die bekannte Steuervorrichtung wird mit einer Anzeigevorrichtung verbunden, die aus einer optischen Anzeige für jede Spulenposition bestehen kann. Zum Bestücken des Gatters lassen sich die optischen Anzeigen so betätigen, daß die einer bestimmten Gattung zuzuordnenden Spulen- bzw. Aufsteckpositionen optisch angezeigt werden. So können am ganzen Spulengatter zunächst diejenigen Aufsteckpositionen angezeigt werden, an denen Spulen mit einem ersten Garntyp, z. B. grün, aufzustecken sind. Die jeweilige optische Anzeige soll erlöschen, sobald die entsprechende Spule positioniert ist. Sind alle Lampen erloschen, folgt in einem weiteren Ar­ beitsgang auf die gleiche Weise das Aufstecken einer zweiten Farbe.
Eine Vorrichtung eingangs genannter Art wird in DE 43 10 948 A1 angegeben. Die Vorrichtung enthält eine Anordnung zum Identifizieren der Aufsteckpositionen, die mit einer bestimm­ ten Spulengattung bestückt werden sollen. Die bekannte Iden­ tifiziervorrichtung ist während des Bestückens relativ zum Spulengatter verfahrbar. Insbesondere wird es mit dieser Vor­ richtung ermöglicht, einzelne Reihen, speziell Zeilen oder Spalten, von Spulen-Aufsteckpositionen nacheinander zu fül­ len. Die Häufigkeit von Aufsteckfehlern wird natürlich ver­ mindert, wenn die Bedienungsperson in dem Spulengatter geord­ net spalten- oder zeilenweise arbeiten kann. Die bei manuel­ len Arbeiten immer vorkommenden Fehler können aber auch hier­ bei nicht vollständig vermieden werden und auch nicht mit Si­ cherheit bereits im Aufsteckgatter entdeckt werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die gattungsmäßige Vorrichtung so zu verbessern oder zu ergänzen, daß die bei manueller Arbeit unvermeidlichen Fehler spätestens bei einer nachträglichen Prüfung bereits am Spulengatter erkennbar sind. Die erfindungsgemäße Lösung besteht darin, daß zum Identifizieren und Unterscheiden sowie zum Rückmelden der Identifizierung der aufgesteckten Spulen zur Speichervorrich­ tung ein elektronischer Farbfühler vorgesehen ist.
Durch reihenweises Abtasten mit dem elektronischen Farbfüh­ ler, z. B. CCD-Kamera, wird erfindungsgemäß eine Rückmeldung an einen Rechner oder dergleichen, der das Signal mit einer Vorgabe (Sollwert) ver­ gleicht, ermöglicht, so daß mit Sicherheit eine vom manuellen Aufstecken herrührende Fehlbestückung erkannt wird - und dann (manuell) korrigiert werden kann.
Da jede aufgesteckte Spüle nachträglich mit Hilfe des elek­ tronischen Farbfühlers zu identifizieren ist, wird der Bedie­ nungsperson eine Fehlpositionierung automatisch gemeldet. Beispielsweise kann ein solcher Fehler mit einem optischen oder akustischen Signal kenntlich gemacht werden. Korrigiert die Bedienungsperson diesen Fehlar trotzdem nicht, kann bei einer anschließenden - ebenfalls selbsttätig auszuführenden - überprüfung des fertig bestückten Gatters der Fehler nach­ träglich erfaßt und signalisiert werden. Zusätzlich oder al­ ternativ kommt auch eine Registrierung des jeweiliges Fehlers in der der erfindungsgemäßen Vorrichtung zugeordneten Steuer­ vorrichtung zum Speichern der Spulenzuordnung infrage.
Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung kann die durch den Farbfühler ermit­ telte Istbestückung neben bzw. außer der Sollbestückung elek­ tronisch, insbesondere auf einem Bildschirm oder auf einer LCD-Anzeige (LCD = liquid crystal display), dargestellt wer­ den. Die Wiedergabe kann in zwei nebeneinander angeordneten Bildern oder auch in einem überlagerten Bild, in dem Fehlbe­ stückungen noch augenfälliger werden, erfolgen.
In einer Vorrichtung zum Bestücken des Spulengatters einer Wickelanlage können Fehler in den Fertigbestückungen ausge­ schlossen werden, wenn erfindungsgemäß zum reihenweisen Abta­ sten der Istbestückung eine CCD-Kamera mit Rückmeldung an ei­ nen Speicher vorgesehen wird, in den die Sollbestückung ein­ gegeben ist.
Anhand der schematischen Zeichnung eines Ausführungsbeispiels werden Einzelheiten der Erfindung erläutert.
In der beiliegenden Figur wird eine insgesamt mit 1 bezeich­ nete Zeile oder Spalte, also Reihe, eines Schärgatters mit aufgesteckten Spulen im Prinzip dargestellt. Der Reihe 1 mit den Spulen 2 wird ein auf einer Schiene 3 parallel zu der Reihe 1 und mit der Schiene 3 auf einer Führung 4 quer zur Reihe 1 verfahrbarer elektronischer Farbfühler 5 am Prinzip dargestellt. Bei dem elektronischen Farbfühler 5 kann es sich beispielsweise um eine CCD-Kamera handeln. Der Farbfühler 5 wird auf der Schiene 3 so gelagert, daß er in Pfeilrichtung 6 längs der jeweiligen Reihe 1 von Spulen 2 verfahrbar ist. In der Regel wird der Farbfühler 5 zur Kontrolle des Gatters bzw. der jeweiligen Reihe herangezogen, wenn die Spulen 2 be­ reits aufgesteckt sind.
Bei Betrieb stellt der Farbfühler 5 die Ist-Bestückung, das heißt die Farbe oder die Qualität der tatsächlich aufgesteck­ ten einzelnen Spule 2 fest und meldet das Meßergebnis über eine Leitung 7 an einen Ist-Wert-Speicher 8. Der Ist-Wert- Speicher 8 kann über einen Rechner 9 mit einem Soll-Wert- Speicher 10 gekoppelt sein. Im Rechner 9 werden die mit Hilfe des Farbfühlers 5 ermittelten Ist-Werte mit dem vorgegebenen Soll-Wert jeder einzelnen Position des Spulengatters vergli­ chen. Stellt sich dabei heraus, daß an einer Stelle der Ist- Wert mit dem Soll-Wert rächt übereinstimmt, wird über eine Leitung 11 ein Signal auf eine akustische Anzeige 12, auf auf einen einen Bildschirm 14 gegeben. In dem Bildschirm 14 können das ganze Satter oder ein Teil des Gatters mit mehre­ ren Spulenpositionen dargestellt werden. Der Rechner kann auch auf eine LCD-Anzeige geschaltet werden. Wesentlich äst, daß die Bedienungsperson bei Ertönen oder Aufleuchten eines Signals erkennen kann, daß an einer bestimmten Stelle ein Fehler der Bestückung vorliegt. Bevorzugt wird die jewei­ lige Fehlerstelle 16 auf dem Bildschirm 14 optisch, z. B. durch Blinken, hervorgehoben.
Bezugszeichenliste
1
= Reihe
2
= Spule
3
= Schiene
4
= Führung
5
= Farbfühler
6
= Pfeilrichtung
7
= Leitung
8
= Ist-Wert-Speicher
9
= Rechner
10
= Soll-Wert-Speicher
11
= Leitung
12
= akustische Anzeige
14
= Bildschirm
16
= Fehlerstelle

Claims (3)

1. Vorrichtung zum Bestücken eines Spulengatters einer Wic­ kelanlage, insbesondere einer Schäranlage, auf welches Spulen (2) unterschiedlicher Gattung aufzustecken sind, mit einer Speichervorrichtung (10) für die Sollbestückung des Gatters, dadurch gekennzeichnet, daß zum Identifizieren und Unterscheiden sowie zum Rückmelden der Identifizierung der aufgesteckten Spulen (2) zur Spei­ chervorrichtung (10) ein elektronischer Farbfühler (5) vorge­ sehen ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Abtasten aufgesteckter Spulen (2) eine CCD-Kamera (5) mit Rückmeldung zur Speichervorrichtung (10) vorgesehen ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die durch den Farbfühler (5) ermittelte Ist-Bestückung neben der Sollbestückung elektronisch, insbesondere auf einem Bildschirm (14), darzustellen ist.
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DE-Z.: Melliand Textilberichte 1/1993 (S.21-25) *

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IT1275332B (it) 1997-08-05
ITMI951198A1 (it) 1996-12-07
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ITMI951198A0 (it) 1995-06-07

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